Wirtschaft
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FILE - In this 2015 file photo provided by his neighbor, Krista Kitchen, Joshua Brown stands by his new Tesla electric car near his home in Canton, Ohio. Brown died in an accident in Florida on May 7, 2016 in the first fatality from a car using self-driving technology. According to statements by the government and the automaker, his vehicle's cameras didn't make a distinction between the white side of a turning tractor-trailer and the brightly lit sky while failing to automatically activate its brakes. The National Highway Traffic Safety Administration continues to investigate the crash. (Krista Kitchen via AP, File)

Tödlich verunglückt: Joshua Brown vor seinem Tesla.
Bild: AP/Krista Kitchen

Droht Tesla ein Toyota-Schicksal?

Der tödliche Unfall des Tesla-Fahrers hat Parallelen zum spektakulären Lexus-Unfall vor sieben Jahren. Den Aufstieg des Elektroautos wird er jedoch nicht stoppen können.



Am 28. August 2009 war auf dem Highway 125 ein Toyota Lexus ES 350 unterwegs nach San Diego. Gesteuert wurde das Auto von einem sehr erfahrenen Lenker, einem pensionierten Autobahnpolizisten. Wie von Geisterhand begann der Lexus plötzlich zu beschleunigen. Der Fahrer wollte per Polizeinotruf Hilfe anfordern. Der Funkspruch wurde aufgezeichnet: «Unser Gaspedal bleibt stecken … wir sind in Schwierigkeiten… die Bremsen reagieren nicht mehr… halt an und bete, bete…» Es nützte alles nichts. Der Lexus prallte in einen Geländewagen und ging in Flammen auf. Vier Menschen starben.

Toyotas Albtraum

Kaum je wurde ein Autounfall minutiöser untersucht als dieser. Dabei kam heraus, dass ein zu grosser Bodenteppich aus einem anderen Lexus-Modell diesen Unfall verursacht hatte. Dieser Teppich wurde unter Missachtung der Toyota-Instruktionen montiert und blockierte das Gaspedal. Das hält die National Highway Traffic Safety Administration in ihrem Schlussbericht fest.  

«Ich glaube, dass sich in den nächsten fünf bis zehn Jahren mehr verändern wird als in den letzten 50 Jahren.»

Mary Barra, CEO von GM

Für den japanischen Autohersteller war dieser Unfall ein Albtraum. Über Nacht breitete sich rund um den Erdball die Überzeugung aus, dass die Autos von Toyota ein mysteriöses Eigenleben entwickeln können, dass sie so etwas wie einen «Geist in der Maschine» besitzen. Zuerst mit aufwändigen Rückrufaktionen und später mit einer teuren PR-Kampagne musste der Ruf wiederhergestellt werden.

Tesla Chief Executive Elon Musk stands on the podium as he attends a forum on startups in Hong Kong, China January 26, 2016.      REUTERS/Bobby Yip/File Photo

Steht derzeit im Gegenwind: Tesla-Chef Elon Musk.
Bild: BOBBY YIP/REUTERS

Etwas Ähnliches droht nun Tesla. Ende Mai hatte Joshua Brown seinen Tesla auf Autopilot gestellt, raste dabei gegen einen Truck und starb. Obwohl dieser Autopilot eine Lenkhilfe und kein Ersatz für ein selbstfahrendes Auto ist, wird auch dieser Unfall nun detailliert untersucht werden. Tesla muss sich auch gegen den Vorwurf verteidigen, die Aktionäre zu spät über diesen Vorfall informiert zu haben. Viel steht auf dem Spiel: Autopiloten gibt es bereits in einer Reihe von modernen Autos der höheren Preisklasse. Auch Audi, Cadillac, Mercedes, BMW und Volvo bieten sie an.  

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Video: watson.ch

«Wir sind fest davon überzeugt, dass sich das traditionelle Besitzer-Fahrer-Modell allmählich ändern wird.

Chuck Stevens, Finanzchef GM

Aus heutiger Sicht war der Fall Toyota ein versteckter Handelskrieg. Die Japaner hatten soeben GM als grössten Hersteller der Welt eingeholt. Generell war die Stimmung in Detroit auf dem Tiefpunkt. GM hatte eine kräftige Finanzspritze des Staates erhalten, Chrysler war von Fiat übernommen worden. Nur Ford konnte sich über Wasser halten. In dieser Situation kam der US-Autoindustrie die Hexenjagd gegen Toyota und die angeblich selbst beschleunigenden Autos mehr als gelegen.  

Auch bei der Tesla-Affäre kann man unlautere Motive zumindest vermuten. Elon Musk hat die Autobranche aus ihrem rund 100-jährigen Tiefschlaf aufgeweckt und sich damit nicht nur Freunde geschaffen. Zudem hat er kürzlich erklärt, dass er Tesla mit dem Energieunternehmen Solar City verschmelzen will. Seine Vision ist ein Transportsystem mit Elektroautos, die im ganzen Land an mit Solarstrom gespiesenen Elektrotankstellen versorgt werden.  

Elon Musk, chairman of SolarCity and CEO of Tesla Motors, speaks at SolarCity's Inside Energy Summit in Manhattan, New York October 2, 2015.   REUTERS/Rashid Umar Abbasi/File Photo

Soll den Strom für Tesla liefern: Solar City.
Bild: RASHID UMAR ABBASI/REUTERS

Mit dieser Vision hat sich Musk mächtige Feinde geschaffen. Die Kohlenwasserstoff-Lobby schiesst mit vollen Rohren auf ihn. Obwohl Musk kein grüner Romantiker, sondern ein knallharter Kapitalist ist, wird er beispielsweise im «Wall Street Journal» regelmässig niedergemacht. Tesla könne nur dank ungerechtfertigten Subventionen überleben, und auch die Ökobilanz sehe nicht gut aus, lauten die gängigen Vorwürfe. Beides ist falsch und es ist absurd, dass ausgerechnet das «Wall Street Journal» den erfolgreichsten Unternehmer der Gegenwart verteufelt.  

Alle setzen nun auf Elektroautos

Nützen wird es wahrscheinlich nicht viel. Inzwischen ist nämlich klar geworden, dass der Aufstieg des Elektroautos nicht mehr zu stoppen sein wird. Auch in Detroit hat ein Umdenken eingesetzt. GM wird noch im laufenden Jahr die neueste Version des Volts auf den Markt bringen. Er verfügt über eine Batterie, die vier Mal stärker ist als die alte und wird damit auch alltagstauglich sein.   Mary Barra, die Frau an der Spitze von GM, macht zudem unmissverständlich klar, dass die Branche vor einer Revolution steht. «Ich glaube, dass sich in den nächsten fünf bis zehn Jahren mehr verändern wird als in den letzten 50 Jahren», pflegt sie zu sagen. Auch bei Ford arbeitet man mit Hochdruck an Elektroautos und selbstgesteuerten Fahrzeugen.  

Das gleiche Bild in Europa: Alle deutschen Hersteller werkeln mit Hochdruck an Elektroautos. VW will nach dem Diesel-Desaster Tesla mit einer Batteriefabrik Konkurrenz machen und spricht davon, dass bald jeder fünfte Volkswagen ein Elektroauto sein wird.  

Das Auto ist kein Prestigeobjekt mehr

Nicht allein Tesla hat dieses Umdenken bewirkt. Es gibt andere Gründe: Die Klimaerwärmung kann – wenn überhaupt – nur gestoppt werden, wenn wir unsere Erdöl-Abhängigkeit überwinden. Länder wie China und Indien haben keine andere Chance. Zudem verliert das Auto als Prestigeobjekt bei den Jungen an Bedeutung. Sharing-Modelle sind im Aufwind. So erklärt etwa GM-Finanzchef Chuck Stevens in der «Financial Times»: «Wir sind fest davon überzeugt, dass sich das traditionelle Besitzer-Fahrer-Modell allmählich ändern wird.»

Der Hype um den Tesla-Unfall wird daher höchstwahrscheinlich von vorübergehender Natur sein. Davon sind auch die Aktionäre überzeugt. Obwohl Tesla Motors letztes Jahr fast 900 Millionen Dollar Verlust geschrieben hat, liegt die Marktkapitalisierung bei rund 32 Milliarden Dollar. Zum Vergleich: GM hat 2015 einen Gewinn von fast zehn Milliarden Dollar eingefahren. An der Börse ist das Unternehmen nur knapp ein Drittel mehr wert als Tesla, nämlich rund 46 Milliarden.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Sherlock Holmz 16.07.2016 15:12
    Highlight Highlight In den USA erfolgt auf alle 94 Millionen Meilen Autofahrt 1 tödlicher Unfall. Die Frage ist, wieviele Unfälle können mit dem Autopiloten verhindert werden?
  • Moe Mentmal 15.07.2016 08:39
    Highlight Highlight "Autopiloten gibt es bereits in einer Reihe von modernen Autos" Nein, das gibt es nicht. Was es gibt sind Fahrassistenz-Systeme. Das ist ein riesiger Unterschied. Der Unfall ereignete sich ja genau weil der Fahrer das eine für das andere missbraucht hat. Mein Journalistik-Prof (H. Schlapp) hätte uns für solche "Desinformation" gehörig die Leviten gelesen..
    • Philipp Löpfe 16.07.2016 14:20
      Highlight Highlight Dafür haben wir ja dich, Moe!
  • Bowell 14.07.2016 21:48
    Highlight Highlight Hätte man doch nur nach dem Tode von Bridget Driscoll die Lehren gezogen und diesen unsäglichen Höllengefährten den Garaus gemacht!(https://de.m.wikipedia.org/wiki/Bridget_Driscoll)
  • bangawow 14.07.2016 21:12
    Highlight Highlight Was ich nicht verstehe: Man kann schön über die Bonzen motzen, die im Mercedes rumfahren, aber kaum kommt ein Tesla daher: Applaus, Applaus. Hö?
  • Cityslicker 14.07.2016 20:38
    Highlight Highlight Klare Antwort wie bei 99% aller Suggestiv-Clickbait-Überschriften in Frageform: Nein.
  • Cabonga 14.07.2016 18:44
    Highlight Highlight Das die Zukunkft mehr Elektroautos sieht und das diese teilweise selber dahren werden, das wird wohl so kommen. Worin dabei der Nutzen für die Umwelt liegt, das verstehe ich nicht.
    • glüngi 14.07.2016 19:32
      Highlight Highlight was ist daran nicht zu verstehen?
      es tesla ist inner 4-5 jahren fahren klimaneutral und gestern hat eine chinesische firma die ersten grafitbatterien vorgestellt welche falls sie irgendwann massenproduziert werden können fast keinen abdruck hinterlassen.
    • Maett 14.07.2016 20:13
      Highlight Highlight Das autonome Fahren hat eigentlich gar nichts mit Elektroautos zu tun, das kann mit jedem Antriebssystem mit demselben Aufwand realisiert werden. Es gibt ja einige mit Verbrennungsmotor (Mercedes weiss ich gerade), die das ebenfalls beherrschen, da wird im Vergleich zu Tesla nur nicht so ein Hype darum gemacht, v.a. weil bei Tesla das Hauptaugenmerk auf dem Elektrosportwagen liegt, und nicht etwa dem Autopiloten.
    • Maett 14.07.2016 21:05
      Highlight Highlight @playec1992: neue Akkutechnologien werden vorgestellt, seit der Lithium-Ionen-Akku auf dem Markt ist. In die Massenproduktion ist nie einer gegangen.

      Das wird auch mit dem von Ihnen angesprochenen Akku so sein: er ist nur unter Laborbedingungen stabil zu betreiben.

      Andere Ansätze lassen das Graphit ja komplett weg (in den Lithium-Ionen-Akkus), auch da ist man über das Stadium der Musterzellen nicht hinaus gekommen (bisher zumindest), ich glaub Bosch war das.

      Also an neue Akkus glaube ich erst, wenn sie da sind. Aus dem Labor wurde schon viel angekündigt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • oXiVanisher 14.07.2016 17:31
    Highlight Highlight Ach ... darum haben doch die anderen Hersteller damit gewartet ihre Produkte soweit zu bringen. Dass früher oder später etwas passieren wird war doch immer klar, die frage war nur wie lange das dauert.
    Wenn die erste Welle an negativen Berichten erst einmal durch ist (nicht in 1-2 Wochen, eher 6 Monaten) werden die anderen Hersteller mit ihren Konkurrenzprodukten auf den Markt kommen und die "Lenkhilfen" werden immer mehr akzeptiert werden.
  • Mamititti 14.07.2016 17:23
    Highlight Highlight Gewisse Parallelen? Toyota baut ein FALSCHES Teil ein und vier Menschen sterben hat wirklich wenig gemeinsam mit: einem Autolenker wird von einem Lastwagen den Weg abgeschnitten, während der Lenker falsch die Autofunktionen bedient?!

    Vielleicht sind Publicity-Geiler-Journalismus die Parallele? und zwar die einzige...?
    • Philipp Löpfe 14.07.2016 18:05
      Highlight Highlight Blödsinn. Es war ein falsche Teppich, der zudem falsch montiert war. Von einem falschen Teil kann nicht die Rede sein.
    • Mamititti 14.07.2016 18:53
      Highlight Highlight Also ein Teppich, welcher das Gaspedal fixiert und die Bremse blockiert ist kein falsches Teil? Also als richtiges/berechtigtes/unvermeidbares Teil (des Autos) würde ich es nicht bezeichnen...

      Ich finde es gefährlich einen Produktmangel mit einer falschen Anwendung eines Produktes zu vergleichen.

      Bsp: Meine WC Ente frisst sich durch meine WC Schlüssel, weil es zu aggressiv ist. - ich giesse meine WC Ente in mein Auge und werde blind.

      Suche den Unterschied...
    • Philipp Löpfe 14.07.2016 19:12
      Highlight Highlight Nein, mamititti. Wenn du entgengen den Anweisungen der Bedienungsanleitung ein falsches Teil falsch montierst, da bist du Schuld - und nicht der Hersteller. Ist das so schwer zu begreifen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Amboss 14.07.2016 17:02
    Highlight Highlight Dass das Elektroauto kommt und sich durchsetzen wird, ist klar.

    Aber ob dieser Autopilot/Lenkhilfe sich durchsetzen wird, bezweifle ich.
    Tesla kann noch so oft / gross schreiben, anmerken, hinweisen etc... dass die Hände ans Steuerrad gehören. Das wird doch nicht gemacht, die Aufmerksamkeit am Steuer wird abnehmen.
    Das ist 100'000 Mal egal. Aber einmal ist der Autopilot überfordert und dann knallts.
    Und bei den Millionen Kilometern die täglich gefahren werden, fällt das ins Gewicht. Gut möglich, dass Unfälle zunehmen werden - auch wenn das System fast perfekt ist
    • Paxx 14.07.2016 18:43
      Highlight Highlight Interessant zu wissen wäre, wie viele Unfälle passieren wenn 100001 mal der Lenker selber fährt.
    • glüngi 14.07.2016 19:36
      Highlight Highlight Funfact Amboss!
      Ein Computer fährt besser als ein Mensch.
    • Amboss 14.07.2016 20:05
      Highlight Highlight Ja, das ist die Frage.
      Aber selbst wenn die Unfallzahlen abnehmen. Ich denke, es wird bei jedem Unfall wieder die Diskussion losgehen.
      wobei: Vielleicht passen dadurch die Leute bessser auf...
      Es wird sich weisen
  • whitymcwhite 14.07.2016 16:53
    Highlight Highlight ...Obwohl dieser Autopilot eine Lenkhilfe und Ersatz für ein selbstfahrendes Auto ist, wird auch dieser Unfall nun detailliert untersucht werden. WHAT?
    • 8004 Zürich 14.07.2016 18:06
      Highlight Highlight "Obwohl dieser Autopilot eine Lenkhilfe und KEIN Ersatz für ein selbstfahrendes Auto bliblablu...". Wohl so..
  • Incendium 14.07.2016 16:37
    Highlight Highlight Soll man jetzt Innovation stoppen und anfangen den Fortschritt in die entgegengesetzte Richtung zu treiben, nur weil gewisse Leute halt eher auf der dümmlichen oder leichtsinnigen Seite des Lebens stehen? Die Anweisungen von Tesla scheinen ja recht klar gewesen zu sein, wer sie dann ignoriert und trotzdem genau das gegenteil macht von "Hände doch am Lenkrad lassen und aufmerksam sein weil gesunder Menschenverstand" fordert es heraus, sich mitsamt neuem Tesla um einen Baum zu wickeln. Ich beantrage die Kategorie "Tod durch Autopilot" bei den nächsten Darwin-awards.

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