Sport
US-Sports

MLB: Shohei Ohtanis Dodgers-Deal – Geduld für den grossen Zahltag

Los Angeles Angels' Shohei Ohtani greets Angel Stadium employees before accepting the team's Most Valuable Player Award before a baseball game against the Oakland Athletics in Anaheim, Calif ...
Bild: keystone

700-Millionen-Deal von Baseball-Star Ohtani – für den grossen Zahltag braucht er Geduld

13.12.2023, 09:5613.12.2023, 14:04

Am vergangenen Wochenende beendete Baseball-Superstar Shohei Ohtani die Spekulationen. Auf Instagram verkündete der Japaner, dass er die Los Angeles Angels verlassen und sich den Dodgers aus der gleichen Stadt anschliessen werde. 700 Millionen soll er in den kommenden zehn Jahren verdienen.

Doch so ganz stimmt das nicht. Denn die Dodgers wollen auch nicht die Salärobergrenze zu stark überschreiten und deshalb die sogenannte Luxussteuer bezahlen müssen. Und um dem Recht zu tragen, haben die Dodgers in die Trickkiste gegriffen. Statt übers nächste Jahrzehnt jährlich 70 Millionen zu blechen, zahlt das Team aus Los Angeles Ohtani die Summe von 700 Millionen über den Verlauf von 20 Jahren.

Der Gesamtarbeitsvertrag der MLB erlaubt solche Lohn-Aufschiebungen. So wird Ohtani bis 2033 gemäss «The Athletic» zwei Millionen US-Dollar pro Jahr verdienen. Danach erhält er von 2034 bis 2043 noch die restlichen 680 Millionen. Und nein, der Japaner muss nicht am Hungertuch nagen: Gemäss Experten verdient er bis zu 50 Millionen Dollar jährlich mit Werbedeals.

Doch warum sollte der Japaner dem zustimmen? Einerseits ermöglicht er seinem neuen Team so, die Mannschaft um ihn herum weiter gezielt zu verstärken. Und andererseits bieten sich Ohtani so auch allfällige Steuervorteile. Wenn er nach Ende des Vertrags nach Japan zurückkehrt und nicht mehr in den USA wohnt, könnte er von den Dodgers Geld kassieren, ohne in Kalifornien Steuern zahlen zu müssen. (abu)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Ob diese Schilder bei einem Marathon wirklich motivieren?
1 / 25
Ob diese Schilder bei einem Marathon wirklich motivieren?
Wir hoffen, er spricht nicht aus Erfahrung.
quelle: x
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Kajak-Profi wagt Rekordsprung von Gletscher-Wasserfall
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
8 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
8
Tour-Leader Pogacar fährt 16 Kilometer vor dem Ziel allen davon und siegt deutlich
Tadej Pogacar gewinnt in Le Lioran die 10. Etappe der Tour de France. Der Slowene triumphiert am französischen Nationalfeiertag und baut die überlegene Führung im Gesamtklassement weiter aus.
Nach dem ersten Ruhetag erwarteten die Radprofis bei der Tour de France am Dienstag 3800 Höhenmeter und zwei Bergwertungen der ersten Kategorie. Auf der 166,6 Kilometer langen Etappe von Aurillac nach Le Lioran sicherte sich Tadej Pogacar den Sieg – den dritten an dieser Tour de France - im Alleingang. Der Slowene holte rund 16 Kilometer vor dem Ziel zuerst den bis dahin solo führenden Richard Carapaz ein, ehe er als Erster beim Bergpreis ankam und den Ecuadorianer auf der Abfahrt weiter distanzierte.
Zur Story