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Australian Open, Halbfinals

Männer:
Nadal (2) – Tsitsipas (14) 6:2 6:4 6:0​

Frauen:
Kvitova (8) – Collins 7:6 6:0
Osaka (4) – Pliskova (7) 6:2 4:6 6:4

epa07314584 Rafael Nadal of Spain in action against Stefanos Tsitsipas of Greece during the men's singles semi final at the Australian Open tennis tournament in Melbourne, 24 January 2019.  EPA/LUKAS COCH EDITORIAL USE ONLY AUSTRALIA AND NEW ZEALAND OUT

Nadal zeigt gegen Tsitsipas zweifellos eine der besten Hardcourt-Leistungen seiner Karriere. Bild: EPA/AAP

Eine Lehrstunde! Nadal demontiert Federer-Schreck Tsitsipas nach allen Regeln der Kunst



Rafael Nadal hat als erster Spieler den Männerfinal des Australian Open erreicht. Der Spanier verlor auch gegen den Federer-Bezwinger Stefanos Tsitsipas keinen Satz und setzte sich in nur 1:46 Stunden 6:2, 6:4, 6:0 durch.

Der 20-jährige Grieche fand gegen einen überragenden Nadal, der zum 25. Mal in einem Major-Final steht, nie ein Mittel und brach am richtiggehend Ende ein. Seinen ersten Breakball überhaupt erarbeitete sich Tsitsipas erst beim Stand von 0:5 im dritten Satz. Doch auch das Ehrengame blieb ihm verwehrt.

Der Federer-Bezwinger machte einen platten Eindruck: Er hatte vor dem Halbfinal mehr als 15 Stunden auf dem Court verbracht, Nadal über fünf Stunden weniger. Zudem war es auch am Abend noch sehr heiss (bis zu 38 Grad), dennoch wurde bei offenem Dach gespielt. Sicher kein Nachteil für den äusserst fitten Spanier.

Die Statistiken zum Spiel:

Bild

bild: screenshot srf

Es muss aber davon ausgegangen werden, dass Tsitsipas auch in Topform keine Chance gehabt hätte. Obwohl er seit seiner Aufgabe im Halbfinal des US Open im letzten September keinen Ernstkampf mehr bestritten hatte, präsentiert sich Nadal in Melbourne so stark wie lange nicht mehr und hat sich vom Wackelkandidaten, über dessen Gesundheit spekuliert wurde, zum Topfavoriten gemausert.

In seinem fünften Australian-Open-Final trifft Nadal am Sonntag auf Novak Djokovic oder Lucas Pouille. Der Halbfinal des Weltranglisten-Ersten gegen den überraschenden Franzosen findet morgen Freitag statt. Nadal hat auf dem Weg in den Final erstmals keinen einzigen Satz abgeben müssen.

Von vier Finals in Melbourne hat die Weltnummer 2 nur einen gewonnen (2009 in fünf Sätzen gegen Roger Federer). 2012 (gegen Djokovic), 2014 (gegen Stan Wawrinka) und 2017 (gegen Federer) verlor er das Endspiel. (pre/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Jol Bear 24.01.2019 17:20
    Highlight Highlight Sieht so aus, dass auch 2019 die GS-Turniersiege eine Angelegenheit von Djokovic, Nadal und (die Hoffnung besteht zumindest) Federer sein werden. Del Potro als "Backup", sofern fit. Die aufstrebenden Jungen, Tsitsipas, Thiem, Zverev, Khachanov & Co. haben einfach (noch?) nicht die Qualität, um den "alten Säcken" in Turnieren mit best of five Matches das Wasser zu reichen. Erstaunlich, bei Altersunterschieden von über 10 Jahren, zeigt aber dass Nadal, Djoker und Roger einfach ausserhalb / weit oberhalb jeder bisher bekannten Norm stehen.
  • Füdlifingerfritz 24.01.2019 12:15
    Highlight Highlight Scheint also doch äusserst schlagbar zu sein, der junge Grieche. Schade für Federer und leider kein gutes Zeichen für seine Zukunft. Aber schliesslich muss RF auch niemandenlm mehr was beweisen. Fragt sich nur, ob sich der GS-Rekord halten lässt. Ich befürchte nicht. :-(
    • Samuray_FD 24.01.2019 16:19
      Highlight Highlight Den unschlagbaren Sportler gab es nie, gibt es nicht und wird es nie geben. ;)
      Ausserdem ging Tsitsipas mit der um einiges grösseren Vorbelastung in diesen Match.

      Und wieso muss man denn deshalb gleich Rückschlüsse auf Federer und seine sportliche Zukunft ziehen. Er ist ein Steh-Auf-Männchen und nach wie vor ein toller Tennisspieler. Dies soll er geniessen solange er das für richtig hält. Hoffentlich noch lange. :D

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