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epa06177353 Deportivo Alaves' new player Spanish Bojan Krkic poses for the media during his presentation at the Mendizorroza stadium, in Vitoria, northern Spain, 01 September 2017.  EPA/David Aguilar

Die aktuelle Heimat des einstigen Fussball-Wunderkinds Krkic: Alaves. Bild: EPA/EFE

Bojan Krkic lüftet das traurige Geheimnis, weshalb er kein nächster Messi wurde

Er schoss als Jugendspieler des FC Barcelona 900 Tore. Und kaum bei den Grossen knackte Bojan Krkic einen Rekord von Lionel Messi: Jenen des jüngsten Barça-Torschützen der Geschichte. Heute ist er 27 Jahre alt und Ersatzspieler bei Deportivo Alaves. Doch das hat seinen Grund.



Der 20. Oktober 2007 stellte sein Leben für immer auf den Kopf. An diesem Tag schoss Fussballer Bojan Krkic ein Tor. Es war das 1:2 bei einer 1:3-Niederlage des FC Barcelona bei Villarreal. Es war sein erster Treffer bei den Profis überhaupt und weil Krkic exakt 17 Jahre und 52 Tage jung war, bedeutete dies: Er wurde zum jüngsten Torschützen der Klubgeschichte. Jünger noch als Lionel Messi, dessen magistrales Zuspiel er verwertet hatte. Fortan wusste es jede Zeitung, jeder TV-Sender, erst recht jeder Fan: Dieser Bojan, das wird der nächste Messi.

Er wurde es nicht.

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Das Tor, das Krkics Leben verändert hat. Video: YouTube/Sports Videoz

Im Guardian hat der mittlerweile 27-jährige Krkic erstmals verraten, was ihn über all die Jahre so beschäftigt und ihn eine vielleicht grössere Karriere gekostet hat: Panikattacken. «Alles geschah so wahnsinnig schnell», sagt er rückblickend über seine Anfangszeit im Profifussball. «Mit 17 Jahren veränderte sich mein Leben von A bis Z. Ich reiste im Juli zur U17-WM und kein Mensch kannte mich. Nach der Rückkehr konnte ich kaum mehr die Strasse entlang laufen.» Bojan hatte Spanien mit fünf Toren in den Final geführt. Im Endspiel war er jedoch gesperrt und ohne ihn verlor Spanien gegen Nigeria im Penaltyschiessen.

«Bis der Körper ‹Stopp!› sagt»

«Einige Tage später gab ich gegen Osasuna mein Profidebüt, drei, vier Tage darauf spielte ich erstmals in der Champions League, dann traf ich gegen Villarreal», fasst er die Geschehnisse jenes Herbsts kurz zusammen. «Schon im Februar bot mich Spaniens Verband für die A-Nati auf. Alles lief bestens, bis der Kopf voll ist und der Körper ‹Stopp!› sagt.»

Die Symptome hätten sich bei ihm nicht so geäussert wie bei anderen Opfern von Angstattacken, deren Herz plötzlich gefühlt 1000 Mal pro Minute schlägt. «Ich fühlte mich schlapp und krank, andauernd, den ganzen Tag lang. Ich verspürte einen Druck, der nie verschwand.»

FC Barcelona's player Bojan Krkic from Spain, poses inside a prehistoric shark's jaw at the Aquarium of Barcelona before he dived underwater in Barcelona, Spain, Wednesday, Dec. 23, 2009. (AP Photo/David Ramos)

Der Profifussball, das Haifischbecken: Krkic posiert als 19-Jähriger. Bild: AP

Im Stich gelassen gefühlt

Alles kulminiert am 1. Februar 2008. Krkic sollte gegen Frankreich sein erstes Länderspiel machen. «Mir ging's noch gut, als ich in die Kabine kam. Aber dann war ich wie gelähmt, voller Panik.» Die Betreuer legen ihn auf eine Massagebank, das Spiel findet ohne ihn statt. Eine Magen-Darm-Geschichte wird erfunden.

Klar gebe es Medikamente und psychologische Behandlungen gegen die Angstblockaden, so Krkic. Dennoch hätten die Zustände bis im Sommer angehalten. «Deshalb habe ich beschlossen, dass ich nicht zur EM gehen kann. Jeder im Verband wusste es, Trainer Luis Aragones genauso wie Sportdirektor Fernando Hierro. Als mich Hierro kurz vor der Bekanntgabe des EM-Kaders anrief und mich aufbot, sagte ich ihm, dass es mir weh tue, aber dass ich nicht kommen könne.» Barça-Mitspieler Carles Puyol habe ihm versprochen, sich um ihn zu kümmern, er werde immer für ihn da sein. Krkics Antwort: «Puyi, ich kann nicht.»

Tags darauf folgte ein Schlag in die Magengrube, die Schlagzeile einer Zeitung war es. «Spanien bietet Bojan auf und Bojan sagt ‹Nein›», lautete sie. Der Sohn einer Spanierin und eines Serben hätte auch für das Heimatland des Vaters spielen können. «Diese Schlagzeile brachte mich um. Als ob es mich nicht gekümmert hätte. Die Zeitung musste die Information vom Verband erhalten haben. Wie konnten sie dort nur so etwas machen? Sie kannten ja meine Gründe. Ich fühlte mich sehr alleine gelassen.»

FC Barcelona's Lionel Messi, from Argentina, right, reacts after scoring with his teammate Bojan Krkic against Espanyol during a Spanish league soccer match at Lluis Companys Stadium in Barcelona, Spain, Saturday, Sept. 27, 2008. (AP Photo/Manu Fernandez)

Der nächste Messi und der wahre: Krkic jubelt 2008 mit dem Superstar.  Bild: AP

Den Mut, die Öffentlichkeit darüber ins Bild zu setzen, wie es ihm geht, brachte der Teenager damals nicht auf. «Ich hatte Angst davor, war krank vor Sorge. Ich wusste nicht, was ich tue. Ich erinnere mich, wie ich in Barcelonas Klub-TV sagte, dass ich Ferien nötig hätte, obwohl ich wusste, dass es falsch war, das zu behaupten. Aber da war die Bombe auch schon explodiert. Wir konnten nur noch versuchen, die Flammen zu löschen.»

Der Schein der heilen Fussball-Welt

Nun, mit dem Abstand von zehn Jahren, überrasche ihn die damalige Reaktion auf seine EM-Absage nicht. «Die Leute haben Mühe damit, wenn nicht alles genau so läuft, wie es sollte. Was im Fussball zählt, ist, dass alles okay ist.» Hauptsache, der Schein einer heilen Welt werde gewahrt.

Bojan Krkics Ausführungen erinnern stark an solche von Sebastian Deisler. Auch der Deutsche war, nur wenige Jahre vorher, als Wunderkind gehypet worden. Wegen Depressionen fiel der gefeierte Nationalspieler monatelang aus, ehe er schliesslich mit erst 27 Jahren das Handtuch warf und seinen Rücktritt erklärte. Und auch Per Mertesacker kommt einem in den Sinn. Der Weltmeister von 2014, der unlängst seine Karriere beendet hat, sorgte im Frühling für Aufsehen. Vor jedem Spiel habe er vor lauter Anspannung Durchfall und Brechreiz, gestand der hünenhafte Innenverteidiger.

Der nächste Lionel Messi wurde Bojan Krkic nicht. Aber weil er überall, wo er hinkommt, dieses Etikett um den Hals trägt, gilt er als gescheitert. Dabei war er bei Roma und Milan, spielte für Ajax Amsterdam, in der Bundesliga und in der Premier League. Okay, es waren «nur» Mainz und «nur» Stoke City. Aber immerhin. «Es wäre einfach gewesen, auch als Ersatzspieler in Barcelona zu bleiben, aber ich hatte das Gefühl, gehen zu müssen. Mir war immer wichtig, dass ich spielen kann.» Seit Anfang Jahr brachte er es bei Alaves aber bloss auf vier Teileinsätze. Wo es nach dem Sommer weiter geht, ist noch offen. Krkic war ausgeliehen, er hat bei Stoke noch einen Vertrag bis 2020, dürfte nach dem Abstieg der «Potters» aber kaum zurückkehren.

«Die Wunden reissen nicht auf, aber ich spüre sie manchmal»

Egal, wo der Offensivspieler künftig seine Schuhe schnüren wird: Er wird immer als das einstige Supertalent des ruhmreichen FC Barcelona vorgestellt werden. «Die Leute schätzen nicht, was ich tue. Stets heisst es: ‹Schauen wir mal, ob er wieder sein bestes Niveau erreicht.› Aber was ist das? Ich habe es in jeder Saison erreicht, mal öfter, mal weniger.»

Vielleicht sei er für noch mehr Erfolg auch eine Spur zu nett, gibt sich Krkic ein wenig selbstkritisch. «Man sagte mir häufig, dass ich ein egoistisches Arschloch sein müsse. Und je höher du kommst, umso mehr. Aber so bin ich nicht und so kann ich nicht sein. Und wenn ich mal auf dem Feld versucht habe, böser zu sein, ging das komplett schief.»

epa04037216 Bojan Krkic of Ajax Amsterdam celebrates his 2-1 goal against Feyenoord Rotterdam during their Dutch Cup soccer match in Amsterdam, The Neterlands, 22 January 2014.  EPA/Olaf Kraak

Der Höhepunkt der Nach-Barça-Ära: 2013 wird Krkic mit Ajax Cupsieger. Bild: EPA/ANP

Mit 27 Jahren ist Bojan Krkic grundsätzlich im besten Alter für einen Profifussballer, er hat noch einige schöne Saisons vor sich. Schon jetzt aber zieht er ein erstes Fazit. «Ich bin stolz auf meine Karriere, stolz darauf, was ich geschafft habe. Ich liebe den Fussball und werde ihn immer lieben.» An den Abschied, soviel ist klar, denkt er nicht. «Ich bin immer noch jung, habe Spass am Spiel und keinerlei Absicht, schon aufzuhören.»

Seine Panikattacken lassen ihn mittlerweile in Ruhe. «Sie sind noch da, wie eine Narbe. Die Wunden reissen nicht auf, aber ich spüre sie manchmal. Es ist eine Erinnerung an früher.» An eine Zeit, in der Bojan Krkic der aufregendste Stern am Fussball-Firmament war. Der nächste Lionel Messi.

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    Alle Leser-Kommentare
  • knightNEINer 23.05.2018 20:02
    Highlight Highlight Unglaublich wie gut es tut, wenn eine prominente Persönlichkeit über eine derartige Krankheit spricht. Einerseits hört dann ein gewisser Teil der Gesellschaft zu, andererseits erkennt man das auch die ”Perfekten” nicht nur perfekt sind.
  • PostFinance-Arena 23.05.2018 17:12
    Highlight Highlight Für mich wirkt das ganze viel ehrlicher, authentischer und weniger nach jammern als bei Mertesacker!
  • Follower 23.05.2018 16:45
    Highlight Highlight Der war zu jung, um aus dem Druck zu lernen. Die Leute stellen sich das zu einfach vor. Man sollte so junge und gute Spieler besser schützen und dazu gehört auch, dass ein „Nein“ für eine WM nicht an die Medien weitergegeben wird. Man sollte meinen, dass dort Profis und nicht Plaudertaschen arbeiten...
  • AJACIED 23.05.2018 16:03
    Highlight Highlight Ich hoffe das er einfach so bleibt wie er ist.
    Er soll weiter machen wie es für ihn richtig ist. Ich bin mir sicher das Barca im Notfall weiter an seiner Seite stehen wird.
    Danke das du bei meinem Ajax gespielt hast habe mich sehr gefreut ❌❌❌.
  • Graviton 23.05.2018 14:39
    Highlight Highlight „Man sagte mir häufig, dass ich ein egoistisches Arschloch sein müsse. Und je höher du kommst, umso mehr. Aber so bin ich nicht und so kann ich nicht sein.“

    Die Welt wäre in allerlei Hinsicht um ein Vielfaches besser, wenn wir mehr Menschen wie Bojan hätten!
  • MilfLover 23.05.2018 14:03
    Highlight Highlight Scheint mir ein wenig memmenhaft zu sein dieser Bojan. Jeder Profi musste schon viel einstecken und hartes Brot kauen. Die Einen sind halt auch im Charakter Profis, die Anderen nicht.
    • Graviton 23.05.2018 14:40
      Highlight Highlight Lies nochmal nach. Die charakterlichen Profis werden im Artikel ja auch erwähnt: „egoistische Arschlöcher“. 😉
    • dechloisu 23.05.2018 14:41
      Highlight Highlight Da haben wir doch genau das Problem.
      Er hat ein Problem mit dem Druck, und zerbricht dabei.
      Der Druck wird von Leuten wie Ihnen aufgebaut, welche sagen dass er eine Memme ist wenn er es nicht packt.
      Viele in unserer Gesellschafft wollen Profis keine Chance auf schwächen geben.

      Dass es dieses Problem, des am Druck zu zerbrechen auch in normalen Berufen gibt darf man nicht vergessen.

    • AJACIED 23.05.2018 16:07
      Highlight Highlight Ach „Milflover“ sind nicht alles so krassi sieche wie du!!
      Wahrschindlich hast du es nicht mal über die 2 Liga geschafft vor lautem „Druck“
  • Adumdum 23.05.2018 11:53
    Highlight Highlight Und davor kommen noch alle die, bei denen der Körper die andauernde Trainings- und Spielbelastung nicht mitmacht... wer es dann wirklich dauerhaft ganz nach oben schafft gehört körperlich, geistig und natürlich vom Talent her zu einer im Vergleich zur Masse der gescheiterten winzigen Elite - die anderen haben Jahre lang ihre Ausbildung vernachlässigt und Körper und Seele umsonst geschunden. Sollte man immer mal dran denken wenn man sich über Millionengehälter aufregt.
  • kupus@kombajn 23.05.2018 11:34
    Highlight Highlight Genau solche Geschichten lassen mich manchmal daran zweifeln, ob ich eine Sportlerkarriere für meine Kinder möchte. Natürlich werde ich sie dabei unterstützen, wenn sie es wollen, aber ich hoffe, dass sie nie als Supertalente gelten (wie jetzt Hischier z.B.) sondern dass sie zu jenen gehören, welche sich hocharbeiten (wie Streit z.B.). Der Druck ist auch dann noch immens.
    • boexu 23.05.2018 11:57
      Highlight Highlight Keine Panik, die Chance, dass deine Kinder riesen Talente sind, sind rein rechnerisch eher bescheiden. Ich würde auf Schule statt Spitzensport setzen.
    • kupus@kombajn 23.05.2018 12:45
      Highlight Highlight Meinem Sohn wurde eigentlich bereits ein weit überdurchschnittliches Talent bescheinigt, allerdings nicht in dem Sport, in dem er eine Karriere anstrebt. Er will Eishockeyprofi werden, hätte aber offenbar ein Riesentalent als Skifahrer.

      Ich setze auch eher auf Schule und eine gesicherte Zukunft, aber wenn er es will und es sich herauskristallisiert, dass es im Bereich des Möglichen liegt, werde ich es ihm nicht verwehren.

      Übrigens ist diese Einstellung (lieber Schule statt Sport) der wohl gewichtigste Grund, weshalb die Schweiz im Sport alles in allem eher Durchschnitt ist.
    • boexu 23.05.2018 13:09
      Highlight Highlight Ich weiss nicht, was ich trauriger finden soll, deine Einstellung zu Sport (in Relation zu Hirn) oder die Prahlerei mit deinem Kind.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Micha Schläpfer 23.05.2018 11:31
    Highlight Highlight So wie ich es das damals mitbekommen habe, wollte er sich mehr der Schule und dem Studium widmen. Was ja folglich auch nicht stimmte, aber für mich immernoch verständlicher ist und schöner tönt als "Landesverräter". Hatte aber immer das Gefühl dass ihn etwas bedrückt....bin Barca- (und FCSG) Fan
  • m:k: 23.05.2018 10:57
    Highlight Highlight Ein eindrücklicher Bericht. Und wieder einmal krass zu sehen, wie rücksichtslos und verantwortungslos die Medien über so junge Spieler berichten und was sie damit anrichten.
    • Bruno S.1988 23.05.2018 11:15
      Highlight Highlight Es sind nicht nur die Medien. Sondern die komplette Gesellschaft!
      Würde es die Gesellschaft nicht interessieren, würden die Medien nicht darüber berichten...
  • mrgoku 23.05.2018 10:53
    Highlight Highlight Ein Traum für jeden Buben Fussballer zu sein... Bojan zeigt aber dass dies nicht für jeder ist... es braucht einen extrem starken Charakter. Der Leistungsdruck ist abartig... heute bist du top und morgen bis du flop.

    Wenn das ganze dann noch als Teenager passiert...das überleben nur die wenigsten...die grosse Mehrheit scheitert dann an sich selbst... leider... sonst hätten wir sicherlich mehr spieler die ansatzweise an CR7 oder Messi rannkommen könnten...
    • Hashtag 23.05.2018 11:37
      Highlight Highlight ...die grosse Mehrheit scheitert dann an sich selbst...

      Sie scheitern nicht an sich, sie scheitern an Anforderungen, die eigentlich nicht verkraftbar sind. Das Scheitern ist normal...
    • Connor McSavior 23.05.2018 12:59
      Highlight Highlight @droelfmalbumst ich denke man müsste es eher als starkes Nervenkostüm bezeichnen und nicht als starken Charakter. Ein starker Charakter zeigt sich dann eher in solchen Situationen, in denen Bojan jetzt ist: das ganze so öffentlich zu machen und zu reflektieren.
  • Nitzgi 23.05.2018 10:51
    Highlight Highlight Vielleicht sollte der FC Basel mal ein Auge auf Bojan werfen und ihm zeigen, dass es auch Vereine gibt, die Sorge zu seinen Spielern tragen?
    • Ramsay Snow 23.05.2018 12:29
      Highlight Highlight Meinst du dieses Basel, welches junge Spieler wie Embolo für eine Rekordsumme an Top-Vereine verkaufen, wo sie dann total überfordert sind?
    • Herr Ole 23.05.2018 12:52
      Highlight Highlight Was, die lassen Spieler gehen, die gehen wollen, anstatt sie zu zwingen, länger in der Schweiz zu spielen? Eine Frechheit ist das...
    • Nitzgi 23.05.2018 15:09
      Highlight Highlight @Ramsay Snow:
      1. Wie der Kommentar von Herr Ole schon andeutet, ist Embolo freiwillig gegangen. Alles andere als diese liberale Haltung in diesem Belangen sehe ich als problematisch.
      2. Dass der FC Basel daraus, wohl gemerkt als Nebeneffekt, Profit aus dem Verkauf zieht, ist per se nicht problematisch.
      3. Weshalb siehst du Embolo bei seinem Team als überfordert an? Also ich sehe bloss einen Embolo, der stark von Verletzungspech geprägt ist. Talent und Potenzial sind ganz klar auch für die Bundesliga vorhanden. Dessen Realisierung ist aber ein Prozess, der Zeit braucht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dechloisu 23.05.2018 10:40
    Highlight Highlight So ergeht es leider vielen jungen Spielern, welche man nach kurzer Zeit in den Himmel lobt. Bei Odegaard siehts doch genau so aus, alles zu schnell zu früh und zu viel.

    Die Clubs sollten doch merken, welche Talente sofort bereit sind und welche nicht.
    • AJACIED 23.05.2018 16:05
      Highlight Highlight Was kann der Klub dafür das er und sein Vater umsverrecke zu Real wollen! In Holland bei Heerenveen ist er langsam angekommen.
  • Bert der Geologe 23.05.2018 10:40
    Highlight Highlight Erinnert mich auch an Ivan Ergic. Den haben "wir" in Basel aber dann wieder richtig gut aufgebaut. Vielleicht kann man ihn ja damit nach Basel locken.
  • Baeri19 23.05.2018 10:35
    Highlight Highlight Das wünscht man niemandem! Sehr traurig. Ich bin in den Hockey Trainings meist viel besser als an einem Spiel. Vor lauter Panik jetzt vor Leuten zu spielen müssen. Weiche Knie und keine Kraft mehr in den Beinen. Versuchen cool zu bleiben nützt meistens nichts.
    • Züzi31 23.05.2018 10:44
      Highlight Highlight Atemtraining kann da schon sehr viel helfen. Deine innere Gedanken und Konzentration richten sich dann aufs atmen aus, anstatt auf "negative" Gedanken. Hilft natürlich nicht jedem und nicht immer. Aber vielleicht ein Versuch wert.
      Viel Glück weiterhin!
    • Ruggedman 23.05.2018 11:04
      Highlight Highlight @Züzi31
      Autogenes Training kann viel bewirken, rede aus eigener Erfahrung. Leider erwischt dich so eine Panikattacke auch mal auf dem falschen Fuss. Dann ist es sehr schwierig zu reagieren.
      Ist aber schon erstaunlich, wie gross der Einfluss der Psyche auf den Körper ist.
    • Züzi31 23.05.2018 11:25
      Highlight Highlight Genau, vor allem bei unvorhergesehenen Ereignissen ist es leider oftmals zu spät. Steht einem hingegen eine gewisse Vorbereitungszeit zur Verfügung, wie dies vor einem Hockeyspiel der Fall ist, kann es extrem hilfreich sein die eigene Leistungsgrenze nach oben zu verschieben.
  • Valon Gut-Behrami 23.05.2018 10:28
    Highlight Highlight Danke für den interessanten Bericht. Krkic wünsche ich alles Gute. Er scheint sympathisch zu sein.😊
    • Valon Gut-Behrami 23.05.2018 12:42
      Highlight Highlight So möchte ich ihn wieder sehen können:
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Dieser Unihockeyspieler erklärt, warum er auch während der WM die Arbeit nicht vergisst

Patrick Eder ist Unihockey-Nationalgoalie und hat dennoch einen 90-Prozent-Job. Für watson schildert er seinen vollen Tagesablauf und erklärt, warum er es trotz des Stresses nicht anders haben möchte.

Patrick Eder ist Spitzensportler in einer der beliebtesten Mannschaftssportarten der Schweiz. Er ist Unihockey-Torhüter bei Floorball Köniz in der Nationalliga A, amtierender Schweizer Meister und Nationalspieler. Doch Patrick Eder ist kein Profi.

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