DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Erwischt? Russlands WM-Held Tscheryschew im Doping-Sumpf

11.09.2018, 12:44
Denis Tscheryschew.
Denis Tscheryschew.
Bild: AP/AP

Der vierfache WM-Torschütze Russlands, Denis Tscheryschew, ist ins Visier der spanischen Anti-Doping-Jäger geraten. Wie die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) gegenüber russischer Medien bestätigte, ist der 27-Jährige in Spanien auf verbotene Substanzen getestet worden.

Das Ergebnis der Tests liegt bislang nicht vor, Tscheryschew beteuert indes, nichts Verbotenes getan zu haben. Unterstützung erhält der leihweise in Valencia spielende Angreifer vom russischen Sportminister Pawel Kolobkow. «Ich denke, es gibt keine Probleme, und das wird alles schnell geklärt», sagte er der staatlichen Nachrichtenagentur R-Sport zufolge.

Den Doping-Verdacht ins Rollen gebracht hatte Tscheryschews Vater in einem Interview 2017. Seinem Sohn seien beim spanischen Klub Villarreal zur Erholung von einer Verletzung Wachstumshormone gespritzt worden. Der russische Fussballverband sprach damals von einem Missverständnis. Es sei um eine erlaubte Blutplasma-Therapie gegangen.

Während der Heim-WM in diesem Sommer bekräftigte die russische Mannschaftsführung mehrfach, alle Spieler seien dopingfrei. Nach dem Turnier sprach die russische Anti-Doping-Agentur RUSADA Medienberichten zufolge mit Sohn und Vater Tscheryschew und erstattete auch den internationalen Behörden Bericht. (sda/dpa)

Jubel und Enttäuschung: Die Emotionen nach #RUSESP

1 / 12
Jubel und Enttäuschung: Die Emotionen nach #RUSESP
quelle: epa/epa / abedin taherkenareh
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Fussballer im Büro

Video: watson/Angelina Graf
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Rodriguez und Gavranovic: Der Sommer, der vieles veränderte

Der EM-Achtelfinal gegen Frankreich war für Ricardo Rodriguez und Mario Gavranovic prägend. Rodriguez spricht über seine Penaltys und Torino. Und Gavranovic über sein Tor und Dinamo Zagreb, mit dem er nicht mehr glücklich war.

Eben erst war Sommer. Als die Schweiz Geschichte schrieb an der paneuropäischen EM mit dem historischen Einzug in den Viertelfinal, ist also nur eine gefühlte Ewigkeit her. Mittendrin im Geschehen standen Ricardo Rodriguez und Mario Gavranovic.

In Bukarest prägten sie auf eigene Weise gegen «les Bleus» die schicksalhafte Partie. Hätte sie einen Knick in die Karriere bei dem Einen geben können, erwartete man bei dem Anderen: einen Schub, womöglich den letzten in einem zeitlich begrenzten …

Artikel lesen
Link zum Artikel