USA
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FILE - In this Oct. 4, 2017, file photo, shooting instructor Frankie McRae demonstrates the grip on an AR-15 rifle fitted with a bump stock at his 37 PSR Gun Club in Bunnlevel, N.C. The largest gun industry trade show will be taking place in Las Vegas Jan. 23-26, just a few miles from where a gunman carried out the deadliest mass shooting in modern U.S. history. (AP Photo/Allen G. Breed, File)

Diese Waffe ist mit einer sogenannten «Bump Stock»-Vorrichtung versehen. Bild: AP/AP

Trump ergreift erstmals Massnahmen gegen Waffengewalt – Waffenlobby ist enttäuscht



Die US-Regierung von Präsident Donald Trump hat ein Verbot von sogenannten «Bump Stocks» auf den Weg gebracht – Vorrichtungen, die die Geschwindigkeit von halbautomatischen Waffen stark erhöhen. Das kündigte das Weisse Haus am Dienstag (Ortszeit) an.

Die Vorrichtungen machen ein in den meisten Teilen der USA legal zu erwerbendes halbautomatisches Gewehr de facto zu eine automatischen Waffe – und umgehen das dafür geltende Verbot. Die Waffe feuert, obwohl der Abzug gedrückt bleibt und nicht erneut betätigt wird.

Unter anderem hatte der Todesschütze von Las Vegas, der aus seinem Hotelzimmer auf die Zuschauer eines Konzertes feuerte und 58 Menschen tötete, solche Bump Stocks benutzt. Sie sind vergleichsweise einfach selbst anzufertigen und werden im Internet für wenig Geld verkauft.

Trump wirbt vor Waffenlobby für das Tragen von Schusswaffen

Video: srf/SDA SRF

Der neuen Regulierung zufolge soll der Erwerb und der Besitz künftig illegal sein. Wer Bump Stocks besitzt, soll 90 Tage Zeit bekommen, um die Vorrichtungen zu zerstören oder sie an die Waffenbehörde weiterzuleiten. Die Behörden gehen nach Angaben des Justizministeriums davon aus, dass Zehntausende solcher Bump Stocks im Umlauf sind.

Die Trump-Administration hatte für diese Entscheidung auch die Waffenlobby NRA konsultiert. Diese hatte sich nach dem Massaker von Las Vegas selbst in einem ungewöhnlichen Schritt für eine schärfere Überprüfung der Bump Stocks ausgesprochen. Am Dienstag sagte eine Sprecherin zur «New York Times», der Verband sei enttäuscht über die Pläne Trumps. Sie sprach sich für eine Amnestie für diejenigen Amerikaner aus, die bereits Bump Stocks besitzen. (sda/dpa)

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14Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Fruchtzwerg 19.12.2018 09:22
    Highlight Highlight Lustiger Report der Daily Show zum Thema "Gunlaw in Switzerland"
    Play Icon
    =
  • Lörrlee 19.12.2018 09:20
    Highlight Highlight Zu Weihnachten wieder mal eine gute Tat. Hatte wohl einen Besuch der drei Weihnachtsgeister.
  • malu 64 19.12.2018 07:55
    Highlight Highlight Das ist ja lachhaft! Eine Waffe bekommt in manchen Staaten trotzdem jeder, zudem kann man mit ein bisschen handwerklichem Geschick selber einen Bump Stock bauen. Teile und Anleitungen gibt es im Netz genug!
  • Maranothar 19.12.2018 07:46
    Highlight Highlight Er tut was... und wie immer zu wenig.
  • Kong 19.12.2018 07:33
    Highlight Highlight Guter Ansatz. Wird schwierig durchzusetzen sein, aber viel Erfolg.
  • Snowy 19.12.2018 07:31
    Highlight Highlight Überfällig nachdem nach dem Masssker von Las Vegas breiter Konsens für die Abschaffung bestand.

    Bumpstucks dienen einzig und alleine dazu geltende Gesetze (Verbot Verkauf von Seriefeuerwaffen) zu umgehen.
  • Domino 19.12.2018 06:52
    Highlight Highlight Find ich gut. Generell dürfte man auch ab und zu positive Meldungen zu Trump bringen: Nicht alles was er macht ist schlecht. So hat er vor zwei Monaten den Music Modernisation Act unterschrieben, der das Urheberrecht neu regelt und für eine gerechtere Verteilung der Einnahmen sorgt. Die Zustimmung war bei allen gross, ausser bei Apple, Spotify und Co.
    • Asmodeus 19.12.2018 07:19
      Highlight Highlight Wie Du siehst wird ja darüber berichtet wenn er zur Ausnahme mal seinen Job macht.

      Er baut halt meistens nur Scheiße.
    • Fabio74 19.12.2018 08:49
      Highlight Highlight Aber gefühlt 98.7% ist Müll den der fabriziert
    • Gopfridsenkel 19.12.2018 09:23
      Highlight Highlight Da gebe ich dir Recht, aber leider sind die negativen Schlagzeilen meist durchaus schwerwiegender als die paar wenigen guten. In diesem Fall ein klitzekleiner Schritt in die richtige Richtung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Neunauge 19.12.2018 06:41
    Highlight Highlight Als nächstes sind Massnahmen zum Klimawandel geplant. Der Besitz und Verkauf von Feuerzeugen wird untersagt.

    Endlich tut einer was!!!

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