Sport
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Schweizer Cup, Viertelfinals

Young Boys – St.Gallen 2:1 (1:0)

Lugano – GC 1:3 nP (0:0)

Basel – Luzern 2:1 (1:1)

Zürich – Thun 4:3 (0:2)

Halbfinals (28.2.&1.3.):

FC Zürich – GC

YB – Basel

Zürcher Derby im Halbfinal – YB empfängt Titelverteidiger Basel



Was für Knüller im Cup-Halbfinal! Der FCZ empfängt zum Zürcher Derby GC und Leader YB erwartet im Stade de Suisse Titelverteidiger Basel. SRF-Experte Beni Huggel sollte eine Karriere als Glücksfee starten. Die Halbfinal finden am 28. Februar und 1. März statt.

YB – St.Gallen 2:1

Die Young Boys stehen zum ersten Mal seit der Saison 2008/09 wieder in einem Cup-Halbfinal. Matchwinner beim 2:1-Sieg der Berner gegen St. Gallen ist Roger Assalé.

Die Highlights der Partie.

Der 24-jährige Internationale der Elfenbeinküste erzielte beide Tore für die Mannschaft von Adi Hütter. Assalé bewies damit, wie treffsicher er im Cup in dieser Saison ist – in den bislang drei Cup-Spielen, die der 1,67 m grosse Mittelstürmer für YB absolviert hat, glänzte Assalé als fünffacher Torschütze. Der St. Galler Anschlusstreffer durch Karim Haggui (87.) brachte zum Schluss nochmals Spannung in ein Spiel, in dem lange Zeit alles klar zu sein schien.

Das 1:0 für YB durch Assalé.

Es dauerte keine drei Minuten, da waren die Fronten im Stade de Suisse geklärt. Die Young Boys hatten mit ihren gewohnten und aus der Super League bestens bekannten Ballstaffeten versucht den Ball im Tor des FC St. Gallen unterzubringen, die St. Galler reagierten darauf mit einem schnellen Konter – eingeleitet von Tranquillo Barnetta, abgeschlossen durch Remo Buess. In Schwarz-Gelb die Spielgestalter, in Grün-Weiss die Spielverlagerer.

Das 2:0 für YB durch Assalé.

Es dauerte exakt 13 Minuten, da wurde augenfällig, dass die Mannschaft von Adi Hütter ihre Spielidee besser umzusetzen wusste: Kevin Mbabu hatte den Ball zur Mitte geflankt, Roger Assalé per Kopf vollstreckt. Dass die Ostschweizer bis zur Pause überhaupt noch hoffen durften, war indes mehreren Faktoren zuzuschreiben. Einerseits den Young Boys, die Chancen gleich im Multipack verstreichen liessen; andererseits dem Ostschweizer Schlussmann Dejan Stojanovic, der sich als einziger des Gästeteams gegen die Niederlage zu stemmen schien.

Das 1:2 für St.Gallen durch Haggui.

Lugano – GC 1:3 nP

GC steht zum 43. Mal in seiner Vereinsgeschichte und erstmals seit 2013/13 im Halbfinal des Schweizer Cups. Der Rekordsieger setzt sich in Lugano nach torlosen 120 Minuten im Penaltyschiessen durch.

Passender hätte das 23. Cup-Aufeinandertreffen zwischen Lugano und GC nicht enden können. Selbst im Penaltyschiessen fiel es den Teams nach davor nur wenigen aufregenden Szenen schwer, Tore zu erzielen. Lugano scheiterte in drei von vier Versuchen entweder an der Torumrandung oder wie als Letzter der Routinier Cristian Ledesma an GC-Keeper Heinz Lindner. Von den vier GC-Spielern traf einzig Marko Basic nicht.

Die reguläre Spielzeit inklusive Verlängerung und besonders die ersten 45 Minuten hatten ein Mindestmass an Unterhaltung geboten. Die triste Atmosphäre mit 1590 Zuschauern passte ideal zum Geschehen auf dem Platz. Kein Team wollte die Initiative übernehmen und dadurch zu viel riskieren. Entsprechend spielten sich die allermeisten Aktionen zwischen den beiden Strafräumen ab.

Den Namen «Chance» verdiente bei den Grasshoppers nur eine Aktion vor der Pause durch Petar Pusic. Der rasch aufgerückte linke Aussenverteidiger kam nach einem Querpass einen Schritt zu spät. Luganos beste Möglichkeiten vergab Davide Mariani jeweils per Kopf. Mit zehn Zentimetern mehr Körpergrösse hätte der 176 cm grosse Zürcher die zweite in der 90. Minute vermutlich verwertet.

GC-Trainer Murat Yakin («ich hatte nicht genug Spieler dabei, um alle elf auszuwechseln») hatte von seinem Team eine Reaktion auf das 0:3 in Sitten vom letzten Sonntag erwartet. In Sachen Aggressivität und Organisation, die er besonders bemängelt hatte, trat diese wohl ein, nicht aber in Bezug auf den Mut in der Offensive. Das Wissen, mit (danach noch) zwei Siegen im Cup einen Europacup-Platz auf sicher zu haben, schien die Grasshoppers eher zu hemmen als Lugano mit Ex-GC-Trainer Pierluigi Tami.

Die Telegramme

Young Boys - St. Gallen 2:1 (1:0)
7521 Zuschauer. - SR Klossner.
Tore: 12. Assalé (Mbabu) 1:0. 63. Assalé (Sulejmani) 2:0. 86. Haggui (Buess) 2:1.
Young Boys: von Ballmoos; Mbabu, Nuhu, von Bergen, Lotomba; Fassnacht, Sow, Aebischer, Sulejmani (72. Schick); Assalé (82. Moumi Ngamaleu), Nsame (82. Hoarau).
St. Gallen: Stojanovic; Lüchinger (75. Koch), Haggui, Hefti, Wittwer; Tschernegg, Kukuruzovic (46. Toko); Aleksic, Barnetta (79. Babic(, Aratore; Buess.
Bemerkungen: Young Boys ohne Sanogo, Bertone, Seferi und Wölfli (alle verletzt). St. Gallen ohne Wiss, Musavu-King, Ben Khalifa und Ajeti (alle verletzt). 28. Stojanovic lenkt Schuss von Fassnacht an den Pfosten. Verwarnungen: 33. Mbabu. 43. Lüchinger (beide Foul). 43. Sulejmani (Unsportlichkeit). 59. Haggui (Foul). 94. Schick (Unsportlichkeit).

Lugano - Grasshoppers 0:0 n.V.; Grasshoppers 3:1-Sieger im Penaltyschiessen
1590 Zuschauer. - SR Bieri.
Penaltyschiessen: Basic (Latte), Sabbatini (Latte); Vilotic 0:1, Mariani (verschiesst); Andersen 0:2, Culina 1:2; Bergström 1:3, Ledesma (Lindner hält).
Lugano: Da Costa; Rouiller, Sulmoni, Golemic, Daprelà (81. Culina); Sabbatini, Ledesma, Piccinocchi (46. Mihajlovic); Carlinhos, Gerndt (66. Bottani), Mariani.
Grasshoppers: Lindner; Qollaku, Vilotic, Bergström, Pusic; Lavanchy (81. Pickel), Basic, Bajrami, Brahimi (73. Doumbia); Andersen, Avdijaj (106. Bahoui).
Bemerkungen: Lugano ohne Crnigoj, Jozinovic, Guidotti (alle verletzt) Marzouk und Vecsei (beide gesperrt), GC ohne Djuricin, Jeffren, Pnishi und Sigurjonsson (alle verletzt). Verwarnungen: 41. Gerndt. 51. Sabbatini. 55. Ledesma (alle wegen Fouls). 100. Avdijaj (Reklamieren). 112. Bottani (Foul).

Ticker: 30.11.17: Cup-Viertelfinals

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    Alle Leser-Kommentare
  • bcZcity 01.12.2017 10:05
    Highlight Highlight Ich bin schon gespannt welche(r) YB Spieler in der Winterpause nach Basel wechseln wird. Man kennt das Spiel ja.....
    • Palatino 01.12.2017 12:38
      Highlight Highlight Und wer sagt, dass das Spiel nicht umgekehrt laufen kann? Akanji würde gelb-schwarz bestimmt noch stehen 😜
  • chnobli1896 01.12.2017 06:44
    Highlight Highlight [...] GC-Trainer Murat Yakin («ich hatte nicht genug Spieler dabei, um alle elf auszuwechseln») [...]
    Klasse 🙈😂
  • Spi 01.12.2017 00:03
    Highlight Highlight GC erstmals seit Saison 2013/13? Hallo und gute Nacht! ;-)
  • ThePower 30.11.2017 23:35
    Highlight Highlight Weiss jemand wo der Final ist? Habe trotz aufwändiger Suche nichts gefunden?
    • Jonas Schärer 01.12.2017 08:40
      Highlight Highlight Steht noch nicht fest... vom SFV hört man nur "die Verhandlungen gestalten sich schwierig"...
  • NWO Schwanzus Longus 30.11.2017 23:28
    Highlight Highlight Also doch ein Zürcher Derby im Halbfinal. Wir als Heimteam kassieren einen Teil des Eintrittgeldes. Das ist positiv. Sonst muss man sagen das hier zwei Teams aufeinander treffen die einen Defensivfussball spielen und nicht für Attraktivität bekannt sind. Beide sind gleichauf. Aber der FCZ hat in den letzten Spielen mehr Offensivkraft gezeigt als GC, aber das kann sich noch ändern im Saisonverlauf.

    Mich wundert nur das die vom SRF sofort die Bilder vom 6:5 hatten. Ich habe das Gefühl das es von vornerein so geplant war um ein Derbyfinal zu verhindern.
    • Jonas Schärer 01.12.2017 08:42
      Highlight Highlight Klaaaaar. Gestern war es ja auch sooooooo schwierig sich auf alle Eventualitäten mit Beiträgen vorzubereiten... *Kopfschüttel*
  • Psychonaut1934 30.11.2017 23:23
    Highlight Highlight en­nu­y­ant
  • Ketchum 30.11.2017 21:39
    Highlight Highlight Das ist wieder mal erschreckend schwach von unserem FCSG - Klassenunterschied, dabei ist YB recht nachlässig geworden
    • NWO Schwanzus Longus 30.11.2017 22:28
      Highlight Highlight Ja, aber YB ist derzeit das beste Team der Liga. Da kann man schonmal verlieren. Aber am Wochenende treffen wir (FCZ) auf euch. Wir mit einem Moralboost und ihr nach einer Niederlage. Wird ein interessantes Spiel. Sehe euch übrigens als Konkurrenten mit GC um die Plätze 3-4.
    • BoomBap 30.11.2017 22:58
      Highlight Highlight So kennen wir doch unseren FCSG. Die einzigen Lichtblicke waren Stojanovic und Babic.
      YB ist aber auch sehr stark im Moment.

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