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epa09318582 Switzerland's head coach Vladimir Petkovic (C) gives instructions to his players before the extra time of the UEFA EURO 2020 quarter final match between Switzerland and Spain in St.Petersburg, Russia, 02 July 2021.  EPA/Anton Vaganov / POOL (RESTRICTIONS: For editorial news reporting purposes only. Images must appear as still images and must not emulate match action video footage. Photographs published in online publications shall have an interval of at least 20 seconds between the posting.)

Vor der Verlängerung macht Vladimir Petkovic sein Team nochmals heiss. Bild: keystone

Petkovic ist stolz auf seine Spieler: «Alle sind Helden!»

Vladimir Petkovic und sein Team verlassen die EM-Bühne mit erhobenem Haupt. Trotz dem bitteren Ausscheiden im Penaltyschiessen des Viertelfinals gegen Spanien ist Petkovic stolz auf seine Spieler. «Alle sind Helden!»

Stefan Wyss, St.Petersburg / Keystone-SDA



Stolz? Enttäuschung? Vielleicht auch etwas Ärger? Nach diesem Spiel kämpfte Vladimir Petkovic mit seinen Gefühlen. «Sie sind gemischt. Ich bleibe aber immer positiv. Deshalb überwiegt der Stolz über die Leistung der Mannschaft. Alle sind Helden. Wir haben so viele positive Aspekte gesehen. Enttäuscht bin ich nur, weil wir jetzt nach Hause müssen. Aber wir gehen mit erhobenem Haupt.» Und der Ärger? Die Rote Karte gegen Remo Freuler? Für Petkovic war sie «fragwürdig».

Vor dem Penaltyschiessen habe er der Mannschaft gesagt, sie seien «alle jetzt schon unsere Helden, weil sie heroisch gekämpft» hätten. Vorwürfe wegen de drei verschossenen Penaltys gab es keine. «Das ist immer auch eine Lotterie.»

Bundespräsident Guy Parmelin: «Das Abenteuer für die Schweizer Nationalmannschaft an der Euro 2020 endet hier. Aber die Werte des Zusammenhalts, der Entschlossenheit und des Teamgeistes, die von den Spielern und dem Staff gelebt wurden, bleiben in Erinnerung. Bravo für die schöne Reise. Ihr habt uns zum Träumen gebracht.»

Besonders stolz war Petkovic auf den Mut des jungen Ruben Vargas, der sein erstes Turnier spielte und wie schon gegen Frankreich die Verantwortung nicht scheute. «Er war kaputt nach den 120 Minuten, aber er hat die mentale Kraft gehabt, trotzdem zum Penaltyschiessen anzutreten.»

epa09318798 Swiss headcoach Vladimmir Petkovic (R) comforts Ruben Vargas (L)  after losing the UEFA EURO 2020 quarter final match between Switzerland and Spain in St.Petersburg, Russia, 02 July 2021.  EPA/Alexander Hassenstein / POOL (RESTRICTIONS: For editorial news reporting purposes only. Images must appear as still images and must not emulate match action video footage. Photographs published in online publications shall have an interval of at least 20 seconds between the posting.)  EPA-EFE/Alexander Hassenstein / POOL (RESTRICTIONS: For editorial news reporting purposes only. Images must appear as still images and must not emulate match action video footage. Photographs published in online publications shall have an interval of at least 20 seconds between the posting.)

Petkovic tröstet den unglücklichen Vargas. Bild: keystone

So kurz nach dem Ausscheiden konnte Petkovic noch keine allzu vertiefte Analyse zur EM machen. «Wir hatten eine positive Entwicklung während des Turniers. Das war sensationell. Der schlechte Auftritt gegen Italien hat uns die Gelegenheit gegeben, zu wachsen und uns gegenseitig zu sagen, was wir wollen. Dann haben wir unser Potenzial gezeigt gegen drei starke Gegner. Zuletzt gegen Frankreich und Spanien, die auf dem Papier besser sind als wir.»

Petkovic im SRF-Interview. Video: SRF

Petkovic begann erstmals seit langem ein Spiel wieder mit einer Viererabwehr. «Zuletzt haben wir aber in den Spielen sowieso immer wieder das System etwas angepasst. Erst nach der Roten Karte haben wir klar mit zwei Viererreihen gespielt.»

In Unterzahl wurde die Aufgabe für die Schweiz fast unlösbar. «Gegen die Spanier ist es schon ohne Rote Karte schwierig, weil sie auch bei elf gegen elf den Ball in den eigenen Reihen halten können.» Trotzdem kämpfte sich sein Team in Unterzahl noch ins Penaltyschiessen. Petkovic: «Chapeau!»

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quelle: keystone / fabio frustaci
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