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Bundesliga, 11. Runde
Bremen – Gladbach 1:3 (0:1)
Düsseldorf – Hertha 4:1 (0:0)
Freiburg – Mainz 1:3 (0:2)
Nürnberg – Stuttgart 0:2 (0:0)
Hoffenheim – Augsburg 2:1 (0:0)
Dortmund – Bayern 3:2 (0:1)
Zufriedene Dortmunder nach dem Spitzenkampf.
Zufriedene Dortmunder nach dem Spitzenkampf.
Bild: EPA/EPA

Was für ein Spitzenkampf! Dortmund dreht Spiel gegen die Bayern dank Reus und Alcacer

Borussia Dortmund und Lucien Favre bleiben in der Bundesliga ungeschlagen und distanzieren Meister Bayern München um sieben Punkte. Der BVB siegt im Spitzenspiel nach 0:1- und 1:2-Rückstand noch 3:2.
10.11.2018, 20:5511.11.2018, 10:14

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Bayern München spielte in Dortmund gut. Viel besser jedenfalls als in so vielen anderen Spielen in dieser Saison. Doch es reichte gegen den Leader Borussia Dortmund im Spitzenspiel nicht zum Punktgewinn. Robert Lewandowski traf in der 95. Minute zum vermeintlichen 3:3. Doch der Pole stand einen halben Meter im Offside. Die dritte Niederlage der Saison für den Titelhalter war damit besiegelt.

Die Entscheidung führten die Dortmunder in der letzten halben Stunde herbei. Zunächst traf Captain Marco Reus mit einer sehenswerten Direktabnahme zum 2:2 (67.), dann schoss der Spanier Paco Alcacer nach einem Alleingang vor Bayerns Keeper Manuel Neuer zum Siegestor ein. Der Stürmer war von Lucien Favre erst eine Viertelstunde zuvor eingewechselt worden.

Die Tore:

Das 0:1 für die Bayern durch Lewandowski.
Video: streamja
Das 1:1 für Dortmund durch Reus.
Video: streamja
Das 2:1 der Bayern durch Lewandowski.
Video: streamja
Das 2:2 für Dortmund durch Reus.
Video: streamja
Das 3:2 für Dortmund durch Alcacer.
Video: streamja

Der Schweizer Trainer bewies auch sonst ein gutes Händchen: So nahm er zur Pause Julian Weigl aus dem Spiel und brachte Mahmoud Dahoud im zentralen Mittelfeld. Und das Spiel kippte auf die Seite der Dortmunder. Nachdem sie zunächst mittels Penalty durch Reus ausgeglichen hatten und postwendend durch Joshua Kimmich wieder in Rückstand geraten waren, setzten sie zum Sturmlauf an. Bis das 2:2 fiel, hatte Dortmund drei hochkarätige Chancen nicht verwertet. Der Sieg des BVB geht deshalb in diesem spektakulären Spiel in Ordnung.

Dortmunds Schweizer Ersatzkeeper Marwin Hitz kam zu seinem ersten Einsatz in der Bundesliga für den BVB. Sein Landsmann und die Dortmunder Nummer eins Roman Bürki hatte am Mittwoch in der Champions League gegen Atlético Madrid einen Schlag auf den Oberschenkel erlitten und musste Forfait erklären. Er wird in der nächsten Woche auch die Länderspiele mit der Schweiz verpassen. Gegen München konnte sich der Ostschweizer Hitz kaum auszeichnen. Bei den Gegentoren war er ohne Abwehrchance, ansonsten musste er kaum eine Parade zeigen.

Die Bayern liegen nun schon sieben Punkte zurück und verloren in den ersten elf Spielen drei Mal. Sie könnten am Sonntag sogar bis auf den fünften Platz abrutschen. Dortmund dagegen surft weiter auf einer Welle der Euphorie. Nach elf Runden noch ungeschlagen war Dortmund letztmals in der Saison 2002/03.

Gladbach weiterhin auf Rang zwei

Borussia Mönchengladbach festigt in der Bundesliga am elften Spieltag Platz zwei. Das Team mit dem Schweizer Quartett Yann Sommer, Michael Lang, Nico Elvedi und Denis Zakaria siegt bei Werder Bremen 3:1.

Ein Schweizer Quartett stand bei Borussia Mönchengladbach im Einsatz. Doch die grosse Figur beim Auswärtssieg gegen Werder Bremen war ein Franzose: Alassane Pléa. Der Flügelstürmer, den Lucien Favre in den letzten zwei Jahren in Nizza zur internationalen Grösse geformt hatte, erzielte alle drei Tore für Gladbach. Für diesen «Hattrick» zur zwischenzeitlichen 3:0-Führung benötigte Pléa bloss 13 Spielminuten. Es waren die Bundesliga-Tore sechs bis acht für den 25-Jährigen.

Für Mönchengladbach war es der siebte Sieg in dieser Saison und der vierte in den letzten fünf Runden. Das 0:5 im Cup gegen Bayer Leverkusen war wohl tatsächlich nur ein Betriebsunfall. In den letzten fünf Partien in der Bundesliga hat Gladbach 14 Tore erzielt – darunter auch drei im Auswärtsspiel gegen Meister Bayern München Anfang Oktober.

Das 0:1 für Gladbach durch Pléa.
Video: streamja
Das 0:2 für Gladbach durch Pléa.
Video: streamja
Das 0:3 für Gladbach durch Pléa.
Video: streamja
Das 1:3 für Bremen durch Sahin.
Video: streamja

Der Tabellenletzte VfB Stuttgart kam im Auswärtsspiel gegen Aufsteiger Nürnberg zum ersten Sieg unter dem neuen Coach Markus Weinzierl. Seit dem Trainerwechsel hatte der VfB zuvor nur deftige Niederlagen kassiert: 0:4, 0:4, 0:3 waren die Resultate zum Auftakt von Weinzierl.

Den Weg zum 2:0-Erfolg in Nürnberg ebnete Timo Baumgartl in der 68. Minute. Es war das erste VfB-Tor nach 377 Minuten. Trotz des Sieges bleiben die Schwaben aber am Ende der Rangliste klassiert. Denn der Co-Tabellenletzte Fortuna Düsseldorf kam ebenfalls zu einem Sieg – 4:1 gegen Hertha Berlin.

Das 1:0 für Düsseldorf.
Video: streamja
Das 2:0 für Düsseldorf.
Video: streamja
Das 3:0 für Düsseldorf.
Video: streamja
Das 3:1 für die Hertha.
Video: streamja
Das 4:1 für Düsseldorf
Video: streamja

Hoffenheim feiert einen späten Sieg gegen Augsburg. Nachdem sie auf den Führungstreffer in der zweiten Halbzeit den sofortigen Ausgleich kassiert haben, schiesst Nelson die TSG am Ende doch noch zum Sieg.

Das 1:0 für Hoffenheim.
Video: streamja
Das 1:1 für Augsburg.
Video: streamja
Das 2:1 für Hoffenheim.
Video: streamja

Die Tabelle

Bild: srf

Die Telegramme

Borussia Dortmund – Bayern München 3:2 (0:1) 
81'360 Zuschauer.
Tore: 26. Lewandowski 0:1. 49. Reus (Foulpenalty) 1:1. 52. Lewandowski 1:2. 67. Reus 2:2. 73. Alcacer 3:2.
Bemerkungen: Dortmund mit Akanji und Hitz, ohne Bürki (verletzt).

1. FC Nürnberg – VfB Stuttgart 0:2 (0:0)
50'000 Zuschauer.
Tore: 68. Baumgartl 0:1. 82. Thommy 0:2.

Hoffenheim – Augsburg 2:1 (0:0)
27'000 Zuschauer.
Tore: 65. Kramaric 1:0. 69. Finnbogason 1:1. 84. Nelson 2:1. -
Bemerkung: Hoffenheim ohne Kobel und Zuber (beide Ersatz).

Freiburg – Mainz 1:3 (0:2)
23'000 Zuschauer.
Tore: 6. Gbamin 0:1. 18. Mateta 0:2. 72. Sallai 1:2. 75. Onisiwo 1:3.

Fortuna Düsseldorf – Hertha Berlin 4:1 (0:0)
38'000 Zuschauer.
Tore: 51. Usami 1:0. 63. Hennings 2:0. 84. Raman 3:0. 88. Selke 3:1. 92. Raman 4:1.
Bemerkungen: Hertha Berlin ohne Lustenberger (Ersatz). 41. Gelb-Rote Karte Mittelstädt (Hertha Berlin/Foul).

Werder Bremen – Borussia Mönchengladbach 1:3 (0:1) 
41'000 Zuschauer.
Tore: 39. Pléa 0:1. 48. Pléa 0:2. 52. Pléa 0:3. 59. Sahin 1:3.
Bemerkungen: Mönchengladbach mit Elvedi, Lang, Sommer und ab 68. mit Zakaria, ohne Drmic (nicht im Aufgebot). (abu/sda)

Die kürzesten Trainer-Amtszeiten der Topklubs (seit 1990)

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