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Nach dem 5:0 gegen Benfica gibt es bei den Baslern kein Halten mehr. 
Nach dem 5:0 gegen Benfica gibt es bei den Baslern kein Halten mehr. Bild: KEYSTONE
Kommentar

5:0! Der Basler Triumph als Sternstunde des Schweizer Klubfussballs

28.09.2017, 05:1028.09.2017, 06:23
markus brütsch / Aargauer Zeitung

Fussball ist schon krass. Vor einer Woche sassen wir noch in St.Gallen und sahen eine der schlechtesten Vorstellungen des FC Basel der letzten Jahre. Gefolgt von harter Kritik am Serienmeister und dem Eingeständnis der Basler, nicht mit der richtigen Einstellung auf den Platz gegangen zu sein. Zumindest hinter vorgehaltener Hand wurde schon mal gefragt: Ist Raphael Wicky noch der richtige Trainer?

Gestern nun traute man im St.Jakob Park seinen Augen nicht, musste sich verschiedentlich kneifen, um sicher zu sein, nicht zu träumen. Der FCB zauberte eine Leistung auf den Rasen, die als eine der international besten in die Klubgeschichte eingeht. Dass dieses Benfica nur ein Schatten besserer Tage war, hatte nicht nur mit der qualitativen Ausdünnung seines Kaders zu tun, sondern ganz viel mit der nahezu perfekten Performance des Schweizer Meisters.

Wickys goldenes Händchen

Wie leidenschaftlich dieser spielte, mit wie viel Herz er verteidigte, mit welchem Tempo er die Konter fuhr und wie eiskalt er sie abschloss, liess jedem Schweizer Fussballfan das Herz aufgehen. Grosses Lob gebührt Wicky, der drei Stürmer nominierte und dafür sorgte, dass mit dem jungen Dimitri Oberlin nach Breel Embolo in Basel ein neuer Stern aufgehen konnte. Und der den Mut hatte, den jungen Raoul Petretta ins kalte Wasser zu werfen.

Mit diesem sagenhaften 5:0-Sieg, dem höchsten des FCB in der Champions League, beendete Wickys Team die Flaute von elf Champions-League Partien ohne Dreier und hat Wicky nach zwei Partien in der Königsklasse schon mehr Punkte als sein Vorgänger Urs Fischer. Oben auf der Tribüne wurde auch Vladimir Petkovic Zeuge dieses Highlights. Der Nationalcoach durfte sich nicht nur darüber freuen, dass fünf Schweizer in der Starformation standen.

Nein, viel mehr als nur das: Das 1:0 war eine Produktion von Oberlin, Steffen und Lang, das 2:0 von Steffen und Oberlin und das 4:0 schoss wiederum Oberlin. Die Schweizer spielten nicht nur mit, sie waren die treibenden Kräfte der Mannschaft. Das gilt auch für Luca Zuffi und Manuel Akanji. Wenn das nicht ein toller Schub für die Nati ist, wenn diese in zwei Wochen im Showdown mit Portugal um die WM-Qualifikation spielt?

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Video: srf/SDA SRF
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