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epa06698716 Liverpool’s manager Juergen Klopp reacts during the English Premier League soccer match between Liverpool FC and Stoke City FC held at the Anfield, Liverpool, Britain, 28 April 2018.  EPA/PETER POWELL EDITORIAL USE ONLY. No use with unauthorized audio, video, data, fixture lists, club/league logos or 'live' services. Online in-match use limited to 75 images, no video emulation. No use in betting, games or single club/league/player publications.

Die Frisur sitzt, doch mit seinem Assistenten hat Jürgen Klopp Knatsch. Bild: EPA/EPA

Das macht Jürgen Klopp vor dem Halbfinal-Rückspiel noch Sorgen

Mit Herz, doch ohne «Hirn»: Jürgen Klopps Königsklassen-Mission mit dem FC Liverpool ist in Gefahr. Das angebliche Zerwürfnis mit seinem langjährigen Assistenten Zeljko Buvac sorgt vor dem Halbfinal-Kracher in Rom (20.45 Uhr) jedenfalls für mächtig Wirbel.



Die Unruhe kommt für Jürgen Klopp zur Unzeit. Ausgerechnet vor der bislang wichtigsten Woche seiner Zeit beim FC Liverpool sorgt das angeblich zerrüttete Verhältnis zu seinem kongenialen Assistenten und langjährigen Vertrauten Zeljko Buvac für Schlagzeilen.

FILE - In this file photo dated Saturday, Oct. 17, 2015, Liverpool manager Juergen Klopp, left, talks with assistant manager Zeljko Buvac before their English Premier League soccer match against Tottenham Hotspur at the White Hart Lane in London. Liverpool’s assistant coach Buvac, is spending some time away from the team until the end of the season for personal reasons, it is announced Monday April 30, 2018, potentially disrupting the team’s bid to qualify for the Champions League final this week. (AP Photo/Rui Vieira, FILE)

Ist das gute Verhältnis zwischen Klopp und Buvac vorbei? Bild: AP/AP

Unmittelbar vor dem Königsklassen-Showdown bei der AS Rom droht die euphorische Stimmung bei den «Reds» zu kippen. Der Traum vom Final am 26. Mai in Kiew ist plötzlich in Gefahr.

Fakt ist: Der Platz an Klopps Seite im Stadio Olimpico bleibt beim Halbfinal-Rückspiel am Mittwochabend leer. Buvac, auf der Insel als «Gehirn» hinter Klopps Erfolgen gefeiert, nimmt sich nach Klubangaben bis zum Saisonende «aus persönlichen Gründen» eine Auszeit.

Persönlich wollte Klopp sich nicht zu den Querelen äußern. «Es gab ein Klubstatement. Mehr wollen wir dazu nicht sagen», sagte er auf der Pressekonferenz am Dienstagabend. Öffentlich redete Klopp nur über das bevorstehende Spiel – und war optimistisch.

«Wir sind alle positiv gestimmt, es ist großartig, hier zu sein. Wir werden für unsere Träume kämpfen. Wir wollen unbedingt in den Final», sagte der ehemalige Bundesliga-Coach.

Spieler geschockt

Auf der Klubhomepage sprach er zuvor voller Vorfreude von zwei «massive games» (gewaltigen Spielen) in Champions League und Liga, wo die «Reds» am Sonntag mit einem Sieg beim FC Chelsea die erneute Königsklassen-Quali absichern können. Die Situation vor der Woche der Wahrheit sei «really exciting» (total fesselnd). Doch hinter den Kulissen scheint es beim 18-maligen englischen Meister zu brodeln.

«Wir haben die Basis geschaffen, nun müssen wir es zu Ende bringen.»

Jürgen Klopp

Laut englischen Medienberichten hätten die Spieler der Reds schockiert reagiert, als ihnen die Nachricht vom Abschied Buvacs mitgeteilt wurde. Angeblich soll es zuletzt quasi keine Kommunikation zwischen Klopp und Buvac mehr gegeben haben. Der Assistent, der Klopp seit 17 Jahren als Co-Trainer bei allen Stationen im In- und Ausland unterstützt hatte, soll auch nicht mehr an den Teamsitzungen der Briten teilgenommen haben.

Klopp will sich durch die Nebengeräusche nicht vom großen Ziel abbringen lassen. «Wir haben eine Basis geschaffen, nun müssen wir es zu Ende bringen», sagte der 50-Jährige. Die Ausgangsposition darf nach dem 5:2-Hinspielerfolg an der Anfield Road ungeachtet des Wirbels getrost als komfortabel bezeichnet werden.

epa06690041 Liverpool's Mohamed Salah celebrates scoring the 1-0 goal during the UEFA Champions League semi final, first leg soccer match between Liverpool FC and AS Roma at Anfield, Liverpool, Britain, 24 April 2018.  EPA/PETER POWELL

Salah will auch im Rückspiel gegen die Roma wieder brillieren.  Bild: EPA/EPA

Liverpool in der Champions League noch ungeschlagen

Zumal Liverpool als einziges Team im Wettbewerb noch ungeschlagen ist. Die Abteilung Attacke um Stürmerstar Mohamed Salah schoss in elf Spielen (sieben Siege) satte 38 Tore, die Defensive um den Ex-Mainzer Schlussmann Loris Karius blieb sechsmal ohne Gegentor und kassierte insgesamt lediglich neun Treffer.

Doch auch die Roma hat sich längst nicht aufgeben und wittert nach den beiden späten Treffern im Hinspiel ihre Chance. Die furiose Aufholjagd im Viertelfinal gegen den FC Barcelona, als das 1:4 aus dem Hinspiel durch einen 3:0-Erfolg im heimischen Olympiastadion noch gedreht wurde, gibt zusätzlichen Auftrieb.

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7Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Nick Tamer 02.05.2018 17:20
    Highlight Highlight Wer weiterkommt, soll dann bitte Real wegfegen...
    72 9 Melden
    • w'ever 02.05.2018 17:48
      Highlight Highlight Liverpool (Klopp) > Real
      22 3 Melden
  • winglet55 02.05.2018 17:04
    Highlight Highlight Liebe Presse, Krisen kann man auch herbeischreiben.
    Das der Co- Trainer eine neue Herausforderung sucht, nach 17 Jahren Schattenndasein, kann wohl jeder, der einmal eine Stelle gewechselt hat, nachvollziehen.
    38 3 Melden
    • Kommemtar 02.05.2018 18:04
      Highlight Highlight Absolut richtig! Aber ausgerechnet zu diesem zeitpunkt?

      Das verhältnis war wohl schon länger belastet
      17 2 Melden
    • winglet55 02.05.2018 18:11
      Highlight Highlight naja, jetzt werden die Verträge für nächste Saison gefixt, den richtigen Zeitpunkt um das zu machen gibts wohl nicht für beide Seiten passend.
      11 0 Melden
    • FrancoL 02.05.2018 18:59
      Highlight Highlight Ich glaube kaum, dass dieser Zeitpunkt für den Co-Trainer besonders von Vorteil für die Jobsuche oder Jobübernahme ist.
      Auch der neue Auftraggeber wird sich seines denken, wenn er sieht in welchem heiklen Augenblick der Co-Trainer den FCL verlässt. Das ist keine gute Eigenwerbung.
      2 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen

«Wir verspüren keinen negativen Druck» – YB muss in Valencia punkten

Mut und Solidarität verlangt Gerardo Seoane von seinen Spielern für den Match in Valencia. Sie sollen die Zweikämpfe suchen, sich unterstützen und, wenn sich die Möglichkeit bietet, ohne Umschweife nach vorne spielen.

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