Wirtschaft
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FILE - In this July 21, 2016 file photo, then-Trump Campaign manager Paul Manafort stands between the then-Republican presidential candidate Donald Trump and his daughter Ivanka Trump during a walk through at the Republican National Convention in Cleveland. Oleg Deripaska, a Russian billionaire close to President Vladimir Putin says he is willing to take part in U.S. congressional hearings to discuss his relationship with President Donald Trump’s former campaign chairman, Paul Manafort.  (AP Photo/Evan Vucci, File)

Trump und Paul Manafort. Stolpert der Präsident über seinen ehemaligen Wahlkampf-Manager? Bild: Evan Vucci/AP/KEYSTONE

Trumpgate: Drei Gründe, weshalb es bald zum grossen Knall kommt

Eine stellvertretende Justizministerin darf nicht aussagen, ein Trump-Untertan sagt Hearings ab, und der ehemalige Wahlkampfleiter hat mysteriöse Beziehungen zu Putin.



Die Stimmung an den täglichen Pressekonferenzen im Weissen Haus wird immer gereizter. Am Dienstag entgegnete ein entnervter Sean Spicer einer aufsässigen Reporterin: «Sollte der Präsident heute Abend russische Sauce an seinen Salat tun, dann wäre das in Ihren Augen wohl eine Verbindung zu Russland.»

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Gehässig: Der Sprecher des Weissen Hauses, Sean Spicer, beschimpft eine Reporterin. Video: YouTube/Amicus Humani Generis

Der Spruch ist in doppelter Hinsicht falsch: Erstens isst Donald Trump kein Grünzeug, und zweitens mehren sich die Indizien bedrohlich, dass es tatsächlich eine «russian connection» gibt.

Die unbequeme Justizministerin

Sally Yates wurde von Barack Obama zur stellvertretenden Justizministerin ernannt. Trump feuerte sie, weil sie sich gegen seinen Muslim-Bann ausgesprochen hatte. Doch in der Übergangszeit war sie noch im Amt. In diese Zeit fällt auch das mysteriöse Telefongespräch, das Trumps zunächst ernannter und dann gefeuerter Sicherheitsberater Michael Flynn mit der russischen Botschaft geführt hat.  

FILE PHOTO - U.S. Deputy Attorney General Sally Quillian Yates testifies during a Senate Judiciary Committee hearing on

Sally Yates bei einem Auftritt vor dem Senat im Sommer 2015. Bild: REUTERS

Dieses Gespräch wurde von den Geheimdiensten abgehört. Flynn hat zunächst geleugnet, dass es überhaupt stattgefunden habe. Sally Yates machte jedoch das Trump-Team auf diese Lüge aufmerksam. Das blieb zunächst ohne Folgen. Flynn wurde erst drei Wochen später entlassen mit der Begründung: Er habe den Vize-Präsidenten Mike Pence hinters Licht geführt.

Inzwischen hat sich der Verdacht, dass es eine Zusammenarbeit mit dem russischen Geheimdienst gab, erhärtet. Deshalb wäre die Aussage der stellvertretenden Justizministerin brisant. Sie könnte erklären, weshalb Flynns Lüge rund drei Wochen lang keine Konsequenzen hatte.

Yates hätte diese Woche vor dem House Intelligence Committee aussagen müssen. Der Vorsitzende dieses Gremiums, der Republikaner Devin Nunes, sagte die Sitzung jedoch ohne Begründung ab. Gleichzeitig enthüllte die «Washington Post», dass das Weisse Haus Yates ein Sprechverbot auferlegt hat. Als Beweis legte die Zeitung einen Briefwechsel mit dem Anwalt von Yates und dem Weissen Haus vor. Sean Spicer dementierte diese Story wütend und erklärte, Yates könne jederzeit vor dem Intelligence Committee erscheinen.

Der tollpatschige Untertan

Devin Nunes ist Vorsitzender des House Intelligence Committee. Dieses unparteiische Gremium muss untersuchen, wie sich der russische Geheimdienst in die US-Wahlen eingemischt hat und ob es dabei zu einer Zusammenarbeit mit dem Trump-Team gekommen ist.  

epa05867875 Chairman of the House Permanent Select Committee on Intelligence Devin Nunes responds to a question from the news media during a press conference on Capitol Hill in Washington, DC, USA, 24 March 2017. Chairman Nunes provided an update to the ongoing investigation of intelligence collected on Trump administration members and associates.  EPA/SHAWN THEW

Muss sich unangenehme Fragen gefallen lassen: Devin Nunes. Bild: SHAWN THEW/EPA/KEYSTONE

Nunes ist Mitglied der Republikanischen Partei und ein loyaler Anhänger von Trump. Er war Mitglied des Übergangsteams. Selbst er musste jedoch zähneknirschend zugeben, dass es keinerlei Beweise gebe, dass Ex-Präsident Barack Obama eine Überwachung des Trump-Teams angeordnet hat. Der Präsident hatte dies in einer Reihe von Tweets behauptet und war jetzt einmal mehr als Lügner entlarvt worden.  

Wenig später eilte Nunes zum Präsidenten und erzählte ihm, es gebe Indizien, wonach es eventuell Beweise gebe, dass er und sein Team indirekt überwacht worden seien. Trump schlachtete dies umgehend in einem Tweet dahingehend aus, dass er eben doch Recht gehabt habe.  

Das Vorgehen von Nunes ist in doppelter Hinsicht skandalös: Er hat den Präsidenten über die gegen ihn laufende Untersuchung informiert, er hat gehandelt wie ein Untersuchungsrichter, der einen Angeklagten über den Stand der Untersuchung unterrichtet. Zudem hat Nunes die anderen Mitglieder des Committees über die angeblichen Indizien nicht unterrichtet.  

Die Demokraten sind über das Vorgehen von Nunes empört und fordern seinen Rücktritt oder zumindest seinen Ausstand. Diese Forderung findet auch bei einzelnen Republikanern Anklang. Senator John McCain will mittlerweile gar eine unparteiische Untersuchungskommission einsetzen.

Der zwielichtige Wahlkampf-Manager

Paul Manafort war im Sommer für ein paar Monate lang Trumps Wahlkampf-Manager. Nach dem Parteikongress wurde er von Steve Bannon abgelöst. Dass Manafort beste Beziehungen zum Moskau-treuen Ex-Präsidenten der Ukraine, Viktor Janukowitsch, hatte, war bekannt. Ebenso dass er stattliche Berater-Honorare von Janukowitsch bezog.  

FILE - In this July 17, 2016 file photo, Trump campaign chairman Paul Manafort talks to reporters on the floor of the Republican National Convention at Quicken Loans Arena in Cleveland as Rick Gates listens at back left. President Donald Trump’s administration remains under scrutiny over potential ties between his associates and Russia in the run-up to the presidential election. Trump has denied knowing that any of his staff had communications with Russian officials during the campaign. But congressional probes are underway, and the FBI is investigating. (AP Photo/Matt Rourke, File)

Wofür hat Paul Manafort Millionen von Dollars erhalten? Bild: Matt Rourke/AP/KEYSTONE

Erst seit kurzem weiss man aber, dass er auch beste Beziehungen zum russischen Oligarchen Oleg Deripaska hat. Dieser ist ein enger Vertrauter von Wladimir Putin. Deripaska soll Manafort rund 13 Millionen Dollar bezahlt haben, um für positive Stimmung zu sorgen. Der russische Milliardär hat inzwischen mit Anzeigen in Zeitungen wie der «Washington Post» diese Anschuldigungen dementieren lassen.  

FILE - In this Sept. 19, 2014 file-pool photo, Russian President Vladimir Putin, right, shakes hands with Russian metals magnate Oleg Deripaska while visiting the RusVinyl plant in Kstovo, in Russia's Nizhny Novgorod region. President Donald Trump's former campaign chairman, Paul Manafort, secretly worked for Deripaska, a Russian billionaire, to advance the interests of Putin a decade ago and proposed an ambitious political strategy to undermine anti-Russian opposition across former Soviet republics. (AP Photo/RIA-Novosti, Mikhail Klimentyev, Presidential Press Service, File)

Putin Freund und Milliardär: Oleg Deripaska. Bild: AP/RIA Novosti Kremlin

Manafort hat nicht nur zwielichtige Beziehungen zu Putins Umfeld, er ist auch in mysteriöse Immobiliendeals in New York verwickelt. Zudem war er lange ein guter Kunde von zypriotischen Banken. Bis zur Krise 2013 galt Zypern als Waschmaschine für dubioses russisches Geld. Limassol wurde gar scherzhaft «Limmassolgrad» genannt.    

Ebenfalls geheimnisvoll erscheint die Entlassung von Preet Bharara, einem Staatsanwalt von New York. Er gilt als äusserst tüchtig – Schweizer Banken können ein Lied davon singen – und hätte diese Vorgänge untersuchen sollen. Obwohl Trump ihm zunächst versprochen hatte, ihn im Amt zu lassen, entliess er ihn wenig später ohne triftige Gründe.  

Trump versucht alles, um die Schuld auf andere zu lenken. Dabei prügelt er einmal mehr auf seine Lieblingsfeindin ein, Hillary Clinton. In mehreren Tweets hat er sie beschuldigt, an einem umstrittenen Uran-Deal zwischen Russland und Kanada beteiligt gewesen zu sein. Die Glaubwürdigkeit des Präsidenten ist jedoch mittlerweile so tief gesunken, dass diese Tweets kaum mehr als ein müdes Lächeln ausgelöst haben – ausser bei Fox News.

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    Alle Leser-Kommentare
  • solo31 30.03.2017 10:51
    Highlight Highlight Sorry Herr Löpfe, aber sie sollten wirklich aufhören über Trump zu schreiben. Was sie hier machen ist jedes mal Boulevardjournalismus vom feinsten. Reisserischer Titel gefolgt von inhaltslosem Trump Bashing und darunter immer mal wieder eine Falschinformation, die wenn sie aus dem Trumplager kommen würde sofort einen "Fake News" Artikel von Ihnen provozieren würde.
  • rodolofo 30.03.2017 07:35
    Highlight Highlight Dass "Ballon Man" nicht platzt, sondern sogar noch weiter aufgeblasen wird, hat viele Gründe.
    Wichtigster Grund: In seinem Windschatten befinden sich sehr viele Günstlinge und Profiteure:
    - Geldgierige shareholder-value-Profitmaximierer
    - Skrupellose Sklavenhalter, Mafosi und Gewaltherrscher
    - Unterwürfige Arschkriecher und Opportunisten
    Sie alle wollen einen Wohlstands-Faschismus aufbauen und verteidigen, der einen Drittel der Weltbevölkerung unter dem Existenzminimum dahinvegetieren lässt und eine kleine Spitze von Super-Reichen des Globalen Geldadels unvorstellbar reich und mächtig macht.
  • Robi14 30.03.2017 00:38
    Highlight Highlight Wann ist bald? Was ist ein Knall?
    • Sophia 30.03.2017 11:44
      Highlight Highlight Ein Knall ist ein Geräusch. Das bedeutet, er besteht (ähnlich wie Rauschen) aus sehr vielen zufällig auftretenden (unharmonischen) Obertönen oder Lügen oder Pussygrapschen oder Kohleförderung, die niemand kaufen will, oder Putinküsse, oder aus Atommeilern, oder aus enttäuschten Wählern und auch aus sozialen Mäntelchen die wie giftige Netzchen wirken usw. .

      Redensartlich hat „einen Knall“, wer Unsinniges oder Abgedrehtes unternimmt, oder sonst wirr handelt, also so, wie der blonde Kaspar im Weissen Haus.
  • sowhatopinion 29.03.2017 22:41
    Highlight Highlight Na ja der Trump wirkt pubertär und stösst die Erwachsenen /Establishment vor den Kopf. Gut möglich, dass er bald abtreten muss, doch sei mir die Bemerkung verziehen, dass heute tu Recht vieles hinterfragt wird und sich etwas bewegen lässt. Etwas pubertär wirkt aber die Tatsache, dass ihr Lieblingsfreund Putin in keinem Artikel zu kurz kommt: "Mysteriöse Beziehungen zu Putin". Etwas objektiver bitte. Ihre Artikel werden auch so gelesen.
    • Sophia 30.03.2017 11:48
      Highlight Highlight na sowhat, der Löpfe berichtet doch auch nur, was gewisse Personen zum Fall Russengate offiziell äussern. Wie also sollte er objektiver sein, als die US-Quellen?
      Solche Bemerkungen bezeichne ich als Klugscheissergerede!
    • sowhatopinion 03.04.2017 17:32
      Highlight Highlight ...und was machen Sie dann gerade ? Sich alleine nur auf US-Quellen zu berufen und dies als objektiv darzustellen sagt doch schon ziemlich viel. Nein, alternative Fakten gibt es nicht, aber es gibt und gab schon mehr als genug Fakten, welche sich im nachhinein nicht also solche bestätigen sollten. Beispiel gefällg: die angeblichen Massenvernichtungswaffen von Sadam Hussein, als Rechtfertigung für Krieg. Daher ist Mitdenken wichtiger denn je, denn tatsächlich werden Medien selbst im freien Westen für die jeweilige Interessen-politik instrumentalisiert.
    • Sophia 03.04.2017 18:00
      Highlight Highlight Siehste, sowhwat, du kannst nicht mal richtige einen Text lesen! Mitdenken kannste erst, wenn du richtige verstanden hast, was du gelesen hast. Du bist in meinen Augen genau das, was ich unter Klugscheisser verstehe. Weisst selbst nichts, zweifels alle Quellen an, nur weil der Bush gelogen hat, dass sich die Balken bogen und wachsame Menschen das damals schon für Lügen hielten. Mein Gott, wie primitiv, es gibt doch nicht nur Bushs auf der Erde! Wegen diesem Lügenbold glaubste jetzt gar nichts und keinem mehr? Und das soll mir nun eine Lehre sein?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Karl33 29.03.2017 22:07
    Highlight Highlight "Erstens isst Donald Trump kein Grünzeug"
    Echt? Oder ist das jetzt Fake News?
    Bei vielen Journalisten habe immer mehr das Gefühl, es geht nicht mehr ums Recherchieren und Berichten, sondern nur noch um politische Gegner oder politisch Andersdenkende runterzumachen.
    • Sophia 30.03.2017 11:54
      Highlight Highlight Nein, Karl, darum geht es nicht, es geht darum, dass wir uns ein Bld machen können von jemandem. Dazu gehören Annekdoten und Aphorismen, die man nicht wörtlich nehmen muss. Glaubst du Archimedes hätte hätte dem röm. Soldaten, der ihm den Kopf abschlug, gesagt, "Geh mir aus dem Licht!" oder der Diogenes zum Alexander, als dieser ihm einen Wunsch erfüllen wollte: "Geh mir bitte aus der Sonne!" Aber wir können uns ein Bild von den Personen machen.
      Kannst du dir vorstellen, dass der Trump Grünzeug isst? Selbst wenn er tun sollte, es passt nicht zu ihm. Journalistenschelte ist einfach nur doof!
    • Karl33 30.03.2017 18:37
      Highlight Highlight "Dazu gehören Annekdoten und Aphorismen, die man nicht wörtlich nehmen muss."
      Fake News. Besonders peinlich von jenen, die selbst am lautesten über Fake News jammern.
  • Fischra 29.03.2017 21:57
    Highlight Highlight Ich gönne den Usa nicht wenn es zum grossen Knall kommt. Jedoch spielt Trump wohl schon sehr mit dem Feuer und sein imperialistisches Handeln wird dazu führen dass seine Fehler rücksichtslos aufgedeckt werden und er wohl bald als Präsident fliegt. Letztlich muss man sagen dass die Amis selber Schuld sind und mit ihrem Handeln auch die folgen tragen müssen. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.
    • Sophia 30.03.2017 11:59
      Highlight Highlight Du sagt es, Fischra, einer der die Wahl gewonnen hat, indem er alle anderen Kandidaten, sogar jene aus der eigenen Partei, unflätig, ungezogen, verlogen, hinterhältig und gemein in Pfanne gehauen hat, wird wohl kaum mit Rücksicht von deren Seite rechen können. Wer Wind säht, wird Strum ernten! Die Welt hat diesen Blonden einfach satt. Natürlich bis auf ein wenig andere blonde rothäutige Esel.
  • Spooky 29.03.2017 21:55
    Highlight Highlight "Drei Gründe, weshalb es bald zum grossen Knall kommt"

    Für viele viele Menschen ist der grosse Knall schon lange gekommen. Und er kommt für sie jeden Tag aufs Neue.

    Donald Trump ist für diese Menschen eine Bagatelle. Belanglos. Zu vernachlässigen.
  • The Destiny // Team Telegram 29.03.2017 21:16
    Highlight Highlight Wieder nur belangloses über die USA.
    Schreibt doch mal einen Artikel über wirklich wichtige Sachen wie: http://wccftech.com/fcc-congress-allow-isps-sell-data-without-consent/
  • smoking gun 29.03.2017 20:17
    Highlight Highlight Ach Löpfe, es ist business as usual, dass Präsidentschaftskandidaten und ihr Team in der Endphase vor der Wahl Kontakte mit anderen Regierungen aufnehmen. Das hat das Team um Hillary Clinton genauso gemacht.

    Hier ein interessantes Interview, in welche Kategorie von Journalismus dieses Artikel einzuordnen ist:

    https://www.heise.de/tp/features/Es-geht-um-ein-verzweifeltes-Rueckzugsgefecht-der-klassischen-Massenmedien-3650691.html
    • 90er 29.03.2017 23:57
      Highlight Highlight Kontakt zu anderen Regierungen schön und gut, aber nicht dazustehen was man tut und lügen bis sich die Balken biegen ist etwas anderes und mitunter auch Strafbar. Ja Politik ist nicht immer rücksichtsvoll und ehrlich, aber was die aktuelle Regierung rund um Trump bietet geht gar nicht!
  • Hartbart 29.03.2017 18:39
    Highlight Highlight A propos Waschmaschine für russisches Geld: Das sonnenverbrannte Kreta ist voll von russischen Pelzkleiderhandlungen. Sehr unauffällig (not). Der Bedarf scheint den an Bikinis zu übersteigen und den Locals ist eigentlich klar, was dort läuft. Schreit nach investigativjournalismus.
  • Richu 29.03.2017 18:12
    Highlight Highlight Es kommt sicher nicht bald zum grossen Knall, wie der grosse Trump-Hasser Ph. Löpfe sehrwahrscheinlich geträumt hat! Löpfe wird noch viele Male schwer enttäuscht sein, weil sich seine unrealistischen Wünsche nicht erfüllen!
    • Triumvir 29.03.2017 20:54
      Highlight Highlight Doch der grosse Knall kommt so sicher wie das Amen in der Kirche! Und dann werden mal wieder ziemlich viele "Joe Sixpacks", die trotz Wahrnungen an der Börse spekuliert haben, bittere Tränen vergiessen...meine Ladung Popcorn steht bereit😂💩😄
  • Butzdi 29.03.2017 17:46
    Highlight Highlight Gut werden diese ganzen Sachen auch mal in der hiesigen Presse aufgelistet. Seit längerer Zeit ist es am Köcheln und Leute wie Louise Mensch und Scott Dworkin haben mit Hilfe anderer sehr weitreichnde Recherchen durgeführt und zahllose Puzzleteile zusammengefügt, die dann Schritt für Schritt auch von Journalisten wie Rachel Maddow aufgenommen wurden.Die Verwicklungen mit russischen Banken und Investoren von Trump und seinem nahen Umfeld sind inzwischen sehr gut dokumentiert und jetzt geht es wohl endlich los. Ich gebe Trump noch 2 Monate bis er auf der Anklagebank sitzt - und nicht er alleine.
  • Lukas Figliuolo 29.03.2017 17:16
    Highlight Highlight Solang die Gewaltenteilung der USA funktioniert, und die 4. Gewalt “Medien“ diese Themen kritisch aufnehmen und keinen Maulkorb bekommen, so.wie in der Türkei, bin ich beruhigt.
    • seleva 29.03.2017 18:26
      Highlight Highlight Dass Yates ein Aussageverbot auferlegt wurde, finde ich schon etwas beunruhigend. Gerade im Hinblick auf die Gewaltenteilung... Zum Glück machten die Medien soweit ihren Job!
  • Swisslord 29.03.2017 16:10
    Highlight Highlight Immer auf die Anderen zeigen hilft natürlich nicht dabei Anschuldigungen zu entkräften und die Clintons sollte Donnie mal langsam vergessen aber das sie bei solch einem Deal involviert waren, habe ich, glaube ich, auch schon gehört. Es war beim youtube-channel "TYT" und diese sind bei weitem keine Trump-Fans.
    Ich kann mal den Link raussuchen, falls jemand interessiert ist. Ob es legal war, kann ich aber auch nicht sagen.
  • Tilman Fliegel 29.03.2017 16:01
    Highlight Highlight Und wieso ist es um Bannon so ruhig geworden? Dem traue ich von der ganzen Bande eigentlich am wenigsten.
    • Doeme 29.03.2017 17:19
      Highlight Highlight "Die ruhigen sind immer die Perversesten" oder anders augedrückt: "man begeht keinen Mord in der Leuchtweste" ....
    • who cares? 29.03.2017 17:25
      Highlight Highlight Sehe beim "Nazi im Hintergrund" auch die grösste Gefahr.
  • PhilippS 29.03.2017 16:01
    Highlight Highlight Liebe Watsons
    Hat's seit der Wahl von Trump einen Tag gegeben, wo ihr nicht mindestens einen "Bericht" zu jeder Bemerkung/Bewegung von Donald publiziert habt?
    Ist die ganze übrige Welt wirklich so langweilig und in bester Ordnung, dass (nicht nur) ihr derart viel Energie auf dieses "Thema" verwendet (bzw. verschwendet)?!?

    Ich weiss ja nicht wie's den anderen Lesern geht, aber ich mags nicht mehr hören.... Er wird die Welt nicht aus den Angeln heben und der Rechtsstaat funktioniert doch noch ganz gut. Lasst den Donald mal ein paar Tage ohne Erwähnung aufs WC gehen und pupsen. Danke.
    • Philipp Löpfe 29.03.2017 16:16
      Highlight Highlight Lieber PhilippS
      Ich kann nicht verstehen, weshalb du über zu viele Trumps-Stories jammerst. Hey, was dort passiert ist wichtig, auch für uns. Es wird dein Leben massiv beeinflussen. Als hör auf zu jammern - und mach dich schlau.
    • Typu 29.03.2017 16:23
      Highlight Highlight Geht also. Bisher ist noch kaum was passiert. Man sieht ja wie eingeschränkt er bei der Umsetzung ist.
    • PhilippS 29.03.2017 16:25
      Highlight Highlight Lieber Philipp

      Ich jammere nicht! Ich ärgere mich über diese Trump-Berieselung. Dein Beitrag ist schon der zweite heute.

      Wenn er was macht, dass die Welt betrifft ok, aber ob er mit Russland-Support gewählt wurde oder ob Trumpcare nun zur Abstimmung kommt oder nicht ist in erster Linie ein innenpolitisches Thema für die USA, ohne (akute) Auswirkungen auf Europa.

      Einreisestopps, Säbelrasseln mit Nordkorea, NATO-/UNO-Kritik,... das ist alles ok, aber doch nicht, ob und warum er dieses ersten Ball wirft.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Roaming212 29.03.2017 15:52
    Highlight Highlight Trump Artikel#38274. Die Kuh wird weiterhin gemolken.
    • Philipp Löpfe 29.03.2017 16:16
      Highlight Highlight Gilt auch für dich, Roaming212
    • seleva 29.03.2017 18:31
      Highlight Highlight Dass das omnipräsende orange Gesicht nervt, kann ich gut nachvollziehen, aber der liefert nun mal im Eiltempo so dermassen viel zum Kommentieren, das ist nicht die Schuld der Medien! Ist ja nicht so, als wäre jeder zweite Artikel auf Watson (oder überhaupt auf irgendeiner Medienplattform) über die neue Innenausstattung des Weissen Hauses oder welche Autos die Trumps bevorzugen... was Trump da am Laufmeter rauslässt betrifft (direkt/indirekt) so ziemlich alle und sollte dementsprechend auch kommentiert werden.
    • Roaming212 29.03.2017 19:31
      Highlight Highlight Im Gegensatz zu dir bin ich ein simpler Internet-Troll der niemand ernst nehmen muss. Du hingegen bist ausgebildeter Journalist, von dir darf man schon mehr erwarten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Effersone 29.03.2017 15:47
    Highlight Highlight Sorry aber mir geht dieser "hypothetische" Journalismus echt auf den Zeiger. Gestern las ich in einem deutschen Onlineportal einen Artikel mit dem Titel: "Weshalb der Brexit immer unwahrscheinlicher wird".
    Um dann heute zu vernehmen, dass der Brexit definitiv durchgeführt wird.
    Da frage ich schon, was soll das ? So nach dem Motto, ich mach mir die Welt wie sie mir gefällt oder wie ?
    • the bøll 29.03.2017 16:16
      Highlight Highlight *widde widde
  • peterpe 29.03.2017 15:47
    Highlight Highlight Ich hoffe, ja selbst dass er bald gehen muss. Aber die Pressestimmen haben Ihn schon zu oft abgeschriebem, dass ich es nun tatsächlich glauben könnte.
  • Oberlehrer 29.03.2017 15:42
    Highlight Highlight Weil ich so oft an Ihren Artikeln herummäkle, Herr Löpfe: Sehr guter Überblick über den Stand der Dinge und die involvierten Protagonisten. Herzlichen Dank.
    • Philipp Löpfe 29.03.2017 16:16
      Highlight Highlight Wow, jetzt kann ich ruhig sterben...

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