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Sprinterin schlägt Gegnerin mit dem Staffelstab – Skandal in Virginia

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Sprinterin schlägt Gegnerin mit dem Staffelstab – mit schweren Konsequenzen

Eine junge Sprinterin hat bei einer Studentenmeisterschaft in den USA eine Konkurrentin heftig mit dem Staffelstab geschlagen. Mit schwerwiegenden Folgen für das Opfer.
11.03.2025, 08:0011.03.2025, 14:03

Unfassbare Szenen spielten sich am vergangenen Donnerstag in Virginia, USA, ab. Die Stadt Lynchburg war Austragungsort der staatlichen Studentenmeisterschaften in der Hallenleichtathletik, und dieser kleine Wettkampf hätte wohl gut auf die weltweiten Schlagzeilen verzichten können, die er gerade erleidet. Schuld daran war der Ausraster einer der Teilnehmerinnen.

Beim 4x200-Meter-Staffellauf der Frauen schlug die zweite Staffelläuferin der IC Norcom High School einer Konkurrentin direkt vor ihr, mit der sie um den zweiten Platz kämpfte, heftig mit ihrem Staffelstab auf den Kopf.

Unmittelbar nach dem Aufprall wurde das Opfer – Kaelen Tucker, Schülerin der Brookville High School – langsamer, hielt sich den Kopf und brach dann auf den Knien am Rand der Rennstrecke zusammen. Das Ganze geschah unter den entsetzten Rufen der Zuschauer.

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«Ich kann es immer noch nicht glauben, ich bin schockiert», sagte Kaelen Tucker in einem Fernsehinterview unmittelbar nach dem Vorfall. Das Opfer ging detailliert auf die Szene ein:

«Als wir um die Kurve kamen, schlug sie mir immer wieder auf den Arm und als wir aus der Kurve kamen, überholte ich sie schliesslich und in diesem Moment schlug sie mit dem Stab auf mich ein. Ich hatte das Gefühl, als würde mein Kopf explodieren, also brach ich zusammen.»

Nach dieser ebenso unverständlichen wie gefährlichen Tat wurden die Angreiferin und ihr Team disqualifiziert.

Auch wenn sie nach dem Rennen Auskunft geben konnte, hatte der Zwischenfall für Kaelen Tucker heftige Konsequenzen: Ein Arzt diagnostizierte später eine Gehirnerschütterung und eine «mögliche Schädelfraktur», wie die «New York Post» berichtete. Es bleibt abzuwarten, ob die Sprinterin eine Klage einreichen wird.

Die Täterin Alaila Everett beteuerte später in einem Interview ihre Unschuld: «Ich habe die Balance verloren und als ich meine Arme bewegte, wurde sie getroffen. Ich würde nie jemanden mit Absicht schlagen. Jetzt werde ich verurteilt und bedroht, ohne dass jemand an meine mentale Gesundheit denkt.» (yog/abu)

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