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Ski-Weltcup: Der Super-G der Frauen von Kvitfjell im Liveticker

Italy's Sofia Goggia kisses the globe trophy for the super-G discipline title after winning an alpine ski, women's super-G race, at the Lillehammer World Cup Finals, in Kvitfjell, Norway, Su ...
Sofia Goggia gewinnt den Super-G in Lillehammer und holt sich die kleine Kugel.Bild: keystone

Sofia Goggia holt sich die Super-G-Kugel – Corinne Suter rast auf Rang 2

Sofia Goggia sichert sich mit dem Sieg im letzten Super-G der Saison in Kvitfjell souverän die kleine Kristallkugel. Corinne Suter bestätigt ihre starke Spätform mit Platz 2.
22.03.2026, 09:4522.03.2026, 14:45

Als Alice Robinson, die letzte verbliebene Konkurrentin von Sofia Goggia im Kampf um die kleine Kristallkugel, die Ziellinie überquerte und deutlich hinter der Italienerin klassiert war, war es amtlich: Der Disziplinensieg im Super-G geht an die Italienerin. Nach vier kleinen Kugeln in der Abfahrt war es für Goggia die erste im Super-G, womit sie ihrem Status als «Speed-Queen» mehr als gerecht wird. Entsprechend emotional zeigte sich die nicht für Tränen bekannte 33-Jährige.

Etwas später, als die kleine Kugel bereits gewonnen war und auch der Sieg gesichert schien, musste Goggia doch noch um ihren zehnten Super-G-Triumph auf höchster Stufe zittern – als Corinne Suter mit Startnummer 19 auf Siegkurs war. Die 31-jährige Schwyzerin war oben klar schneller unterwegs als die Italienerin, büsste im letzten Abschnitt jedoch entscheidend Zeit ein und verpasste ihren dritten Weltcup-Sieg im Super-G um 32 Hundertstel.

Suters Wandel

Suter bestätigte zum Abschluss des Winters ihre gute Spätform, nachdem sie aufgrund einer Verletzung einen schwierigen Start in die Saison hatte. «Ich habe nichts anders gemacht als sonst», sagte sie nach dem Rennen im Interview mit SRF. Gedanken könne man nicht immer steuern. Es sei jedoch wichtig, richtig mit ihnen umzugehen. «Jetzt habe ich am Start das Gefühl: Ich will schnell sein. Vor zwei Monaten dachte ich: Geht das ‹ächt›?» Sie habe nie aufgegeben und sei sich stets sicher gewesen: «Früher oder später kommt das Vertrauen zurück.»

Mit einem guten Gefühl schloss auch Kira Weidle-Winkelmann die Speed-Saison ab. Die 30-jährige Deutsche stieg zum zweiten Mal innerhalb von 24 Stunden auf das Podest, nachdem sie am Samstag in der Abfahrt bereits Dritte geworden war. Sie verwies ihre Landsfrau Emma Aicher um eine Hundertstelsekunde auf Platz 4 und könnte so unfreiwillig, aber entscheidend, in den Kampf um die grosse Kristallkugel eingegriffen haben.

Showdown um die grosse Kugel

Aicher sammelte zwar wertvolle Punkte im Kampf um den Sieg im Gesamtweltcup. Die 22-jährige Allrounderin liegt bei zwei ausstehenden Rennen noch 45 Punkte hinter Mikaela Shiffrin, die in Kvitfjell nicht über Rang 22 hinauskam und keine Punkte holte. Dennoch könnten die zehn «verlorenen» Punkte am Ende das Zünglein an der Waage spielen.

Die Entscheidung um die grosse Kugel fällt in der kommenden Woche. Für die Frauen steht am Dienstag beim Saisonfinale in Hafjell der Slalom an, am Mittwoch der Riesenslalom. (abu/sda)

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