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Novak Djokovic ist mit dem Startverbot für Russinnen und Russen in Wimbledon nicht einverstanden.
Novak Djokovic ist mit dem Startverbot für Russinnen und Russen in Wimbledon nicht einverstanden.Bild: keystone

Novak Djokovic nennt Wimbledon-Aus für russische Tennisprofis «verrückt»

21.04.2022, 09:0521.04.2022, 09:06

Novak Djokovic hat den Ausschluss russischer und belarussischer Tennisprofis vom diesjährigen Turnier in Wimbledon heftig kritisiert. Nach dem Auftaktsieg bei seinem Heimturnier in Belgrad nannte der Serbe den Entscheid «verrückt».

Tennisprofis oder Athletinnen und Athleten allgemein hätten mit dem Krieg nichts zu tun, meinte Djokovic. «Wenn sich die Politik in den Sport einmischt, ist das Ergebnis nicht gut», sagte der Weltranglisten-Erste und sechsfache Wimbledonsieger.

Der 34-Jährige erinnerte angesichts der Kriege im Balkan daran, dass er selbst ein Kriegskind sei. Er sei der Erste, der Kriege verurteile, betonte Djokovic auch mit Blick auf das Leid der Zivilbevölkerung.

Als Reaktion auf den russischen Angriffskrieg in der Ukraine hatten die Wimbledon-Organisatoren am Mittwoch verkündet, dass Profis aus Russland und Belarus nicht dabei sein dürfen. Wimbledon ist das erste Tennisturnier, das diesen Schritt geht. (abu/sda/dpa)

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Fan bekommt Tennisschläger von Djokovic geschenkt. Seine Reaktion ist zum Niederknien.

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73 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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John Galt
21.04.2022 09:58registriert November 2014
Da er aus Ex-Jugoslawien stammt, kennt er den Krieg. Als Serbe stand er aber eher auf der Seite Aggressoren, und Serbien pflegt noch immer eine ungesunde Nähe zu Putin. Russland nutz seinen Einfluss immer noch, um den Balkan zu destabilisieren.
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Mragical
21.04.2022 09:54registriert August 2019
Versucht er, bei jedem Thema auf der kontroversen Seite zu stehen? Und ja, Krieg kennt vor allem Opfer. Dennoch, sein Auftreten z.B. mit Srebrenica Kommandant Jolovic zeigt schon, was Djokovic zu den serbischen Kriegsverbrechen denkt.
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Use Brave Browser
21.04.2022 10:23registriert Dezember 2019
Die Mehrheit hier wird das wieder nicht verstehen, aber er hat recht. Es wäre besser gewesen, alle Symbole Russlands zu verbannen und alle Athleten antreten zu lassen, die sich nicht für Putin oder den Krieg ausgesprochen haben. Das hätte der russischen Propaganda geschadet, weil es gezeigt hätte, dass normale Russen weiterhin willkommen sind. Auch alle jungen, international aufgestellten Russen hätten ein weiteres Signal bekommen, dass Russland post-Putinismus zu uns gehört. Stattdessen hat die russische Propagandamaschine jetzt bekommen, was sie wollte, und sich als Opfer darstellen.
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