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epa07114346 Switzerland's Roger Federer reacts during his first round match against Serbia's Filip Krajinovic at the Swiss Indoors tennis tournament in Basel, Switzerland, 23 October 2018.  EPA/GEORGIOS KEFALAS

Schweisstreibende Sache: Federer kämpft sich in die zweite Runde der Swiss Indoors. Bild: EPA/KEYSTONE

«Ich hätte es gern anders gehabt» – Federer ringt Krajinovic in drei Sätzen nieder

Roger Federer enttäuschte das Heimpublikum am zweiten Tag der Swiss Indoors nicht. Aber er liess es bangen. Der Baselbieter zog mit einem 6:2, 4:6, 6:4 gegen Filip Krajinovic in die Achtelfinals ein. Dort trifft er am Donnerstag auf den Deutschen Jan-Lennard Struff.



Bei seinem ersten Auftritt in der neuen St. Jakobshalle befand sich Federer auf gutem Weg zum zweiten klaren Sieg im zweiten Duell mit dem 26-jährigen Serben. Mit sieben Games in Folge zog er auf 6:2, 2:0 davon. Doch dann kam es zum Knick. Drei Servicegames hintereinander gab Federer ab, plötzlich agierte er fehlerhaft, wechselten sich Licht und Schatten in seinem Spiel ab. Insgesamt beging er sechs Doppelfehler. Auch Federer wähnte sich in falscher Sicherheit. «Ich dachte, ich hätte das Spiel im Griff», gestand er hinterher.

Der Matchball im Video.

Als Federer nach dem verlorenen zweiten Satz für längere Zeit in den Katakomben verschwand, befürchtete man ein körperliches Problem, was Federer aber nicht bestätigte. Er habe gehofft, dass Besserung einkehre, wenn er sich an ein ruhiges Plätzchen zurückziehe, erklärte er. Die aufgekommenen Fragezeichen räumte der 37-Jährige in der Folge nicht aus. Weiterhin wechselten sich gute und schlechte Schläge ab und machte er es nach 5:2-Führung noch einmal spannend. Sein Niveau reichte aber, um nach 2:09 Stunden seinen 67. Sieg in Basel einzufahren.

Zwar gab Federer an seinem Heimturnier erstmals seit zehn Jahren in der 1. Runde einen Satz ab, zum 17. Mal im 18. Anlauf setzte er sich aber durch. Einzig bei seinem Debüt vor 20 Jahren gegen Andre Agassi musste er die Segel nach dem ersten Auftritt streichen.

«Ich habe Krajinovic ins Spiel zurückkommen lassen, er hat sich das aber auch verdient gehabt. Ich hätte es gern anders gehabt. Dass ich hier noch gewonnen habe, hat sicher mit dem Heimvorteil zu tun. Es ist auch der Wille, nicht verlieren zu wollen, auch wenn es frustrierend ist.»

Nächster Gegner Federers ist Jan-Lennard Struff (ATP 52). Der 28-jährige Deutsche behielt gegen John Millman in zwei Sätzen die Oberhand und verhinderte damit eine Neuauflage des US-Open-Achtelfinals, in welchem Millman gegen Federer in vier Sätzen eine dicke Überraschung geschafft hatte. Gegen Struff setzte sich Federer bislang dreimal durch, in diesem Jahr am Australian Open und in Wimbledon jeweils in drei Sätzen. 

Der beste Punkte der Partie, vielleicht schon des Turniers.

Nächster Gegner Federers ist Jan-Lennard Struff (ATP 52). Der 28-jährige Deutsche behielt gegen John Millman in zwei Sätzen die Oberhand und verhinderte damit eine Neuauflage des US-Open-Achtelfinals, in welchem Millman gegen Federer in vier Sätzen eine dicke Überraschung geschafft hatte. Gegen Struff setzte sich Federer bislang dreimal durch, in diesem Jahr am Australian Open und in Wimbledon jeweils in drei Sätzen. (abu/sda)

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