DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
FILE - In this Saturday, July 22, 2017 file photo, Liverpool's Philippe Coutinho celebrates after scoring a goal during the final match against Leicester City FC at the Premier League Asia Trophy soccer tournament in Hong Kong. Liverpool’s American owners say Philippe Coutinho will not be sold in this transfer window, amid interest in the Brazil playmaker from Barcelona. In a short statement on Friday, Aug. 11, 2017, Fenway Sports Group say Liverpool’s “definitive stance is that no offers for Philippe will be considered.” (AP Photo/Kin Cheung, file)

Coutinho fehlt in Liverpools Kader gegen Hoffenheim. Die Spekulationen um einen möglichen Wechsel nehmen kein Ende. Bild: AP/AP

Schliesst Englands Transferfenster bald früher? Es wäre sinnvoll, aber auch blöd

Seit Jahren schliesst das Sommertransferfenster am 31. August. Meist ist die Saison dann schon einige Wochen alt. Das stört die Klubs, die bereits spielen müssen und noch nicht wissen, wie ihr Kader sich noch verändert. Dem will ausgerechnet die Premier League entgegenwirken.



Coutinho zu Barcelona? Gylfi Sigurdsson noch zu Everton? Schnappt sich Manchester City Alexis Sanchez? Wo wechselt Southampton-Juwel Vigil van Dijk hin? Geht Ross Barkley von Everton zu Tottenham? Und was läuft eigentlich mit Diego Costa?

Es sind die Fragen, welche nicht nur in England die Fussballfans in diesen Tagen mehr beschäftigen, als wie Liverpool in die Saison startete, gegen wen Chelsea verlor und ob Romelu Lukaku eigentlich schon traf. Dazu figurieren wichtige Spieler aus fadenscheinigen Gründen nicht in den Aufgeboten ihrer Klubs. Verletzt? Krank? Meist ist es nur eine billige Ausrede und ein grosses Ärgernis für Fans.

Huddersfield Town's Steve Mounie, left, celebrates scoring his side's second goal against Crystal Palace during the English Premier League soccer match at Selhurst Park, London, Saturday, Aug. 12, 2017. (Scott Heavey/PA via AP)

Huddersfield siegte bei der Premier-League-Rückkehr mit 3:0. Aber für mehr Diskussionen als Traumstarts von Aufsteigern sorgen aktuell Transfergerüchte. Bild: AP/PA

Kurz: Obwohl das Hauptgeschäft (die Liga) läuft, wird sich in den nächsten drei Wochen noch alles um Nebenbaustellen (die Transfers) drehen. Dem wollen ausgerechnet die ausgabefreudigen Klubs der Premier League entgegenwirken. Wie der «Telegraph» schreibt, soll das nationale Transferfenster schon ab der Saison 2018/19 VOR dem Start in die Meisterschaft schliessen.

Am 7. September stimmen die Präsidenten der 20 Klubs über den Vorschlag ab, den angeblich nicht wenige befürworten. 14 Teams müssen dabei sein, damit die Anpassung erfolgt. Aktuell ist nur von Watford zu hören, dass man dagegen stimmen möchte.

Was würde sich ändern? Die Premier League kann nur Transfers im eigenen Land beschränken. Also die Klubs könnten ab Ende des Transferfensters zwar keine Spieler mehr holen – aber Abgänge an andere Ligen wären nicht zu verhindern. Das könnte neben mehr Ruhe für die Klubs aber auch zu Problemen führen: Liverpools Coutinho könnte weiterhin zu Barcelona wechseln, die «Reds» dann aber mit dem Erlös keinen Ersatz mehr besorgen.

Die wichtigsten Transfers des Sommers 2017

Ein Alleingang der Premier League wäre demnach eigentlich ein Schnitt ins eigene Fleisch. Aber vielleicht würden ja auch andere Ligen dem englischen Vorbild folgen. 

Würdest du es begrüssen, wenn das Transferfenster schon vor der Saison schliesst?

Wird die Änderung angenommen, würde dies für die oben erwähnten Gerüchte umgemünzt auf 2018/19 bedeuten:

Und bevor ich es vergesse: Hier noch die Antworten auf die anderen drei Fragen: Chelsea verlor 2:3 gegen Burnley, Liverpool spielte 3:3 gegen Watford und Romelu Lukaku traf beim 4:0-Sieg Manchester Uniteds gegen West Ham doppelt.

Die Umsatz-Könige: Mit diesen 25 Fussballern wurde das meiste Geld umgesetzt

Laurent könnte sich eigentlich auch mal über Transferfenster aufregen:

Video: watson

Das könnte dich auch interessieren:

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Urteil gegen Ex-Polizist wegen Tötung George Floyds

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

YB-Fans zünden Feuerwerk in Bern – so schön (und coronakonform) kann Meisterfeier sein

Mit einem 3:0-Heimsieg gegen Lugano war offiziell, was längst nur noch Formsache war: Die Young Boys gewinnen zum 15. Mal den Schweizer Meistertitel – zum vierten Mal in Serie. Da coronabedingt keine grosse Feier möglich ist, haben sich die YB-Fans etwas Spezielles einfallen lassen.

Pünktlich um 22 Uhr wurde in der ganzen Stadt Bern Feuerwerk gezündet. Die koordinierte Aktion wurde von der Fangruppierung «Ostkurve Bern» in einem eindrücklichen Video festgehalten.

(zap)

Artikel lesen
Link zum Artikel