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Die beiden besten Schweizer Tennisspieler der Geschichte: Stan Wawrinka und Roger Federer.
Die beiden besten Schweizer Tennisspieler der Geschichte: Stan Wawrinka und Roger Federer.bild: ap/watson

Roger über Stan: «Es ist okay, wenn das Turnier für ihn jetzt fertig ist …»

Der Traum-Halbfinal an den Australian Open ist perfekt. Nach Stan Wawrinka (Sieg gegen Jo-Wilfried Tsonga) machte Roger Federer gegen Mischa Zverev das Schweizer Duell in Melbourne klar.
24.01.2017, 11:2424.01.2017, 13:32

Stan Wawrinka gegen Roger Federer: Das gab es schon einmal in einem Grand-Slam-Halbfinal. 2015 gewann der «Maestro» an den US Open in New York das Schweizer Duell.

Die Highlights von damals.Video: YouTube/US open 2015 New

Aber die Partie übermorgen wird von noch grösserem Interesse sein. Denn in der Zwischenzeit hat Wawrinka mit den US Open 2016 sein drittes Major-Turnier gewonnen, während Federer die Saison abbrechen und ein halbes Jahr pausieren musste. Nun ist der 35-Jährige zurück und wohl die ganze Welt drückt ihm die Daumen, dass er den ganz grossen Traum vom 18. Triumph an einem Grand Slam verwirklichen kann.

Wer gewinnt den Schweizer Halbfinal?

Während Stan Wawrinka zum insgesamt achten Mal im Halbfinal eines Grand-Slam-Turniers steht, war Roger Federer alleine an den Australian Open 13 Mal in der Runde der letzten vier. Insgesamt wird das Schweizer Duell schon sein 41. Grand-Slam-Halbfinal sein.

Wawrinka fand, als Federers Partie noch bevor stand, nur lobende Worte für seinen nächsten Gegner. «Roger spielt hier so gut. Wir sind alle glücklich darüber, dass er zurück ist und wieder so gut spielt, denn wir schauen ihm ja alle gerne zu», sagte Wawrinka nach seinem überzeugenden Drei-Satz-Sieg gegen Jo-Wilfried Tsonga.

Federer freute sich nach dem klaren Erfolg über Mischa Zverev zunächst über seine wiederum starke Leistung. «Ich bin happy, denn ich hätte nie gedacht, so gut spielen zu können. Aber hier bin ich, immer noch im Turnier und nun geht's gegen Stan. Es könnte nicht cooler sein für uns beide.»

Auch von Zverev lässt sich Rückkehrer Federer nicht bremsen.
Auch von Zverev lässt sich Rückkehrer Federer nicht bremsen.Bild: Andy Brownbill/AP/KEYSTONE

Federers (ernst gemeinter) Scherz

Der 17-fache Grand-Slam-Sieger richtete gleich auch noch augenzwinkernd eine Warnung an den Waadtländer: «Ich freue mich, dass er so weit gekommen ist. Aber jetzt ist es okay, wenn es für ihn fertig ist.» Federer beabsichtigt, aggressiv zu spielen, um Wawrinka nicht zu stark aufkommen zu lassen.

Der gut aufgelegte Federer plauderte im Platzinterview mit Jim Courier auch über seine Familie, die nach Australien mitgereist ist. Die vier Kinder seien häufig draussen in der Natur und hätten ihm oft gesagt, er solle nicht verlieren, sie würden gerne noch bleiben. «Heute morgen hat aber eines der Zwillingsmädchen gesagt: ‹Es reicht Papi, ich würde gerne in der Schweiz Skifahren.› Ich hoffe, es ist für sie in Ordnung, wenn wir noch ein paar Tage bleiben.»

Gespielt wird am Donnerstag in der Night Session in Melbourne. Das heisst: Perfekt für alle Tennis-Fans in der Schweiz, denn in diesem Fall beginnt der Halbfinal um 9.30 Uhr.

Roger Federer vs. Stan Wawrinka

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Federer vs. Wawrinka – die bisherigen Duelle
quelle: ap/ap / mark j. terrill
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27 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Ohniznachtisbett
24.01.2017 12:19registriert August 2016
Schade hatten die beiden Lospech und sind in der gleichen Tableauhälfte. Ich hätte gerne einen Swiss-Final gesehen. Ich kann mich nicht entscheiden:

-Wawrinka spielt beeindruckend gut und es wäre ihm so zu gönnen auch hier wieder den Chübel zu gewinnen. Er ist seit dem US-Open spätestens in der Liga der der Allerbesten angekommen.
- Rogers Rückkehr ist aber wie ein Märchen und ein 18-Titel würde die ewigen Rücktrittsratgeber wohl wieder zum verstummen bringen.

Möge der Bessere gewinnen und vorallem möge der Sieger auch den Pott holen!!!
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Safta
24.01.2017 09:37registriert März 2015
Wenn ich meine Prüfungen verhaue, sollte Fedi meine Semestergebühren übernehmen😄
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scotchandsoda
24.01.2017 11:00registriert Juni 2016
Wahnsinnig produktiver Büro-Morgen... wenigstens hat es sich gelohnt, grande Roger! :-)
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