Wirtschaft
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Mexikos Tequila-Industrie läuft Sturm gegen «Teslaquila»



FILE - In this June 14, 2018, file photo, Tesla CEO Elon Musk speaks at a news conference in Chicago. Tesla has announced that Robyn Denholm of Australia's Telstra will become its new board chair. Musk agreed to vacate his post as board chairman as part of a settlement with U.S. regulators of a lawsuit alleging he duped investors with misleading statements about a proposed buyout of the company. (AP Photo/Kiichiro Sato, File)

Elon Musk. Bild: AP/AP

Tesla-Chef Elon Musks Ausflug in die Spirituosenwirtschaft stösst in Mexiko auf Widerstand: Die Tequila-Produzenten des Landes sehen durch das von Musk Mitte Oktober angekündigte Getränk namens «Teslaquila» den Schutz der Marke «Tequila» verletzt.

Der exzentrische Chef des Elektroautobauers, bekannt für hochfliegende Pläne wie Weltraumtourismus und Hochgeschwindigkeitstunnel, will jetzt offenbar die milliardenstarke Industrie um den agavenhaltigen Schnaps aufmischen.

Das rief jedoch den Tequila-Regulierungsrat CRT auf den Plan. Er wacht darüber, dass die Produzenten die geschützte Herkunftsbezeichnung einhalten, indem sie in Mexiko, zum Beispiel in den Staaten Guanajuato, Jalisco, Michoacan, Nayarit und Tamaulipas produzieren.

Der von Musk per Twitter vorgestellte Teslaquila soll zu 100 Prozent aus der Agavenpflanze gewonnen werden, wie es auf dem rot-weissen Etikett mit Tesla-Logo heisst. Das US-Patentamt hat eine Anmeldung für den Teslaquila als destillierten blauen Agavenlikör vorliegen. Ähnliche Anträge wurden in Mexiko, der Europäischen Union und Jamaika gestellt.

Tesquila

Bild: Elon Musk/Tesla

Das CRT erklärte dazu: Wenn Teslaquila ein Tequila sein soll, müsse sich Tesla mit einem autorisierten Hersteller aus Mexiko zusammentun, Normen einhalten und eine Genehmigung des mexikanischen Instituts zum Schutz gewerblichen Eigentums einholen. «Andernfalls würden sie die Herkunftsbezeichnung für Tequila unbefugt verwenden.» Das Getränk wäre nämlich mit Tequila zu verwechseln. Tesla gab dazu keine Stellungnahme ab.

Der mexikanische Schnaps hat schon anderen Prominenten reichlich Geldsegen eingebracht, seit er ein beliebtes Szenegetränk in Bars ist. So verkaufte der Schauspieler George Clooney im vergangenen Jahr seine Marke «Casamigos» an den Spirituosenkonzern Diageo für etwa eine Milliarde Dollar. Bacardi legte Anfang des Jahres mehr als fünf Milliarden Dollar für die Premiummarke Patron Spirits auf den Tisch. (aeg/awp/sda/reu)

Das ist Elon Musk, einer der erfolgreichsten Unternehmer

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Video: srf

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8Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Charlie B. 14.11.2018 17:57
    Highlight Highlight Zwei Dinge die wie die Faust aufs Auge passt. Alkohol und Autos.
  • Alterssturheit 14.11.2018 16:07
    Highlight Highlight Selber Schuld wer das Zeugs dann für überteuertes Geld kauft. Wie für andere Produkte (Kleider, Parfüm, etc.) bei welchen irgend ein Promi seinen Namen hergegeben hat und mit-kassiert.
  • Sisiphos 14.11.2018 16:04
    Highlight Highlight Mit der Zeit wird mir der Herr Musk immer unsympathischer. Der ist nur noch auf der Suche nach Selbstbestätigung- um jeden Preis und ohne Sinn
  • mxpwr 14.11.2018 14:16
    Highlight Highlight Etwas OT, aber ich verstehe nicht, was an Produkten reizt, welche in Verbindung mit komplett sektorfremden Firmen stehen. Klar, am Ende ist das zwar alles nur Marketing. Aber dann doch lieber gelungenes Marketing mit gelungenen Geschichten: Wenn ich einen Tequila will, dann von einem Familienbetrieb, der vor mindestens 150 Jahren in einem kleinen Dorf in Mexiko gegründet wurde, immer noch dieselben Brennblasen und das Rezept des Gründers nutzt und wo die Oma am Schluss den Brand liebevoll in mundgeblasene Flaschen abfüllt oder sowas. Und keinen Teslaquila.
  • DiniMueter 14.11.2018 13:37
    Highlight Highlight Kann ich nachvollziehen. Wenn es umgekehrt wäre, also wenn eine Firma aus Mexiko ein "Teslaquila" herstellte, würde sich Herr Musk nicht wehren?
  • Hr. Döpfel 14.11.2018 13:06
    Highlight Highlight Der Name war wohl eine Schnapsidee. Dass man vor dem Herausposaunen (twittern) einer neuen Marke solche Markenrechtsfragen nicht genauer abklärt und eine sicherere Variante wählt, kann ich nicht nachvollziehen. Diese Situation finde ich peinlich.
    • Cmo 14.11.2018 15:36
      Highlight Highlight Wer sagt denn, dass Tesla das nicht abgeklärt hat?

      Vielleicht haben Sie ja einen mexikanischen Produzenten, welcher für sie produziert?
    • xHascox 14.11.2018 15:41
      Highlight Highlight Ich vermute, dass es nicht darum geht, einen Tequila von Tesla mit komischem Namen zu verkaufen, sondern eben ein "Teslaquila". Wenn dieser Name nicht verwendet wird, sehe ich keinen Grund, einen Tesla-Tequila zu verkaufen.

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