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Liveticker

Brunners Kracher in der Nachspielzeit schockt GC – der FCZ steht im Cup-Final



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Felix Haldimann
Sandro Zappella
FC Zürich
2:1
Grasshoppers
C. Brunner 92'
K. Rüegg 22'
N. Lavanchy 11'
Ein «unbeschreibliches Gefühl», meint der Siegtorschütze
«Ich bin wirklich nicht bekannt, Tore zu schiessen», sagt der Defensivspieler im breiten Zürcher Akzent. Diesen Treffer werde er wohl nie vergessen. Es sei um so schöner, sein Team vor der Verlängerung zu retten, weil er im Derby vom Sonntag mit seiner Gelb-Roten Karte «der Depp gewesen sei». 15 Minuten vor Schluss sei GC frischer gewesen, da sei es für den FCZ klar gewesen, dass man die Entscheidung herbeiführen müsse.
Yakin im Interview
Der Coach der Grasshoppers sieht seine Mannschaft lange als tonangebend, gesteht aber den Zürchern den verdienten Sieg ein, «mehr gäbe es da nicht zu sagen». Bis zum Ausgleich habe seine Mannschaft die Partie im Griff gehabt. Seinem Team könne er keinen Vorwurf machen. Für ihn sah alles nach Verlängerung aus, wo er seine Jungs im Vorteil gesehen hätte.
Der FCZ gewinnt! - Spielende
Unglaublich, alle rechnen mit einer Verlängerung, doch Brunners Haubitze schockt GC und bringt den FCZ in den Final.

Die Grasshoppers gehen zwar durch Lavanchys Treffer in Führung, lange hält die Führung allerdings nicht, denn nachc 20 Minuten gleicht Kevin Rüegg die Partie aus.

Im zweiten Durchgang war der FCZ die tonangebende Mannschaft und hätte eigentlich einen Penalty zugesprochen bekommen müssen, doch die Pfeife des Unparteiischen blieb stumm. Das kann den Zürchern egal sein, denn in der 92. Minute erlöst Cedric Brunner mit seinem Sonntagsschuss die Anhänger des FC Zürich.

Somit stehen die Zürcher im Final des Schweizer Cups und kämpfen am 27. Mai mit den Young Boys um die Trophäe. Diese Final-Affiche zwischen diesen beiden Teams gab es noch nie.
92'
Tor - 2:1 - FC Zürich - Cedric Brunner
Tor für den FCZ! Brunner lässt es hinter Lindner krachen! GC kann einen Freistoss nur ungenügend klären, Brunner haut voll drauf und versenkt das Leder in den Maschen.
87'
Noch drei Minuten sind zu spielen, die Verlängerung hat sich eingewärmt und steht an der Seitenlinie bereit.
84'
Lindner bringt auf der Linie gerade noch die Hand hinter die Linie und klärt im Stile eines Tischtennisspielers. Stark vom GC-Schlussmann, doch ein allfälliger Treffer wäre wegen Abseits sowieso nicht gegeben worden.
83'
Wieder wird da gestochert zwischen GC und dem FCZ, doch die Grasshoppers können gerade noch den Kopf aus der Schlinge ziehen. Wieder stehen Odey und Marchesano im Zentrum.
80'
Ui, da wirds ganz heiss bei GC! Lindner muss sich ganz lang machen, um eine Flanke des FCZ gerade noch wegzukratzen.
78'
Noch etwas mehr als zehn Minuten sind zu spielen, nun kann jeder Fehler die Partie entscheiden. Oder ein genialer Pass. Aber da freuen wir uns lieber nicht zu früh, denn Fehlzuspiele dominieren das Spiel immer noch.
74'
GC kann sich für einige Augenblicke aus der warmen Umklammerung des FCZ lösen und geht seinerseits in den Angriff über. Klar, sind Jeffren und Lavanchy involviert, doch nur diese zwei können es alleine gegen elf Zürcher nicht richten.
72'
Auswechslung - Grasshoppers
rein: Lucas Andersen, raus: Rifet Kapic
Murat Yakin tätigt seinen ersten Wechsel. Kapic hat Feierabend, Andersen kommt für ihn auf den Platz.
71'
Der FCZ beginnt mit der Belagerung des GC-Kastens, diese wird allerdings abrupt beendet, weil Odey den Ball verliert.
68'
Auswechslung - FC Zürich
rein: Stephen Odey, raus: Raphael Dwamena
Dwamena kann nicht mehr und muss vom Feld. Für ihn kommt der erst 19-jährige Nigerianer Stephen Odey.
66'
Taipi versucht, einen Freistoss direkt zu versenken, doch da waren Winkel, Schusskraft und Präzision nicht annähernd genügend. Brecher pariert ohne Probleme.
62'
Nun häufen sich die Chancen im Minutentakt. Winter entwischt, kann allerdings die Flanke nicht wie gewünscht kontrollieren und verpasst den Führungstreffer.
59'
Riesenbock von der GC-Abwehr! Ein Rückpass landet zwischen Dwamena und Torhüter Heinz Lindner. Der Österreicher erwischt Dwamena auch, doch die Pfeife des Schiedsrichters bleibt stumm. Die Grasshoppers beanspruchen Fortuna für sich.
55'
Ein wahrhaftiges Gewurstel entstehtim GC-Strafraum, das jeden Metzger glücklich machen würde, doch Marchesano bringt das Leder nicht gefährlich genug aufs Tor. GC bannt die Gefahr.
50'
Taipi schiesst aus unmöglichem Winkel aufs Tor, Brecher wird überrascht und überrascht auch gleich das ganze Stadion, denn er pariert den Schuss. Gute Tat des Zürcher Schlussmanns.
48'
Die Kälte scheint einen fussballerischen Leckerbissen zu verunmöglichen, weite Flanken landen des Öfteren näher am Sektor C2 als beim Mitspieler.
46'
Raus in die Kälte! Zumindest für die Spieler. Die Zürcher lassen sich ein wenig mehr Zeit, bei GC bilden sich die ersten Eiszapfen. Die zweite Halbzeit läuft.
Pausenfazit
Es scheint, als sei kaum etwas passiert, trotzdem steht es 1:1. Numa Lavanchy übertölpelt FCZ-Keeper brecher. Wobei dieser sich eigentlich das Ei selber legt, denn diesen Ball muss er halten.

Kevin Rüegg gleicht nach 20 Minuten aus, es ist sein erster Treffer für die Stadtzürcher. Er selber sagt im Interview, «es sei ja ein Derby, das gehe immer über den Kampf». Technische Leckerbissen werden wohl auch im zweiten Durchgang Mangelware sein.
45'
Ende erste Halbzeit
Die letzten Minuten wurde eigentlich kaum Fussball gespielt, zu oft war ein regelwidriges Bein dazwischen. Der Unparteiische pfeift sich richtiggehend warm. Auch die nächsten Minuten wird kein Fussball gespielt, denn die ersten 45 Minuten sind zu Ende. Der Pausentee ruft. Oder der Pausentabak, je nach Klub-Präsident.
42'
Gelbe Karte - FC Zürich - Raphael Dwamena
Auch Dwamena holt sich den gelben Karton beim Schiedsrichter ab. Ärgerlich, denn der Ghanaer wäre für ein allfälliges Finalspiel gesperrt.
40'
Gelbe Karte - FC Zürich - Alain Nef
Nicht ganz so filigran wie Jeffren ist Alain Nef unterwegs. Seine Grätsche wird mit Gelb bestraft. Herauszustreichen gilt es noch den anschliessenden Freistoss, den Brecher sich krallt. Das wäre wohl zu viel für Canepa und Kameraden, wenn der Torhüter noch einmal gepatzt hätte.
38'
Samba-Tänzer Jeffren dribbelt sich gekonnt in den Strafraum, erinnert sich an seinen Treffer vom Sonntag, doch dieses Flashback weiss Brunner auszunutzen und klaut dem Spanier die Kugel weg.
34'
Tolle Freistossvariante von GC. Taipi spielt den Ball flach, obwohl alle eine hohe Flanke erwarten. Die Idee geht allerdings nicht auf, auch weil das Schiedsrichtergespann ein Offside gewittert hat.
31'
Gelbe Karte - Grasshoppers - Souleyman Doumbia
Doumbia grätscht Winter um, der Ivorer kassiert die erste gelbe Karte der Partie.
27'
Nun sind die Grasshoppers wieder gefordert. Der FCZ geht nach dem Ausgleichstreffer wieder energischer in die Zweikämpfe, die Partie wird ruppiger.
22'
Tor - 1:1 - FC Zürich - Kevin Rüegg
Der FCZ kann reagieren, für den Ausgleich ist Kevin Rüegg zur Stelle! GC kann nicht klären und dann sorgt der 19-jährige Rüegg mit einem Doppelpass mit Dwamena und einem regelrechten Energieanfall für den ersten Treffer der Stadtzürcher. Heinz Lindner im GC-Kasten hat keine Abwehrchance.
20'
Marchesano lässt für einen Augenblick seine Fähigkeiten aufblitzen und beschäftigt gleich zwei GC-Spieler, bevor er Winter lanciert. Dieser haut das Leder gen Rennbahn, wo selbstverständlich kein Mitspieler anzutreffen ist.
19'
Der FCZ scheint den Gegentreffer schwer zu verdauen, momentan machen die Grasshoppers mehr fürs Spiel. Die Mitte ist komplett zu gestellt, die Zürcher sehen sich gezwungen, mit langen Bällen zu agieren.
Und die GC-Fans so ...
von Sandro Zappella
14'
Lavanchy taucht erneut vor Brecher auf, kann das Leder aber nicht kontrollieren. Für einen Aussenverteidiger hat der Waadtländer einen wahrhaftigen Offensiv-Drang.
11'
Tor - 0:1 - Grasshoppers - Numa Lavanchy
Riesenkiste von Lavanchy, GC geht in Führung! Ein GC-Schuss wird geblockt, Lavanchy nimmt anschliessend das Leder direkt und erwischt Yanick Brecher. Da hat der Torhüter nicht gut ausgesehen.
10'
Der FC Zürich hat mehr vom Spiel in den ersten zehn Minuten, doch vor GC-Keeper Lindner wurde es noch nicht gefährlich. Auf der anderen Seite konnten die Grasshoppers einen Freistoss verzeichnen, welcher aber harmlos war.
8'
So kann man sich natürlich auch warmhalten. FCZ-Präsi Canepa nuckelt an seiner Pfeife.
5'
Tonangebend sind bislang nur die jeweiligen Fan-Kurven der beiden Mannschaften. Singen und Springen sorgt natürlich, nebst der Unterstützung für die Spieler, auch für eine wohlige Körpertemperatur.
2'
Den Führungstreffer bezüglich Mode und Style holen sich die Grasshoppers, die neon-gelben Hosen wissen aufzufallen. Der FCZ spielt klassisch in Weiss.
1'
Spielbeginn
Das 269. Derby zwischen dem FC Zürich und den Grasshoppers hat begonnen, der Ball rollt! Geleitet wird die Partie von Fedayi San.
Die Tore des legendären Derbys von 2004
Wir hoffen auch heute auf den einen oder anderen Treffer, denn zeigen die beiden Teams erneut Magerkost wie am Sonntag, dann frieren die Fans an den Sitzen fest.
Einige Änderungen beim FCZ
Coach Ludovic Magnin reagiert auf die 0:1-Pleite im Derby vom Sonntag und bringt Marchesano und Winter von Beginn an. Auch in der Startelf figuriert die Identifikationsfigur der Stadtzürcher, Alain Nef. Vorerst auf der Bank müssen auch Aliu und Thelander Platz nehmen.

Was diese Änderungen bringen, sehen wir gleich.
So laufen die Grasshoppers auf

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Der Spektakel-Halbfinal vor 14 Jahren
Die Stichwörter GC, FCZ und Halbfinal führen einen immer wieder zum 3. März 2004 zurück. Schauplatz des wohl kuriosesten Spiels in der Geschichte des Schweizer Cups war das Hardturmstadion, das danach noch dreieinhalb Jahre weiterbestand. Es war ein torreiches Derby, das mit dem 5:2 des Brasilianers Cesar nach 65 Minuten für den FCZ entschieden zu sein schien. 5:2 stand es auch nach 82 Minuten, ehe die Hoppers bis zur 90. Minute mit zwei Toren von Eduardo und einem Tor von Mladen Petric ausglichen.

Nach fünf Minuten in der Verlängerung ermöglichte Richard Nuñez GC die erstmalige und definitive Führung. Es wäre vermutlich mit 6:6 in ein Penaltyschiessen gegangen, hätte nicht Schiedsrichter Urs Meier dem FCZ nach 106 Minuten einen offensichtlichen Penalty vorenthalten, nachdem Alain Nef im Strafraum von Luca Denicolà gefoult worden war. So blieb es beim 6:5, das für Alain Geiger im Duell der welschen Trainer ein Prestigesieg über Lucien Favre bedeutete.
Ein Cup-Derby ohne echten Favoriten
Die ewigen Rivalen FCZ und GC haben in dieser Saison gute und schlechte Zeiten. Vor dem Derby in den Cup-Halbfinals vom Mittwoch sind kaum Leistungsunterschiede zu erkennen. Deshalb fällt es für einmal sehr schwer, einen Favoriten herauszuschälen.

Möchte man dennoch auf eine der beiden Mannschaften setzen, müsste man wohl die jüngsten Leistungen in der Meisterschaft zu Rate ziehen. In den vier Runden seit der Winterpause haben die Grasshoppers sechs Punkte gewonnen, der FC Zürich vier. Greift man auf die letzten zehn Runden zurück, lautet das Punkteverhältnis 13:11 für GC. Hierbei müsste man noch untersuchen, ob die Programme ähnlich schwierig waren.

Eine Unbekannte für die Prognosenstellung ist die Frage, was der letzte Woche vorgenommene Trainerwechsel beim FC Zürich bewirkt. Es ist denkbar, dass Ludovic Magnin nach dem Match vom Sonntag einiges ändern wird. GC-Trainer Murat Yakin macht sich jedenfalls auf etwas gefasst. «Ein neuer Trainer wie Ludovic Magnin, das bedeutet immer neue Ideen, neue Positionen, ein neues System», sagte Yakin vor den Medien.

Magnin machte vor dem Cupspiel kein Hehl daraus, dass er Dinge in seiner Mannschaft verbessert sehen will. «Defensiv war bei uns alles gut, wir haben nur einen Schuss zugelassen, und der war leider drin. Besser werden müssen wir eindeutig auf den letzten 30 Metern. Ich will von meinen Spielern im Angriff mehr Risikobereitschaft sehen.» (sda)
Der Zuercher Pa Modou, rechts, gegen den Grasshopper Bujar Lika, links, beim Fussballspiel der Super League Grasshopper Club Zuerich gegen den FC Zuerich im Stadion Letzigrund in Zuerich am Sonntag, 25. Februar 2018.  (KEYSTONE/Walter Bieri)

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