Sport
Schaun mer mal

Puck prallt 5 Mal am Pfosten ab und dann ins Tor – aber das Video ist ein Fake

Das ist das spektakulärste Eishockey-Tor der Geschichte – aber die Sache stinkt zum Himmel

14.09.2017, 10:0514.09.2017, 10:14
Fünf Mal hin und her?Video: streamable

Ein Video macht auf Twitter die Runde. Beim KHL-Spiel zwischen Jokerit Helsinki und Spartak Moskau soll eines der spektakulärsten Tore der Eishockey-Geschichte gefallen sein. Gleich fünf Mal spickt die Scheibe beim 3:4-Anschlusstreffer von Spartak zwischen den beiden Pfosten hin und her, bis sie endlich den Weg ins Tor findet.

Doch das Video ist leider – und auch ziemlich offensichtlich – nicht echt. Die Tatsache, dass der Puck nach dem zweiten Abpraller am Pfosten eher noch an Tempo zunimmt, denn verliert, macht den geneigten Zuschauer stutzig. Die echte Zusammenfassung der Partie zeigt: Der Puck springt sehr wohl vom Pfosten ins Tor – aber nur auf «herkömmliche» Art und Weise. Der Anschlusstreffer bringt den Moskauern aber nichts. Jokerit gewinnt das Spiel mit 4:3. (abu)

Das Tor im Original.Video: streamable

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Das Hockey-Wahldebakel beschert Marc Lüthi viel unnötige Arbeit
Eine neue Verwaltungsrätin, gerettete Ehre, aber keine Wiederwahl für Peter Zahner in den Verwaltungsrat und eine politische Charme-Offensive: So wird unter dem neuen Präsidenten Marc Lüthi versucht, die Scherben nach dem historischen Hockey-Wahldebakel zusammenzukehren.
Zur Erklärung: ZSC-Manager Peter Zahner hat den Verwaltungsrat des Verbandes dazu gebracht, ihn statt den bisherigen Amtsinhaber Raëto Raffainer (44) als Kandidaten für die Wahl ins Council des internationalen Verbandes (IIHF) aufzustellen. Er ist 65, wird bald pensioniert und die Wahl ins IIHF-Council wäre die Krönung seiner Karriere gewesen. Er ist kläglich gescheitert (Raffainer hätte die Wiederwahl problemlos geschafft) und nun hat die Schweiz erstmals seit 1986 keinen Sitz mehr im höchsten Gremium des Weltverbandes. Die Kalberei, einen aussichtsreichen Kandidaten zu Gunsten eines aussichtslosen Bewerbers auszutauschen, hat unseren Verband zur internationalen politischen Lachnummer gemacht. Peter Zahner hatte schon wegen seiner Nähe zum ehemaligen Präsidenten René Fasel (bekennender Freund der Russen) nie eine echte Chance.
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