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French Open, Halbfinals

Thiem – Cecchinato 7:5 7:6 6:1

Nadal – Del Potro 6:4 6:1 6:2

Spain's Rafael Nadal reacts as he defeats Argentina's Juan Martin Del Potro during their semifinal match of the French Open tennis tournament at the Roland Garros stadium, Friday, June 8, 2018 in Paris. Nadal won 6-4, 6-1, 6-2. (AP Photo/Thibault Camus)

Nadal packt nach seinem Dreisatz-Sieg gegen Del Potro die Säge aus. Bild: AP/AP

Nadal demontiert Del Potro und zieht souverän in den Final gegen Thiem ein



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Sportredaktion
Luca Brasi
Die Highlights der Nadal-Gala
Der Matchbericht
Rafael Nadal fehlt noch ein Sieg, um zum 11. Mal das French Open zu gewinnen. Gegen den Argentinier Del Potro setzte sich der 32-jährige Spanier nach ausgeglichenem Startsatz deutlich 6:4, 6:1, 6:2 durch. Final-Gegner Dominic Thiem war gegen Nadal im vergangenen Jahr im Halbfinal chancenlos, er ist aber der Einzige, der den Sandkönig in den letzten zwei Jahren auf dessen Lieblingsunterlage bezwingen konnte – und dies sogar zweimal.

Wie des Öfteren in den letzten zehn Tagen startete Nadal zögerlich. Im ersten Satz bestimmte mehrheitlich der 1,98 m grosse Argentinier die Ballwechsel. Er konnte aber sechs Breakbälle nicht nutzen, während der Titelverteidiger bei 5:4 gleich seine erste Gelegenheit packte. Danach steigerte er sich aber in einen wahren Spielrausch und zeigte brillantes Sandplatztennis.
Mit einem Mal stimmte die Länge in den Bällen wieder, Nadal diktierte die Punkte und auch der Aufschlag wurde härter und wirkungsvoller. Im zweiten Satz gewann Del Potro, der allerdings ebenso deutlich abbaute wie der Spanier zulegte, sein erstes Game erst bei 0:5, und auch im dritten geriet er sofort 0:2 ins Hintertreffen.

Besonders eindrücklich ist Nadals Bilanz in Grand-Slam-Halbfinals. Von 27 hat er nur gerade drei verloren: 2008 am Australian Open gegen Jo-Wilfried Tsonga sowie 2008 und 2009 am US Open gegen Andy Murray respektive Del Potro. In Paris hat er überhaupt erst zwei Matches verloren, 2009 im Achtelfinal gegen Robin Söderling und 2015 im Viertelfinal gegen Novak Djokovic. In zehn Roland-Garros-Finals hat er noch nie verloren. Die Aufgabe von Thiem am Sonntag ist also fast übermenschlich.
Nadal – Del Potro 6:4 6:1 6:2
Game, Set, Match Nadal! Der «Sandkönig» schlägt Juan Martin Del Potro nach einem schwierigen ersten Satz, in dem er sechs Breakbälle abwehren musste, souverän in drei Sätzen mit 6:4, 6:1, 6:2 und zieht somit zum 11. Mal in den Final des French Open ein. Dort trifft er am Sonntag auf den Österreicher Dominic Thiem, der seinen ersten Major-Final bestreitet.


Nadal – Del Potro 6:4 6:1 5:2*
Del Potro verkürzt noch einmal, jetzt serviert Nadal aber zum Matchgewinn.
Nadal – Del Potro 6:4 6:1 5:1*
Nadal kommt locker zum 5:1, ein Game fehlt ihm jetzt noch zum Finaleinzug. Del Potro hat längst resigniert, da kommt nicht mehr viel.


Nadal – Del Potro 6:4 6:1 4:1*
Da ist das nächste Break! Nadal marschiert und Del Potro nimmt es mit gesenktem Kopf zur Kenntnisse. Lange wird das hier nicht mehr dauern.
Nadal – Del Potro 6:4 6:1 3:1*
Nadal bei 15:30 nach längerer Zeit mal wieder leicht unter Druck, doch der «Sandkönig» befreit sich einmal mehr souverän aus dieser Lage. Noch drei Games bis zum Finaleinzug.


Nadal – Del Potro 6:4 6:1 2:1*
Das wird ihm gut tun ... Del Potro verkürzt zu null, nur braucht er dringend ein Break, um in diesen Satz zurückzukehren. Es wäre sein erstes ...


Nadal – Del Potro 6:4 6:1 2:0*
Nadal bestätigt das Break zu null. Ich wage eine nicht allzu gewagte Prognose: Der Mist ist hier geführt ... Von den letzten 15 Punkten gewann Nadal 12.
Nadal – Del Potro 6:4 6:1 1:0*
Unfassbar! Nadal startet auch in den 3. Satz mit einem Break, und zwar zu null. Was immer Del Potro jetzt auch probiert, es geht schief. Rafa ist überall und schlägt die Winner beinahe nach Belieben. So kann er sich nicht einmal selbst schlagen.
So ist es!
von Luca Brasi
Einfach nur beeindruckend wie Nadal selbst gegen die Besten der Besten auf Sand dermassen dominiert.
Nadal – Del Potro 6:4 6:1 0:0*
Jetzt ist es passiert! Auch der zweite Satz geht mit 6:1 an Rafael Nadal. Dank Tennis von einem anderen Stern dominiert er Del Potro nach Belieben und holt zwischen durch sieben Games in Serie. Der Argentinier scheint gebrochen, glaubt nicht mehr richtig an sich.


Nadal – Del Potro 6:4 5:1*
Del Potro verhindert die Höchststrafe und lässt sich vom Publikum feiern! 5:1 steht's aber immer noch für Rafael Nadal, der hier nahe am zu null war. Jetzt kann er den zweiten Satz aber bei eigenem Aufschlag nach Hause bringen.
Nadal – Del Potro 6:4 5:0*
Unfassbar, was Nadal jetzt hier zeigt! Zu null holt er sein siebtes Game in Folge. Ein Winner folgt auf den nächsten. Del Potro spielt nicht schlecht, aber dagegen ist einfach kein Kraut gewachsen ...


Nadal – Del Potro 6:4 4:0*
Nadal holt sich das nächste Break und das sechste Game in Folge. Der Spanier spielt jetzt wie aus einem Guss, Del Potro kann nur noch zuschauen. Schon bitter ...



Nadal – Del Potro 6:4 3:0*
Nadal bestätigt das Break – aber mit Mühe! Del Potro hat wieder eine Breakchance, aber auch seine insgesamt siebte lässt er aus. Der Spanier zeigt in den wichtigsten Momenten aber auch sein bestes Tennis. Immer wenn es eng wird, kommen die Vorhand-Winner. Sein fünftes Game in Folge ...
Nadal – Del Potro 6:4 2:0*
Del Potro mit seinem ersten richtig schwachen Aufschlagspiel. Der Argentinier produziert drei Fehler in Serie und schon hat Nadal drei Breakbälle. Der vierte Fehler von Del Potro und das Break ist Tatsache ...
Nadal – Del Potro 6:4 1:0*
Nadal bringt seinen Aufschlag erneut durch. Wieder ist es aber eng, der Spanier muss über Einstand, doch wieder einmal hat der 10-fache Paris-Sieger das bessere Ende für sich. Schon krass, was der alles ausgräbt ...
Nadal – Del Potro 6:4 0:0*
Wie bitter ist das denn?! Del Potro vergibt sechs Breakchancen und Nadal nutzt gleich seine zweite. Weil es gleichzeitig ein Satzball ist, geht der erste Durchgang an den Spanier. Aber eigentlich war es für ihn ja gar nicht möglich, diesen Satz noch zu gewinnen. Aber er ist halt nicht umsonst der «Sandkönig» ...

Nadal – Del Potro 5:4*
Del Potro erkämpft sich wieder drei Breakchancen, doch Nadal wehrt sie wieder alle ab. Mit einem Stoppball, einem Rückhand-Winner und etwas Glück. Also wenn der Mallorquiner diesen Satz gewinnt, dann kann er sich nicht über mangelndes Glück beschweren.


Nadal – Del Potro 4:4*
Del Potro gleicht zu null aus. Der «Turm aus Tandill» wirkt bislang etwas sicherer, aber das Break wollte bis jetzt noch nicht gelingen. Vielleicht klappt's ja jetzt ...
Nadal – Del Potro 4:3*
Nadal legt wieder vor, aber Del Potro deutet einmal mehr an, dass er dem Spanier weh tun kann. Sobald er aber in Nadals Topspin-Mühle gerät, ist es auch um ihn geschehen.
Nadal – Del Potro 3:3*
Del Potro kommt erneut ohne Probleme zum Ausgleich. Mit seinem Aufschlag und seiner Vorhand dominiert er die Ballwechsel, aber wehe Nadal kriegt eine klitzekleine Chance, dann kommt sofort der Konter.
Nadal – Del Potro 3:2*
Wieder liegt Nadal 0:30 zurück bei eigenen Aufschlag, wieder befreit er sich im Stile eines Champions aus der brenzligen Lage. Vier Punkte in Serie und schon ist das Game zu Hause. Zweimal erwischt er den Argentinier mit perfekten Stoppbällen. Del Potro wird unterdessen kurz vom Physiotherapeuten behandelt.
Nadal – Del Potro 2:1*
Der Argentinier beginnt hier bärenstark und erspielt sich gleich drei Breakbälle. Doch Nadal wehrt sie allesamt ab, weil er plötzlich mehr Risiko eingeht. Beim vorletzten Punkt rutscht Del Potro auch noch aus, er scheint sich etwas weh getan zu haben. Hoffentlich kann er im Vollbesitz seiner Kräfte weitermachen.


Nadal – Del Potro 1:0*
Durchatmen bei Nadal! Der Spanier liegt 0:30 hinten, bringt seinen Aufschlag aber doch noch durch. Dank mehreren Geschenken von Del Potro.
Gemeinsames Foto vor dem Einspielen
Bald geht's los!
Nadal und Del Potro warten in den Katakomben.
Nadal führt im Head-to-Head
Das letzte Duell ging ebenfalls an Nadal, im US-Open-Halbfinal gewann der Spanier in vier Sätzen. Auf Sand haben die beiden erst zweimal gegeneinander gespielt, beide Male siegte Nadal.
Kurze Frage
Wem drückst du im zweiten Halbfinal die Daumen?
Der Matchbericht
Dominic Thiem steht nach einem hart erkämpften Dreisatzsieg gegen den italienischen Überraschungsmann Marco Cecchinato erstmals im Final des French Open. Der klar favorisierte Österreicher tat sich in seinem dritten Roland-Garros-Halbfinal in Folge trotz Blitzstart und schneller 2:0-Führung lange schwer. Er konnte seine Nervosität angesichts dieser – auf dem Papier – unverhofft einfachen Aufgabe gegen die Nummer 72 der Welt nicht kaschieren. Am Ende war er aber dennoch der stärkere Spieler.

Die Vorentscheidung auf dem Weg zum 7:5, 7:6 (12:10), 6:1-Sieg fiel im Tiebreak des zweiten Satzes, indem Thiem zunächst selber mehrere Chancen vergab, dann aber nach Abwehr von drei Satzbällen des Sizilianers doch obenaus schwang. Davon erholte sich Cecchinato, der durch Siege gegen die deutlich höher kotierten Pablo Carreño Busta, David Goffin und Novak Djokovic verblüfft hatte, nicht mehr.APTOPIX France Tennis French Open

Thiem ist erst der zweite Österreicher nach Thomas Muster, der 1995 das French Open gewann, in einem Grand-Slam-Final. Dort trifft er am Sonntag auf den Titelverteidiger und zehnfachen Champion Rafael Nadal oder den Argentinier Juan Martin Del Potro. Thiem wird sich steigern müssen. Im Halbfinal agierte der 24-jährige Niederösterreicher zu zögerlich und defensiv, vor allem bei gegnerischem Aufschlag. Er behielt aber die Nerven und war am Ende auch physisch stärker als Cecchinato.

Dass er das Zeug dazu hat, 23 Jahre nach Muster für die nächste österreichische Tennis-Sternstunde zu sorgen, ist unbestritten. Thiem ist der Einzige, der in den letzten zwei Jahren auf Sand gegen Rafael Nadal gewinnen konnte - und dies gleich zweimal.

Der entscheidende Moment
Die Vorentscheidung auf dem Weg zum Sieg fiel im Tiebreak des zweiten Satzes. Zunächst vergab Thiem mehrere Chancen, dann aber setzte er sich nach Abwehr von drei Satzbällen von Cecchinato doch noch durch. Davon erholte sich der Sizilianer, der mit Siegen gegen Pablo Carreño Busta, David Goffin und Novak Djokovic verblüfft hatte, nicht mehr.


Österreich feiert
Auf der Skipiste fahren sie uns auch gerne davon und nun haben sie auch auf dem Tennis-Platz zu uns aufgeschlossen … Thiem ist erst der zweite Österreicher in einem Grand-Slam-Final nach Thomas Muster, der 1995 das French Open gewann.

Cecchinato – Thiem 5:7, 6:7, 1:6
E finito! Arrivederci, Marco Cecchinato, dein Auftritt in diesen zwei Wochen in Paris hat Spass gemacht.

Und servus im Endspiel, Dominic Thiem! Der Österreicher wartet nun darauf, ob er am Sonntag auf Rafael Nadal oder auf Juan-Martin del Potro trifft.
FRANCE TENNIS FRENCH OPEN 2018 GRAND SLAM
Cecchinato – Thiem 5:7, 6:7, 1:5
Wenigstens kann der Sizilianer die Null im dritten Satz vermeiden. Aber vermutlich ist die Sache hier gleich gelaufen.
Cecchinato – Thiem 5:7, 6:7, 0:5
Thiem bringt sein Aufschlagspiel durch und nach lediglich einer Viertelstunde in diesem dritten Satz steht's schon 5:0.
Cecchinato – Thiem 5:7, 6:7, 0:4
Und das nächste Break hinterher, Thiem fehlen nur noch zwei Games für den Finaleinzug.
Cecchinato – Thiem 5:7, 6:7, 0:3
Hoppla, da kommt man mal kurz einem Bedürfnis* nach und schon führt Dominic Thiem in diesem dritten Satz mit 3:0. Da nützten wohl auch alle Stoppbälle von Cecchinato nichts mehr. Der verlorene zweite Satz hat dem Italiener das Genick gebrochen.

(* = Okay ich bin ehrlich: War kurz am watson-Pingpong-Tisch, um Thiems Vorhand und Cecchinatos Stoppbälle nachzumachen)
Cecchinato – Thiem 5:7, 6:7
Und dann macht Dominic Thiem aus Wiener Neustadt doch noch den Deckel drauf auf diesen Satz. Nach 1:51 h führt er mit 2:0 Sätzen und es fehlt ihm nur noch ein Durchgang, um erstmals in seinem Leben in einen Major-Final vorzustossen.
Tiebreak C-T 10:11
Cecchinato trifft den Ball von der Grundlinie nicht sauber, er landet im Netz. Nun wieder Thiem mit dem Service und seinem fünften Satzball.
Tiebreak C-T 10:10
Dominic Thiem schlägt Marco Cecchinato mit seinen eigenen Waffen: Mittels Stoppball befreit er sich aus der heiklen Situation, in der er sich befindet. Wieder der Ausgleich.
Tiebreak C-T 10:9
Thiems Vorhand geht zu weit, Cecchinato kann nun zum Satzgewinn servieren.
Tiebreak C-T 9:9
Thiem mit einem zweiten Aufschlag, der wie ein erster ist. Volles Risiko, es zahlt sich aus. Gopf, ist das ein spannendes Tiebreak!
Tiebreak C-T 9:8
Ein glücklicher Punkt, aber den nimmt er natürlich noch so gerne, der Sizilianer. Nun sein zweiter Satzball, Thiem serviert, der Mann mit dem Monster-Aufschlag.
Tiebreak C-T 8:8
Cecchinato gleicht aus. Drei Mal kannst du raten, womit: Stoppball, Stoppball oder Stoppball?!
Tiebreak C-T 7:8
Thiem behält die Nerven und bringt auch seinen zweiten Aufschlag durch. Jetzt hat er wieder Satzball, bei Aufschlag des Gegners.
Tiebreak C-T 7:7
Ja, er kommt. Und wie! Keine Chance für Cecchinato, diesen Ball zu retournieren.
Tiebreak C-T 7:6
Nun ist Thiem unter Druck! Kommt sein Service?
Tiebreak C-T 6:6
Cecchinato lässt einen hohen Ball von Thiem ins Aus segeln. Der Schiedsrichter kontrolliert den Abdruck und bestätigt das gute Auge des Italieners.
Tiebreak C-T 5:6
Ooooha, Herr Thiem! Da ist das Feld offen, aber er verzieht eine Rückhand ins Netz. Wie ein verschossener Penalty – und plötzlich winkt Cecchinato doch noch die Chance zum Satzausgleich.
Tiebreak C-T 4:6
Noch einmal gelingt es Cecchinato mit einem Netzangriff zu verkürzen.
Tiebreak C-T 3:6
Return-Winner von Thiem – natürlich wieder einmal mit der Vorhand. Nun serviert er zum Satzgewinn.
Tiebreak C-T 3:5
Grosses Tennis von Cecchinato, der Thiem mit seinen Stoppbällen dazu bringt, Kilometer abzuspulen. Er bleibt dran.
Tiebreak C-T 2:5
Der nächste Vorhand-Kracher.
Tiebreak C-T 2:4
Pech für den Italiener, der den Aufschlag mit dem Rahmen trifft. Thiem verwertet die «Kerze» locker mit einem Smash zum 4:2.
Tiebreak C-T 2:3
Das nächste Minibreak von Thiem. Nach einer epischen Rallye donnert eine Vorhand an Cecchinato vorbei zur 3:2-Führung im Tiebreak.
Tiebreak C-T 2:2
Cecchinato mit seiner grossen Spezialität: Er macht den Punkt mit einem herrlichen Stoppball.
Tiebreak C-T 1:2
Thiem mit einem gefühlvollen und platzierten Lob.
Tiebreak C-T 1:1
Spektakulärer Punkt zum Ausgleich. Thiem wehrt sich mit Mondbällen, Cecchinato jagt einen Smash nach dem anderen ins Feld, dann einen Stoppball – welchen Thiem knapp nicht mehr erlaufen kann.
Tiebreak C-T 0:1
Thiem startet optimal mit einem Minibreak.
Cecchinato – Thiem 5:7, 6:6
So, wir sind im Tiebreak. Ladies and Gentlemen, fasten your seatbelt!
Cecchinato – Thiem 5:7, 6:5
Der Sizilianer ist sicher im Tiebreak angekommen. Ob es auch zu diesem kommt, entscheidet sich nun beim Aufschlag von Dominic Thiem.
Cecchinato – Thiem 5:7, 5:5
Thiem lässt sich nicht erwischen. Mit einem guten Aufschlagspiel sorgt er zum fünften Mal in diesem Satz dafür, dass eine Führung von Cecchinato nur ein paar Minuten lang Bestand hat.
Cecchinato – Thiem 5:7, 5:4
Der Italiener hält seinen Aufschlag weiterhin. Nun winkt ihm die Chance, hier auf 1:1 Sätze auszugleichen.
Cecchinato – Thiem 5:7, 4:4
Der zweite Satz bleibt eine enge Kiste. Keine Frage: Wem jetzt ein Break gelingt, der hat gute Chancen, sich den Durchgang zu holen. Für diese Aussage muss man nicht über den Intellekt eines Boris Becker verfügen.
Kurze Frage für zwischendurch
Wie lautet der beste Spitzname für Marco Cecchinato?
Cecchinato – Thiem 5:7, 4:3
Habe ich da etwas vom Aufwand geschrieben, der bei Cecchinato grösser ist? Dieses Mal nicht: Er holt das Spiel zum 4:3 glatt zu null.
Cecchinato – Thiem 5:7, 3:3
Thiem macht den etwas besseren Eindruck, er kommt mit weniger Aufwand zu einem Game-Gewinn.
Cecchinato – Thiem 5:7, 3:2
Nun muss Marco Cecchinato Breakbälle abwehren – und das schafft der Italiener. Zum dritten Mal in diesem Satz legt er vor.
Cecchinato – Thiem 5:7, 2:2
Eine Stunde rum auf dem Court Philippe-Chatrier und beide Spieler bislang in diesem Umgang mit gutem Aufschlagspiel.
Cecchinato – Thiem 5:7, 2:1
Weiterhin alles in der Reihe in diesem zweiten Durchgang.
Cecchinato – Thiem 5:7, 1:1
Beide Spieler bringen ihr erstes Servicespiel ins Trockene.
Cecchinato – Thiem 5:7
Nach seiner Schwächephase fängt sich Dominic Thiem rechtzeitig wieder. Der erste Durchgang geht an ihn – noch zwei Sätze trennen den Österreicher vom erstmaligen Einzug in einen Grand-Slam-Final.
Cecchinato – Thiem 5:6
Thiem erhält eine Breakchance – und die nutzt er. Mit Power-Tennis holt er sich das wichtige Game zum 6:5, kann nun gleich zum Satzgewinn aufschlagen.
Cecchinato – Thiem 5:5
Der erste Satz geht in die Verlängerung. Nun ein phasenweise spektakuläres Spiel. Macht Spass, den beiden zuzuschauen.
Cecchinato – Thiem 5:4
Was ist nur los mit Dominic Thiem? Der Faden ist gerissen, jetzt punktet Cecchinato. Zu null holt er sich das Game und legt erstmals in dieser Partie vor.
Cecchinato – Thiem 4:4
Da schwächelt Thiem plötzlich. Ein Doppelfehler und es heisst 0:40. Der Ösi wehrt zwar alle drei Breakbälle ab, doch dann gewährt er Cecchinato noch eine vierte Chance und die nutzt er zum Ausgleich.
Cecchinato – Thiem 3:4
Cecchinato liegt 0:30 hinten, es droht das nächste Break. Aber er kann den Kopf noch einmal aus der Schlinge ziehen und sich das eigene Aufschlagspiel sichern.

Wenn der Ball im Spiel ist, dann kann der Italiener mithalten. Doch sein Service ist wesentlich schwächer als jener von Thiem. Der Österreicher bislang mit der Traumquote von 92 Prozent erster Aufschläge im Feld.
Cecchinato – Thiem 2:4
Bei eigenem Aufschlag lässt Dominic Thiem bislang gar nichts anbrennen. Cecchinato muss sich etwas einfallen lassen, sonst ist der erste Satz schon bald weg.
Cecchinato – Thiem 2:3
Cecchinato hat erneut einen Breakball gegen sich. Wie er sich dann mit einem weiteren grandiosen Stoppball befreit, ist Extraklasse.
Cecchinato – Thiem 1:3
Der Italiener zwar mit schönen Stoppbällen, aber Thiem holt sich «sein» Game.
Cecchinato – Thiem 1:2
Nun schreibt auch der Italiener an. Sein zweites Aufschlagspiel klar besser als sein erstes. Vielleicht war der Aussenseiter zu Beginn noch zu nervös.
Cecchinato – Thiem 0:2
Zu null holt sich der Österreicher das zweite Game. Mit dabei: Ein 220 km/h schnelles Ass.
Cecchinato – Thiem 0:1
Optimaler Auftakt für Dominic Thiem: Er nimmt Marco Cecchinato gleich im ersten Aufschlagspiel der Partie den Service ab.
Cecchinatos märchenhaftes Turnier
Noch auf dem Platz fragte der 25-jährige Italiener, der bis vor zehn Tagen noch nie eine Partie an einem Grand-Slam-Turnier gewonnen hatte, den Interviewer ungläubig: «Bist du sicher, dass ich nicht träume?» Tut er nicht. Tatsächlich schaffte es Marco Cecchinato, nach knapp dreieinhalb Stunden den grossen Novak Djokovic aus dem Turnier zu werfen. Mit 6:3, 7:6, 1:6, 7:6 setzte er sich durch.

Als Nummer 72 ist er der schlechtestklassierte Spieler im Paris-Halbfinal seit Andrej Medwedew, der 1999 den Final gegen Andre Agassi verlor. Dabei hing der Erfolg an einem seidenen Faden: In der Startrunde schlug Cecchinato den Rumänen Marius Copil erst mit 10:8 im fünften Satz. Danach setzte er sich gegen Lucky Loser Marco Trungelliti, Pablo Carreño Busta und David Goffin durch.
APTOPIX France Tennis French Open
Thiems Weg in den Halbfinal
In der ersten Runde schlug Thiem den Weissrussen Ilja Iwaschka klar in drei Sätzen. Danach musste er gegen den Griechen Stefanos Tsitsipas einen Satz abgeben, genau wie darauf gegen Matteo Berrettini und im Achtelfinal gegen Kei Nishikori.

Im Viertelfinal bekam es Thiem mit einem angeschlagenen Alexander Zverev zu tun. Er schlug den Deutschen deutlich 6:4, 6:2, 6:1.

Für den Österreicher Thiem ist es der dritte Halbfinal in Roland Garros in Folge. 2016 verlor er gegen Novak Djokovic, im vergangenen Jahr bedeutete Sandkönig Rafael Nadal Endstation.
France Tennis French Open
Es kommt zu einer Premiere
Im ersten Paris-Halbfinal trifft der Österreicher Dominic Thiem auf den Überraschungsmann Marco Cecchinato aus Italien. Egal, wer gewinnt: Er steht auf jeden Fall zum ersten Mal in der Karriere im Final eines Grand-Slam-Turniers.

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