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Fahrzeuge bewegen sich langsam durch die verschneiten Strassen in Zuerich, aufgenommen am Freitag, 29. Dezember 2017. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Cars move slowly in the snowfall in Zurich, Switzerland, Friday, December 30, 2017. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Fahrzeuge bewegen sich langsam durch die verschneiten Strassen in Zürich in der Nacht auf Samstag. Bild: KEYSTONE

Neuschnee und Winde lassen Lawinengefahr steigen



Am Samstag hat es im Schweizer Alpengebiet grössere Neuschneemengen gegeben. Eine Warmfront sorgt nun aber dafür, dass die Schneefallgrenze auf bis zu 2000 Meter ansteigt. Die Lawinensituation in den Bergen bleibt damit angespannt.

Bis am Samstagnachmittag seien im Wallis 20 bis 40 Zentimeter Schnee gefallen, sagte ein Sprecher von MeteoSchweiz auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Sogar im rund 600 Meter tief gelegenen Visp VS fielen in relativ kurzer Zeit 33 Zentimeter der weissen Pracht.

Auch in den Zentralalpen, im Nordtessin und in Graubünden kamen 10 bis 30 Zentimeter Schnee zusammen. In Airolo TI vor dem Südportal des Gotthard-Strassentunnels gab es 30 Zentimeter Schnee.

Aussergewöhnlich ist laut MeteoSchweiz, dass sehr starke Höhenwinde herrschten, welche die Schneefälle bis sehr weit in den Süden trugen. Auch im Mitteltessin sei Schnee gefallen.

Blick von oben auf eine Skipiste des Skigebietes Nara oberhalb von Leontica im Bleniotal, am Freitag, 29. Dezember 2017. Wegen der ausgiebigen Schneefaelle in der Suedschweiz herrschen in den Skigebieten im Tessin beste Wintersportbedingungen (KEYSTONE/Ti-Press/Gabriele Putzu)

Blick von oben auf eine Skipiste des Skigebietes Nara oberhalb von Leontica im Bleniotal, am Freitag, 29. Dezember 2017.  Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Schneefallgrenze steigt rapide

Durch die eingetroffene Warmfront steige die Schneefallgrenze am Wochenende markant an: In der Zentralschweiz liege sie zwischen 1500 und 2000 Metern. Im neuen Jahr sei mit wechselhaftem Wetter zu rechnen, bei dem sich die Schneefallgrenze häufiger stark verschiebe, so MeteoSchweiz.

Durch intensiven Dauerregen wurde am Alpennordhang und im Wallis in den mittleren und tiefen Lagen die Schneedecke durchnässt, wie aus dem Lawinenbulletin des Instituts für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) am Samstag hervorging. Im Laufe des Samstags seien Nass- und Gleitschneelawinen zu erwarten. Oberhalb von 2200 Metern entstehen dagegen Triebschneesammlungen, die sich leicht lösen können. Im Wallis und in Teilen der Zentralalpen herrscht deshalb die zweithöchste Lawinengefahrenstufe.

Strassen- und Bahnverkehr beeinträchtigt

Der Schnee und die starken Winde sorgten in mehreren Kantonen für Einschränkungen im Strassen- und Bahnverkehr. Im Wallis war die Bahnlinie Visp-Zermatt zwischen St.Niklaus und Visp für mehrere Stunden unterbrochen. Zwischen Andermatt UR und Disentis im Bündnerland verkehrten bis am Samstagabend wegen Lawinengefahr keine Züge.

Der Verkehrsdienst von TCS warnte im Wallis, Graubünden und Uri vor schneebedeckten Fahrbahnen. Zwischen Täsch und Zermatt wurde eine Zubringerstrasse wegen Lawinengefahr geschlossen. Aus dem gleichen Grund blieben auch die Kantonsstrassen zwischen Grimentz und Moiry und Vercorin und Pinsec im Wallis zu. (sda)

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