DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
José Mourinho will vor dem Champions-League-Auftakt gegen YB nicht nach Ausreden suchen.
José Mourinho will vor dem Champions-League-Auftakt gegen YB nicht nach Ausreden suchen.Bild: KEYSTONE

Mourinho will es wie Federer machen: «Müssen auch auf dieser Unterlage gewinnen»

Manchester United ist einer der bedeutendsten Klubs der Welt, José Mourinho einer der grössten Klubtrainer. Vor dem Champions-League-Spiel am Mittwochabend bei YB sind beide unter Druck – die Mannschaft wie der Trainer.
18.09.2018, 19:14

Ein Trainer, der sich aufregt, ist ein Trainer, der die Sache ernst nimmt. Das gilt für den 55-jährigen Portugiesen auf jeden Fall. Letzte Woche beklagte er sich öffentlich darüber, dass die UEFA es zulasse, dass man im Stade de Suisse auf Kunstrasen spielen müsse. An einem UEFA-Meeting in Genf habe er seine Meinung dazu hinterlegt, sagte Mourinho 28 Stunden vor dem Match an der Medienkonferenz in Bern.

Die Pressekonferenz mit José MourinhoVideo: YouTube/BeanymanSports

Die künstliche Unterlage hat sogar eine Auswirkung auf die Aufstellung. Der erfahrene Ecuadorianer Antonio Valencia, der nicht verletzt ist und auf der rechten Abwehrseite gesetzt wäre, ist in Manchester geblieben. Er würde laut Mourinho ernsthafte Gefahr laufen, sich auf dem Kunstrasen eine Knieverletzung zuzuziehen.

José Mourinho entfachte in Bern wegen des ungewohnten Grüns indessen keine Polemik, im Gegenteil. «Ich will nicht vor dem Spiel eine Ausrede bringen für den Fall, dass es uns nicht gut läuft. Man muss auf jeder Unterlage spielen können.» Danach brachte er wörtlich diesen Vergleich: «Wir spielen hier in der Schweiz. Die Schweiz hat den besten Tennisspieler überhaupt. Federer hat seinen Lieblingsbelag, aber er muss auch auf den anderen Unterlagen gewinnen, um der Beste zu ein. Für uns ist es jetzt das Gleiche.»

Niederlage keine Katastrophe, falls ...

Mourinho verlor in der Champions League als Trainer seine beiden Partien auf Schweizer Boden, beide in Basel und jeweils 0:1: 2013 mit Chelsea, letzten Herbst mit Manchester United. Auf die beiden Niederlagen angesprochen, antwortete der Portugiese mit Witz: Er habe zwar beide Male in der Schweiz verloren, aber beide Male mit den Mannschaften die Gruppe gewonnen. Wenn es ihm ein drittes Mal so passiere, sei es also nicht schlimm.

Mourinho beim Abschlusstraining seiner Mannschaft im Stade de Suisse.
Mourinho beim Abschlusstraining seiner Mannschaft im Stade de Suisse.Bild: KEYSTONE

Mourinho hat als Trainer schon alles erreicht. Selbst das grosse und das kleine Triple, das europaweit keiner seiner Kollegen vorweisen kann. Das grosse Triple umfasst (in einer Saison) den Gewinn der Meisterschaft und des Cups auf nationaler Ebene sowie der Champions League. Beim kleinen Triple gewinnt der Trainer die Europa League anstelle der Champions League. Mourinho, weiss, die das geht. (pre/sda)

Alle Champions-League-Sieger seit 1993

1 / 31
Alle Champions-League-Sieger seit 1993
quelle: keystone / susana vera
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Unvergessene Champions-League-Geschichten

Alle Storys anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Über Sinn und Unsinn eines Kukan-Transfers zu den ZSC Lions
Die ZSC Lions holen den NHL-Rückkehrer Dean Kukan (28). Sportchef Sven Leuenberger sagt zwar, die Tinte unter dem Vertrag sei noch nicht trocken. Aber sie wird es bald sein.

Die ZSC Lions wollen endlich nach 2018 wieder Meister werden. Logisch also, dass Sportchef Sven Leuenberger vom Bürosessel aufspringt und aktiv wird, wenn ein Verteidiger wie Dean Kukan nach elf Jahren in Schweden und in Nordamerika in die Schweiz zurückkehren will.

Zur Story