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Schottische Fussballfans verhöhnen Suizid-Opfer

Widerliche Aktion! Celtic-Fans verhöhnen Suizidopfer mit gehängten Gummipuppen

13.09.2016, 09:2213.09.2016, 09:50

Die beiden Eishockeyfans, die beim Derby Langenthal gegen Olten mit einem primitiven Transparent provozierten, sorgten mit ihrer Aktion für massive Empörung. Die Täter haben sich inzwischen reumütig gestellt.

Wie sich zeigt, «brillieren» nicht nur Eishockeyfans mit Geschmacklosigkeiten: Beim letzten Stadtderby zwischen den beiden schottischen Fussballklubs Celtic Glasgow und Glasgow Rangers hängten Celtic-Fans aufblasbare Puppen mit einem Strick um den Hals auf. Die gehängten Puppen trugen zudem einen Rangers-Schal.

Das allein wäre schon einigermassen geschmacklos. Vollends primitiv erscheint die Aktion, wenn man weiss, dass Kris Boyd, ein Ex-Spieler der Rangers, letzte Woche seinen Bruder verlor – durch Suizid. Die Reaktionen auf Twitter fielen denn auch geharnischt aus: «scum» («Abschaum»), «disgusting» («widerlich»). 

Sogar Celtic-Fans zeigten sich empört: 

Die Rivalität zwischen den beiden Stadtklubs ist legendär. Das traditionelle Derby – unter dem Begriff «Old Firm» bekannt – scheint denn auch bei einigen Fans starke Hassgefühle zu wecken, zumal religiöse Differenzen die gegenseitige Abneigung der Fans noch befeuern: Die Rangers sind der Klub der Protestanten, während Celtic der Verein der katholischen irischen Einwanderer ist. (dhr)

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quelle: keystone / ennio leanza
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