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Sechs Festnahmen am Flughafen Birmingham nach Gewalt von YB-Fans

epa12553610 Fans of Young Boys hold up scarves during the UEFA Europa League league phase match between Aston Villa and BSC Young Boys in Birmingham, Britain, 27 November 2025. EPA/ADAM VAUGHAN
Die YB-Fans fielen auswärts bei Aston Villa negativ auf.Bild: keystone

Sechs Festnahmen am Flughafen Birmingham nach Gewalt von YB-Fans

Nach den Ausschreitungen von YB-Fans beim Europa-League-Spiel in Birmingham befinden sich insgesamt acht Männer in Polizeigewahrsam. Das teilte die West Midlands Police am Freitagabend mit.
28.11.2025, 19:5728.11.2025, 19:58

Sechs Männer wurden demnach am Freitagnachmittag am Flughafen der englischen Stadt Birmingham festgenommen. Sie stehen laut Mitteilung unter dem Verdacht, einen Polizeibeamten angegriffen und an gewalttätigen Ausschreitungen teilgenommen zu haben.

Zwei YB-Fans waren bereits während des Spiels vom Donnerstag festgenommen worden. Mehrere Anhänger des Berner Vereins hätten Stadionsitze und Münzen in Richtung von Spielern von Aston Villa und Polizeibeamten geworfen, schrieb die Polizei. Der Villa-Spieler Donyell Malen wurde von einem Bierbecher am Kopf getroffen. Die Vorkommnisse waren teilweise am Fernsehen zu sehen.

«Der Grossteil der Zuschauer war in guter Stimmung, aber leider hat eine kleine Minderheit der Auswärtsfans Gewalt verursacht und das Spiel gestört», sagte Polizeioffizier Paul Minor gemäss Mitteilung. «Eine Untersuchung wurde eingeleitet, und die Beamten werten derzeit Aufnahmen von Body Cams und von der Stadionüberwachung aus, um den Vorfall zu klären.»

Nach Darstellung von YB war die Lage eskaliert, nachdem Captain Loris Benito auf Geheiss des Schiedsrichters den Dialog mit den Fans suchte. Die Polizisten, mit dem Rücken zum Spielfeld stehend, hätten gemeint, die Fans wollten Richtung Rasen gehen. Darauf sei es zu Ausschreitungen gekommen. YB sei daran, «das Geschehen vollständig aufzuklären». (abu/sda)

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55 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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T.Mäder
28.11.2025 20:35registriert Juni 2020
Bravo!
Genau so sollte man es hier auch machen.
3 Tage in U-Haft.
Dann könnten die Chaoten sich nicht mer in der anonymität verstecken, wenn sie dem Chef, Frau, Kinder, Eltern erklären müssten, wo sie die letzten 3 Tagen waren.
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Tapatio
28.11.2025 21:25registriert August 2017
Man muss schon mit erstaunlich wenig IQ gesegnet sein, wenn man auf die Idee kommt in einem komplett videoüberwachten Premier League Stadion Bierbecher zu werfen und sich mit der Polizei zu prügeln... gut haben sie jetz ein paar davon eingepackt. Die bleiben wohl jetzt ne Weile dort.
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Urs der Bär
28.11.2025 20:23registriert Oktober 2022
Bravo, genau so soll vorgegangen werden bei so blödsinnigen Ausschreitungen.
So muss der Delinquent noch Familie und Arbeitgeber informieren was passiert ist.🤷‍♂️👍🏼
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