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Analyse

Die europäische Wirtschaft erleidet einen Schwächeanfall – zieht euch warm an

Die europäische Wirtschaft erleidet einen Schwächeanfall. Die Europäische Zentralbank macht eine Kehrtwende in ihrer Geldpolitik. Zieht euch warm an. Es ist Draghis letzte Chance.



Der Spruch ist so bekannt, dass ihn selbst meine Katze kennt: «Whatever it takes.» Er werde alles unternehmen, um die europäische Wirtschaft nicht absaufen zu lassen, versprach Mario Draghi vor rund sieben Jahren. Und der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB) hielt Wort: Mit quantitativem Easing und Negativzinsen hielt er das schaukelnde Euro-Boot über Wasser.

epa07419776 Mario Draghi, President of the European Central Bank (ECB), speaks during a press conference following the meeting of the Governing Council of the European Central Bank in Frankfurt Main, Germany, 07 March  2019.  EPA/ARMANDO BABANI

Überraschende Kehrtwende: EZB-Präsident Mario Draghi bei der Pressekonferenz. Bild: EPA/EPA

Vor zwei Monaten konnte Draghi gar stolz verkünden, die Kur habe angeschlagen. Die Wirtschaft in der Eurozone habe endlich an Fahrt aufgenommen, und der Patient könne aus der Reha entlassen werden.

Seit gestern geht er wieder an Krücken. Die Leitzinsen würden – wenn überhaupt – frühestens 2020 erhöht, erklärte Draghi. Zudem werde das Programm, das Banken erlaubt, günstige Kredite zu erteilen – ein Monster mit der Abkürzung TLTRO – wieder aufgenommen. Schliesslich werde die EZB ihr quantitatives Easing fortführen.

Gleichzeitig haben die EZB-Ökonomen ihre Wachstumsprognosen für die Eurozone drastisch reduziert. Höchstens 1,1 Prozent sollen es heuer werden, statt die zuvor in Aussicht gestellten 1,7 Prozent.

«Sollten wir in eine Rezession abgleiten, dann wird es wirklich gefährlich.»

Adam Posen

Drohender Brexit und Handelskrieg mit China werden als Gründe für die Kehrtwende genannt. Dazu kommt, dass sich die Weltwirtschaft nach Ansicht der Mehrheit der Ökonomen dem Ende eines Zyklus nähert. Eine Abschwächung liegt damit gewissermassen in der Natur der Sache.

Die Eurozone und die EZB sind schlecht darauf vorbereitet, denn die Leitzinsen befinden sich bereits auf einem Rekordtief. Für Zinssenkungen besteht daher kein Spielraum. «Furchterregend ist die Tatsache, dass die EZB keine Munition mehr hat», sagt der bekannte Ökonom und Geldpolitik-Spezialist Adam Posen. «Sollten wir in eine Rezession abgleiten, dann wird es wirklich gefährlich.»

Noch vor zwei Jahren feuerte die Weltwirtschaft aus allen Rohren. Die Ökonomen schwärmten von einem «synchronen Aufschwung», an den Börsen kannten die Aktienkurse nur eine Richtung: nach oben. Inzwischen hat sich die Stimmung eingetrübt. Obwohl die Weltwirtschaft im laufenden Jahr noch um etwa drei Prozent zulegen dürfte, mehren sich die pessimistischen Stimmen. Das Wachstum sei einseitig auf die USA verteilt, jammern die Wirtschafts-Gurus.

Tatsächlich wurden in Nordamerika in den letzten Monaten immer noch regelmässig rund 240’000 neue Jobs geschaffen. Es wird damit gerechnet, dass das Bruttoinlandprodukt mehr als zwei Prozent zulegen wird.

ARCHIVBILD ZUR MELDUNG, DASS DIE EZB DEN LEITZINS AUF NULL PROZENT HAELT, AM DONNERSTAG, 27. APRIL 2017 - epa04455458 The new building of the European Central Bank ECB (R) is illuminated while dominating the skyline of Frankfurt, Germany, on 20 October 2014 evening. The ECB is scheduled to inform the public on the status of the construction works on 22 October 2014.  EPA/FRANK RUMPENHORST

Das EZB-Hauptquartier in Frankfurt. Werden die Diskussionen um die Geldpolitik neu entfacht? Bild: EPA

Doch erste Wolken zeigen sich auch hier: Weil der Effekt der Steuerreform verpufft ist, werden die Unternehmensgewinne die Rekordwerte des letzten Jahres nicht mehr erreichen. Stattdessen nimmt das Staatsdefizit rasant zu. Trumps protektionistische Handelspolitik schliesslich ist ein Desaster: Das Leistungsbilanzdefizit befindet sich auf Rekordniveau.

In den vergangenen Jahren waren die Schwellenländer für mehr als die Hälfte des Wirtschaftswachstums verantwortlich. Derzeit leiden viele von ihnen unter einem starken Dollar. China – der wichtigste Player – schiebt derweil eine hausgemachte Krise.

In Europa sind die Gewichte ebenfalls ungleich verteilt. Der sogenannte Club Med – Spanien, Italien, etc. – ist angeschlagen, die italienische Wirtschaft befindet sich bereits in einer Rezession.

Selbst Klassenprimus Deutschland befindet sich in Nöten. Der Dieselskandal hat der Autowirtschaft zugesetzt, der trockene Sommer der Schifffahrt auf dem Rhein. Dazu kommt, dass die beiden grössten Banken – die Deutsche Bank und die Commerzbank – ins Trudeln geraten sind. Die Gerüchte über eine bevorstehende Fusion wollen nicht verstummen.

Eine Rezession würde die Diskussionen um die EZB neu entfachen. Deutsche Ordoliberale kritisieren seit Jahren Draghis lockere Geldpolitik. Um die harten EZB-Auflagen zu umgehen, liebäugelt die populistische Regierung Italiens mit einer Parallelwährung. In Ökonomenkreisen geht das Gespenst einer neuen These namens MMT um.

Mario Draghis Amtszeit läuft im Oktober aus. Bis dahin hat er Zeit, zu retten, was zu retten ist. Von Sprüchen wie «whatever it takes» ist er weit entfernt. Bei der Bekanntgabe seiner Kehrtwendung am Donnerstag bekannte er kleinmütig: «Wir befinden uns in einem dunklen Raum. Da rennt man nicht, da macht man kleinste Schritte.»

Ein chaotischer Brexit hätte für die EU verheerende Folgen

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Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • John Carter 09.03.2019 16:06
    Highlight Highlight Whatever it takes als Formel für Geld drucken bis sich die Balken biegen. Und das alles um den "Club Med" bei Laune zu halten. Das ist keine Strategie die Draghi umgesetzt hat, dass war und ist Verzweiflung ohne eine Lösung.

    Von den Verlusten der Sparer + Pensionskassen rede ich nicht mal.

    Keines der Länder hat Schulden abgebaut wie Kanzlerin Merkel empfohlen hat. Alle haben noch mehr Schulden aufgebaut + jetzt wo es wieder abwärts geht + man Schulden machen sollte, kann niemand mehr.

    Bravo Herr Draghi, tolle Leistung haben sie vollbracht. Und was ist ihr nächster Vorschlag....Enteignung!
  • Todesstern 08.03.2019 21:30
    Highlight Highlight Wo war den dieser Aufschwung? Habt ihr was gespührt?
  • Troxi 08.03.2019 18:55
    Highlight Highlight Es gibt einen viel grössseren Punkt der uns Sorgen bereiten sollte. Das schwarze Gold. Bzw seine Erträge für die USA. Denn das Bewusstsein für Grün wird auf kurze Sicht nicht abnnehmen. Der USD ist die Währung der Wirtschaft. Die USA ist verschuldet bis zum Abwinken. Brechen die Erdölerträge aus dem Handel weg, wird es gaaanz lustig. Da wird diese Minikrise ein Kindergeburtstag sein. Bezüglich Wachstum als Input für die Kommentatoren, IWF-Ökonomen haben rausgefunden, dass wir bei einem System mit deutlich weniger Schulden einen um 10% höheren Wohlstand hätten als heute.
  • m. benedetti 08.03.2019 16:47
    Highlight Highlight Wenn Deutsche Bank und Commerzbank fusionieren bringt das gerade gar nichts. Ich empfehle diesen Vortrag von Dr, Markus Krall
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  • Der Rückbauer 08.03.2019 16:46
    Highlight Highlight Nein, müsst Euch nicht warm anziehen. Ihr müsst Eure gelben Westen bereit legen.
    Hat da letzthin ein sog. Oekonom gefaselt, doch, doch, die EZB hätte ihr Pulver noch nicht verschossen, sie könne ja die Negativzinsen (welche dann auf die Sparer abgewälzt würden) auf 5 - 6% erhöhen.
    Ich glaube, das Schuldgeldsystem (USD Weltwährung, riesige Schuldenberge, laufend höheres Handelsbilanzdefizit, Euro schon zu Beginn eine Fehlgeburt) wird uns um die Ohren fliegen, wir, die Fleissigen, werden bezahlen und die Reichen werden immer reicher.
    • Troxi 08.03.2019 18:45
      Highlight Highlight Die Schweizer wollten zumindest keine Korrektur von diesem Fehlkonstrukt. Die VGI wurde ja mit Rund 70% abgelehnt....
  • Nathanael II 08.03.2019 15:56
    Highlight Highlight Es ist schon hart: unter denn Republikaner Bush wurde die amerikanische Wirtschaft beinahe an die Wand gefahren. Obama übernahm in der Mitte der Krise. Trump kann nun die zaghaften Früchte ernten und für sich beanspruchen. Gleichzeitig reitet er die Wirtschaft in den Abgrund, und in 5 Jahren kann dann ein Demokrat wieder die Scherben aufwischen und das Spiel beginnt von vorn.
  • zeitgeist 08.03.2019 15:28
    Highlight Highlight Endloses Wachstum ist eine Illusion. Wacht auf.
    • PC Principal 08.03.2019 15:52
      Highlight Highlight Wachstum funktioniert aber ziemlich gut. Vor 50, 100 Jahren hatten wir in Europa noch massives soziales Elend. Nun geht global die Armut zurück. Immer weniger Menschen leiden an Hunger. Und ein höherer Lebensstandard führt dazu, dass in fast allen Entwicklungsländern die Geburtenrate zurückgeht und die Kindersterblichkeit sinkt. Wirtschaftswachstum ist eben doch nicht so böse.
    • Nerthu 08.03.2019 16:07
      Highlight Highlight wachstum ist nicht grundsätzlichschlecht. nur irgendwann kann man nicht mehr wachsen. oder anders gesagt irgendwann ist die nachfrage gesättigt und die arbeitsabläufe optimiert.
    • redeye70 08.03.2019 19:04
      Highlight Highlight @PC Principal
      Diedes Wachstum ist aber überhaupt nicht nachhaltig. Deshalb wird der grosse Knall kommen und das Elend wird dann grösser sein als vor 100 Jahren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Couleur 08.03.2019 15:15
    Highlight Highlight Sollte es wirklich zu einer Rezession kommen, kämen die Notenbanken wegen den schon jetzt extrem tiefen Zinsen in ein massives Dilemma. Diesbezüglich am schlechtesten steht unsere SNB mit ihren Negativzinsen da. Die SNB hat es in den letzten Boomjahren einfach verpasst, das Niveau kontinuierlich leicht zu erhöhen und zu normalisieren. Und selbst wenn die Schweiz im Vergleich zum Euroraum wirtschaftlich besser abschneiden würde, käme man dadurch in ein erneutes CHF/EUR Dilemma, was auch tiefere Zinsen implizieren würde, wenn der EUR schwächelt. Eine wirklich tricky situation....
    • Hein Doof 08.03.2019 16:18
      Highlight Highlight Die SNB hatte in dieser Geschichte von Anfang an die Hebel nicht in der Hand.. Sie hatten aber auch nicht wirklich eine Möglichkeit dazu.
    • Couleur 08.03.2019 16:34
      Highlight Highlight Ich denke das der Fokus der SNB auf diesen Wechselkurs viel zu stark ist und war. Die Nachteile der Negativzinsen im Bezug auf die gesamte Bevölkerung überwiegen für mich.
  • Chili5000 08.03.2019 15:02
    Highlight Highlight Seit wann droht der EU ein Handelskrieg mit China?
    • B-Arche 08.03.2019 15:54
      Highlight Highlight Gar nicht. Die USA wollen es aber so aussehen lassen und es scheint zu funktionieren und die EU ins Hintertreffen (und an Putin) zu schubsen ist deren Politik.
    • AdvocatusDiaboli 08.03.2019 19:19
      Highlight Highlight Schon lange. China versucht nach und nach alles zu produzieren/kopieren was die EU produzieren kann. Da ist ein Handelskrieg vorprogrammiert.
  • andy y 08.03.2019 14:46
    Highlight Highlight Es wird so kommen, früher oder später. Die Auslöser die 2008 dazu führten hatten sich, trotz diverser Versprechen von Banken und anderer Verantwortlicher, nur kurzfristig geändert.
    • Cédric Wermutstropfen 08.03.2019 15:18
      Highlight Highlight Es gab eine Reihe von neuen Regelwerken, die genau die verantwortlichen Mechanismen stark eingedämmt haben, bspw. Basel III. Auf watson können Sie mit einem solchen Kommentar natürlich einfach auf Herzenfang gehen, das macht ihn aber nicht korrekt.
    • Troxi 08.03.2019 19:03
      Highlight Highlight @Cedric
      Ich hatte eine Arbeit über Vollgeld und das heutige System geschrieben. Dabei stiess ich auf eine Arbeit von einem Studenten aus Dentschland. In dieser wurden die Massnahmen überprüft in dem ein Kenner der Branche die Banken angefragt hatte für einen Kredit um die Buchhaltung danach zu inspizieren, der Kredit wurde umgehend wieder zurückgegeben. Eine kleine Raiffeisenbank machte mit. Resultat? Vernichtend! Reserven/Rücklagen wurden bspw keine gebildet. Daher bin ich skeptisch gegenüber diesen Massnahmen und Regelwerken.
    • Troxi 09.03.2019 13:29
  • Simon Probst 08.03.2019 14:41
    Highlight Highlight Schlagzeile: "Die Wirtschaft erleidet einen Aufschwung - die reichen werden noch reicher!!!"

    Andere Schlagzeile: "Die europäische Wirtschaft erleidet einen Schwächeanfall – zieht euch warm an"

    Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren - Kapitalismus 2019 :)
  • rodolofo 08.03.2019 14:30
    Highlight Highlight Andererseits MUSS die Wirtschaft ja abbremsen, bevor wir Menschen den ganzen Planeten leergefressen und mit Abfall übersät haben!
    Darm zieht Euch besser nicht zu warm an!
    Denn erstens ist Frühling und zweitens ist Klimaerwärmung.
    Die "Konsumsüchtigen im Hamsterrad" werden allerdings weiter rennen und weiter hamstern für den Fall, dass die Wirtschaft doch einmal ganz zum erliegen kommt.
    Damit verhindern sie genau das!
    (Das Paradoxon der rennenden Hamster in drehenden Hamsterrädern)
    • Mutbürgerin 08.03.2019 14:45
      Highlight Highlight Wenn die Wirtschaft nicht wächst, haben wir auch kein Geld, um unser überbordendes Sozialsystem am Leben zu halten. Rate mal, wer zuerst den Gürtel enger schnallen wird.
    • B-Arche 08.03.2019 17:00
      Highlight Highlight Mitbürgerin: Manche Schweizerische Argumentation hört sich an wie eine Schallplatte mit Sprung:

      Kritisieren von Saudi Arabien wegen des Staatsmords an Khashoggi: "Wenn wir nicht zu den Saudis halten können wir das Sozialsystem nicht finanzieren und Arbeitsplätze gehen verloren".

      Kritisieren von China wegen den Umerziehungslager mit Folter: "Wenn wir nicht zu China halten können wir das Sozialsystem nicht finanzieren und Arbeitsplätze gehen verloren".

      Anbiedern bei Putin und trotz seiner Hatz gegen Homosexuelle: "Wenn wir nicht zu Russland halten können wir das Sozialsystem ....."

      tbc.
    • Todesstern 08.03.2019 21:37
      Highlight Highlight Danke dafür B-Arche 👍
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 08.03.2019 14:25
    Highlight Highlight "Dazu kommt, dass sich die Weltwirtschaft nach Ansicht der Mehrheit der Ökonomen dem Ende eines Zyklus nähert."
    Und hat man die letzten Jahre dazu genutzen, die nötigen Strukturreformen anzugehen? Die Schulden abzubauen, die Belastung der Unternehmen durch Regulierungen zu erleichtern?
    Nein, alles wird bestimmt durch den Herbst 2015 und dem folgenden Aufstieg von Rechtpopulistischen Regierungen.
    • redeye70 08.03.2019 19:08
      Highlight Highlight Diese Regulierungen kamen nicht wegen lustig, sondern weil es bitter nötig war. Es geht nicht ohne Spielregeln, sonst artet es aus. Ist im Sport auch so.
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 08.03.2019 20:05
      Highlight Highlight Ich denke nicht das wir von den selben Regulierungen sprechen, dass man die Banken regulieren musste wurde mehr als klar.
  • Mutbürgerin 08.03.2019 14:20
    Highlight Highlight Irgendwas scheint Trump besser zu machen, als die ganze Welt, die glaubt, ihn kritisieren zu dürfen.
    • aglio e olio 08.03.2019 14:38
      Highlight Highlight Hochstapeln zum Beispiel. ;)
    • andy y 08.03.2019 14:47
      Highlight Highlight Genau, lügen, hochstapeln, denunzieren, ausgrenzen, verharmlosen, dramatisieren....
      Nicht abschliessend
    • dan2016 08.03.2019 14:55
      Highlight Highlight die Erklärung dazu findet sich im Text. Bezüglich Lesefreude scheinen Sie und Trump etwas gemeinsam zu haben.
  • Lexxus0025 08.03.2019 14:18
    Highlight Highlight 🤣 das konstrukt wirtschaft mit dem man erneut versucht das gemeine volk zu verskalven.
    Die kirche hat früher auch seuchen, plagen und was weiss der teufel alles heraufbeschworen, wenn man nicht ein braver monogam lebender christ ist und bleibt.
    Seit ungefähr 20 jahren hält dieser glaube wirtschaft zunehmend einzug in orte an welchen es nichts zu suchen hat: unis, krankenhäuser, schulen, mieten...
    Immer mit erhobenem zeigefinger und der mahnung sich zu verausgaben bei der arbeit, sonst sinkt irgendeine zahl die plötzlich alles auf den kopf stellt.
    Bitte lasst und aufwachen 😁
  • #Technium# 08.03.2019 14:05
    Highlight Highlight Hört doch auf mit dieser Panikmache. Seit Jahren werden solche Apokalypsen-Märchen erzählt und nichts ist passiert. Die Wirtschaft der EU wird weder untergehen noch wird es sonst irgendeine Krise geben.
    • Sandromedar 08.03.2019 14:46
      Highlight Highlight Panikmache? Ich denke wenn die Mittel langsam ausgehen - die ein ausgehöltes, undurchschaubar gewordenes System, die letzten 10Jahre künstlich am Leben gehalten haben - dann ist Angst legitim.

      Die Frage ist dabei eigentlich nicht wann, sondern wie der nächste Kollaps folgt!
  • Paradise 08.03.2019 13:58
    Highlight Highlight Jaja die ach so tolle EU in Nöten.

    • NinjaGaiden 08.03.2019 14:29
      Highlight Highlight Ich weiss nicht wo ich das letzte Mal gehört habe, dass die EU "toll" sei. :D
    • Paradise 08.03.2019 15:57
      Highlight Highlight Das war sarkastisch :)

      Menno so viele Blitze :(
    • ujay 08.03.2019 16:38
      Highlight Highlight @Paradise. Bei solchen Kommentaren aus der Schweiz, deren Exportindustrie grösstenteils vom EU Raum abhängig ist, kann ich mir ein Schmunzeln nicht verkneifen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bert der Geologe 08.03.2019 13:49
    Highlight Highlight Oder zotiger formuliert: Im Darkroom hat schon mancher den Schwanz eingezogen.
    • violetta la douce 08.03.2019 16:34
      Highlight Highlight grüssel...

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