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Ski: Meillard nach Aufholjagd in Top 5 – Feller gewinnt Slalom in Wengen

Slalom der Männer, Wengen
1. Manuel Feller (AUT) 1.50,28
2. Atle Lie McGrath (NOR) +0,10
3. Henrik Kristoffersen (NOR) +0,21
4. Clément Noël (FRA) +0,44
5. Loïc Meillard (SUI) +0,98
6. Marc Rochat (SUI) +1,06

12. Daniel Yule (SUI) +1,61
19. Tanguy Nef (SUI) +2,11

Out: Ramon Zenhäusern (SUI), Linus Strasser (GER), Luca Aerni (SUI).
epa11076095 Winner Manuel Feller of Austria (C), second place Atle Lie McGrath of Norway (L), and third place Henrik Kristoffersen of Norway (R) celebrate in the finish area during the second run of t ...
Und wieder heisst der Sieger im Slalom Manuel Feller (m.).Bild: keystone

Meillard nach Aufholjagd in Top 5 – Feller gewinnt den Slalom von Wengen vor Norweger-Duo

Manuel Feller verhindert im Weltcup-Slalom von Wengen einen norwegischen Hattrick. Der Österreicher setzt sich vor Atle Lie McGrath und dessen Landsmann Henrik Kristoffersen durch und feiert seinen dritten Saisonsieg. Loïc Meillard wird Fünfter, Marc Rochat Sechster.
14.01.2024, 09:3014.01.2024, 15:19
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Manuel Feller schob sich am Nachmittag mit der zweitbesten Laufzeit an den beiden Norwegern vorbei und sorgte mit seinem fünften Weltcupsieg dafür, dass sich auch der vierte Slalom des Winters zur österreichischen Beute wurde. Der 31-jährige Exzentriker, der in seiner Karriere immer wieder durch Verletzungen und Rückenprobleme ausgebremst wurde, schaffte damit eine Woche nach dem Triumph in Adelboden das Double in den Klassikern im Berner Oberland.

Ein Zehntel entschied in der Endabrechnung zugunsten von Feller und zuungunsten des 23-jährigen McGrath. Der Vorjahressieger Kristoffersen, der in Wengen schon dreimal triumphiert und es nun zum siebten Mal auf das Podest geschafft hat, verpasste seinen vierten Streich um zwei Zehntel.

Feller hatte im November schon in Gurgl gewonnen und überzeugte zuletzt auch im Riesenslalom. In Wengen ist er der erste österreichische Sieger seit Marcel Hirscher 2018 und erst der dritte seit 2005.

Das sagt der Sieger:

«Ich weiss nicht, ob ich an der Disziplin so viel geändert hab. Ich war in den entscheidenden Situationen immer diszipliniert, auch wenn es nicht immer so geschienen hat. Aber ich fahre derzeit so gut Ski, wie noch nie. Und wenn’s lauft, dann lauft’s.»

Meillard macht zehn Plätze gut

Die Schweizer Techniker blieben nach den 2. Plätzen in den Vorjahren durch Loïc Meillard (2023) und Daniel Yule (2022) wie in den vorangegangenen drei Slaloms des Winters ohne Podestplatz. Bester aus dem breit aufgestellten Team von Swiss-Ski war dank der drittbesten Zeit im zweiten Lauf und einer Verbesserung um zehn Positionen Meillard als Fünfter.

Das sagt Loïc Meillard:

«Es tut gut, einen guten 2. Lauf zu fahren und ein gutes Ergebnis zu erreichen. Es ist ein Schritt in die richtige Richtung.»

Unmittelbar hinter Meillard, dem 77 Hundertstel zum Podest fehlten, reihte sich Marc Rochat ein. Als Elfter war der 31-jährige Waadtländer, der zuletzt schon als Fünfter in Adelboden überzeugt hatte, nach dem ersten Lauf der beste Schweizer.

Daniel Yule (12.), Tanguy Nef (19.) und Ramon Zenhäusern konnten sich am Nachmittag nicht in dem Stil steigern wie Meillard und Rochat (plus fünf Plätze). Zenhäusern, Vierzehnter nach dem ersten Lauf, schied am Nachmittag nach guten Zwischenzeiten aus. Der Walliser ist damit auch nach vier Slaloms in diesem Winter noch ohne Top-10-Klassierung.

Das sagt Marc Rochat:

«Mein 2. Lauf war gut, ich hätte aber nicht gedacht, dass ich so weit nach vorne komme. Ich habe die Konstanz gefunden, habe hart daran gearbeitet und plötzlich funktioniert es. Ich bin stolz und zufrieden mit meiner Saison bisher.»

Neuer Zuschauerrekord

Mit insgesamt 76'200 Zuschauern verzeichneten die Lauberhornrennen, die in diesem Jahr gleich vier Rennen beinhalteten, einen Zuschauerrekord. Den Slalom verfolgten am Sonntag 14'000 Skifans vor Ort.

Bereits ab nächsten Samstag geht es im Weltcup der Männer mit zwei Abfahrten und einem Slalom weiter. (nih/sda)

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