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Dominic Thiem from Austria, left, shakes hands with Rafael Nadal from Spain at the end of a Madrid Open tennis tournament match in Madrid, Spain, Friday, May 11, 2018. Thiem won 7-5, 6-3. (AP Photo/Francisco Seco)

Nadal muss Thiem zum Sieg gratulieren. Bild: AP/AP

Roger Federer ist wieder die Weltnummer 1 – weil Thiem Nadals Monsterlauf stoppt

Rafael Nadal verliert im Viertelfinal in Madrid gegen Dominic Thiem erstmals nach 21 Siegen wieder eine Partie auf Sand – und macht damit Roger Federer wieder zur Nummer 1.



Die Weltnummer 7 zeigte ein nahezu perfektes Spiel und setzte sich nach knapp zwei Stunden 7:5, 6:3 durch. Letztmals hatte Nadal auf Sand vor fast einem Jahr in Rom verloren – auch da im Viertelfinal gegen Dominic Thiem. Zwischen diesen beiden Niederlagen hatte Nadal auf Sand 50 Sätze in Folge gewonnen und damit einen Uralt-Rekord von John McEnroe (49 gewonnene Sätze in Folge auf Teppich) gebrochen.

Nachdem der Spanier in Madrid im vergangenen Jahr den Titel gewonnen hatte, verliert er nun so viele Punkte, dass Federer am kommenden Montag wieder die Spitze der Weltrangliste übernehmen wird. Es wird seine 309. Woche auf dem Thron sein. Allerdings könnte er diesen bereits in einer Woche wieder verlieren, wenn Nadal das Turnier in Rom gewinnen sollte.

Roger Federer returns a shot to Filip Krajinovic during the third round of the BNP Paribas Open tennis tournament at the Indian Wells Tennis Garden in Indian Wells, Calif., Monday, March 12, 2018. (AP Photo/Crystal Chatham)

Ab Montag wieder zuoberst auf dem Thron: Roger Federer. Bild: AP/FR171597 AP

Wie hoch der Sieg Thiems einzuschätzen ist, zeigt nicht nur die Tatsache, dass Nadal zuvor auf seiner Lieblingsunterlage fast ein Jahr lang nicht einmal einen Satz verloren hatte, sondern auch, dass der Österreicher noch vor drei Wochen in Monte Carlo gegen Nadal nur gerade zwei Games gewonnen hatte. In Madrid dominierte Thiem die oft hochklassige Partie gegen Nadal aber über weite Strecken und schlug 29 Winner (gegenüber 12 von Nadal). Der Spanier beging jedoch gleich viele Eigenfehler wie der Österreicher (28:28).

«Ich habe vorher gewusst, um Rafa zu schlagen, muss ich eine spezielle Leistung erbringen, und genau das habe ich heute gemacht», sagte Thiem im Interview auf «Sky». «Die Höhenlage hier in Madrid (knapp 700 Meter) kommt mir schon sehr entgegen und seinem Spiel vielleicht nicht so», gestand Thiem.

epa06728719 Real Madrid's Lucas Vazquez (R) greets FC Barcelona's Gerard Pique (C) during the quarter final match between Rafael Nadal of Spain and Austria's Dominic Thiem at the 2018 Mutua Madrid Open tennis tournament at Caja Magica in Madrid, Spain, 11 May 2018.  EPA/JUANJO MARTIN

Auch die Fussballer waren in Madrid zugegen. Barcelonas Gerard Piqué grüsst Reals Lucas Vazquez. Bild: EPA/EFE

«Ein Sieg über Nadal ist immer etwas Aussergewöhnliches. Es sind ein paar Dinge, die den Sieg sehr speziell machen. Er hat zuvor 50 Sätze auf Sand gewonnen, und ich habe die aktuelle Nummer 1 der Welt besiegt. Und den mit Abstand besten Sandspieler in seinem Heimatland auf seinem Lieblingsbelag geschlagen», freute sich der 24-jährige Niederösterreicher. Im Halbfinal trifft er am Samstag auf den Südafrikaner Kevin Anderson, gegen den er alle sechs bisherigen Spiele verloren hat.

Auch in Rom dürfte es Thiem in der Hand haben, Federer die Nummer 1 zu bewahren. Nach Papierform würde er erneut im Viertelfinal auf Nadal treffen. (sda)

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