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Torhüter Alex Nedeljkovic schreibt mit Goalie-Goal NHL-Geschichte

Pittsburgh Penguins goaltender Alex Nedeljkovic, center, celebrates with teammates after scoring during the third period of an NHL hockey game against the Buffalo Sabres, Friday, Jan. 17, 2025, in Buf ...
Die Kollegen feiern den ungewöhnlichen Torschützen.Bild: keystone

Nedeljkovic schreibt mit Goalie-Goal NHL-Geschichte

18.01.2025, 08:56
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Alex Nedeljkovic von den Pittsburgh Penguins hat in der NHL Geschichte geschrieben. Der 29-jährige Torhüter schaffte beim 5:2-Auswärtssieg seines Teams gegen die Buffalo Sabres als erster Goalie in der Liga-Historie ein Tor und einen Assist in einem Spiel.

Zunächst bereitete Nedeljkovic das zwischenzeitliche 3:1 durch Cody Glass vor, in der Schlussphase erzielte er den Endstand durch einen Treffer ins leere Tor der Sabres.

«Es ist wirklich aufregend», sagte Nedeljkovic. «Ich habe schon immer gerne mit dem Puck gespielt. Als ich aufgewachsen bin, habe ich einigen der besten Goalies dabei zugesehen. Marty Turco und Martin Brodeur waren zwei, die ich oft beobachtet habe und von denen ich in Bezug auf den Umgang mit dem Puck viel gelernt habe.» Das sei ein Teil seines Spiels, solange er sich erinnern könne.

Nedeljkovic ist überhaupt erst der 16. Goalie in der NHL mit einem Torerfolg. Zuletzt schaffte dieses Kunststück im vergangenen Oktober Filip Gustavsson von den Minnesota Wild.

Statistiker meldeten, dass der Amerikaner nun der erste Goalie ist, der ein Tor in der NHL, in der AHL und in der ECHL erzielt hat. Abseits der Skorerpunkte überzeugte Nedeljkovic auch in seiner Kernaufgabe und verbuchte starke 40 Paraden.

«Er hatte einen spektakulären Abend», lobte Pittsburghs Coach Mike Sullivan den Mann des Abends. «Die anderen ziehen ihn nun damit auf, dass er nur einen Kampf von einem Gordie Howe Hattrick entfernt war.»

Für die Penguins war es der erste Sieg nach zuletzt drei Niederlagen. Die Sabres, im Saisonverlauf zwischenzeitlich mit 13 Niederlagen in Folge, bleiben Tabellenletzter der Eastern Conference. (ram/sda/dpa)

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    Petteri Puhakka kommt – ein Leitwolf oder ein Schillerfalter für Kloten?
    Die Gerüchte sind Wirklichkeit geworden: Petteri Puhakka hat in Kloten als Ersatz für Niko Ojamäki unterschrieben. Die Tinte unter dem Vertrag ist trocken. Nun lautet die bange Frage: Ein Leitwolf wie einst Felix und Denis Hollenstein oder bloss ein billiger Schillerfalter?

    Nun gut, der Vergleich mit dem legendären Meister-Captain Felix Hollenstein aus den 1990er Jahren oder seinem aktuell verletzten Sohn Denis Hollenstein bei den ZSC Lions mag schon ein wenig verwegen sein. Petteri Puhakka ist erst 23, hat gerade mal drei Operetten-Länderspiele für Finnland bestritten und noch nie im Ausland gespielt. Ein NHL-Draft ist er nicht. Auch seine Statistiken aus dieser Saison sind überschaubar: 9 Tore und 14 Assists aus 44 Spielen.

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