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watson gigathlon

Völlig wider Erwarten nur auf Rang 372 statt Platz 1: Das Team watson am Gigathlon. bild: watson

Gigathlon

Warum watson den Gigathlon doch nicht gewann: «Bin kein Kenianer, ich bin Toggenburger»

Es hat nicht sollen sein: Das Team watson hat den Gigathlon völlig unerwartet doch nicht gewonnen. Ein Erklärungsversuch.



» Hier gibt's die besten Szenen und Bilder des Gigathlons im Ticker zum Nachlesen.

Im Frühsommer mussten wir uns zum vierten Mal in Serie im Endspiel des wichtigsten Fussballturniers der Welt – dem AZ-Grümpi – den Jungs von der «Aargauer Zeitung» geschlagen geben. #watsonkusen ist spätestens seit da unser Spitzname.

Zweiter Rang. Einmal mehr. Dafür tragen fast alle den Copa Mundial.

Also dachten wir uns: Wenn wir im Fussball nicht gut genug sind, dann gewinnen wir halt den Gigathlon. Denn für Kondition braucht man kein Ballgefühl. Da die «Aargauer Zeitung» keinen Mut hatte anzutreten, blieben aus der AZ-Familie «Radio 24» und «TeleZüri» als Konkurrenz übrig. Grossmaulig kündeten wir darum in einem Video an: «watson gewinnt den Gigathlon.»

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Video: watson

Immerhin schrieben wir noch ein «Vielleicht» dazu. Einfach zur Absicherung. Und Ralf und Reto brillierten schon am Vorabend des Events als Medienprofis, als ein Freund unbedingt ein mutiges Statement und eine Kampfansage für den Gigathlon von uns wollte. Wir dribbelten aber derart geschickt um alle Fettnäpfchen, dass er nach wiederholter Nachfrage resigniert meinte: «Interviews mit euch sind ja langweiliger als solche mit Fussballprofis.»

Der Gigathlon startete am Samstag dann beinahe ohne uns. Denn Angelinas Wecker funktionierte nicht. Um 4.40 Uhr stand sie auf. Um 5 Uhr musste sie am Start stehen. Trotzdem legten unsere Trailrunnerin und danach Schwimmerin Vicky los wie die Feuerwehr: watson führte vor Radio 24 und TeleZüri – und selbst vor dem watson-User-Team.

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Angelina und Vicky legten vor, aber die Männer konnten die Pace dann nicht mehr halten. Video: streamable

Es folgten die Rennvelostrecke und die Erkenntnis von Ralf: «Als mich der Vertreter des User-Teams und der Radio-24-Mann überholten und ich deren Wadenmuskulatur sah, musste ich sagen: ‹Ist okay, dass der mich stehen lässt.›»

Halb so wild, denn jetzt spielten wir unser Trumpf-Ass: Marco, der pinkgekleidete Massai. Allerdings musste der arme Tropf genau zur Mittagszeit zum Halb-Marathon losrennen. Auf dem Asphalt wurden an einer Stelle inoffizielle 48 Grad gemessen. Entsprechend kam Marco zurück und meinte schlicht:

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Die kürzeste Analyse der Gigathlon-Laufstrecke am Samstag kommt von Marco: «Schrecklich. So heiss.» Video: streamable

Trotz grosser Ankündigung, dass es auf der Mountainbike-Strecke zum Tagesabschluss ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Radio 24 geben würde und alle zur Saalsporthalle pilgern sollten, kam es irgendwie nicht dazu. Zu stark war Radio-24-Biker Florian Wanner.

«Es gibt ein unglaubliches Finale» – die Lüge des Tages.

Für Spektakel sorgte Reto dann doch noch bei der zweitletzten Kurve: An einer Stelle, wo eigentlich niemand stürzen kann, flog er nach einer Unachtsamkeit über den Lenker auf den Asphalt. Irgendwie schade, gibt es keine Bilder davon ...

Danke!

Das watson-Team konnte für den Gigathlon auf tatkräftige Unterstüzung zählen. Bei den Trainings wurden wir von Dan Aeschlimann und seiner Firma «My Sport» gecoacht, dazu wurde von «3Bike» ein Neoprenanzug für unsere Schwimmerin zur Verfügung gestellt, von Apple die «Apple-Watch Serie 2» und von «On» Laufschuhe. Vielen Dank!

Wir haben gelernt: Auf der Gigathlon-Strecke hat uns «TeleZüri» abgehängt, aber wo sie ihre Kameras hinstellen, da haben sie noch Potential. In der Ausdauersport-Szene kennt man Reto seither übrigens als «Dustin Brown des Gigathlons»: Gewinnen wird er nie etwas, aber beim Zuschauen kann es lustig werden.

reto fehr gigathlon team watson

Typisch: Schnell Biken kann er nicht, aber posen, als ob er gewinnen würde, das geht dann. Bild: www.steineggerpix.com

Wie dem auch sei: Nach dem ersten Tag lagen wir auf Platz 390 – souverän in den Top 400. Wer kann das in seinem Sportuniversum schon von sich behaupten? Tennisspieler Yann Marti (ATP 417) jedenfalls nicht.

Am Abend erreichte Reto eine Whatsapp-Nachricht eines Freundes: «Jetzt muessi binere Grillade erfahre, dass ‹dä watson-Typ› abtröchnet worde isch bim Velofahre.» Es zeigte sich nicht nur daran, dass wir die Konkurrenz nach dem 1. Tag genau dort hatten, wo wir sie haben wollten. Denn Tag 2 sollte unser Tag werden.

Die besten Bilder des Gigathlon 2017

Tatsächlich blieben wir am Sonntag alle unter unseren angepeilten Zeiten und zogen ein zufriedenes Fazit. Dass es mit dem Sieg doch nicht geklappt hat, lag ganz klar an zwei Dingen:

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Meile ärgert sich trotz Spitzenzeit über die letzten Meter der «Velostrecke». Video: streamable

Nur so nebenbei: So würde Ralf übrigens aussehen, wenn er doch ein Kenianer wäre:

Ralf Meile Kenia Gigathlon

Ralf Meile, der Kenianer. bild: keystone/watson

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Der Zieleinlauf nach insgesamt 23:03.15 Stunden.  Video: streamable

Trotzdem halten wir uns souverän in den Top 400 und machen noch 18 Ränge gut. Es ist offensichtlich: Kräfte einteilen, das können wir. «Radio 24» war zwar zwei Stunden schneller, «TeleZüri» gar fast 3:30 Stunden. Aber im nächsten Jahr, da schlagen wir dann zu. Dann wird es bei der Ausgabe 2018 rund um Arosa und Lenzerheide heissen: «watson gewinnt den Gigathlon. Vielleicht.»

watson-User-Team: Stärker aber ausser Konkurrenz

Das watson-User-Team war uns zwar deutlich überlegen, aber leider musste die Equipe beim Schwimmen am 2. Tag aufgeben. Danach absolvierten die restlichen Athleten ihre Strecken aber dennoch. Eine offizielle Platzierung gibt es dafür leider nicht.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Luca Brasi 10.07.2017 17:12
    Highlight Highlight Ich bin beeindruckt von den Watson-Frauen. Exzellente Leistung, wenn man das Wecker-Problem, den blendenden Sonnenschein, die erst kürzlich erworbenen Fähigkeiten im Kraul-Schwimmen und den abschliessenden Regenguss miteinberechnet.
    Herr Meile sollte für das nächste Mal mit Kenianern trainieren, dann klappt das auch mit der läuferischen Leistung. 😉

    #gowatsonkusen
  • Lünchen 10.07.2017 16:00
    Highlight Highlight Toll gemacht, ich wäre vermutlich noch immer auf der Strecke...
  • 's all good, man! 10.07.2017 15:51
    Highlight Highlight Cooler Bericht. 😀 Folgt dann noch einer über das User-Team?

    Aber ihr wisst ja: das sind alles nur Ausreden der Verlierer. 😛

    Deshalb das Motto für nächstes Jahr für euch:

    «Don't dream of winning. Train for it!» -Mo Farah
    • Reto Fehr 10.07.2017 16:12
      Highlight Highlight Hallo!
      Hab das jetzt noch drin. Leider musste die Schwimmerin des User-Teams aufgeben. Das Team ist darum nicht klassiert (obwohl alle anderen die Strecke absolvierten).
      Zu Mo Farah: Zum Glück verstehen wir hier kein Englisch😉
    • 's all good, man! 10.07.2017 17:33
      Highlight Highlight Danke für die Ergänzung. Schade für das User-Team - das ist schon frustrierend! Aber toll, haben sie den Wettkampf trotzdem zu Ende gebracht.

      Ich seh schon, du flüchtest dich schon wieder in Ausreden. Ihr braucht wohl mal einen anständigen Schleifer als Trainer, Herr Dustin Brown des Gigathlons 😂.

      Im Ernst: toll gemacht! Finde das sehr erfrischend und lese gerne solche Reportagen.

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