Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa06369927 Bayern's Corentin Tolisso celebrates scoring the second goal with his team during the UEFA Champions League group B soccer match between FC Bayern Munich and Paris Saint-Germain in Munich, Germany, 5 December 2017.  EPA/RONALD WITTEK

Genau, zwei Tore hat Tolisso gegen Paris Saint-Germain erzielt. Bild: EPA/EPA

Bayerns Rekordtransfer schlägt endlich ein – warum es bei Tolisso plötzlich läuft



Zwei Tore im Prestige-Duell gegen Paris Saint-Germain in der Champions League! Die 0:3-Schmach vom Hinspiel hat Corentin Tolisso so fast im Alleingang wieder gut gemacht. Nach einem halben Jahr bei Bayern München hat der Rekordtransfer der Klubgeschichte die grosse Bühne endlich genützt und gezeigt, zu was er fähig sein kann.

abspielen

Tolisso trifft per Kopf zum 2:0 für die Bayern. Video: streamable

abspielen

Coman auf Tolisso – der 3:1-Endstand ist perfekt. Video: streamable

Corentin wer? Als Bayern München in diesem Sommer den 41,5-Millionen-Transfer des 23-jährigen Franzosen verkündete, konnte so mancher Bayern-Fan mit dem Namen Corentin Tolisso nicht viel anfangen. 41,5 Millionen Euro für einen relativ unbekannten Franzosen ... Die Erwartungen waren gross, doch der zentrale Mittelfeldspieler, der von Olympique Lyon kam, konnte sie bislang nicht erfüllen.

In 12 von 14 Bundesliga-Spielen kam der 23-Jährige zum Einsatz, im Schnitt allerdings nur 58 Minuten. Zwei Tore und zwei Assists waren die Ausbeute. Nicht schlecht, aber auch nicht das, was sich die Münchner vom Rekordtransfer erhofft hatten. Zum Glück für Tolisso zog James Rodriguez, der andere prominente Neuzugang, viel Aufmerksamkeit auf sich.

epa06370100 Bayern's Corentin Tolisso (L) celebrates scoring the third goal with Bayern's James Rodriguez (C) during the UEFA Champions League group B soccer match between FC Bayern Munich and Paris Saint-Germain in Munich, Germany, 5 December 2017.  EPA/RONALD WITTEK

Tolisso und James Rodriguez jubeln, Neymar will nicht hinsehen. Bild: EPA/EPA

Unter Carlo Ancelotti war «Coco» gesetzt, schliesslich hatte der Italiener sich für die Verpflichtung des fünffachen französischen Nationalspielers stark gemacht. Als dann Jupp Heynckes übernahm, fand sich Tolisso dann des Öfteren auf der Bank wieder. Der Rechtsfuss hat zwar den Vorteil, dass er fast auf jeder Position im Mittelfeld eingesetzt werden kann, als unverzichtbar hat er sich – vielleicht auch deshalb? – allerdings nicht erwiesen.

Tolissos Problem war auch, dass er im zentralen Mittelfeld häufig mit Arturo Vidal zusammen eingesetzt wurde. Beide sind ähnliche Spielertypen – kräftig gebaut, giftig, zweikampf- und kopfballstark – mit viel Offensivdrang und ergänzten sich eher schlecht als recht. Zwei Vidals waren einer zu viel.

Gegen PSG durfte Tolisso nun mit Sebastian Rudy ran, Vidal und Javi Martinez mussten auf die Bank. So konnte der Franzose sein Potenzial besser ausschöpfen. Während Rudy die defensive «Drecksarbeit» übernahm, schaltete sich Tolisso immer wieder in die Offensive ein und nutzte dort seine Abschlussstärke zweimal perfekt aus.

Trainer Jupp Heynckes war nach der Partie voll des Lobes:

«Corentin hat schon in den letzten Wochen immer wieder angedeutet, dass er ein grossartiger Fussballer ist. Er hat in dieser Woche überragend trainiert, deshalb war es für mich selbstverständlich, dass er spielen würde.»

epa06366756 Bayern's head coach Jupp Heynckes addresses to media during a press conference in Munich, Germany, 04 December 2017. FC Bayern Munich will face Paris Saint-Germain in their UEFA Champions League group B soccer match on 05 December 2017 in Munich.  EPA/RONALD WITTEK

Heynckes hatte mit Tolisso ein gutes Händchen. Bild: EPA/EPA

Tolisso spielte frei von der Leber auf, was aber nicht zwingend an den Anweisungen des Trainers lag. Oft verstehe er Heynckes noch gar nicht, gestand Tolisso nach dem Spiel. «Franck und Kingsley» müssten ihm vieles noch übersetzen. Der Franzose hat also noch Steigerungspotenzial – allerdings nicht nur sprachlich, sondern auch fussballerisch. (pre)

Ihnen gehört die Zukunft – die 50 besten Fussballer unter 23

Betrinken und Beklagen mit Quentin

abspielen

Video: watson/Quentin Aeberli, Emily Engkent

Unvergessene Champions-League-Geschichten

21.05.2008: John Terrys fataler Ausrutscher: Im ersten rein englischen CL-Final stösst er Chelsea ins Tal der Tränen

Link zum Artikel

12.11.2002: Basel spielt 3:3 gegen Liverpool und Beni Thurnheer schwärmt: «Das müsste man zeigen, wenn ich gestorben bin»

Link zum Artikel

26.05.1999: Sheringham und Solskjaer – zwei Namen und du weisst sofort, worum es hier geht

Link zum Artikel

28.05.1997: Lars Ricken kommt, schiesst und macht Borussia Dortmund zum Champions-League-Sieger

Link zum Artikel

18.04.2001: Das berühmteste Mannschaftsfoto der Welt wird geknipst – wie sich ein ehemaliger Boxer als 12. Mann unsterblich macht

Link zum Artikel

25.05.2005: Liverpool schafft gegen Milan dank «sechs Minuten des Wahnsinns» und Hampelmann Jerzy Dudek die unglaublichste Wende aller Zeiten

Link zum Artikel

23.05.2001: Oli Kahn hält im CL-Final gegen Valencia drei Elfmeter und wird endgültig zum Titan

Link zum Artikel

25.09.1996: Murat Yakin sticht mit seinem Freistoss mitten ins Ajax-Herz und bringt Mama Emine zum Weinen

Link zum Artikel

28.05.1980: Underdog Nottingham überrascht Europa erneut und sorgt für eine kuriose Bestmarke

Link zum Artikel

07.12.2011: Der FC Basel schmeisst Manchester United aus der Champions League und Steini, der Glatte, schiesst den Ball an die Latte

Link zum Artikel

26.09.1995: Luganos Carrasco bringt mit seiner Banane Gianluca Pagliuca und das grosse Inter Mailand zum Weinen

Link zum Artikel

30.09.2009: Dank Tihinens Hackentrick, «abgeschaut bei einem finnischen Volkstanz», bodigt der FC Zürich das grosse Milan

Link zum Artikel

18.03.2003: Der FC Basel schafft gegen Juve nur die «kleine» Sensation – für die grosse fehlen dann doch vier Tore

Link zum Artikel

01.04.1998: Jauch und Reif lassen beim Torfall von Madrid jeden Aprilscherz alt aussehen

Link zum Artikel

29.09.1971: Statt «allzu augenfällig im Spargang» die Pflicht zu erledigen, sorgt GC für den höchsten Schweizer Europacup-Sieg aller Zeiten

Link zum Artikel

04.11.1992: Sion träumt von der Champions-League-Gruppenphase, kassiert trotz ansprechender Ausgangslage in Porto jedoch eine 0:4-Klatsche

Link zum Artikel

20.11.1996: Wegen 20 fatalen Minuten landet Champions-League-Überflieger GC in Glasgow auf dem harten Boden der Realität

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

Röstigraben im Bundeshaus: «Sobald ich auf Deutsch wechsle, sinkt der Lärm um 10 Dezibel»

Link zum Artikel

So erklärt das OK der Hockey-WM in der Schweiz die Ähnlichkeit zum Tim-Hortons-Spot

Link zum Artikel

Die Geschichte von «Ausbrecherkönig» Walter Stürm und seinem traurigen Ende

Link zum Artikel

«Informiert euch!»: Greta liest den Amerikanern bei Trevor Noah die Leviten

Link zum Artikel

Keine Angst vor Freitag, dem 13.! Diese 13 Menschen haben bereits alles Pech aufgebraucht

Link zum Artikel

Der Kampf einer indonesischen Insel gegen den Plastik

Link zum Artikel

«Ich bin … wie soll ich es sagen … so ein bisschen ein Arschloch-Spieler»

Link zum Artikel

Alles, was du über die neuen iPhones und den «Netflix-Killer» von Apple wissen musst

Link zum Artikel

15 Bilder, die zeigen, wie wunderschön und gleichzeitig brutal die Natur ist

Link zum Artikel

Shaqiri? Xhaka? Von wegen! Zwei Torhüter sind die besten Schweizer bei «FIFA 20»

Link zum Artikel

Biden, Warren oder Sanders? Das Rennen der Demokraten wird zum Dreikampf

Link zum Artikel

Jack Ma tritt als Alibabas Vorsitzender offiziell zurück, aber ...

Link zum Artikel

Das sind die 50 besten Spieler in «FIFA 20» – Piemonte Calcio zweimal in den Top 15

Link zum Artikel

12 neue Serien, auf die du dich im Herbst freuen kannst

Link zum Artikel

In China sind gerade 100 Millionen Schweine gestorben – das musst du wissen

Link zum Artikel

Hat Bill Gates ein schmutziges Geheimnis?

Link zum Artikel

In Jerusalem verschwinden hunderte Katzen auf mysteriöse Weise – was ist bloss los?

Link zum Artikel

«... dann laufen sie hier 3 Tage besoffen mit geklauten Stadion-Dingen rum»

Link zum Artikel

Mit 16 der jüngste Torschütze in Barças Klub-Geschichte – 8 Fakten zu Ansu Fati

Link zum Artikel

Boris Johnson verliert wegen eines Überläufers die Mehrheit und ist jetzt in argen Nöten

Link zum Artikel

Erneut wüste Szenen bei Protesten in Hongkong

Link zum Artikel

Xherdan Shaqiris Alleingang ist ein fatales Zeichen

Link zum Artikel

Auch Android und Windows von massivem Hackerangriff betroffen – was wir bislang wissen

Link zum Artikel

«Diese Wahlen widerlegen eine oft genannte These über die AfD»

Link zum Artikel

Wawrinka über Djokovic: «Dass er den Platz so verlassen muss, ist natürlich nicht schön»

Link zum Artikel

«Soll ich die offene Beziehung mit dem 10 Jahre Älteren beenden?»

Link zum Artikel

Messi darf Barça ablösefrei verlassen +++ Pa Modou wieder beim FC Zürich

Link zum Artikel

Kim Tschopp zeigt den grossen Unterschied zwischen Realität und Instagram

Link zum Artikel

Wie viel Schweizer Parteien auf Facebook ausgeben – und warum wir das wissen

Link zum Artikel

Der Roadie, der mich Backstage liebte (und mir biz Haare ausriss)

Link zum Artikel

Für Huawei kommts knüppeldick – neue Handys müssen auf Google-Apps verzichten, sagt Google

Link zum Artikel

Die Hockey-WM lehnt den «Eisenbahn-Deal» ab – und das ist schlicht lächerlich

Link zum Artikel

Netflix bringt 10 Filme in die Kinos – und die hören sich grossartig an

Link zum Artikel

Verrückt, aber wahr – Stuckis Sieg, der keiner war

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

3
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3Alle Kommentare anzeigen

Maradona leitet sein erstes Training bei Gimnasia – und 26'000 Fans im Stadion flippen aus

Diego Armando Maradona ist in Argentinien auch mit 58 Jahren noch ein Volksheld. Tausende Fans empfangen die Fussball-Legende zum ersten offenen Training des Erstligisten Gimnasia y Esgrima.

Die Fans im Stadion von Gimnasia y Esgrima feierten, als ob sie den Meistertitel gewonnen hätten. Dabei muss der argentinische Erstligist viele Punkte gewinnen, um nur schon den Abstieg zu verhindern. Der Jubel auf der mit 26'000 Menschen voll besetzten Tribüne galt am Sonntag dem neuen Coach, Diego Maradona. Der Ex-Weltmeister stellte sich als Hoffnungsträger mit einem offenen Training des Teams in La Plata vor, 60 Kilometer südlich von Buenos Aires.

Und Maradona wäre nicht Maradona, wenn er …

Artikel lesen
Link zum Artikel