Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Trump stolpert mit KFC Kübel

Bild: watson/keystone/shutterstock

Analyse

Über diese sieben Steine kann Donald Trump stolpern

Brummende Wirtschaft, Freispruch im Impeachment, Iowa-Debakel der Demokraten: Alles spricht derzeit für den Präsidenten. Oder doch nicht?



«Wenn Trump keine groben Fehler mehr macht, scheint seine Wiederwahl sicher», kommentiert Gordana Mijuk in der «NZZ am Sonntag». Tatsächlich hatte der Präsident eine gute Woche: Der Senat hat ihn freigesprochen, die Wirtschaft über 200’000 neue Jobs geschaffen und die Demokraten haben sich in der vermasselten Vorwahl in Iowa selbst ins Knie geschossen.

Bis zum Wahltermin am 8. November dauert es jedoch noch beinahe neun Monate, und bisher ist noch nicht einmal bekannt, wer gegen Trump antreten wird. Zudem ist nach wie vor mehr als die Hälfte der Amerikaner unzufrieden mit der Amtsführung des Präsidenten. Trumps Wiederwahl ist somit keineswegs besiegelt. Hier sind die sieben möglichen Stolpersteine:

Wirtschaft knickt ein

Eine Rezession der US-Wirtschaft ist derzeit unwahrscheinlich. Eine kräftige Delle ist jedoch möglich geworden, denn die Finanzmärkte müssen derzeit einen doppelten Haken verkraften.

Einerseits droht das Coronavirus, die globalen Supply Chains zu unterbrechen. Autokonzerne und IT-Giganten bangen derzeit um ihre Zulieferwerke, da ihre chinesischen Werke nicht wie geplant schon diese Woche wieder laufen.

epa08186956 A man wears mask as he walks past a closed Apple store at Sanlitun in Beijing, China, 02 February 2020. Apple announced the closure of its stores, corporate offices and contact centers on mainland China until 09 February, due to the novel coronavirus outbreak in the nation.  EPA/WU HONG

Mann mit Maske vor dem Apple Store in Peking. Bild: EPA

Zudem ist der Dollar deutlich stärker geworden. Das mindert die Gewinnaussichten der US-Unternehmen; und das wiederum ist eine Gefahr für ihre eh schon sehr hohe Bewertung an den Aktienbörsen.

Die Altersrente des amerikanischen Mittelstandes hängt stark vom Zustand der Finanzmärkte ab. Eine kräftige Korrektur oder gar ein Mini-Crash in den nächsten Monaten käme für Trump daher mehr als ungelegen.

Kommt dazu, dass der Segen des Wachstums der letzten Jahre sehr ungleich verteilt ist. Trump prahlt zwar mit den steigenden Löhnen. Gerade in den ländlichen Gegenden und den ehemaligen Industrieregionen ist jedoch davon wenig zu spüren. Dort wird der kärgliche Zuwachs der Löhne von steigenden Kosten aufgefressen. In diesen Gegenden hat Trump 2016 die Wahl gewonnen.

Eine Umweltkatastrophe sucht die USA heim

Greta Thunberg ist auch bei den Amerikanern angekommen. Die Sorge um die Umwelt wächst, auch innerhalb der Grand Old Party. Sollte es in den kommenden Monaten zu Überschwemmungen oder Waldbränden kommen, dann hätte dies einen grossen Einfluss auf die Wahlen.

epa07991953 A mural on a side of a building depicts Swedish teenage climate activist Greta Thunberg, near Union Square in downtown San Franicsco, California, USA, 12 November 2019. The mural of Thunberg was painted by Argentinian muralist Andres Iglesias, who is also known as Cobre.  EPA/JOHN G. MABANGLO

Greta als Mauergemälde in San Francisco. Bild: EPA

Trump hat in seiner Amtszeit konsequent grüne Anliegen ignoriert: Er hat das Umweltministerium in die Hände eines Kohle-Lobbyisten gelegt. Er hat systematisch kritische Wissenschaftler entlassen und Umweltgesetze entschärft. Er macht sich über den Green New Deal lustig und behauptet, Windenergie erzeuge Krebs.

Damit stösst er nicht nur umweltbewusste Hipster vor den Kopf, sondern auch die für die Wahlen so wichtigen Frauen in den Vorstädten.

Das Impeachment wird Folgen haben

Der Senat hat Trump zwar freigesprochen, doch selbst die Republikaner geben mittlerweile mehr oder weniger offen zu, dass der Präsident in der Ukraine-Affäre unsauber gehandelt hat. Mitt Romney hat ihn deswegen gar verurteilt. Die wütenden Attacken Trumps gegen den Senator aus Utah zeigen, dass Romney den Finger auf einen wunden Punkt gelegt hat.

Former National security adviser John Bolton leaves his home in Bethesda, Md. Tuesday, Jan. 28, 2020. President Donald Trump's legal team is raising a broad-based attack on the impeachment case against him even as it mostly brushes past allegations in a new book that could undercut a key defense argument at the Senate trial. Former national security adviser John Bolton writes in a manuscript that Trump wanted to withhold military aid from Ukraine until it committed to helping with investigations into Democratic rival Joe Biden. (AP Photo/Luis M. Alvarez)
John Bolton

Hat noch eine Rechnung mit Trump offen: John Bolton. Bild: AP

Ebenfalls noch hängig ist Trumps Partie gegen John Bolton. Selbst wenn es gelingen sollte, die Veröffentlichung des Buches des ehemaligen Sicherheitsberaters zu verhindern, dürfte der Inhalt bekannt werden. Dazu kommt, dass Lev Parnas, einer von Rudy Giulianis Assistenten, immer noch neues belastendes Material ausliefert.

Weitere Enthüllungen sind zu erwarten, und sie werden kein gutes Licht auf Trump werfen.

Trumps Politik gegen den unteren Mittelstand

Soeben hat das Weisse Haus sein Budget für das nächste Jahr vorgestellt. Es sieht Erhöhungen der Militärausgaben vor – und Kürzungen bei den Sozialausgaben. Wegen Tumps Steuergeschenken an die Reichen und die Unternehmen ist das Staatsdefizit bei boomender Wirtschaft auf über vier Prozent des Bruttoinlandprodukts angeschwollen. Dafür soll nun der untere Mittelstand büssen.

Trump ist zwar als Heilsbringer der «vergessenen Leute» angetreten. In der Praxis betreibt er jedoch eine klassisch neoliberale Politik. Das zeigt sich auch bei der in den USA eminent wichtigen Frage der Krankenkasse.

Trump beteuert, er werde es auf keinen Fall zulassen, dass Menschen mit einer «pre-existing condition», einer Krankheit wie etwa Diabetes, Herzleiden, Asthma, etc., benachteiligt werden. In der Praxis hat er jedoch sein Justizdepartement angewiesen, einen Vorstoss, der genau dies tut, nicht zu bekämpfen. Die Krankenkasse-Frage könnte Trump im November zum Verhängnis werden. In den Midterms 2018 hat die GOP deswegen die Wahlen deutlich verloren.

Trump steht sich selbst im Wege

Der Präsident ist ein rachsüchtiger Mensch. Das schadet ihm massiv. Mit seinen Attacken gegen Romney, seiner unsäglichen Impeachment-Sieges-Feier vor Parteifreunden und der unwürdigen Entlassung von Lt. Col. Alexander Vindman hat Trump einmal wieder seinen miesen Charakter unter Beweis gestellt.

A protester demonstrates in an anti-Trump protest against President-elect, Donald Trump, that started at MacArthur Park and ended at the Edward Royal Federal Building in downtown Los Angeles, Saturday, Nov. 12, 2016. Several thousand people marched through downtown streets Saturday to condemn what they saw as Trump’s hate speech about Muslims, pledge to deport people in the country illegally and crude comments about women. (Walt Mancini/The Pasadena Star-News/SCNG via AP)

Anti-Trump-Demonstrant in Los Angeles. Bild: AP/The Pasadena Star-News

Er hat damit den positiven Eindruck nach seiner State-of-the-union-Rede wieder zunichte gemacht. Seine fanatische Basis mag dies nicht stören. Doch bei den bereits erwähnten Frauen in den Vorstädten kommt dies sehr schlecht an.

Die Demokraten finden in die Spur

Derzeit machen die Demokraten keine gute Figur. Sie haben die Vorwahlen in Iowa vergeigt und machen sich gegenseitig fertig. Dafür gibt es einen objektiven Grund: Es gibt innerhalb der Partei zwei Lager.

Die einen glauben, Trump sei eine historische Ausnahme. Wenn wieder ein anständiger Mensch im Weissen Haus sitze, werde alles wieder gut. Die anderen sehen in Trump die Sumpfblüte eines dekadenten Systems, das grundsätzlich reformiert werden muss.

Bis feststeht, wer im November gegen Trump antreten wird, werden diese Grabenkämpfe andauern. Danach jedoch werden sich alle Demokraten hinter ihren Kandidaten stellen. Zu gross ist die Wut auf Trump – und die Einsicht, dass er gestürzt werden muss.

Das Geld von Michael Bloomberg

Mit einem Vermögen von gegen 50 Milliarden Dollar gehört Michael Bloomberg zu den reichsten Männern der Welt. Er ist gewillt, rund zwei Milliarden davon in den kommenden Wahlkampf zu stecken. Sei es, um selbst gegen Trump anzutreten, aber sei es auch, um einen anderen Demokraten zu unterstützen.

President Donald Trump's hair is ruffled by a breeze as he speaks to the media on the South Lawn of the White House in Washington, Wednesday, May 23, 2018, en route to a day trip to New York.  Trump will hold a roundtable discussion on Long Island on illegal immigration and gang violence that the White House is calling a

Trump im Gegenwind. Bild: AP/AP

Bereits jetzt sind auf allen amerikanischen TV-Bildschirmen zu jeder Tageszeit Werbespots zu sehen, die Trump als fetten Mann zeigen, der völlig die Kontrolle über sich verloren hat. Wenn es im Herbst um die Wurst gehen wird, dann wird dieser Anti-Trump-Tsunami noch an Heftigkeit zulegen und ein Gegengewicht gegen die Propaganda-Walze des Präsidenten bilden.

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Trumps Rede an die Nation

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

94
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
94Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • sambeat 10.02.2020 22:04
    Highlight Highlight Trump ist wie Chefinspektor Jaques Clouseau: Stolpert über JEDEN Stein und bleibt trotzdem im Amt...
  • Maya Eldorado 10.02.2020 20:25
    Highlight Highlight Der grösste Nachteil, sollte er wieder gewählt werden:
    Wir müssen noch weitere vier Jahre tagtäglich lesen, was für Eskapaden er wieder inszeniert.
  • Gustibrösmälie 10.02.2020 19:25
    Highlight Highlight Es bleibt nur zu hoffen, dass die Justice League wieder für rationale Normalität sorgt.
  • TodosSomosSecondos 10.02.2020 18:30
    Highlight Highlight Hört doch mal auf, das lächerliche Mantra von der Unausweichlichkeit von Trumps Wiederwahl nachzuplappern. Das dämliche undemokratisch Wahlsystem in den USA lässt so einen Schluss keineswegs zu.

    Anstatt immer zu theoretisieren, schaut man sich besser an, wie bisherige Wahlen seit Trumps Amtsantritt gelaufen sind. Wie oft war es der Fall, dass die Tatsache das Trump Präsident ist die GOP gestärkt hat? Genau... quasi nie. GOP strongholds wie Tennessee und Virginia hat er quasi im Alleingang “demokratisiert”.

    Macht lieber Popcorn.
  • Gawayn 10.02.2020 17:50
    Highlight Highlight Wenn es nicht zum bis zur Galle kotzen wäre, es wär zum totlachen!

    Was soll Trump noch an Dummheiten anstellen, das diese fanatischen Trumpisten diesen Irren endlich absägen?
    Mittlerweile glaube ich, er könnte eine Amish Siedlung mit seinen Leuten überfallen, von CNN live ausstrahlen lassen das er alle in der Siedlung abknallen läßt.
    Der käme davon.

    Wenn nicht, wer käme in Frage?
    Die Reps wollen nur Trump.
    Die Dems sind zudämlich eine Wahl App sicher laufen laßen.
    Dann sind noch die Rep Kandidaten.
    Wer davon nimmt es mit Trump auf?
  • Gustav.s 10.02.2020 17:34
    Highlight Highlight Die Frage ist doch eher ob der Trumpclan nach 8 Jahren abzieht?
    Könnte nämlich nachher für sie äusserst unangenehm werden.
    • Gawayn 10.02.2020 18:46
      Highlight Highlight @Bowerick
      Falsch! Mit der Wahl Trumps, hat es klar gezeigt, das System hat versagt!
    • Walter Sahli 10.02.2020 19:01
      Highlight Highlight Unter seinen Jüngern gibt es durchaus solche, die sich Eric, Ivanka, Jared etc. als Nachfolger wünschen. Und nur weil Einer nicht mehr Präsident ist, heisst das noch lange nicht, dass er auch nicht mehr regiert. In der Schweiz haben wir ja mit der SVP ein Paradebeispiel dafür.
  • Mehmed 10.02.2020 17:28
    Highlight Highlight Jetzt geht diese Art von Berichterstattung noch 4 Jahre so weiter? Berichtet doch über was Relevanteres, schade um die Ressourcen die hierfür verwendet werden.
  • Vanessa_2107 10.02.2020 16:50
    Highlight Highlight Trump hat ja knapp gewonnen das letzte Mal. Und Viele, die ihn gewählt hatten, werden ihn nicht mehr wieder wählen. Man weiss aber auch nicht, wie weit wieder von Aussen die nächsten Wahlen manipuliert werden.Trump hätte sicher nichts dagegen.Da kann so viel passieren. Wer weiss, plötzlich stellen die Dems noch einen Überraschungskandidaten auf. Und dann,Viele haben Trump am SOTU reden gesehen. Stellt euch einmal die Präsidentschaftsdebatten vor+er babbelt dann wieder so einen Stuss. Der Mann kann keine Frage direkt beantworten. Nein nein, er ist noch nicht wiedergewählt,wie hier Viele meinen!
  • SBRUN 10.02.2020 16:47
    Highlight Highlight Ich glaube dem Artikel die Tendenz zu entnehmen, dass der Schreiberling es gerne sehen würde, das D.T. Nicht mehr gewählt würde. Ich denke aber, das in Zeiten wo CO Präsidien Hochkonjunktur haben, Figuren wie D.T. schon eher Erfolg haben.
  • THEOne 10.02.2020 16:46
    Highlight Highlight is mir eigentlich wurst, worüber er stolpert. hauptsache er landet auf der fresse
  • Elke Wolke 10.02.2020 16:43
    Highlight Highlight Falscher Ansatz. Die entscheidenden Fragen wären viel mehr:
    - Wird das Wahlresultat überhaupt glaubwürdig sein?
    - Kann Trump seine Sekte zusammenhalten oder gibt es noch Spannungen bei den Republikanern?
    - Wann startet Trump den Krieg mit China? Logisch wäre kurz nach seiner Wiederwahl, d.h. Anfang 2021.
  • Vanessa_2107 10.02.2020 16:32
    Highlight Highlight Mich interessiert vor allem, wie sich Trump+seine GOP-Sekte nach seinem "Freispruch" weiter verhalten wird? Sie haben ihm ja alles erlaubt+er selber hat sich ja, gemäß ihm selber, total korrekt verhalten. Mit Barr an seiner Seite wird er diese Schiene wohl weiterfahren+sich immer mehr Rechte herausnehmen. Nicht vergessen, wird er nicht wiedergewählt, droht im Knast (falls da Barr nicht eh schon einiges für ihn vorher arrangiert).Frage mich auch, wann wir endlich seine Tax Returns sehen?Auch seine Machenschaften mit der Deutschen Bank lässt er Niemanden sehen. Er hat so viel Dreck am Stecken...
  • Sherlock_Holmes 10.02.2020 16:20
    Highlight Highlight Ein Synonym für Beharrlichkeit, Unbeirrbarkeit, Unerschrockenheit, Ausdauer und Hoffnung – entgegen jeglicher Wahrscheinlichkeit?

    Löpfe, Philipp Löpfe.

    No time to give up! Good brave man...
  • Korrektiv 10.02.2020 15:51
    Highlight Highlight "hat Trump einmal wieder seinen miesen Charakterlump unter Beweis gestellt" - das ist eine Kontamination. Korrekt: hat Trump einmal mehr seinen miesen Charakter unter Beweis gestellt // hat Trump sich einmal mehr als Charakterlump erwiesen.
    Übrigens: Vor "etc." kommt kein Komma. Das e steht für "et", also "und". Es gelten dieselben Regeln.
    • Philipp Löpfe 10.02.2020 16:12
      Highlight Highlight #Das ist etwas schief gelaufen. der Lump hätte weg müssen. Sorry.
    • Mijasma 10.02.2020 17:46
      Highlight Highlight Stimmt sehe ich auch so. Der Lump sollte weg.
  • subvoice 10.02.2020 15:40
    Highlight Highlight Echt jetzt?! Jeden Tag eine neue solche Meldung: dies oder das wird Trump das Genick brechen... aber jetzt läuft das Fass über...!!!! Nein! Tut es nicht. Das ist die neue Normalität. Da ist eher zu erwarten, dass Trump zum Supreme Leader der USA auf Lebenszeit “gewählt” wird. Gewöhnt euch dran. Gefällt mir persönlich auch nicht, aber ich habe kein Stimmrecht in Amerika.
  • PVJ 10.02.2020 15:28
    Highlight Highlight An alle Glaskugelinterpreten hier: Gewählt wird im November, der Herausforderer ist noch nicht einmal bekannt, und trotzdem soll jetzt schon klar sein, wer gewinnen wird?
    Ich erinnere daran, dass sich 2015 auch alle einig waren. Es kam bekanntlich anders.
  • wicki74 10.02.2020 15:28
    Highlight Highlight Trump wird über alle Steine torkeln aber nich fallen, während die Demokraten bereits über den ersten Stein gefallen sind (wählbarer Kandidat stellen)

    Nach Trump wird Bloomberg (hoffentlich) nicht gewählt...

    Und alles Prophezeite wird eintreten gegen Mitte/Ende der zweiten Amtszeit... der Scherbenhaufen hat der Nachfolger der "unfähig" war dir Errungenschaften von Trump zu erhalten....

    never ending story - nur die Namen ändern
  • tagomago 10.02.2020 14:55
    Highlight Highlight 8. Bernie Sanders. Dass Löpfe das nicht sieht ist klar. Bedient er sich schon lange den falschen Quellen.
    • Max Dick 10.02.2020 15:19
      Highlight Highlight Es geht um Stolpersteine für Trump, nicht um seine besten Wahlhilfen. Also gehört Sanders hier nicht erwähnt.
    • npe 10.02.2020 15:49
      Highlight Highlight 9. Andrew Yang.

      Warum? Schaut selbst: https://twitter.com/ABC/status/1226034200446427136?s=20

      Umfragen attestieren ihm die höchste Unterstützung bei nicht Demokraten:
      Benutzer Bild
    Weitere Antworten anzeigen
  • GetReal 10.02.2020 14:48
    Highlight Highlight Ach, Herr Löpfe. Suchen Sie sich doch ein neues Thema. Ich kann alleine die Überschriften schon nicht mehr lesen. Auch wenn es uns nicht gefällt: Trump wird wiedergewählt.
    • Sandro Lightwood 10.02.2020 15:41
      Highlight Highlight Vom Titel schon genug, aber immer schön anklicken und kommentieren. Ja so generiert der Löpfe mit diesen Artikeln viele Klicks und solange diese nicht einbrechen, wird immer mehr und mehr kommen.

      Mir soll es recht sein, wenn Löpfe hier schon doch einige regelmässig triggert. 🙈
  • BaBa17 10.02.2020 14:34
    Highlight Highlight „Bis zum Wahltermin am 8. November dauert es jedoch noch beinahe neun Monate, und bisher ist noch nicht einmal bekannt, wer gegen Trump antreten wird. Zudem ist nach wie vor mehr als die Hälfte der Amerikaner unzufrieden mit der Amtsführung des Präsidenten. „

    Und genau da liegt meiner Meinung das Problem. Die Dems, haben es doch tatsächlich nicht geschafft ( bis jetzt ) jemand aufzubauen. Ob es dann reicht nicht zufrieden zusein um Trump „nicht“ wieder zu wählen bleibt abzuwarten. So etwas nenne ich „sich selber ins Knie zu schiessen“ ach egal, ihr wisst schon was ich meine oder?
    • Max Dick 10.02.2020 15:38
      Highlight Highlight Sie wissen schon wie das amerikanische Wahlsystem funktioniert? Da ist es normal, dass die Endausscheidung zwischen Februar und Frühling/Frühsommer stattfindet. Durch die Partei aufgebaute Kandidaten gibt es vielleicht in Deutschland, aber nicht in den USA. Da muss sich jeder selber aufbauen.
  • Menel 10.02.2020 14:30
    Highlight Highlight Ich denke nicht, dass Trump nochmal gewählt wird. Die Mehrheit hat ihn genau genommen auch vor 4 Jahren nicht gewählt und ich kann mir kaum vorstellen, dass diese nicht-Trump-Wähler sich in den letzten Jahren umentschieden haben. Buttiegig oder Warren werden das Rennen machen. Wobei ich auf Warren hoffe, sie hat am meisten auf dem Kasten.
    • Citation Needed 10.02.2020 15:02
      Highlight Highlight Warren hat am meisten drauf, das seh ich auch so. Bloss vermag sie die Massen nicht für sich zu begeistern. Leider. Die Dems bräuchten jemand wie sie, der/die auch noch als Crowdpleaser funktioniert. Schrecklich aber leider wahr: sie ist denen zu links und insgesamt wohl auch zu anständig, um gegen ein Schandmaul wie Trump zu punkten. Aber vielleicht irre ich mich und sie dreht nochmal gehörig auf.
    • tagomago 10.02.2020 16:02
      Highlight Highlight Bernie wird es locker machen. Nur die Medien und die DNC wollen das verhindern.
  • der prophet 10.02.2020 14:11
    Highlight Highlight die trump hasser sind doch lächerlich. das sind genau die gleichen wie die thüringer deppen welche eine demokratische abstimmung nicht akzeptieren können. die deutschen werden immer dümmer und ebnen so den untergang deutschlands als auch den der EU.
    • petrolleis 10.02.2020 15:15
      Highlight Highlight Dumm finde ich, wenn man vergisst, wo der braune weg hinführt...
    • Kampfsalami 10.02.2020 15:29
      Highlight Highlight Jo also nicht das ich Hillary sonderlich gutiert habe aber sie bekam nun mal mehr Stimmen als Trump... Ja ich weiss Wahlmänner und so aber eben, die Mehrheit des Volkes hat gegen Trump gestimmt.
    • Ninha 10.02.2020 18:14
      Highlight Highlight @der Prophet, nicht einwenig hypokritisch noch vorne Demokratie zu schreien und hinten soviel wie möglich davon zu zerstören?
  • solum 10.02.2020 14:06
    Highlight Highlight Es wird kommen, wie erwartet. Herr Trupm wird wiedergewählt und bekommt seine zweite Amtszeit. Das sollte mittlerweile wohl jedem klar geworden sein.
  • De-Saint-Ex 10.02.2020 13:58
    Highlight Highlight Eigentlich wünsche ich mir, dass Trump wiedergewählt wird... egal was die nächsten paar Monate bringen... schon nur seine ruinöse Rüstungs- und Wirtschaftspolitik (vom geradezu obszönen Bevorzugen der Geldeliten ganz zu schweigen) werden mittelfristig ihre Konsequenzen haben. Wünsche mir, dass er den Amerikanern gegenüber dann als Präsident geradestehen muss.
    • Doctor Unrath 10.02.2020 14:29
      Highlight Highlight Ich befürchte, dass wenn es crasht, dann wird nachher ein Demokrat gewählt, der den Laden in den kommenden acht Jashren wieder zum laufen bringen muss und irgendwie schuld ist an allem, was der Vorgänger kaputt gemacht hat...
    • drüber Nachgedacht 10.02.2020 14:35
      Highlight Highlight Grundsätzlich bin ich mit dir einig.

      Aber wie wir beim Impeachement gesehen haben, kann er tun und lassen was er will. So würde er es sicher noch hinkriegen, dass das Präsidentenamt auf Lebzeiten verlängert werden kann.

      Der nächste Schritt wäre dann, dass es der Familie weiter vererbt werden kann.

      So bleibt mir nur zu hoffen, dass ein demokratischer Präsident und ein demokratisches Parlament gewählt wird, Damit die Systemlücken die man bei Trump nun realisiert hat ausbessern kann.
    • De-Saint-Ex 10.02.2020 14:54
      Highlight Highlight @ drüber nachgedacht. Gut möglich, dass er es versuchen wird/würde. Aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass die Verfassungsänderung, die es bräuchte, einfach so von Parlament und supreme court durchgewunken würde... eher wahrscheinlich, dass er sich weigern wird, das weisse Haus bei Abwahl oder nach 8 Amtsjahren zu verlassen ☺️
  • TanookiStormtrooper 10.02.2020 13:50
    Highlight Highlight Trump wird höchstens abgewählt, wenn die Amis das Theater satt haben. Das ganze ist wie eine TV-Serie, die einfach eine Staffel zu lang ist und langsam langweilig wird. Der Ami will unterhalten werden und Trump hat sich mit seiner Omnipräsenz irgendwann abgenutzt. Irgendwie ist sein Stumpfsinn auch irgendwie abgenutzt, die Gags wiederholen sich. Langweilig! Zeit den Kanal zu wechseln.
    • rodolofo 10.02.2020 16:40
      Highlight Highlight Super Analyse!
      Und what's next?
      Bernie der zornige Alt-Revolutionär mit dem zu hohen Blutdruck?
      Oder Warren, die tüchtige und bodenständige Ami-Variante der "Schwäbischen Hausfrau" die dem Weissen Haus mal einen richtigen Frühjahrsputz verpasst?
      Klingt auch nicht unbedingt neu und aufregend...
      Schade, dass Greta nicht kandidieren darf!
      Die "Heilige Greta" als Präsidentin wäre doch mal RICHTIG Spektakulär!
  • chandler 10.02.2020 13:43
    Highlight Highlight Seit Trump Präsident ist lesen wir jede Woche was genau ihn jetzt bald zu Fall bringen wird oder welche Stolpersteine ihm im Weg stehen.
    Er wird jedoch leider 8 Jahre Präsident der USA sein, komme was wolle...
    • rodolofo 10.02.2020 14:04
      Highlight Highlight Das ist doch Zweckpessimismus!
      Je mehr wir unsere Erwartungen herunterschrauben, desto weniger sind wir dann enttäuscht, wenn es tatsächlich so übel laufen sollte.
      Diese Taktik ist verständlich und erinnert mich an meine Zeit im Zivilschutz, als ich nach anfänglichem Aufbegehren und die Instruktoren herausforderndem Fragen stellen, die mit gleichgültigem Schulterzucken, oder mit Gruppen-Bestrafungen beantwortet wurden, in eine resignative Lähmung verfiel. Nach drei Tagen war ich nur noch ein Schatten meiner selbst und hielt die Vorgänge und Zustände im Zivilschutz-Bunker bereits für normal...
    • Vanessa_2107 10.02.2020 17:00
      Highlight Highlight Zum Glück haben wir Chandler, der Alles betreffend Trump schon jetzt voraussagen kann.
  • Makatitom 10.02.2020 13:41
    Highlight Highlight Bitte die Steine so legen dass wenn er über einen stolpert sich amnächsten die Fresser aufschlägt, danke
  • CalibriLight 10.02.2020 13:37
    Highlight Highlight Trump wird wiedergewählt werden, frei nach dem Motto:

    "Nur die allerdümmsten Kälber wählen ihre Metzger selber".
  • Basti Spiesser 10.02.2020 13:36
    Highlight Highlight Zuerst einmal werden jetzt einige Demokraten wegen den Fälschungen im Mueller-Dossier ins Gefängnis gehen. Lindsey Graham war da eindeutig!
    • Tatwort 10.02.2020 14:00
      Highlight Highlight Welche Fälschungen? Butter bei die Fische...!
    • ursus3000 10.02.2020 14:10
      Highlight Highlight Und was ist denn der ? Staatsanwalt der Anklagt oder Richter der Verurteilt ? Von was träumst Du sonst noch ?
    • Basti Spiesser 10.02.2020 14:10
      Highlight Highlight @tatwort

      Das Stele-Dossier, das schwarze Buch (black ledger) von Manafort , welche als Beweismittel für die FISA-Abhörungsanträge der Trump-Kampagnen gedient haben. FBI-Direktor Wray hat zugegeben, das die Beweise für den FISA-Beschluss gefälscht waren und die Abhörung daher illegal war.
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 10.02.2020 13:27
    Highlight Highlight «Wenn Trump keine groben Fehler mehr macht, scheint seine Wiederwahl sicher», kommentiert Gordana Mijuk in der «NZZ am Sonntag»...
    Seit seiner Amtseinsetzung hat Trump praktisch NUR Fehler gemacht, aber weder die altehrwürdige, ziemlich auf den Hund gekommene NZZ, noch seine fanatisierte Anhängerschaft scheinen das zu bemerken!
    Die sehen nur "Dollars!" und "Bling Bling!", aber nicht, wie diese Dollars und all dieser Bling Bling-Glitzerkram zustandekommen, dass das Geschäftsmodell "Neo-Sklaverei zur Profitmaximierung" unsere Zivilisation beschleunigt gegen die ökologische Wand fährt...
    • Philipp L 10.02.2020 13:53
      Highlight Highlight Die NZZ ist eigentlich sehr Trumpkritisch, sie klammern sich aber auch nicht an jeden Strohhalm und sagen: das wars jetzt mit Trump. Sie schàtzen halt einfach seine Chancen realistisch ein.
    • Hansdamp_f 10.02.2020 14:06
      Highlight Highlight Die NZZ schreibt ja nicht, dass er ein guter Präsident sei (sie schreibt das Gegenteil), sondern lediglich, dass seine Wiederwahl gute Chancen hat.

      Dein Beissreflex ist zu sensibel eingestellt. Vielleicht den Artikel in der NZZ auch mal lesen vorher.
    • rodolofo 10.02.2020 16:48
      Highlight Highlight Ja vielleicht mal, wenn in einer abgelegenen Feriendestination ohne Internet-Empfang nur die NZZ zur Verfügung steht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Heinzbond 10.02.2020 13:26
    Highlight Highlight Das orangen Frettchen mit dem Clown drunter wird nicht mehr stolpern. Er hat bereits zuviel an der Demokratie von Amerika beschädigt, zuviel Angst bei potentiellen Whistleblowern gesäht. Zu sehr die Gesellschaft gespalten... Wir erleben den Beginn der Dynastie trump... Die nicht so kurzlebig sein wird wie es gut wäre...
  • Militia 10.02.2020 13:22
    Highlight Highlight 7 Mal Nein.
  • hans_freerider 10.02.2020 13:22
    Highlight Highlight Sorry Philipp Löpfe aber Teflon Donald wird auch die nächsten 4 Jahre dieses Gruselkabinett weiterführen und ja er wird als DER Präsident in die Geschichte eingehene welcher das US Politsystem zum kollaborieren gebracht hat. In 300 Jahren werden Sie noch von Donald erzählen. Jedesmal wenn sich jemand fragt darf dass der Präsident, werden Sie zurückgehen in die 8 Jahre Trump und Sie werden es finden. Unglaublich aber leider wahr. Die Wirtschaft wird bis zur Wahl nicht crashen und sorry was die Demokraten momentan aufführen ist lächerlich. Kein einziger Kandidat wird ihm das Wasser reichen
    • rodolofo 10.02.2020 13:39
      Highlight Highlight Wegen der Dürre?
    • Balikc 10.02.2020 14:13
      Highlight Highlight "kollaborieren"? Wohl eher kollabieren...
  • Sauäschnörrli 10.02.2020 13:21
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • MartinZH 10.02.2020 13:15
    Highlight Highlight Gemäss Umfragen verfügt Donald Trump unter so viel Zustimmung bei den US-amerikanischen Wählern, wie noch nie in seiner bisherigen Amtszeit! Die US-Wähler werden Trump eine zweite Amtsperiode bescheren – alle Fakten nicht beachtend.
    • Max Dick 10.02.2020 13:35
      Highlight Highlight Umfragen sahen vor einem Jahr auch Biden vorne in Iowa - hat ihm viel genützt.

      Es wird vom Gegenkandidaten der Demokraten abhängen und von der allgemeinen Stimmung im nächsten Herbst. Welche Themen beherrschen den Wahlkampf, wer gewinnt die Öffentliche Meinung, wer mobilisiert am Tage X besser.

      Ich persönlich würde heute einen Monatslohn wetten, dass Buttigieg gegen Trump gewinnt. Bei Bloomberg einen Tageslohn. Bei Biden würde ich vielleicht noch einen Kaffee wetten, und bei Sanders würde ich auf Trump setzen.
    • Triumvir 10.02.2020 13:41
      Highlight Highlight Noch einen Tag vor Bekanntgabe der Wahlergebnisse wurde ein Sieg von Clinton vorausgesagt - so viel zum Thema genaue Umfragen in den USA...das sind ebenfalls Fakten lieber Martin aus Zürich...
    • PHM 10.02.2020 14:20
      Highlight Highlight @MartinZH

      Zu Beginn der Amtszeit schnitt er besser ab. Auch wenn der Trend jetzt erstaunlicherweise positiv ist, so liegt seine Zustimmung immer noch tief im Vergleich mit anderen Präsidenten, und weit unter 50%.

      https://projects.fivethirtyeight.com/trump-approval-ratings/

      Übrigens aggregiert 'fivethirtyeight' hunderte Studien unter Berücksichtigung verschiedenster Gütekriterien. Es ist nicht so, dass der Wert aus der Quelle einfach so Pi mal Daumen geschätzt wurde.

      Zur Zeit kann wohl niemand voraussagen ob er noch eine Amtszeit bekommt. Ich halte es leider auch nicht für unwahrscheinlich.
    Weitere Antworten anzeigen

Analyse

Donald Trump verliert die Kontrolle – und den Verstand

«Black Lives Matter» ist zu einer Massenbewegung geworden. Weder der Präsident noch seine Partei können damit umgehen.

Die Senatoren der Grand Old Party (GOP) müssen immer häufiger ein für sie peinliches Ritual durchlaufen: Vor laufenden Kameras werden sie zu Aktionen oder Tweets ihres Präsidenten befragt. Meist murmeln sie dabei etwas Unverständliches in ihren Corona-Mundschutz, über den sie für einmal froh sind.

Jüngstes Beispiel ist der präsidiale Tweet zu einer Polizei-Aktion der Polizei von Buffalo. Stämmige Ordnungshüter hatten den 75-jährigen Martin Gugino brutal zu Boden gestossen. Der stadtbekannte …

Artikel lesen
Link zum Artikel