Das günstigste E-Auto in Deutschland gibt es nun für 5900 Euro
Seit Anfang Jahr verkauft Dacia den Elektro-Kleinwagen Spring in Deutschland ab 11'900 Euro – satte 5000 Euro günstiger als der reguläre Preis von 16'900 Euro. Nun kommt die neue staatliche Kaufprämie für E-Autos von bis zu 6000 Euro dazu. Damit halbiert sich der Preis im besten Fall auf 5900 Euro. Günstiger gibt es auch keinen Verbrenner.
Der Herstellerrabatt läuft vorerst bis Ende Februar. Danach könnte der Preis entsprechend auf 10'900 Euro steigen. Zum Vergleich: In der Schweiz bietet Dacia den Spring ab 17’700 Franken an.
Zu beachten gilt, dass die staatliche Kaufprämie vom Einkommen abhängt. Die Fördergrenze liegt bei einem Haushaltseinkommen von 80'000 Euro. Die Basisförderung beträgt 3000, die maximale 6000 Euro. Wer weniger verdient oder Kinder hat, bekommt innerhalb dieser Spanne mehr. Für Haushalte mit einem Einkommen von maximal 60'000 Euro gibt es beispielsweise 4000 Euro beim Kauf eines vollelektrischen E-Autos. Aktuell ist der Dacia Spring somit für 5900 bis 8900 Euro zu haben.
Andere Hersteller ziehen mit
Citroën verdoppelt die staatliche Kaufprämie von maximal 6000 Euro. Dadurch ergibt sich bei vollelektrischen Autos für Privatkunden eine Preisreduktion von bis zu 12'000 Euro.
Laut Hersteller reduziert sich bei maximaler Förderprämie der Kaufpreis des Elektro-Kleinwagens ë-C3 von rund 20'000 auf 8000 Euro. Die Rabattaktion gilt bis 31. März 2026 auch für andere Stromer von Citroën.
VW bietet eine Herstellerprämie von 5000 Euro für seine ID-Modelle. Mit der maximalen staatlichen Elektro-Förderungen wird der Listenpreis um bis zu 11'000 Euro unterboten. Der Oberklasse-Stromer ID.7 ist somit rechnerisch ab 43'105 erhältlich.
In Deutschland haben E-Autos im letzten Jahr auch ohne staatliche E-Auto-Förderung um 40 Prozent zugelegt. Die neue Kaufprämie, die primär tiefe und mittlere Einkommen entlastet, könnte dem E-Auto weiteren Schwung verleihen.
(oli)
