Wirtschaft
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FILE - This Thursday, Nov. 19, 2015, file photo, shows the Ford badge in the grill of a pickup truck. Ford is telling owners of about 2,900 2006 Ranger pickup trucks not to drive them after discovering that a man was killed in a wreck involving an exploding Takata air bag inflator. The death occurred July 1, 2017, in West Virginia. (AP Photo/Keith Srakocic, File)

Ford alleine investiert über 11 Millarden Dollar in E-Autos.  Bild: AP/AP

Die Jagd auf Tesla ist eröffnet – US-Autokonzerne buttern Milliarden in E-Fahrzeuge



Der zweitgrösste US-Autobauer Ford will sein Engagement bei Elektroautos massiv erhöhen. Der Konzern werde bis 2022 über elf Milliarden Dollar in batteriebetriebene und Hybrid-Fahrzeuge investieren, kündigte Ford-Manager Jim Farley bei der Detroiter Automesse an.

Bislang hatte das Unternehmen 4.5 Milliarden Dollar bis 2020 hierfür aufwenden wollen. Noch ist der Anteil von E-Autos in den USA und den meisten anderen grossen Märkten verschwindend gering. Doch aufgeschreckt vom Hype um Tesla forcieren die grossen Autokonzerne ihre Bemühungen inzwischen deutlich.

Ford bietet mit dem Focus bislang erst ein US-Modell als E-Version an. Diese Palette solle deutlich erweitert werden. Ab dem kommenden Jahrzehnt will Ford auch seinen Verkaufsschlager, den Pick-up-Truck F-150, als Hybrid-Version auf den Markt bringen. Rivale General Motors will bis 2023 mindestens 20 Modelle als E-Auto anbieten.

VW in der Defensive

Auch Volkswagen kündigte an der Automesse an, bis 2020 mehr als 3.3 Milliarden Dollar in die Entwicklung und Produktion neuer Modelle in Nordamerika stecken zu wollen. Etwa 1.2 Milliarden Dollar seien für die USA vorgesehen, teilte der Konzern am Sonntag mit.

Tesla-CEO tüftelt am Hirn 2.0

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Video: watson

«Wir wollen Marktanteile gewinnen und von einem Nischenanbieter zu einer bedeutungsvollen Marke in den USA werden», sagte VW-Nordamerikachef Hinrich Woebcken. Der Dieselskandal hat VW in den USA Geschäft gekostet. Seither bemüht sich der Autobauer wieder Fuss zu fassen. (sda/dpa/reu)

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36Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • mAJORtOM95 15.01.2018 09:21
    Highlight Highlight Ich denke wir können in Zukunft auch gut ohne die heute grossen Automarken leben. Neue Marken wie Tesla mischen den Markt auf und bringen mit neuer Innovation Schwung in die Automobilindustrie.
    Auf eine Marke, die Abgastests verfälscht, kann ich dabei getrost verzichten.
    • Pisti 15.01.2018 22:15
      Highlight Highlight Naja der VW-Konzern, wird mit dem E-Porsche, Tesla bald richtig einheizen!


  • w'ever 15.01.2018 08:51
    Highlight Highlight einerseits good news, dass die autobauer vermehrt auf e-autos setzen. aber ich sehe da mehr ein versorgungsproblem. die infrastruktur wird leider in zehn jahren nicht vorhanden sein. und von wo soll der strom für die evt vielen e-autos kommen?
    • Raffaele Merminod 15.01.2018 15:53
      Highlight Highlight Ich sehe nur ein Infrastrukturproblem.
      Wer in der Stadt in einem Block wohnt ohne Tiefgarage, muss irgendwo sonst sein Auto laden können und ich befürchte das die Städte es verpassen die entsprechende Infrastruktur dafür bereitzustellen.
      Das sieht man schon bei den Mietvelos. Paris hat frühzeitig gehandelt, viele andere Städte dagegen haben es verschlafen und fluchen über das Chaos wegen der privaten Anbieter.
    • dmark 15.01.2018 20:22
      Highlight Highlight Induktive Aufladung... Klitzekleines Problem. Mit 'nem Herzschrittmacher hast du dann aber gelitten.
      Gut dabei - es geht schnell.
  • DerHans 15.01.2018 06:56
    Highlight Highlight Bei VW kann der Wecker noch so oft klingeln, die drücken immer wieder den Snooze Button.
    • 7immi 15.01.2018 08:46
      Highlight Highlight es geht in diesem artikel um den amerikanischen kontinent, oder habe ich mich verlesen? somit ist es irgendwie logisch, dass vw nicht gross in die forschung in amerika investiert, da sie in europa bereits forschungszentren haben und betreiben.
    • DerHans 15.01.2018 09:18
      Highlight Highlight Ach so, weil die Forschung in Amerika nicht in Europa genutzt werden kann? Sie schlafen auf allen Kontinenten tief und fest und träumen weiterhin vom sauberen Diesel.
    • 7immi 15.01.2018 10:09
      Highlight Highlight @der hans
      wenn man die forschungsinfrastruktur und spezialisten in deutschland , österreich und der slovakei hat baut man nicht in den usa das gleiche nochmals auf. für einen objektiven vergleich müsste man die globalen ausgaben betrachten. und nein, das tun sie definitiv nicht. sie stellen einfach nicht jedes papierkonzept medienwirksam vor.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Teslanaut 15.01.2018 06:44
    Highlight Highlight Tolle Überschrift! „Jagd auf Tesla eröfffnet!“ Na und? Tesla hat sämtliche Patente freigegeben in der Hoffnung, dass die E-Mobilität wächst - die „Konkurrenz kann sich bedienen! Die deutschen Hersteller sind immer noch auf Kriechgang und bitten den Bund um eine von den Steuerzahlern finanzierte Ladeinfrastruktur. Tesla schreibt zwar keine schwarzen Zahlen, aber die Infrastruktur steht!
    • Typu 15.01.2018 07:13
      Highlight Highlight Welche Patente wären das genau?
    • Joe924 15.01.2018 08:08
      Highlight Highlight Sind wohl zuviele um sie alle einzeln aufzulisten
      Benutzer Bild
    • 7immi 15.01.2018 08:27
      Highlight Highlight @teslanaut
      ist schon so. man will aber nicht tesla einholen, sondern den nächsten sprung schaffen. denn tesla zeigt die grenzen der derzeitigen technologie auf. es gilt, neue wege zu gehen, speziell batterietechnisch aber auch die fahrzeugkonzepte an sich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Matrixx 15.01.2018 06:29
    Highlight Highlight Wenn bestehende Autobauer bestehende Modelle zu E-Autos umbauen, wird das aber nichts. Das zeigt sich beim VW E-Golf genauso wie beim Ford E-Focus.
    Vielleicht ist genau das das Ende der grossen Autobauer und sie werden abgelöst durch Tesla, Nio etc.
    • DonDude 15.01.2018 07:11
      Highlight Highlight Tesla wohl eher nicht. Die werden in naher Zukunft von der Bildfläche verschwinden.
  • Zeit_Genosse 15.01.2018 05:31
    Highlight Highlight So geht Aufschwung. Und dann die U-Steuern tief halten und viele Arbeitsplätze entstehen. Die Gigacity liefert die Millionen Akkus. Die USA kurbeln die Binnenwirtschaft an. Denn jetzt muss jeder E-Car haben. Auf Kredit versteht sich. Dann kommt noch der Hype Smartehouse dazu, und, und...
    • Dharma Bum(s) 15.01.2018 10:55
      Highlight Highlight Wann kommt der SmartComment?

«Eine Kuh macht mein Auto kaputt und ich muss einen Teil bezahlen. Wieso?»

Roland (34): «Am vergangenen Wochenende bin ich in einen Alpabzug geraten. Eine Kuh hat dabei mein Auto beschädigt. Jetzt soll ich einen Teil des Schadens übernehmen, obwohl ich auf der rechten Strassenseite angehalten habe. Wieso?

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