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Rad-WM: Schweiz holt erneut Gold im Mixed-Teamzeitfahren

Switzerland's Stefan Bissegger, Stefan Kung, Mauro Schmid, Elise Chabbey, Nicole Koller and Marlen Reusser celebrate on the podium after winning gold in the Team Time Trial Mixed Relay race on da ...
Wie schon im letzten Jahr holen Marlen Reusser, Nicole Koller, Mauro Schmid, Stefan Bissegger, Elise Chabbey und Stefan Küng (v. l.) die Goldmedaille an der Rad-WM.Bild: keystone

Die Schweiz verteidigt WM-Gold im Mixed-Teamzeitfahren – trotz Sturz von Marlen Reusser

Die Schweiz verteidigt in der Besetzung Stefan Bissegger, Stefan Küng, Mauro Schmid, Elise Chabbey, Nicole Koller und Marlen Reusser den WM-Titel im Mixed-Teamzeitfahren in Glasgow erfolgreich.
08.08.2023, 17:3908.08.2023, 18:54

Das Sextett von Swiss Cycling benötigte für die 40,6 km auf dem technisch sehr anspruchsvollen Stadtkurs 54:16 Minuten. Der Vorsprung auf Frankreich betrug 7,08 Sekunden. Bronze ging an Deutschland (51:31 zurück).

Das Schweizer Männer-Trio, das den 20,3 km langen Parcours zuerst zu absolvieren hatte, übergab mit einem Vorsprung von 18,6 Sekunden auf Italien, das am Ende nur Fünfte wurde. Die Schweizerinnen, angeführt von der formstarken Reusser, nutzten die hervorragende Ausgangslage zum zweiten Goldgewinn hintereinander.

Dass es am Ende noch spannend wurde, lag an einem frühen Sturz von Reusser. Die Teamkollegen mussten deshalb auf ihr Zugpferd warten. So waren die Französinnen das stärkste Frauen-Trio. Die Männer hatten mit 23,3 Sekunden Rückstand auf die Schweiz übergeben.

Im Vorjahr in Australien hatte die Schweiz mit den gleichen sechs Fahrerinnen und Fahrern erstmals in dieser noch jungen, erst 2019 eingeführten WM-Disziplin triumphiert. Der Vorsprung auf das zweitklassierte Italien betrug damals sogar nur drei Sekunden.

Als Nächstes stehen an der WM bei der Elite die in Stirling stattfindenden Zeitfahren auf dem Programm. Am Donnerstag versucht Marlen Reusser, zum vierten Mal in Serie seit 2020 eine Medaille in dieser Disziplin zu gewinnen. Tags darauf stehen aus Schweizer Sicht Stefan Küng, der letztjährige WM-Zweite im Zeitfahren, und Stefan Bissegger im Fokus. (nih/sda)

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