Wirtschaft
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epa06094356 Staying on a four-day official visit in Hungary, Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu (L) shakes hands during a joint press conference with his Hungarian counterpart Viktor Orban (R) in the Parliament building in Budapest, Hungary, 18 July 2017  EPA/Balazs Mohai HUNGARY OUT

Vereint gegen den verhassten Milliardär Soros: Benjamin Netanyahu (links) und Viktor Orban. Bild: EPA/MTI

Israel unterstützt Ungarns antisemitische Kampagne gegen George Soros

Benjamin Netanyahu trifft heute Viktor Orban. Der üble Antisemitismus des ungarischen Premiers lässt ihn dabei kalt.



George Soros ist ein rotes Tuch für alle Braunen und Schwarzen. Er ist das ultimative Feindbild von Nationalisten und das Symbol einer angeblichen jüdischen Weltverschwörung. US-Hasspredigern wie Alex Jones oder Glenn Beck ist keine Theorie zu absurd, um sie ihm nicht anzudichten. Geheimbünde wie «Anonymous» verteufeln ihn täglich auf YouTube oder Facebook.    

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Der ehemalige Fox-News-Moderaor Glenn Beck malt hanebücherne Thesen an die Wandtafel.

Im wirklichen Leben ist George Soros (86) ein ungarischer Jude, der nur ganz knapp dem Holocaust entrinnen konnte. Er floh nach England und studierte an der London School of Economics. Dort lernte er Karl Popper kennen, den wichtigsten liberalen Philosophen des 20. Jahrhunderts, und wurde dessen grösster Fan.

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Auch die dubiose Vereinigung Anonymous schiesst gegen Soros.

Später wurde Soros zum erfolgreichsten Financier des 20. Jahrhunderts. Als er am 16. September 1992 die Bank of England knackte und dabei eine Milliarde Dollar verdiente, wurde er über Nacht weltberühmt. Heute wird sein Vermögen auf rund 25 Milliarden Dollar geschätzt.  

Soros verprasst sein Geld jedoch nicht mit Yachten oder Privatjets, er investiert es in gemeinnützige Stiftungen. Rund um den Erdball unterstützt seine Open Society Foundation Demokratie und Rechtsstaat. Sie hat den Zweck, «Gerechtigkeit, Bildung, öffentliche Gesundheit und unabhängige Medien», zu fördern.  

Auch Putin hasst Soros

Der liberale Soros ist allen autoritären Diktatoren ein Dorn im Auge. In Russland hat Wladimir Putin die von ihm unterstützten NGOs verbieten lassen. Das will Viktor Orban auch ihn seinem Heimatland tun. Er setzt alle Hebel in Bewegung, um die Central European University in Budapest zu schliessen. Diese liberale Hochschule wird von Soros gesponsert.  

Orban stört sich daran, dass Soros sich dafür einsetzt, Flüchtlinge aus dem syrischen Krieg einreisen zu lassen. Ungarn hat bekanntlich seine Grenzen geschlossen und mit einem Zaun gesichert. Der ungarische Premier ist ein Hardliner und hat die Demokratie in seinem Land zu einer Farce verkommen lassen.  

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Hillary Clinton als Marionette von George Soros.

Ungarn hat eine lange und hässliche Geschichte in Sachen Antisemitismus. Im Zweiten Weltkrieg hat die Regierung mit Hitler kooperiert und, als der Krieg schon verloren war, die Mehrzahl seiner Juden nach Auschwitz in den Tod geschickt. Auch im modernen Ungarn ist Antisemitismus weit verbreitet. Die offen faschistische Partei Jobbik gehört zu den stärksten rechtsextremen Parteien in Europa. Orbans Partei Fidesz operiert ebenfalls weit rechts aussen.

In den letzten Wochen hat die ungarische Regierung eine gewaltige PR-Aktion lanciert, um Soros zu verunglimpfen. Der Antisemitismus war dabei so offensichtlich, dass der israelische Botschafter in Budapest dagegen protestierte. Er wurde jedoch von Netanyahu zurückgepfiffen. Soros unterwandere die demokratisch gewählte Regierung, indem er Organisationen unterstütze, die den jüdischen Staat diffamieren und das Recht auf Selbstverteidigung Israels in Frage stellen würden, lautet die fadenscheinige Begründung des Premierministers.  

Staying on a four-day official visit in Hungary, Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu, right, and his Hungarian counterpart Viktor Orban inspect the honour guards during the reception ceremony in front of the Parliament building in Budapest, Hungary, Tuesday, July 18, 2017. (Balazs Mohai/MTI via AP)

Viktor Orban (links) und Benjamin Netanyahu schreiten die Ehrenparade ab.  Bild: AP/MTI

Netanyahus Vorgehen hat selbst in Israel heftige Reaktionen ausgelöst. Die liberale Zeitung Haaretz beispielsweise hat mehrere scharfe Kommentare gegen das Vorgehen des Premierministers veröffentlicht. Kein Wunder: Orban hat kürzlich gar Miklos Horthy öffentlich gelobt. So hiess der Regierungschef, der mit den Nazis kollaboriert hatte.  

Israel ist in den letzten Jahren politisch immer weiter nach rechts gerückt. Netanyahu ist ebenfalls auf den Nationalismus-Trip und versteht sich blendend mit starken Männern wie Putin, Trump und Erdogan. Nach Ungarn wird er nach Polen, Tschechien und in die Slowakei reisen, alles Länder, die ebenfalls eine üble antisemitische Vergangenheit haben – und in denen der Antisemitismus jetzt wieder gefährlich aufblüht.

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53Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • teufelchen7 19.07.2017 18:57
    Highlight Highlight alex jones ist ein hassprediger? 😱
  • inquisitio 19.07.2017 08:45
    Highlight Highlight Ich frag mich, ist Benot etwa TorpeZwerg?
  • rodolofo 19.07.2017 07:25
    Highlight Highlight Der Name Soros tauchte gestern im Zusammenhang mit einem Film über die Lage der Roma in den Ländern der Europäischen Union auf arte auf.
    Die George Soros - Stiftung setzt sich offenbar auch stark für eine andere von Nazis verfolgte Minderheit ein: die Roma.
    In Ungarn habe sich die Situation der Roma dramatisch verschlechtert.
    Sie werden als Sündenböcke geprügelt, seitdem der Kommunismus zusammengebrochen ist und die staatlichen Hilfsarbeiter-Stellen verschwunden sind.
    Hinter dem Ethnischen- und Kulturellen Rassismus steckt also eine Armut-Problematik und der Kampf um knapp gewordene Stellen.
  • Switch_on 19.07.2017 00:10
    Highlight Highlight Danke Herr Löpfe für diesen Beitrag. Ich stimme ihnen zu.

    Netanyahu unterstützt die Kampagne gegen Soros auch weil dieser ein grosser Kritiker der Regierung Israels ist.
  • seventhinkingsteps 18.07.2017 23:11
    Highlight Highlight Geld und Macht verbinden Menschen leider über Religion hinaus.
  • Soli Dar 18.07.2017 21:26
    Highlight Highlight Soros Kritiker pauschal als Antisemiten und Verschwörungstheoretiker abzustempeln, greift zu kurz.

    Er verdiente Mia., in dem er auf den Niedergang von ganzen Volkswirtschaften wette!

    Seine „Open Society Foundations“ zählen zu den einflussreichsten polit. NGOs der Welt und sind in über 41 Länder mit über 1'800 MA aktiv.

    Soros Stiftungen beteiligten sich u.a. aktiv am Umsturz in der Ukraine. Von der CIA initiierte NGOs wurden von Soros übernommen.

    Als Partner vom IWF engagieren sich Soros Netzwerke für Deregulierung, Privatisierung und Sozialabbau.
    http://www.nachdenkseiten.de/?p=34805
    • Daniel Caduff 19.07.2017 09:28
      Highlight Highlight Lies den Artikel nochmals. Niemand wird pauschal als Antisemit oder Verschwörungstheoretiker abgestempelt. Im Gegenteil, es wird ja sogar dargelegt, dass selbst Netanyahu als offizieller Repräsentant Israels die Aktion in Ungarn nicht als antisemitisch betrachtet (was der israelische Botschafter in Ungarn zuvor getan hat).

      Hingegen wird dargelegt, dass Orban das antisemitische Wählerpotential, welches heute durch Jobbik abgedeckt wird, gerne für die Fidesz gewinnen würde.

      Antisemiten hassen Sorros. Aber nicht jeder, der Sorros kritisiert ist Antisemit. Sagt der Artikel aber auch nicht.
  • Shlomo 18.07.2017 21:08
    Highlight Highlight Ich bin entrüstet, dass so viele Kommentatoren sich mit Orban solidarisieren der klar nationalistische wenn nicht gar faschisische Tendenzen zeigt.
    • rodolofo 19.07.2017 07:32
      Highlight Highlight Die von Rechtsnationalen und einer Rechtsextremen "Opposition" regierten ehemaligen Warschauer-Pakt-Staaten Ungarn und (neuerdings) auch Polen sind die "Trojanischen Pferde Putin's" in der Europäischen Union.
      Wenn Gross Britannien freiwillig aus der EU austreten will, dann geht das in Ordnung.
      Ungarn und Polen aber müssten rausgeworfen werden!
      Wenn die EU solche immer faschistischer werdende Mitglieds-Staaten weiter duldet, dann kann sie auch gleich noch die Türkei aufnehmen!
      So verliert sie für mich jede Glaubwürdigkeit.
      Heute bin ich ganz froh, dass die Schweiz diesem Verein nicht abgehört.
  • pamayer 18.07.2017 21:01
    Highlight Highlight Quasi den Bock zum Gärtner machen,
    bzw den Teufel mit Beelzebub austreiben.
    Ein sehr heikles Spiel.

  • Soli Dar 18.07.2017 20:12
    Highlight Highlight Bei allem Respekt der Spekulant Soros ist bei weitem kein Unschuldlamm, auch wenn dies nicht in Löpfes schwarz-weisses, gut-böse Weltbild passt. Ich würde mir, eine etwas ausgwogenere, weniger ethnozentristische, weniger ideologisch-gefärbte und vor allem differenziertere Debatte zum Thema Soros und dessen massiver Einflussnahme wünschen!
    • Soli Dar 18.07.2017 21:58
      Highlight Highlight Es gibt durchaus auch berechtigte Kritik an Soros von links:
      1) Seine Rolle im Regimechange in Ukraine
      2) Polit. Einflussnahme RUS und Osteuropa
      3) Verbindungen zu CIA Tarnprogramme
      4) Eng verbandelt mit sack neoliberalen IWF
      5) (Mit-)Finanzierung von "Farben Revolutionen" im Sinne der US-Interessen.
      6) Er betreibt eine Demokratie von oben
      7) Armut blendet er aus, genauso wie Kritik an Superreichen Privatpersonen und Konsernen
      http://www.nachdenkseiten.de/?p=34805
      https://www.heise.de/tp/features/Ungarn-Soros-Universitaet-sieht-Existenz-gefaehrdet-3671938.html?seite=2



    • rodolofo 19.07.2017 07:40
      Highlight Highlight @ Soli Dar
      Wieviel bezahlt Dir Putin-Russland für Deine Troll-Aktivitäten?
      Kein Mensch ist heilig. Das ist doch völlig klar.
      Aber was in Ungarn geschieht, ist Rassismus der ganz üblen Sorte!
      Und wir alle wissen aus der Geschichte, wohin das führt!
      Offenbar haben die Ungarischen Nazis wenig Berührungsängste mit Israelischen Nazis, wogegen sie humanitär engagierte NGO's als ausländische Agenten und Terroristen verfolgen, so wie das heute auch in Russland gang und gäbe ist.
      Warum will Orban's Ungarn nicht in Putin's Imperium?
      Nur wegen den Milliarden Euros aus Brüssel!
      Elende Kapitalisten...
    • Soli Dar 19.07.2017 13:11
      Highlight Highlight @Rodolofo mich verletzt dein Kommentar. Bitte versuche doch künftig auf abwertende Unterstellungen und Beleidigungen zu verzichten, die dienen der Sache, m. A. nach nicht.

      1) Was in Ungarn geschieht ist schrecklich, es macht Soros und seine Aktivitäten nicht besser

      2) Sicherlich finanziert Soros auch NGOs die sich für humanitäre Zwecke engagieren (u.a. für Flüchtlinge &Romas), gleichzeitig unterstützte er beim Maidan-Protest, direkt oder indirekt ukrainische Nazis.

      Zudem profitierte er auf dem Buckel der Armen, ist mit CIA-NGOs verbandelt und vertritt imperiale Interessen von USA und IWF!
  • Trump's verschwiegener Sohn 18.07.2017 19:52
    Highlight Highlight Und was soll jetzt wieder dieses Abdriften ins Sympathisieren für eine Seite? Vielleicht sind ja alle drei verachtenswert für ihr Handeln in der Vergangenheit. (Wenn auch 2 davon mehr als der Dritte) Und dazu, worum es in diesem Artikel geht: Netanyahu ist eine Lachnummer....Er ist momentan in mehrere Untersuchungen gegen seine Person verwickelt und schon lange geht es im nur noch darum, mit allen Mitteln zu verhindern, dass er sein Amt nicht abgeben muss. Das grösste Armutszeugnis für Israel, ist die Tatsache, das das Land kaum was besseres als Netanyahu hat. (Im Gegensatz zu früher)
  • wasylon 18.07.2017 19:22
    Highlight Highlight Bis jetzt dachte ich immer dass die Roten Gegner der Spekulaten sind😉
    Das Argument Soros Kritiker = Antisemit zieht nicht Herr Löpfe.
    Benutzer Bild
  • Daniel Caduff 18.07.2017 18:45
    Highlight Highlight Ich lese den Artikel anders als viele der Mitkommentierenden. Imho geht es hier nicht primär um pro oder contra Sorros. (Ich mag seine Spekulationen nicht, aber sein pol. Engagement).

    Es ist ein Artikel über zwei sich autoritär gebende ältere Männer, die im Gleichschritt nach Rechts unterwegs sind. - Sorros taugt beiden einfach gut als Feindbild. Was die zwei verbindet, ist ihr grosses Ego, ihre Verachtung für den demokratischen Rechtsstaat und die Grundhaltung "wir scheissen auf alle anderen". Orban nimmt gerne die Stimmen der Antisemiten, Netanyahu gerne jene der rechtsextremen Siedler...
  • hp (1) 18.07.2017 18:28
    Highlight Highlight Wow, ich kann verstehen, dass Soros kritisiert wird. Ich bin längst nicht mit allem einverstanden, was er macht und sagt. Dass aber Netanjah und vor allem auch Orban von den Kommentatoren so in Schutz genommen werden, ist für mich nicht nachvollziehbar. Nationalistisches Gedankengut hat keine Unterstützung verdient. Sehr untypisch für die Foren von Watson.
    • rodolofo 19.07.2017 07:50
      Highlight Highlight Das hat sich in letzter Zeit massiv geändert.
      Die Ruhe in der "Linken Oase Watson" ist für Rucksack-Touristen definitiv vorbei.
      Jetzt fallen Kreuzfahrtschiff-weise Massen-Touristen aus der Rechtsnationalen Ballermann-Szehne hier ein. Sie legen frühmorgens zwar keine Tüchlein auf Liegestühle, um sich privilegierte Plätze in den vordersten Reihen zu reservieren, weil sie ihnen morgens der Kopf dröhnt, dafür haben sie in der Nacht davor alles voll gekotzt, so dass das Watson-Personal alle Hände voll zu tun hat, um die schlimmsten Wutbürger-Spuren zu beseitigen, bis zur nächsten 20minuten-Orgie...
    • Daniel Caduff 19.07.2017 09:39
      Highlight Highlight Die Ballermanntouristen kommen ab und zu vorbei und kotzen sich hier ihren Rausch aus. Sobald sie merken, dass bei ihren unbelegten Behauptungen und Pauschalaussagen hier stärker insistiert wird, gehen sie meist wieder zurück ins All-Inclusive-Resort von 20 Minuten, wo ihnen jegliches selbständige Denken abgenommen wird.

      Beobachtet mal das Verhältnis der Herzen/Blitzen der div. Beiträge über die Zeit. Da gibt es auffällige Peaks, bei denen ich auf Sharing in Social Media tippe. Die Artikel werden z.B. in einer rechten Facebookgruppe geteilt. Kurz darauf legt sich der Sturm dann wieder.
  • poesie_vivante 18.07.2017 16:34
    Highlight Highlight Dass watson andauernd den Globalisten Soros in Schutz nimmt, der überall seine Finger im Spiel hat, ist schon sehr verdächtig.
    • Nick Name 18.07.2017 17:29
      Highlight Highlight Und der Verdacht lautet: ...?
  • Effersone 18.07.2017 15:42
    Highlight Highlight Inwiefern ist eigentlich George Soros legitiemiert, die Interessen von Europa zu vertreten?

    Wieder einmal sehr Einseitig, dieser Bericht.

    Er benutzt seinen Reichtum, um seine Interessen und möglicherweise die von anderen durchzusetzten. Dass das nicht einmal kritisch angesprochen wird... naja.
  • Ohniznachtisbett 18.07.2017 15:38
    Highlight Highlight Halt schon komisch: Angenommen ich wäre ein Milliardär, der mit viel Fleiss, etwas Glück und den richtigen Leuten in der realen Wirtschaft viel Geld verdient hätte. In der Schweiz politisch aktiv wäre, man würde mich ein klassischer Neoliberaler nennen. Dann ist es höchst verwerflich wenn ich am Rhein eine Zeitung kaufe und einen Chefredakteur einsetze der eher auf meiner Linie ist als nicht, dann nennt Löpfe das einen Skandal. Wenn einer mit einer typisch neoliberalen Aktion sehr viel Geld verdient, anschliessend andere Bewegungen unterstützt, dann ist er ein wahrhaftig Liberaler und GUTER...
    • äti 18.07.2017 19:37
      Highlight Highlight Blochers haben >7.5 Mrd und ich weiss von keiner Uni die sie finanzieren. Vielleicht liegt die Priorität bei Selbsschutz und Vermehrung.
    • teufelchen7 19.07.2017 18:55
      Highlight Highlight blocher investiert in medien...
    • Ohniznachtisbett 19.07.2017 19:22
      Highlight Highlight Äti: Ob du dein Geld Unis gibst die dann in deinem Sinne lehren oder den Medien, die deinem Sinne schreiben ist Hans was Heiri. Einflussnahme ist Eindlussnahme. Bei Medien ist man halt der böse Mogul bei Unis der edle Philantrop.

      Jeanne d'Arc war für die Engländer Terroristin, und für die Franzosen Freiheitskämpferin... Das gleiche gilt für Tell (so es ihn denn gab) oder George Washington oder Mandela oder Castro oder Jenatsch oder Bolivar.....
  • Richu 18.07.2017 15:33
    Highlight Highlight Die doch recht vielen negativen "Seiten" von US-Multi-Milliardär und Spekulant Soros wurden in diesem Bericht einfach weggelassen.
    So wurde beispielsweise Herr Soros in Frankreich im 2006 wegen Insiderhandels verurteilt, weil er von den Übernahmeplänen der damals gerade privatisierten franz. Bank Société Generale wusste und deshalb kurzfristig einen grösseren Millionengewinn verbuchen konnte.
    Nach den amerikanischen Präsidentschaftswahlen im Nov.16 hat Soros in grossem Umfange auf einen Börsencrash gesetzt (ist bekanntlicherweise nicht eingetroffen), was ihn fast 1 Milliarde USD gekostet hat.
    • Moudi 18.07.2017 17:07
      Highlight Highlight Die liste wäre noch viiiel viiiiiel länger..

      z.b Frabrevolution...
    • opwulf 18.07.2017 19:17
      Highlight Highlight Soros und die englische Währung anyone? Auch interessant wäre dieses Interview mit Soros - wo er die Kontroverse zwischen Soros als Geschäftsmann und dem des Philantrosophen versucht zu erklären! Spannend geschriebener Artikel, wie eigentlich immer Herr Löpfe, aber leider auch bewusst einseitig! Hank herum fördert dies eine lebendige Diskussionskultur!
      Play Icon


      Gruss aus Camden, London
  • ChiliForever 18.07.2017 15:31
    Highlight Highlight So wird halt Politik gemacht.
    Grundlegende Unterschiede werden locker zur Seite geschoben, eine gemeinsame Grenze hat man nicht, auch ansonsten wenig Berührungspunkte. Da kann man den orbanschen Antisemitismus ignorieren, er tut nicht weh. Das vorherrschende Prinzip ist einfach: "Der Feind meines Feindes ist mein Freund". Klappt überall, eint nicht nur Despoten.
  • Saraina 18.07.2017 15:17
    Highlight Highlight Mauerbauer unter sich.
  • NWO Schwanzus Longus 18.07.2017 15:09
    Highlight Highlight Wenn man kein Argument für Soros mehr findet, bringt man gegen seine Gegner die Antisemitismuskeule. Sehr schwach.
    • FrancoL 18.07.2017 22:32
      Highlight Highlight Diese Keule muss man nicht bringen, die ist schon lange Tatsache, ausser man habe keine Ahnung wie es heute in Ungarn aussieht.
  • Wilhelm Dingo 18.07.2017 14:57
    Highlight Highlight Gute Analyse!
  • fen. 18.07.2017 14:53
    Highlight Highlight Die Verkürzungen oder besser gesagt Verallgemeinerungen "Israel" und "Ungarn" im Titel stören. "Netanyahu unterstützt Orbans [...]" scheint doch passender?!
    • Saraina 18.07.2017 15:16
      Highlight Highlight Irgendjemand wird die Herren ja gewählt haben. Auf jeden Fall vertreten sie das offizielle Israel und das offizielle Ungarn.
    • ChiliForever 18.07.2017 15:18
      Highlight Highlight Na ja, sie sind die jeweiligen Ministerpräsidenten ihres Landes, ihre Meinung bzw. Taten haben schon ein gewisses Gewicht ... ;)
      Ich denke, das darf man durchaus als "Israel" und "Ungarn" allgemein interpretieren.
    • fen. 18.07.2017 16:17
      Highlight Highlight @ ThomasHiller: Gerade deshalb, gerade weil sie eine starke Position innehaben und gleichzeitig ihre Macht auf Kosten von "israelischen" und "ungarischen" "Minderheiten" ausbauen, sollte man sie nicht mit einer gesamten Bevölkerung gleichsetzen. "Israelische Regierung" und "ungarische Regierung" träfe schon eher zu.
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  • Sapere Aude 18.07.2017 14:47
    Highlight Highlight "Nach Ungarn wird er nach Polen, Tschechien und in die Slowakei reisen, alles Länder, die ebenfalls eine üble antisemitische Vergangenheit haben [...]"

    Fairerweise müsste man sagen, dass praktisch jedes Land eine üble antisemitische Vergangenheit hat, auch die ach so liberalen Angelsachsen, von den Franzosen will ich erst gar nicht sprechen.
    • Philipp Löpfe 18.07.2017 15:17
      Highlight Highlight Okay, aber im Osten war es schon ein bisschen übler.
    • Sapere Aude 18.07.2017 15:42
      Highlight Highlight Von welchem Zeithorizont sprechen wir? Progromme gegen Judem gab es in fast jedem europäischen Land und viele Juden flohen gerade von diesen in den Osten, Süden oder nach Übersee. Gerade in Polen lebte lange die grösste jüdische Gemeinschaft mit eigenem Parlament und partieller Autonomie. Nicht ohne Grund wurde es zweites Jerusalem genannt. Währendessen die Juden in Spanien durch die Inqisition verfolgt wurden und genau dorthin flohen, wo es angeblich übler war.
    • derEchteElch 18.07.2017 15:53
      Highlight Highlight Das stimmt nicht Herr Löpfe. Wo sind Ihre Beweise und Belege mit Zahlen?
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  • inquisitio 18.07.2017 14:45
    Highlight Highlight Wenn Löpfe schreibt, tönt es immer gleich. Liberal = die Guten, alle andern = die Bösen.
    Und dann den obersten Israeli selbst als Antisemit hinzustellen ist einfach lächerlich.
    Im übrigen will Ungarn im neuen Gesetz, dass alle ausländischen NGOs ihre Finanzströme offenlegen. Nicht nur die von Soros. Genau so, wie es beispielsweise in den USA schon längst im Gesetzt verankert ist. Ist das keine Zeile Wert, Herr Löpfe?
    • moedesty 18.07.2017 15:47
      Highlight Highlight Nein sie ist es nicht wert, wenn man parteiisch ist. Russland hat dieses Gesetzt auch seit kurzem und als Putin in einem Interview mit Jörg Schönenborn (ARD) dafür kritisiert wurde, hat ihm Putin sagen müssen, dass es in den USA schon lange ein solches Gesetzt gibt. Danach war er ruhig aber Hauptsache (ohne Hintergrundwissen) kritisieren.
    • inquisitio 18.07.2017 18:45
      Highlight Highlight Benot, deine Frage zeigt doch schon die schwarz-weiss, gut-böse Denkweise. Und im Übrigen gibt es neben liberal sicherlich noch anderes als Kommunismus und Faschismus. Aber ist natürlich einfach, mal gleich die harten Begriffe aufzufahren, gell ;)
    • karl_e 19.07.2017 15:41
      Highlight Highlight sapere aude! Wir Schweizer waren wieder mal fein raus, denn hierzulande gab es nur ganz wenige Juden. Die wurden schon im 14. Jahrhundert vertrieben oder umgebracht - glaubs wegen der Pest - und später durften sich nur noch ein paar wenige in Endingen und Lengnau niederlassen.

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