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Novak Djokovic nennt Wimbledon-Aus für russische Tennisprofis «verrückt»

Novak Djokovic of Serbia reacts during their tennis match of the Serbia Open tennis tournament against Laslo Djere of Serbia in Belgrade, Serbia, Wednesday, April 20, 2022. (AP Photo/Darko Vojinovic)
Novak Djokovic ist mit dem Startverbot für Russinnen und Russen in Wimbledon nicht einverstanden.Bild: keystone

Novak Djokovic nennt Wimbledon-Aus für russische Tennisprofis «verrückt»

21.04.2022, 09:0521.04.2022, 09:06

Novak Djokovic hat den Ausschluss russischer und belarussischer Tennisprofis vom diesjährigen Turnier in Wimbledon heftig kritisiert. Nach dem Auftaktsieg bei seinem Heimturnier in Belgrad nannte der Serbe den Entscheid «verrückt».

Tennisprofis oder Athletinnen und Athleten allgemein hätten mit dem Krieg nichts zu tun, meinte Djokovic. «Wenn sich die Politik in den Sport einmischt, ist das Ergebnis nicht gut», sagte der Weltranglisten-Erste und sechsfache Wimbledonsieger.

Der 34-Jährige erinnerte angesichts der Kriege im Balkan daran, dass er selbst ein Kriegskind sei. Er sei der Erste, der Kriege verurteile, betonte Djokovic auch mit Blick auf das Leid der Zivilbevölkerung.

Als Reaktion auf den russischen Angriffskrieg in der Ukraine hatten die Wimbledon-Organisatoren am Mittwoch verkündet, dass Profis aus Russland und Belarus nicht dabei sein dürfen. Wimbledon ist das erste Tennisturnier, das diesen Schritt geht. (abu/sda/dpa)

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