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Barças Zuschauer-Flaute und Zlatans Meilensteine – das lief am Fussball-Wochenende

01.11.2021, 10:4301.11.2021, 14:44

Zlatans Meilensteine

Die AC Milan mischt in der Serie A weiterhin ganz vorne mit. Die «Rossoneri» liegen auf dem zweiten Platz, punktgleich mit Leader Napoli. Mitverantwortlich dafür ist auch Zlatan Ibrahimovic. Der 40-jährige Stürmer führte Milan zum 2:1-Sieg gegen die AS Roma und erreichte dabei gleich zwei Meilensteine. Sein Treffer zum 1:0 war einerseits sein 150. Tor in der Serie A und gleichzeitig auch sein 400. in einer nationalen Profiliga.

Ibrahimovics Jubliäumstor.Video: streamja

Den Roma-Fans schmeckte der Gegentreffer durch den schwedischen Superstar natürlich nicht, sie deckten ihn mit Schmähgesängen ein, nannten ihn einen «Zigeuner». Doch Ibrahimovic reagierte auf seine Weise: Er gestikulierte in Richtung der Fans, sie sollen doch lauter singen. Und kassierte dafür eine Gelbe Karte.

PSG und die Diskussionen um Messi und Ramos

Wir bleiben gleich noch bei alternden Superstars: Weder Lionel Messi noch Sergio Ramos haben bei Paris Saint-Germain bislang wie erwartet eingeschlagen. Messi wartet auch nach fünf Ligaspielen auf seinen ersten Treffer in der Ligue 1 und wurde beim 2:1-Heimsieg gegen Lille nach 45 Minuten ausgewechselt. Gemäss Trainer Mauricio Pochettino war der Argentinier angeschlagen und der Wechsel eine Vorsichtsmassnahme.

Deutlich schlechter ist die Situation bei Sergio Ramos, der diesen Sommer ebenfalls zu PSG gewechselt hatte. Der 35-jährige Verteidiger hat noch kein einziges Spiel für die Pariser absolviert und laboriert immer noch an einer Verletzung des Schollenmuskels in der Wade herum. Gemäss Medienberichten soll sogar eine Auflösung des Vertrags zur Diskussion stehen. Demnach betrachte man bei PSG Ramos mittlerweile als einen Fehleinkauf.

Was macht eigentlich James Rodriguez?

Erinnerst du dich noch an James Rodriguez? Der Kolumbianer war der Star der WM 2014 und wechselte nach dem Turnier zu Real Madrid. Später spielte er auch für Bayern München und Everton. Und jetzt? Mit 30 Jahren ist Rodriguez in Katar beim Al-Rayyan SC gelandet.

James Rodriguez wird über den Haufen gerannt.Video: streamable

Dort hat er in vier Spielen ein Tor erzielt und einen Assist gegeben. Und nun auch einen Platzverweis kassiert. Bei der 1:2-Niederlage gegen Al Arabi wurde Rodriguez tief in der Nachspielzeit von einem Gegner über den Haufen gerannt. Offenbar nicht damit einverstanden, wie der Schiedsrichter die Situation bewertete, begann er sich heftig zu beschweren und sah dafür zuerst Gelb, dann Gelb-Rot. Am Ende verabschiedete sich der Mittelfeldspieler mit sarkastischem Applaus in Richtung des Unparteiischen.

James Rodriguez fliegt vom Platz.Video: streamable

Joao Felix ist kein Einlaufkind

Deutlich jünger als die bisher genannten Fussballer ist Joao Felix. Aber auch er musste sich am Sonntag eingestehen, dass er kein Kind mehr ist. Beim Spiel gegen Real Betis (3:0) nicht in der Startaufstellung, stand der Portugiese im Kabinengang, während sich seine Teamkollegen mit den Einlaufkindern am Arm in Richtung Spielfeld machen. Da packt Antoine Griezmann Felix am Arm und schleppt ihn mit. Es dauert einen kurzen Moment, bis der 21-Jährige merkt, dass er eben zu alt ist, um noch Einlaufkind zu sein.

Video: streamable

Niemand will Barça sehen

Seit dem Clasico vom vergangenen Wochenende erlaubt die spanische Regierung wieder voll ausgelastete Fussballstadien in Spanien. Doch das scheint derzeit eine Angelegenheit zu sein, mit dem sich der FC Barcelona nicht herumschlagen muss. Schon beim Duell gegen Erzrivale Real Madrid war das Camp Nou zwar ausverkauft (99'354 Zuschauer haben Platz), doch rund 10'000 Saisonkarteninhaber blieben dem Spiel fern.

Alaves feiert den Ausgleich in Barcelona – in einem mehrheitlich leeren Stadion.
Alaves feiert den Ausgleich in Barcelona – in einem mehrheitlich leeren Stadion.Bild: keystone

Noch viel tragischer waren die Zuschauerzahlen nun am Samstag beim 1:1-Remis gegen Alaves. Nur gerade 37'278 Zuschauer fanden ihren Weg ins Stadion.

Es scheint, als würde der grundsätzliche Niedergang des Vereins und vermutlich nicht zuletzt auch der Abgang von Lionel Messi die Zuschauerzahlen beeinflussen.

Fallrückzieher-Perfektion

Enes Ünal wurde beim 2:1-Sieg von Getafe gegen Espanyol Barcelona zum Matchwinner. Der türkische Stürmer erzielte gleich beide Tore für seine Mannschaft und das 1:0 war dabei besonders sehenswert. Im gegnerischen Strafraum setzte Üner zum Fallrückzieher an und traf perfekt über den gegnerischen Goalie hinweg in die weite Ecke.

Enes Ünal per Fallrückzieher zum 1:0.Video: streamable

Weitschuss-Perfektion

Schöne Tore können sie auch in Frankreich. Bei der Partie zwischen Metz und St.Étienne traf in der 16. Minute Wahbi Khazri zum 1:1-Ausgleich. Der Tunesier zog aus rund 60 Metern einfach mal ab und erwischte Metz-Goalie Alexandre Oukidja, der weit vorne stand. Am Spielstand änderte sich in der Folge nichts mehr.

Khazri trifft aus grosser Distanz.Video: streamable

Neuer-Perfektion

Zugegeben: Ganz perfekt blieb Manuel Neuer beim 5:2-Auswärtssieg gegen Union Berlin nicht. Doch der Torhüter des deutschen Rekordmeisters arbeitete weiter an seinem Ruf, teilweise fast schon Libero zu spielen. In der zweiten Halbzeit verpasste Neuer im eigenen Strafraum zwar den Ball, klärte danach aber mit einer perfekten Grätsche zum Einwurf.

Neuers Grätsche gegen Baumgartl.Video: streamable

Spezieller «Zweikampf»

Zum Schluss machen wir noch einen kurzen Abstecher in die brasilianische Liga. Dort trennten sich Gremio und Palmeiras mit 1:3. Getrennt waren auf der Tribüne auch zwei Fans durch eine Glasabtrennung – obwohl sie sich aufs Dach geben wollten. Daraus entstand eine kuriose Szene. Faustkampf, aber mit Social-Distance-Protokoll.

Der Faustkampf auf der Tribüne.Video: streamable

Saragossa teilt gerne

Real Saragossa spielt derzeit in der Segunda Division und hat dort Historisches erreicht. Das 1:1 gegen Mirandes war das neunte Unentschieden in Serie der Aragonier – neuer Ligarekord. Noch nie in der Geschichte der Segunda Division hat ein Klub jemals derart viele Remis aneinandergereiht. In der Primera Division kam es bislang einmal vor: 1978 schaffte der El Burgos CF das gleiche Kunststück. Nach insgesamt 13 Spielen hat Saragossa damit einen Sieg, zehn Unentschieden und zwei Niederlagen auf dem Konto. Das reicht in Spaniens zweiter Liga für den 19. Platz.

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