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Barça flieht vor Fans und ein starker Fan-Tipp – die Fussball-Highlights

Partido de LaLiga Santander entre el Espanyol y el Barcelona. En la imagen, los jugadores del Barca celebran el titulo liguero. LaLiga Santander match between Espanyol and Barcelona. In this picture,  ...
Als die Fans den Platz stürmten, ergriffen die Barcelona-Spieler die Flucht.Bild: www.imago-images.de

Flucht der Barça-Stars, Tor dank Fan-Tipp und ausgelassene Feiern – 13 Fussball-Highlights

Unschöne Szenen beim Barcelona-Derby, Servettes Traumtor dank eines Fans, Attacke auf einen Trainer und viele ausgelassene Meisterfeiern. Das lief am Fussball-Wochenende.
15.05.2023, 10:3215.05.2023, 17:13
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Wo ist Beni Huggel, wenn man ihn braucht?

Der FC Barcelona ist zum 27. Mal insgesamt und zum ersten Mal seit 2019 spanischer Meister. Den entscheidenden 4:2-Sieg holte sich das Team von Xavi beim Stadtrivalen Espanyol, was den Fans des anderen Klubs aus der katalanischen Stadt so gar nicht gefiel. Ein Teil des Espanyol-Anhangs stürmte nach Schlusspfiff den Rasen, woraufhin die Barça-Stars in die Katakomben flüchteten.

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Das Sicherheitspersonal bekam die Lage schnell in den Griff und konnte verhindern, dass die Fans zum Team durchdringen konnten. Sergio Busquets und Marcos Alonso konfrontierten einige der Unruhestifter, zu einem Zwischenfall wie 2005 beim WM-Barrage-Spiel der Schweiz in der Türkei kam es jedoch nicht. Damals trat Benjamin Huggel einen gegnerischen Team-Betreuer und wurde in der Folge für sechs Spiele gesperrt.

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Die Freude liessen sich die «Blaugrana» wegen der kurzen Schrecksekunde infolge des Platzsturms der Espanyol-Fans aber nicht nehmen. In der Kabine feierten Doppeltorschütze Robert Lewandowski und Co. den Meistertitel ausgelassen. Auch Präsident Joan Laporta war sich für ein Freudentänzchen nicht zu schade.

Eine wertvolle DM

Wenn es doch immer so einfach wäre! Servette-Verteidiger Gaël Clichy bekam am Samstag eine Nachricht von einem Fan, der ihn darauf hinwies, dass der gegnerische Goalie oftmals etwas zu weit aus dem Tor komme. «Während des Spiels habe ich mich daran erinnert», erzählte der 37-jährige Franzose nach dem 5:0-Erfolg gegen Sion. Clichy erzielte das dritte Tor der Genfer aus dem Mittelkreis heraus, indem er Sion-Keeper Alexander Safarikas überlupfte.

Sevilla zaubert

Oft bekommen die Fans des FC Sevilla in dieser Saison national keinen Zauberfussball zu sehen. Während der Rekordsieger der Europa League erneut gute Chancen auf eine Finalteilnahme hat, steuert Sevilla in der Liga auf das schlechteste Ergebnis seit mindestens zehn Jahren zu. Aktuell befindet sich das Team von Jose Mendilibar auf Platz 10. Beim 3:0-Erfolg in Valladolid zauberte Sevilla für einmal aber auch in der Liga. Besonders der Assist von Fernando, der den Ball mit der Hacke zu Jesus Corona weiterleitete, lässt sich sehen.

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Athen brennt

Steven Zuber ist in seiner ersten Saison bei AEK Athen gleich griechischer Meister geworden. Der 31-jährige Mittelfeldspieler stand in 28 von 36 Ligaspielen auf dem Platz und war an insgesamt zwölf Toren beteiligt. Besonders zum Ende der Saison glänzte Zuber mit starken Leistungen. In den letzten sieben Spielen, in denen er häufig als Stürmer eingesetzt wurde, erzielte er fünf Tore und bereitete zwei weitere vor. Zuber und seine Teamkollegen wurden am letzten Spieltag der Saison von den Fans gebührend gefeiert. Es ist der 13. Meistertitel der Vereinsgeschichte und der erste seit 2018.

Rotterdam feiert

Auch in den Niederlanden steht seit dem Wochenende der neue Meister fest. Dank des 3:0-Siegs gegen die Go Ahead Eagles ist Feyenoord Rotterdam an den verbleibenden zwei Spieltagen nicht mehr einzuholen. Dies feierten Mannschaft und Fans nach dem Spiel gemeinsam. Sechs Jahre mussten sie auf diesen Titel warten.

Bereits vor dem Spiel begeisterten die Fans von Feyenoord mit einem Banner, das durch das ganze Stadion reichte. Darauf stand: «Was werden wir heute tun? Wir werden gewinnen. Die Frage ist nur, wie hoch.» Ausserdem waren die Erfolge der Vereinsgeschichte aufgelistet.

Arsenal trauert

Das dürfte wohl der Sargnagel für die Titelhoffnungen von Arsenal gewesen sein. Am Sonntagabend steckte das Team von Trainer Mikel Arteta gegen Brighton eine 0:3-Pleite ein und liegt damit nun vier Punkte hinter Manchester City, das zudem noch ein Spiel weniger absolviert hat. Um doch noch Meister zu werden, müssten Granit Xhaka und Co. die beiden verbleibenden Spiele gewinnen und gleichzeitig hoffen, dass Manchester City aus drei Spielen nur noch einen Punkt holt. Brighton hingegen ist auf bestem Wege, sich erstmals in der Klubgeschichte für einen internationalen Wettbewerb zu qualifizieren.

Die Highlights des Spiels.Video: YouTube/Official Brighton & Hove Albion FC

Groningen wütet

Andernorts hatten die Fans in den Niederlanden wenig zu feiern. Nach dem feststehenden Abstieg liessen die Anhänger von Groningen ihrer Wut freien Lauf. Weil sie beim Spiel gegen Ajax Amsterdam mehrere Rauchbomben auf das Feld warfen, wurde das Spiel nach nur zehn Minuten abgebrochen. Das Spiel wird am Dienstagnachmittag unter Ausschluss der Öffentlichkeit fortgesetzt.

Mexikanisches Eishockey

Manchmal bringt es ja Erfolg, wenn der Goalie bei einer Standardsituation mit nach vorne kommt. In der mexikanischen Liga ging der Versuch von Celaya, im Rückspiel des Playoff-Halbfinals doch noch zum Ausgleich zu kommen, aber gehörig nach hinten los. Nachdem Santiago Ramirez, Goalie von Morelia, den Kopfball seines Gegenübers gefangen hatte, kickte er den Ball über den ganzen Platz ins leere Tor. Der Treffer zum 3:1 sorgte für die endgültige Entscheidung, das Hinspiel hatte 1:1 geendet.

Der Schiri sollte besser sein Auto umparkieren

Viele Tore hat Sergio Escudero in seiner Karriere nicht erzielt, womöglich wäre dieser Distanzschuss gegen Sevilla der schönste Treffer seiner Karriere gewesen. Doch das vermeintliche 1:0 des Valladolid-Verteidigers zählte nicht – weil der Schiedsrichter zeitgleich mit der Schussabgabe zum Pausentee bat.

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Eiserner Spider-Man

Ist Pierre-Emerick Aubameyang zurück in der Bundesliga? Nein, der Mann mit der Superheldenmaske ist Sheraldo Becker. Nach dem schön herausgespielten 2:0 für Union Berlin gegen den SC Freiburg streifte sich der Surinamer eine Spider-Man-Maske über, wobei dies erst im zweiten Versuch so richtig klappte. Becker erzielte kurz darauf auch noch das 3:0. Das Team von Urs Fischer musste trotzdem nochmal zittern, setzte sich am Ende aber 4:2 durch. Einziger Kritikpunkt an der Leistung des 28-jährigen Becker: Bei «Eisern Union» hätte Iron Man etwas besser gepasst. Aber er hat ja noch zwei Spiele lang Zeit.

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Zuschauer attackiert Newcastle-Coach

Mit dem 2:2-Unentschieden in Leeds wird Newcastle-Trainer Eddie Howe wohl nicht zufrieden sein. Überraschend liess der Dritte der Premier League beim Abstiegskandidaten Punkte liegen. Howe erlebte aber auch an der Seitenlinie eine Schrecksekunde, als plötzlich ein Zuschauer neben ihm auftauchte. Dieser griff dem 45-jährigen Coach an den Arm und schubste ihn, woraufhin er von Sicherheitsbeamten abgeführt wurde. «Er hat mich konfrontiert, etwas gesagt, das ich nicht wiederholen kann, und dann wurde er abgeführt», sagte Howe nach dem Spiel. Die Polizei zeigte den Zuschauer für den Angriff an.

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River Plate erlebt sein Cordoba

Auch 45 Jahre nach der WM 1978 verbinden viele deutsche Fussballfans noch negative Erinnerungen mit der argentinischen Stadt Cordoba. Dort unterlag das Nationalteam Österreich damals 2:3. Der Klub Talleres aus der zweitgrössten Stadt Argentiniens schaffte am Wochenende ebenfalls eine Überraschung. Gegen Tabellenführer River Plate gewann Talleres Cordoba 2:1 – auch dank dieses Traumtors von Rodrigo Garro.

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Butas Derby-Hammer

Auch Buta von Eintracht Frankfurt lieferte mit seinem Traumtor einen wertvollen Beitrag zum 3:0-Erfolg seines Klubs. Der 26-jährige Verteidiger traf im Derby gegen Mainz per Volley zum 2:0 ins kurze Eck. Dank des Siegs zieht die Eintracht am Rivalen vorbei und darf sich doch noch Hoffnungen auf die Qualifikation für den Europacup machen.

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