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Ski-Weltcup: Lucas Pinheiro Braathen gewinnt die Riesenslalom-Kugel

Lucas Pinheiro Braathen of Brazil celebrates with the men's Giant-Slalom overall leader crystal globe trophy in the finish area at the Lillehammer FIS Alpine Ski World Cup Finals, in Hafjell, Nor ...
Lucas Pinheiro Braathen gewinnt erstmals die Riesenslalom-Kugel.Bild: keystone

Pinheiro Braathen siegt und sichert sich die «Riesen-Kugel» – Meillard auf dem Podest

Lucas Pinheiro Braathen gewinnt den letzten Riesenslalom des Winters in Hafjell und fängt Marco Odermatt im Kampf um die kleine Kristallkugel noch ab. Loïc Meillard fährt zum Abschluss als Zweiter auf das Podest.
24.03.2026, 08:3024.03.2026, 14:29

Wie schon an den Olympischen Spielen und in Kranjska Gora gab es auch in Hafjell kein Vorbeikommen an Pinheiro Braathen. Der für Brasilien startende Norweger, der schon nach dem ersten Lauf führte, feierte überlegen seinen achten Sieg im Weltcup, den vierten im Riesenslalom.

Pinheiro Braathen schlug gleichzeitig Kapital vom Ausrutscher Marco Odermatts. Der Nidwaldner schied im ersten Lauf aus und vergab so seine fünfte kleine Kristallkugel in Folge im Riesenslalom. Pinheiro Braathen nahm dankend an, machte die 48 Punkte Rückstand wett und sicherte Brasilien die erste Kristallkugel im alpinen Skiweltcup. Für den 25-Jährigen persönlich war es die zweite kleine Kristallkugel. 2023 gewann er die Disziplinenwertung im Slalom, damals noch für Norwegen.

Loïc Meillard hatte vor dem 2. Lauf und nach dem Ausscheiden von Odermatt ebenfalls noch reelle Chancen auf die Kugel. Der Westschweizer, der im Vorjahr in Hafjell siegte, hätte das Rennen gewinnen müssen und gleichzeitig auf einen Ausrutscher Pinheiro Braathens in Form eines 4. Platzes hoffen müssen. Beides trat nicht ein. Meillard erledigte seine Aufgabe zwar und setzte den Führenden unter Druck. Der hielt jedoch stand und verwaltete seinen grossen Vorsprung souverän. Am Ende verwies er Meillard um 58 und den Norweger Atle Lie McGrath um 87 Hundertstel auf die weiteren Podestplätze.

Luca Aerni (16.) und Thomas Tumler (17.) landeten zum Abschluss knapp ausserhalb der Top 15, für die es beim Saisonfinale Punkte gibt. (riz/sda)

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22 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Raph2018
24.03.2026 10:16registriert November 2020
Nach den letzten Tagen muss man in Betracht ziehen, dass er ein Mensch sein könnte...
Wieder eine Hammer Saison!, Gratulation!
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Totoro.2
24.03.2026 10:59registriert September 2025
Nach einer langen und sehr intensiven Saison können auch bei Odi die physischen und mentalen Kräfte etwas schwinden. Ist nur Menschlich.

Ich wünsche ihm gute Erholung und bedanke mich für diese grossartige Leistung in diesem Winter.

Die Österreicher haben mir manchmal fast etwas Leid getan in diesem Winter.
Aber nur fast ;)
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