Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Der Basler Praesident Bernhard Heusler und die Mannschaft des FC Basel lassen sich am Samstag, 30. Mai 2015 auf dem Balkon des Stadt Casinos in Basel feiern. (KEYSTONE/Patrick Straub)

Meisterfeiern sind beim FC Basel längst nichts Aussergewohnliches mehr.
Bild: KEYSTONE

Kommentar

Wie der FC Basel die Liga wirtschaftlich noch krasser dominiert, als er es auf dem Feld macht

92 Millionen Umsatz, 12 Millionen Reingewinn, über 100 Millionen Eigenkapital: Die gestern veröffentlichen Geschäftszahlen des FC Basel lassen die anderen Super-League-Klubs erstarren. Doch es wird die nächsten Jahre noch viel extremer – der UEFA sei Dank.



«Ich bin schon sehr zufrieden damit, wie die Zahlen jetzt aussehen», entgegnet Stephan Werthmüller, Finanzchef des FC Basel, mit einem süffisanten Lächeln auf den Lippen. Die Frage dazu: Wo bei den gestern präsentierten Geschäftszahlen des FC Basel denn noch Verbesserungspotential bestehe ...

Es ist kein Zufall, dass der FC Basel der einzige Superligist ist, der seine Geschäftszahlen offen darlegt. Neben der gerne gesehenen Transparenz ist es auch ein Zeichen an die anderen Super-League-Vereine, wie stark der Ligakrösus auch neben dem Platz ist. Beim FC Basel wird eben nicht nur mit dem Ball, sondern auch mit den Zahlen deutlich am Besten jongliert. Der Serienmeister lässt seine Muskeln auch abseits des Feldes spielen. 

Stephan Werthmüller

Der Basler Schatzmeister Stephan Werthmüller hat Grund zur Zufriedenheit.

92 Millionen Franken Umsatz erwirtschaftete der FCB im Jahr 2015, die 100-Millionen-Marke wurde nur wegen der fahrlässig verpassten Champions League nicht erreicht. Dennoch stehen beim FC Basel 12 Millionen Franken Gewinn zu Buche. Es ist das 5. Jahr in Serie, in welchem der FC Basel die Erfolgsrechnung mit einem fetten Gewinn abschliesst. 

Bild

screenshot: fcb.ch

Ein Geldspeicher wie Dagobert

Der FC Basel wäre nicht der FC Basel, wenn er auf den Rückgang beim Ertrag – welcher nach dem Ausnahmejahr 2014 logisch war – nicht noch zusetzen könnte. Die Entwicklung des Eigenkapitals (wie der FC Basel die stillen Reserven, die Rückstellungen und das tatsächliche Eigenkapital zusammenfasst) übersteigt zum ersten Mal die 100-Millionen-Grenze, ein Wahnsinnsbetrag, der FC Basel hat den Geldspeicher prall gefüllt.

«Auch wenn jetzt alles schieflaufen würde, wäre das Jahr 2016 schon gedeckt»

Alleine die stillen Reserven in Form von Transferrechten haben einen Wert von 81,9 Millionen Franken – weil der Transferwert des Spielerkaders mit Null bilanziert wird, was natürlich effektiv nicht der Fall ist. 

Bild

81,9 Millionen Franken stille Reserven hat der FC Basel in Form von Transferrechten von Spielern auf der Seite.
screenshot: fcb.ch

Es wirkt fast schon ironisch, wenn Werthmüller praktisch nebenbei erwähnt, dass der FC Basel ja eigentlich ein jährliches Defizit von 13 Millionen Franken schreiben würde. Es bleibt seit Jahren beim Konjunktiv. Durch den Europacup und die Transfers wird dieses Defizit jeweils locker gedeckt. Für das Jahr 2016 ist das Minus dank den Transfers von Elneny, Kakitani und Gashi schon mehr als wettgemacht: «Auch wenn jetzt alles schieflaufen würde, wäre das Jahr schon gedeckt», so FCB-Finanzchef Werthmüller. 

Der FC Basel wird in Zukunft noch stärker dominieren

Es ist beeindruckend, fast schon beängstigend, wie der FC Basel sowohl finanziell, als auch sportlich dominiert. Der FCB hat es geschafft, die Wechselwirkung von finanziellem und sportlichem Erfolg so zu optimieren, dass ein Kreislauf entstanden ist. Die Marke FC Basel ist ein finanzielles Perpetuum mobile, eine Geldkuh die munter die Rasen der Super League abgrast und noch lange nicht satt ist.

FC Basel Kennzahlen

screenshot: fcb.ch

Der FC Basel wird für andere Schweizer Fussballklubs finanziell auch zukünftig unantastbar bleiben – dafür sorgt auch die UEFA: Das Team von Urs Fischer wird schon bald seinen 7. Meistertitel in Serie feiern und deshalb im Herbst einen Fixplatz in der Gruppenphase der Champions League erhalten. Dies weil die Schweiz in der UEFA-Fünfjahreswertung das Jahr 2015 auf dem 11. Platz abgeschlossen hat – die beste Platzierung aller Zeiten. 

Alleine die Startgage für die Gruppenphase der Königsklasse bringt seit der Saison 2015/16 satte 12 Millionen in die Schatzkammer. Sollte der FC Basel die Gruppenphase überstehen, würde er alleine mit Prämien über 20 Millionen Franken einnehmen.

Bild

Die Prämienerhöhung in der Champions League.
screenshot: srf

Der Schweizer Vizemeister darf immerhin in die Champions-League-Qualifikation – aber er wird da im Normalfall keine Chance haben. Zwei Qualifikationsrunden müsste der Vizemeister im «Ligaweg» gegen zwei-, dritt- und viertplatzierte Klubs aus besser klassierten Ligen überstehen. Das heisst, es könnten Teams wie Manchester City, Roma, Sevilla oder Gladbach auf den zweiten der Super League warten. Diese Saison scheiterte YB gegen Monaco schon an der ersten Hürde – mit dem Gesamtskore von 1:7.

Die UEFA hat mit der Anpassung des Modus die kleinen Ligen noch einseitiger gemacht. In vergleichbaren Ligen wie Griechenland (Olympiakos Piräus feierte dieses Wochenende den 6. Meistertitel in Serie – sechs Runden vor Schluss, mit 18 Punkten Vorsprung) oder Kroatien (Dinamo Zagreb seit 2006 durchgehend Meister und auch dieses Jahr Tabellenführer), gibt es ebenfalls Serienmeister, die sich das nötige Kleingeld jährlich bei der UEFA abholen, um die heimische Liga weiter zu dominieren. 

Olympiakos players celebrate with their fans, after clinching a record-extending 43rd Greek Super League title with a 3-0 victory over Veria at the Georgios Karaiskakis Stadium in Piraeus, near Athens, Greece, February 28, 2016. REUTERS/Yorgos Matthaios/Intimenews ATTENTION EDITORS - THIS IMAGE WAS PROVIDED BY A THIRD PARTY. FOR EDITORIAL USE ONLY. NOT FOR SALE FOR MARKETING OR ADVERTISING CAMPAIGNS. THIS PICTURE IS DISTRIBUTED EXACTLY AS RECEIVED BY REUTERS, AS A SERVICE TO CLIENTS.

Olympiakos Piräus holte am Wochenende den 43. Meistertitel. Der FC Basel steht derzeit «erst» bei 18.
Bild: INTIMENEWS/REUTERS

Die Budgetschere wird sich also in den kommenden Jahren weiter öffnen. Aber was soll denn der FC Basel machen, wenn in der Schweiz kein Verein ebenbürtig ist?

Die Super League als Talentschmiede

Der FCB macht, was ein Ligakrösus eben macht. Er dominiert die Liga und holt sich die nötige Manpower billig bei der nationalen Konkurrenz. Wobei Konkurrenz das falsche Wort ist, sagen wir lieber bei den Sparringpartnern. Zuletzt bediente sich Basel bei YB und engagierte Hitzkopf Renato Steffen. Auch wenn sich ein Teil der FCB-Fans mit dem Neuzugang schwer tut, wirtschaftlich ist es ein weiteres, für den FC Basel typisches, Meisterstück.

25.02.2016; Basel; Fussball Europa League Sechzehntelfinal - FC Basel - AS Saint Etienne; Foul v.l. Franck Tabanou (Saint Etienne), Schiedsrichter Danny Makkelie, Renato Steffen, Valentin Eysseric (Saint Etienne)
(Bernard Papon/Presse Sports/freshfocus)

Auch schauspielerisch top: Im Notfall könnte der FC Basel Renato Steffen nach Hollywood verkaufen.
Bild: Bernard Papon/freshfocus

Gekauft wurde der Flügel für geschätzte 1,35 Millionen Franken, obwohl sein tatsächlicher Marktwert wohl höher ist. Der Nati-Spieler kann sich in Basel nun europäisch profilieren, wird wahrscheinlich mit der Schweiz an die Europameisterschaft fahren, was seinen Marktwert weiter steigen lässt. Schon im Sommer könnte Basel den Neuzugang wohl mit deutlichem Gewinn in die Bundesliga oder sonst wohin weiterverkaufen – wenn sie denn wollen.

Der FC Basel hat sich diese Vormachtstellung selbst erarbeitet. Die vielen Punkte für die gute Platzierung in der UEFA-Fünfjahreswertung, die sie jetzt direkt in die Champions League bringt, haben sie praktisch im Alleingang erspielt. Wer jahrelang Punkte sät, erntet irgendwann die UEFA-Millionen.

Dass in naher Zukunft ein anderer Schweizer Klub zum FC Basel aufschliessen kann ist ebenso wünschenswert wie utopisch. Der FC Basel hat sich in der Schweiz ein Imperium geschaffen, ein Ende der Alleinherrschaft ist nicht in Sicht. Im Frühling 2025 könnte der FC Basel, GC sogar als Schweizer Rekordmeister ablösen. Ricardo Cabanas graut es schon heute davor.

Olympiakos ist der erste Meister Europas 2016 – so «spannend» ist das Rennen in den anderen Ligen

Wir lieben Fussball!

«Oh Zinédine, pas ça!» Zidanes Kopfstoss im WM-Final gegen Materazzi erschüttert die Welt

Link zum Artikel

Marco van Basten schiesst den «ewigen Zweiten» mit seinem Traumtor zum EM-Titel

Link zum Artikel

Das schlimmste Foul im Schweizer Fussball: Gabet Chapuisat zertrümmert Lucien Favres Knie

Link zum Artikel

Andrés Escobar wird nach einem Eigentor an der WM mit 12 Schüssen hingerichtet

Link zum Artikel

Maradona schiesst das Tor des Jahrhunderts – aber in Erinnerung bleibt die «Hand Gottes»

Link zum Artikel

Ailton wettert: «For mi das nicht Profi-Mannschaft, das nicht Profi-Fussball. Unglaublig»

Link zum Artikel

Ein Carlos Varela in Höchstform: «Heb de Schlitte, du huere Schissdrägg»

Link zum Artikel

Märchenprinz Volker Eckel legt GC mit 300-Millionen-Versprechen aufs Kreuz

Link zum Artikel

Jay-Jay Okocha demütigt Oliver Kahn und drei Verteidiger mit einem Wahnsinnstanz

Link zum Artikel

Der «entführte» Raffael wird zum Fall für die Polizei – und muss ein Nachtessen blechen

Link zum Artikel

«Decken, decken, nicht Tischdecken» – als man(n) im TV noch über Frauenfussball lästerte

Link zum Artikel

Nati-Goalie Zuberbühler schiebt die Schuld für ein Riesen-Ei dem «Blick» zu

Link zum Artikel

Der Goalie mit Pudelmütze sorgt für eine der grössten Sensationen der Fussball-Geschichte

Link zum Artikel

«Hoch werd mas nimma gwinnen» – der legendäre Ösi-Galgenhumor beim 0:9 gegen Spanien

Link zum Artikel

Cabanas fordert Respekt, denn «das isch GC! Rekordmeister! Än Institution, hey!»

Link zum Artikel

Roberto Baggios Penalty in die Erdumlaufbahn lässt ganz Italien weinen

Link zum Artikel

Ronaldo kämpft vor dem WM-Final mit dem Tod – warum er trotzdem spielt, bleibt ein Rätsel

Link zum Artikel

Filipescu macht den FC Zürich in Basel in der 93. Minute zum Meister

Link zum Artikel

Beni Thurnheers fataler Irrtum – es gibt eben doch einen Zweiten wie Bregy

Link zum Artikel

Mit dem letzten Spiel im Hardturm gehen 78 Jahre Schweizer Fussball-Geschichte zu Ende

Link zum Artikel

Martin Palermo schafft's ins Guinness-Buch – weil er 3 Penaltys in einem Spiel verschiesst

Link zum Artikel

Die Schweizerin Nicole Petignat pfeift als erste Frau ein Europacup-Spiel der Männer

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

21
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
21Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Max Heiri 01.03.2016 23:56
    Highlight Highlight Der SFV soll den FCB an die Bundesliga verkaufen. Dann haben sie endlich richtige Gegner.
  • Pirat der dritte 01.03.2016 23:17
    Highlight Highlight schweizer, östereicher und kroaten sollten in einer alpenliga fusionieren und so den grossen ligen konkurrenz machen!
  • Ignorans 01.03.2016 17:35
    Highlight Highlight Ein erfolgreicher FCB ist für den Schweizer Fussball und die Klubs gut. Die Klubs profitieren von einem besseren UEFA-Ranking und von Transfererlösen, da Basel bemüht ist Schweizer Spieler zu beschäftigen. Schweizer Spieler bekommen eine professionelle Ausbildung und die Möglichkeit international zu spielen.
    • Fly Boy Tschoko 01.03.2016 18:34
      Highlight Highlight Ich mag dieses Argument nicht mehr hören. Habt ihrecht das Gefühl ich bevorzuge es wenn mein Verein in der CL-Quali rauszufliegt als das in der Liga auch nur eine geringe Titelchance zu haben?
  • Repplyfire 01.03.2016 16:21
    Highlight Highlight Der FCB wird einfach unglaublich seriös geführt und mit dem erwirtschafteten Geld wird gekonnt umgegangen. Die Anschubfinanzierung von Gigi Oeri war wichtig, aber wie diese weiterverarbeitet wurde verdient höchsten Respekt.

    @Watson: Falls nicht zu aufwendig, wäre eine Recherche über die Fremdmittel der NLA Vereine (oder wenigstens GC, YB, FCZ, Sion) der letzten 10 oder fünf Jahre interessant.
  • Against all odds 01.03.2016 15:03
    Highlight Highlight Nicht nur Ricardo Cabanas graust es davor...
  • Almos Talented 01.03.2016 14:46
    Highlight Highlight Etwas verstehe ich bei Canepa nicht. Der arbeitet bei Ernest&Young und sollte eigentlich genug kompetent sein um ein Unternehmen wirtschaftlich zu führen. Im modernen Fussballbusiness ist ein "Verein" ja nichts anderes als ein Unternehmen.
    • Ignorans 01.03.2016 17:30
      Highlight Highlight Schweizer Fussball Klubs können eigentlich nur als Ausbildungsvereine wirtschaftlich erfolgreich sein. Dann wären sportliche Erfolge zweitrangig (abgesehen von Ligaerhalt). Basel benötigte einiges an "Anschubfinanzierung" bis der finanzielle Erfolg kam und ohne Einnahmen aus internationalen Wettbewerben sähe es ja auch anders aus.
    • Almos Talented 01.03.2016 20:11
      Highlight Highlight Klar, der ganze Erfolg ist der grossen aber auch schlau angelegten Investitionen von Gigi Oeri zu verdanken. Aber an Geld scheint es mirin Zürich ja nicht zu mangeln. Der Kader ist eigentlich gut und talentierte schweizer Spieler hat der FCZ fast mehr herausgebracht als Basel.
      Die Voraussetzungen wären eigentlich gegeben.
      Der sportliche Erfolg lässt einfach auf sich warten.

      Obwohl ich ein echter Bebbi und FCB fan bin, würde ich mich freuen, wenn der FCZ, YB oder GC endlich aufschliessen und so den schweizer Fussball weiterbringen könnten.
  • giandalf the grey 01.03.2016 14:31
    Highlight Highlight Ich glaube die "Kokurrenten" müssen jetzt alles daran setzen ihre Geschäftsführung in den Griff zu kriegen! Der FCZ ist das beste Beispiel dafür, dass eine unfähige Führung einen sportlich mit dem FCB vergleichbaren Klub ruinieren kann. Bei YB und bei Luzern ist es genau das gleiche. Und Sion, bei dem sich Constantin gerade etwas im Griff, hat auf einmal international so etwas wie Erfolg. Zufall? Ich glaube kaum! Es sind (neben der UEFA) Die Canepas, Bickels und Stägers sind Schuld an der Langeweile in der Super League.
    • Mafi 01.03.2016 15:49
      Highlight Highlight Und man muss neidlos anerkennen, dass Constantin vieles richtig gemacht hat. (Auch wenn er vor ca. 5 Jahren fast soviele Trainer wie Spieler gewechselt hat...)
    • giandalf the grey 01.03.2016 22:07
      Highlight Highlight Man könnte also sagen, auch ein blindes Huhn finden mal ein Korn ;)
      Sion hat grosses Potential! Ich hoffe sehr, dass die Entwicklung so weiter geht wie bisher, denn dann gibt es vielleicht bald zwei international erfolgreiche Schweizer Teams
  • Amboss 01.03.2016 14:00
    Highlight Highlight Wäre eine "Best-of-the-Rest"-Liga nicht etwas?
    Eine Liga also für Teams aus Ländern, welche eine ähnliche Situation haben wie die Schweiz.
    Wo zwei, drei Teams zB aus CH, Kroatien, Österreich, etc... eine reguläre Meisterschaft durchführen.

    Denn die Schere geht in vielen Ländern stark auf. Und Fussball ohne packende Titelrennen ist einfach nicht das wahre...

    Wäre
    • giandalf the grey 01.03.2016 14:22
      Highlight Highlight Keine Sorge: Ihren FC Sion werden Sie so oder so in der Schweiz live sehen können ;)
    • Amboss 01.03.2016 14:23
      Highlight Highlight @deepbluesea:
      Ich denke, den FC Sion würde diese Liga nicht betreffen...

      Aber:
      Zagreb ist auch nicht weiter von Basel entfernt als Hamburg von München oder Lens von Marseille

      Du musst das so sehen.
      Und als Gegner sähest du dann immerhin ein top Team wie Dinamo Zagreb und nicht den FC Vaduz
    • giandalf the grey 01.03.2016 15:23
      Highlight Highlight Gegen ein unmotiviertes Liverpool hätte es auch YB oder GC gebracht. Naja, vlt nicht Anfang Saison aber jetzt schon. Cup ist Sions Ding, das muss man neidlos anerkennen, aber auf die EL bildet euch nicht all zu viel ein.
      Gemäss aktuellen Tabellen kommt nach dem FCB GC und YB und das stimmt so.

      Wie gesagt: Das wirst du auch in Zukunft so handhaben können
    Weitere Antworten anzeigen
  • Seppatoni 01.03.2016 13:45
    Highlight Highlight Basel ist nicht der einzige Verein der seine Zahlen offen darlegt, auch der Geschäftsbericht des FCSG ist für jedermann online einsehbar.
    Die Dominanz Basels sorgt dafür, dass sich in der Schweiz längst keiner mehr (zumindest ausserhalb Basels) für den Meistertitel interessiert. Der FC Basel sorgt für immer weniger Emotionen, Abneigung oder Hass schwinden, der Verein wird den Leuten einfach "egal" und interessiert immer weniger. Dass selbst alteingesessen Basel-Fans sich mal wieder einen anderen Meister wünschen, damit man immerhin mal ein wenig den Erfolg zu schätzen weiss, sagt einiges aus.
    • Basubonus 01.03.2016 14:18
      Highlight Highlight Danke für die Schliessung der Wissenslücke, das von SG wusste ich nicht, wäre für alle Vereine zu begrüssen!
      Ansonsten ist der Einfluss der Europacupgelder (anderswo noch der Tv-Gelder, siehe Spanien/England) auf die sportliche Situation in den Ligen ein europäisches Problem. Hat gute und schlechte Seiten. Die gute Seite der bösen Basler Dominanz ist zB, dass letzten Sommer 5 (!) NLA-Teams europäische Plätze bekommen haben. Ohne starke Lokomotive kommt kein Zug vorwärts, ohne die Uefa-Länderpunkte des FcB könnten Teams wie YB, Thun usw nichtmal vom Uefacup träumen. Ergo hilfts dann doch Allen.
    • Thomes 01.03.2016 14:36
      Highlight Highlight Ich bin alteingessener FCB Fan und habe Freude und wünsche mir keinen anderen Meister! Eine Meisterschaft zur Zeit weckt nie die Emotionen der Meisterschaft im 02, was logisch ist. Dafür hat man Momente in der EL/CL die grosse Emotionen wecken, ASSE vor kurzem z.b!
      Ich weis woher der FCB kommt und mir ist bewusst das dieser Erfolg nicht ewig halten wird, darum geniesse ich ihn.....

Alle Spieler suchen neue Klubs – dem FCB droht ein Massen-Exodus

Die Lage beim FC Basel spitzt sich zu. Alle Spieler suchen neue Klubs, neben dem Rasen gibt es Massenkündigungen. Es droht ein Exodus.

Es ist der nächste Dominostein, der fällt. Nach Führungspersonen, die hin geschmissen haben, Nachwuchs-und Profi-Trainern, die im Streit gegangen sind und Fans, die von Basel bis nach Rheinfelden alles mit «Burgener und Heri raus»-Bannern tapezieren, ist auch die Mannschaft des FC Basel wütend. So sehr, dass es zum grossen Exodus kommen könnte. Entweder noch diesen Sommer oder dann im Winter, wenn sich unter Trainer Ciriaco Sforza die Stimmung nicht markant verbessert.

Denn wie diese Zeitung aus …

Artikel lesen
Link zum Artikel