Wirtschaft
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President Donald Trump hugs the American flag as he arrives to speak at Conservative Political Action Conference, CPAC 2019, in Oxon Hill, Md., Saturday, March 2, 2019. (AP Photo/Carolyn Kaster)

Bild mit Flagge: Trump an seinem wirren Auftritt vor den Konservativen. Bild: AP/AP

Analyse

Trump hat die Grand Old Party in eine autoritäre Bewegung verwandelt

Zu Abraham Lincolns Zeiten haben die Republikaner den Sklaven die Freiheit geschenkt. Heute folgen sie blind ihrem rassistischen Führer Donald Trump. Das ist nicht nur für die US-Demokratie gefährlich.



Die peinliche Umarmung der amerikanischen Flagge war das eine, die wirre Rede, gespickt mit Profanitäten, das andere. Trumps Auftritt am Samstag an der Conservative Political Action Conference (CPAC) schrie nach professioneller Hilfe. Doch sie kam nicht. Stattdessen erinnerte das Spektakel an längst überwundene Zeiten: Die Zuhörer tobten und jubelten ihrem Führer kritiklos zu.

In this photo provided by the Library of Congress, Abraham Lincoln is pictured in a three-quarter length portrait, seated and holding his spectacles and a pencil. This image was taken by photographer Alexander Gardner at Gardner's Gallery, Washington, D.C., on February 5, 1865, during the Civil War. (AP Photo/Library of Congress/Alexander Gardner)

Hat die Grand Old Party gegründet: Abraham Lincoln, bis heute der populärste US-Präsident. Bild: AP Library of Congress

Abraham Lincoln gründete einst die Republikanische Partei, um die USA von der Sklaverei zu befreien. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts war die Grand Old Party (GOP) der Garant für Liberalismus und Freiheit. Für Rassismus und Unterdrückung der Schwarzen – vor allem in den Südstaaten – waren damals die Demokraten zuständig.

Heute ist die einst so stolze GOP zu einem sektenartigen Kult geworden. Obwohl Trump die meisten Werte der Republikaner mit Füssen tritt, obwohl er Kriegshelden wie den kürzlich verstorbenen John McCain verspottet, folgen ihm die Parteimitglieder bereitwillig.

Die Unterwerfung ist total. «Sie haben den Insassen im Oval Office zu einem Fetisch erhoben, obwohl er nicht einmal konservativ ist», sagt Mike Murphy, ein langjähriger republikanischer Parteistratege in der «Washington Post». «Es geht nur noch darum: Wir gegen die anderen. Wir haben recht, die anderen sind böse. Das hat diesen Trump-Kult geschaffen, der nun die Partei dominiert.»

Republikanische Abgeordnete oder Senatoren, die Trump kritisieren, begehen politischen Selbstmord. Nur diejenigen, die nichts zu verlieren haben, wagen es noch. Senator Lamar Alexander beispielsweise hat sich gegen die von Trump ausgerufenen Notstandsgesetze ausgesprochen. Er tritt bei den nächsten Wahlen nicht mehr an.

epa07405028 Republican Senator of South Carolina Lindsey Graham speaks at the 46th annual Conservative Political Action Conference (CPAC) at the Gaylord National Resort & Convention Center in National Harbor, Maryland, USA, 28 February 2019. The American Conservative Union's CPAC continues through 02 March.  EPA/ERIK S. LESSER

Zum Speichellecker verkommen: Graham Lindsay. Bild: EPA/EPA

Einst für ihre eigenständige Meinung gefeierte republikanische Senatoren hingegen sind verstummt, etwa Mitt Romney. Oder sie haben sich in eigentliche Speichellecker verwandelt. Zu den ganz Üblen unter ihnen gehören der ehemalige McCain-Kumpel Lindsay Graham, aber auch der Mehrheitsführer im Senat, Mitch McConnell.

Trumps Dominanz der GOP wird untermauert durch seine Symbiose mit Fox News. Im «New Yorker» hat Jane Mayer kürzlich nachgezeichnet, wie aus dem einst konservativen TV-Sender eine eigentliche Propagandamaschine für den Präsidenten geworden ist.

Fox News verbreitet nicht nur die Politik von Trump, ohne sie zu hinterfragen. Der Sender heizt die Basis an, wie die Medienprofessorin Nicole Hemmer ausführt : «Fox misst nicht nur die Temperatur der Basis. Fox hebt die Temperatur an. Es ist ein Radikalisierungs-Modell.»

Bill Kristol ist ein zum Trump-Gegner mutierter Republikaner. Einst war er eine führende Stimme der Neocons und regelmässiger Gast bei Fox News. Heute sagt er: «Der Sender hat sich stark verändert. Einst war er konservativ, aber nicht verrückt. Jetzt sendet er nur noch Propaganda.»

President Donald Trump shakes hands with Fox News Channel's Sean Hannity, right, during a campaign rally Monday, Nov. 5, 2018, in Cape Girardeau, Mo. (AP Photo/Jeff Roberson)

Ein unheimliches Gespann: Trump und Sean Hannity. Bild: AP/AP

Trump nimmt direkt Einfluss auf das Programm von Fox News. Häufig schaltet er sich live in die Sendungen ein, vorwiegend in die Morgenshow Fox & Friends. In einem Interview mit seinem Kumpel Sean Hannity, der aktuelle Star bei Fox, drohte er kürzlich direkt seinen Parteimitgliedern. Wer bei den kommenden Notrechts-Abstimmungen im Senat gegen ihn sei, der werde «sich in grosse Gefahr begeben».

Die Türen zwischen dem Weissen Haus und Fox News sind durchlässig. Fox-Kommentator John Bolton ist nun nationaler Sicherheitsberater, Fox-Kommentatorin Heather Nauert wurde von Trump als UN-Botschafterin nominiert, zog sich jedoch im letzten Augenblick zurück. Bill Shine, einst einflussreicher Programmdirektor bei Fox News – er musste wegen Anklagen von sexueller Belästigung zurücktreten – ist heute Trumps Kommunikationschef.

Umgekehrt ist seine Vorgängerin auf diesem Posten, Hope Hicks, oberste PR-Frau bei 21st Century Fox. Trump soll jeden Abend mit Sean Hannity und regelmässig mit Rupert Murdock, dem Fox-Eigentümer, telefonieren.

Angesichts dieser engen Verbindungen ist es nicht verwunderlich, dass die Geschichte einer jungen Fox-News-Journalistin nie ausgestrahlt wurde: Sie hatte als erste die Geschichte von Trumps Verbindung mit dem Pornostar Stormy Daniels recherchiert. Der moralische Kollaps, die Degenerierung des grössten US-TV-Senders zu einer faschistoiden Propaganda-Maschine sind nicht nur eine Gefahr für die amerikanische Demokratie geworden.

In der «New York Times» stellt Thomas Friedman unmissverständlich fest: «Wenn Amerika, die einflussreichste Demokratie der Welt, einen Führer hat, der absolut keine Scham kennt, der von einer rückgratlosen Partei unterstützt wird, die bereit ist, sich jederzeit für Trump zu prostituieren – und wenn beide von einem De-facto-Staatssender namens Fox unterstützt werden – dann wird dies zu einer Jagdlizenz für Führer rund um den Globus.»

Die brisantesten Momente von Michael Cohens Auftritt

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Video: watson

Diese Demokraten kandidieren gegen Trump

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    Alle Leser-Kommentare
  • EndeGelände 06.03.2019 23:56
    Highlight Highlight fox news ist republikanische propaganda, cnn demokratische.

    if you dont read the newspaper you‘re uninformed if you do read it you‘re misinformed...
  • flyingdutch18 06.03.2019 23:51
    Highlight Highlight Noam Chomsky hat nicht zu Unrecht gesagt, die Republikanische Partei unter Trump ist die gefährlichste Organisation der Welt.
  • rodolofo 06.03.2019 21:06
    Highlight Highlight In seiner ganzen Verlogenheit und Niederträchtigkeit ist Trump eigenartigerweise das ehrlichste Gesicht des US-Imperialismus und dessen Antrieb, der aus nichts ausser Gier besteht, einer Gier nach dem "Grossen Fressen"...
  • AdvocatusDiaboli 06.03.2019 19:46
    Highlight Highlight Kleine Hiobsbotschaft aus der Realität für Herr Löpfe:

    Die Republikaner verloren zwar ständig Schwarze Wähler und Mitglieder, in den letzten Jahrzehnten. Ausgerechnet Donald Trump gelang es diesen Trend umzukehren. Vor allem bei Schwarzen Männern können die Republikaner nun ein rasantes Wachstum an Mitglieder verzeichnen.
    • swisskiss 06.03.2019 21:31
      Highlight Highlight Bünzli Bär: Faktisch Falsch! Bei Bush wählten 11% der Schwarzen republikanisch. Bei Trump 8%.

      Die midterms haben klar gezeigt, welche Partei die Afroamerikaner wählen. 44 demokratische und 2 republikanische Abgeordnete schwarzer Hautfarbe sprechen eine deutliche Sprache.

      Da nützen auch die Gefälligkeitsumfragen von Rasmussen nichts.

      "Rasantes Wachstum" Lol. Weniger als 2% der Mitglieder der rep. Partei sind schwarz. Und nun erfolgt ein "rasantes Wachstum " von über 50%. Nun sind die bei 3 %. Tolle Statistik!
    • Kramer 06.03.2019 23:23
      Highlight Highlight In Prozent gerechnet mag das zutreffen; von 2 auf 4 Prozent wären 100 % Wachstum, aber absolut gesehen, ist es vernachlässigbar.
    • AdvocatusDiaboli 07.03.2019 05:47
      Highlight Highlight @swisskiss Lach du nur. Die Demokraten waren auch am lachen. So sehr das sie am Ende verloren haben.

      @Kramer Die GOP muss bei Minderheiten nicht gewinnen. Sie kann aber mit jeglichem Wachstum den Demokraten empfindlichen Schaden zurichten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mietzekatze 06.03.2019 18:46
    Highlight Highlight Ich frage mich, wie sich die Trump-GOP Vertreter verhalten werden wenn er mal nicht mehr ist.. wird es dann das grosse erwachen geben wie bei anderen Führern? Wird die Partei langfristig darunter leiden, da sie jetzt bewiesen hat, dass sie sich von so jemandem instrumentalisieren lässt? Dass sie bereit ist jegliches Verhalten zu tolerieren? Werden sie ihre Fehler eingestehen und zu Kreuze kriechen? Das zu sehen, darauf freue ich mich wirklich!
    • Tom H 07.03.2019 20:50
      Highlight Highlight Das frage ich mich auch. Es wird aber wohl so wie immer sein:
      Am Schluss war niemand einer dieser Mitläufer/Speichellecker, sondern schon „immer“ oder einer der ersten Kritiker von Trump, es waren immer die „anderen“ und man hat sich nur an die Weisung/Parteilinie gehalten (Befehle befolgt).
      Und das schlimme ist, es wird nicht lange dauern, bis im Post-Trump-Zeitalter Gras über die Sache gewachsen ist und es keinen mehr interessiert, was gewesen ist.
  • amore 06.03.2019 18:46
    Highlight Highlight Wer bei den kommenden Notrechts-Abstimmungen im Senat gegen ihn sei, der werde «sich in grosse Gefahr begeben».
    Hat er das wirklich gesagt? Hat das ein Präsident eines demokratischen Landes gesagt? Wenn ja, was hat denn der für ein Demokratieverständnis? Schrecklich!
  • Lowend 06.03.2019 17:06
    Highlight Highlight Typische Merkmale eines Soziopathen (Trump?) sind:

    Mangelnde Fähigkeit und Bereitschaft, sich in andere hineinzuversetzen und Mitgefühl zu empfinden. ✅

    Unfähigkeit zur Verantwortungsübernahme, gleichzeitig eine klare Ablehnung und Missachtung sämtlicher sozialer Normen Regeln und Verpflichtungen. ✅

    Unfähigkeit, längerfristige Beziehungen aufrechtzuerhalten, jedoch keine Probleme mit der Aufnahme neuer Beziehungen. ✅

    Geringe Frustrationstoleranz, Neigung zu aggressivem und gewalttätigem Verhalten. ✅

    Fehlendes Schuldbewusstsein. ✅

    Unfähigkeit, aus sozialen Erfahrungen zu lernen. ✅
    • Deckardcain 06.03.2019 18:04
      Highlight Highlight Selbst wenn Trump Soziopath wäre, würde ich nicht die schuld an die Soziopathie schieben, sondern eher an seine Dummheit
    • Til 06.03.2019 19:59
      Highlight Highlight Schuld sind vor allem die Dummköpfe, die ihn gewählt haben und diejenigen, die ihn unterstützen. Alleine hätte er keinerlei Macht
    • swisskiss 06.03.2019 21:33
      Highlight Highlight Deckardcain: Trump ist nicht dumm! Er hat nur extrem viel Pech beim Denken...
  • Toni.Stark 06.03.2019 17:00
    Highlight Highlight Sie haben es immer noch nicht verkraftet. Die Journalisten schreiben sich die Finger wund. Es wird nichts ändern. Donald Trump ist Präsident der USA. Er ist es. Er. Niemand sonst. Get. Over. It!
    • Sandro Lightwood 06.03.2019 17:12
      Highlight Highlight Ja er ist es. So what?
    • Juliet Bravo 06.03.2019 17:23
      Highlight Highlight Ja er ist Präsident. Und weil er ein ziemlich mieser Präsident ist, wird er kritisiert. Das ist ja noch nicht verboten, oder?
    • Blutgrätscher 06.03.2019 17:36
      Highlight Highlight Na im Textverständis gibt das höchstens ne 2...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chrigi-B 06.03.2019 16:45
    Highlight Highlight Bis jetzt läuft alles wie immer im Lande der unbegrenzten Dummheit. Die Politiker reden sich den Mund wund, MSNBC & Fox News sind PR Agenturen der jeweiligen Partei. Die Gerichte stehen fest und sicher mit beiden Beinen. Hört doch endlich auf mit der verdammten Panikmache! Wir haben mehr als genügend Probleme in Europa. Da kommt mir so spontan Polen, Ungarn, Frankreich, Italien in den Sinn. Wir haben immer noch keinen Marshallplan für Afrika. Ende Frühling startet das grosse Ersauffen erneut im Mittelmeer. Könnten wir uns bitte um die dringenden Probleme kümmern, welche uns direkt betreffen??
    • Philipp Löpfe 06.03.2019 16:54
      Highlight Highlight Ein autoritäres Amerika würde uns sehr direkt betreffen.
    • Chrigi-B 06.03.2019 17:02
      Highlight Highlight Herr Löpfe, es scheint als hätte sich der Donald einen permanenten Platz in ihrem Kopf ergattert? Er hält sich an Gerichtsentscheide, der Rest ist absolut irrelevant. Amerika ist Lichtjahre davon entfernt ein autoritäres Land zu werden! Die Demokraten haben ja die einte Kammer und hauen subpoenas raus wie die Weltmeister.

      Fazit: Amerika ist in einem stabilen Zustand, auch wenn Journalisten dies nicht wahrhaben möchten.
    • Juliet Bravo 06.03.2019 17:07
      Highlight Highlight Denk nach Chrigi-B. Mit diesem Argument kannst du jeden Bericht/Kommentar zensieren. Es gibt ja immer andere „wichtigere“ Themen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dominik Treier 06.03.2019 16:41
    Highlight Highlight Es war doch schon immer so bei radikalen Regimen, es wird immer mehr ausprobiert wie sehr man Randgruppen, Schwache, Arme, Ausländer und Kranke drangslalieren und ihnen die Berechtigung auf ein anstädniges Leben absprechen kann und immer tolleriert es der kleine Bürger, weil "er ja nicht betroffen ist"... Die Propaganda die verbreitet wird wird geglaubt, alle anderen sind immer schuld und die Wirtschaft und deren Vetreter tun eben das, was sie in ihre Position gebracht hat, ruhig sein, abschöpfen und Arschkriechen. Nicht Krieg wird die Menscheit zerstören sondern Hass, Neid, Missgunst und Gier
  • maylander 06.03.2019 16:33
    Highlight Highlight Der letzte vernünftige republikanische Präsident war Eisenhower. Danach ging es immer schneller bergab. Es ist zu befürchten, dass mit Trump noch lange nicht der Tiefpunkt erreicht ist.
  • Gurgelhals 06.03.2019 16:16
    Highlight Highlight Ich würde das anders formulieren: Nicht Trump sondern die GOP selbst hat sich in eine offen autoritäre Bewegung verwandelt.

    Das erschreckende ist ja, dass diese Partei zwecks Machterhalt der weissen Oberschicht bereit ist, selbst die grundsätzlichsten demokratischen Prinzipen über Bord zu werfen. Offensichtlich steht die GOP nur zur Demokratie, solange die demographischen Verhältnisse so gepolt sind, dass am Ende eh die reichen, weissen, christlichen alten Männer entscheiden. Da dies nicht mehr gegeben ist, arbeitet man nun konsequent auf den Systemwechsel zu einer autoritären Oligarchie hin.
  • Bud Spencer 06.03.2019 16:09
    Highlight Highlight Idee: mir machen ein weltweites Crowdfunding, kaufen mit der Spendenhilfe von ein paar Milliadären Fox News von Murdoch und schmeissen Hannity, Ingraham und Carlson raus und ersetzen sie durch normale, von mir aus konservative, Anchors. Wer ist dabei??
  • Bud Spencer 06.03.2019 16:05
    Highlight Highlight Lindsey Graham ist ein ganz jämmerlicher. War am Anfang einer wenigen neben McCain und Flake, die DT die Stirn boten. Was für eine Träne.
  • Gigi,Gigi 06.03.2019 16:03
    Highlight Highlight Lincoln ging es gar nie darum, die Slaverei in den Südstaaten aus humanitären Gründen abzuschaffen, sondern dies war ihm nur Mittel zum Zweck um Verbündete zu finden, die mit ihm die Union retten. Daher ist auch die Kausalität der Gründung der Republikaner aus diesem Grund falsch!
    Mehr noch, von Lincoln gibt es ganz üble rassistische Zitate!
    • Philipp Löpfe 06.03.2019 16:32
      Highlight Highlight #Gigi: Das ist üble Geschichtsverfälschung. Ursprünglich wollte Lincoln tatsächlich die Union retten. Doch im Laufe des Bürgerkrieges ging es vor allem um die Befreiung der Sklaven.
    • Bud Spencer 06.03.2019 16:55
      Highlight Highlight @Gigi: Quellen?
    • Snowy 06.03.2019 17:00
      Highlight Highlight Wer hat nun recht?

      Quellen wären nett.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kramer 06.03.2019 16:01
    Highlight Highlight Ganz so weit sind wir noch nicht; Trump sieht Putin klar als Vorbild, und er versucht für sich in den USA ein ähnliches System aufzuziehen. Aber der Widerstand organisiert sich, und die USA sind nicht Russland; das Verständnis für Freiheit und Demokratie ist tief verankert.
    Un wie heisst es so schön, manchmal muss man einen Schritt zurück gehen, um zwei vorwärts machen zu können.
    • Xonco aka. The Muffin Man - Eingebünzelt 06.03.2019 17:32
      Highlight Highlight Das Verständnis für Freiheit ist tatsächlich sehr tief verankert.

      Sagen unter Garantie auch die Dunkelhäutigen Einwohner ü50.

    • amore 06.03.2019 18:39
      Highlight Highlight Hoffen wir!
  • Scaros_2 06.03.2019 15:52
    Highlight Highlight Historisch gesehen haben wir mit der NSDAP, Hitler und den Verbrechen der Nazis ein Paradebeispiel. Wir hatten auch Stalin, Musolini und wie sie alle heissen. Wir haben China.

    Aber ja, der Mensch, dumm und Naiv, wiederholt die Geschehnisse immer wieder und vielleicht braucht es wirklich wieder ein Krieg der den Leuten die Augen öffnet.
    • Käpt'n Hinkebein 06.03.2019 16:02
      Highlight Highlight Krieg braucht es nie.

      Aber ich weiss, was du meinst.
    • Paradise 06.03.2019 16:42
      Highlight Highlight Niemand wünscht sich krieg.

      Aber wenn man krieg mit donaldtrump aufwägt.

      Hmmmm...

      🤔
    • Pafeld 06.03.2019 16:43
      Highlight Highlight Vermutlich sind die USA gerade deshalb so anfällig auf einen autokratischen Führer, weil sie innenpolitisch noch keine Erfahrung damit gemacht haben. Sie waren zwar sehr wohl an jedem Konflikt beteiligt, bei dem ein solcher gestürzt werden sollte, sie selbst haben sich aber immer auf einer bewusst patriotisch-demokratischer Schiene bewegt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Alpöhy 06.03.2019 15:48
    Highlight Highlight Berlusconi war ein guter Lehrer...

«Überall übernehmen die Killerclowns die Macht» – das steckt dahinter

Diese «Guardian»-Kolumne ist viel zu gut, um sie zu verpassen! Wir fassen die wichtigsten Punkte der messerscharfen Polit-Analyse zusammen.

Der britische Autor George Monbiot hat für den «Guardian» eine messerscharfe Analyse verfasst. Sie dreht sich um Killerclowns in der Politik und globale Oligarchen.

Die lesenswerte Kolumne ist auf Englisch verfügbar. Wir fassen die wichtigsten Punkte zusammen:

Monbiot meint damit Politiker à la Trump oder Boris Johnson, die mit ihren Mätzchen und Kapriolen auffallen. Er bezeichnet diese Figuren als «lächerliche Muskelmänner», die sich oft als Schwächlinge herausstellten. Sie würden sich …

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