Wirtschaft
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Teure Hurrikan-Saison: Swiss Re rechnet mit 3,6 Milliarden Dollar



Die Hurrikan-Saison in den USA und der Karibik sowie die Erdbeben in Mexiko kommen Swiss Re teuer zu stehen. Der Rückversicherer rechnet für das dritte Quartal mit Gesamtkosten von rund 3,6 Milliarden Dollar.

Die gesamten versicherten Schäden durch die Wirbelstürme «Harvey», «Irma» und «Maria» und der Erdbeben in Mexiko werden derweil auf rund 95 Milliarden Dollar geschätzt, wie Swiss Re am Freitag mitteilte.

FILE - In this Sept. 26, 2017 file photo, neighbors sit on a couch outside their destroyed homes as the sun sets in the aftermath of Hurricane Maria, in Yabucoa, Puerto Rico. The strongest hurricane to ever hit Puerto Rico in nearly a century, officials predicted before Maria made landfall that it would decimate the power company's crumbling infrastructure and force the government to rebuild dozens of communities. (AP Photo/Gerald Herbert, File)

Die diesjährige Hurrikan-Saison hat es in sich.  Bild: AP/AP

Die noch bis im November laufende Hurrikan-Saison zählt in den USA bereits jetzt zu den verheerendsten seit es Aufzeichnungen dazu gibt. Ab Ende August haben sich die Ereignisse in der Karibik und im Südosten der USA überschlagen.

Am 25. August traf «Harvey» auf die texanische Küste, wobei die massiven Niederschläge vor allem in der Region Houston zu schweren Überschwemmungen geführt hatten. Schätzungen zufolge dürfte «Harvey» versicherte Kosten von 25 bis 35 Milliarden Dollar verursacht haben. Ein Grossteil davon fällt jedoch dem nationalen Flutschutzprogramm zu.

Hurrikan «Irma» traf am 10. September in Florida auf Land. Und auch hier rechnen Experten mit einer Belastung von 25 bis 35 Milliarden Dollar für die Versicherer. Die Karibik wurde nach «Irma» noch von Hurrikan «Maria» heimgesucht. Die Schadensschätzungen für die Region bewegen sich zwischen 10 und 20 Milliarden Dollar. Stark betroffen ist das US-Aussengebiet Puerto Rico. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Blitzesammler 20.10.2017 09:45
    Highlight Highlight Das sind immense Summen... aber die SWISS RE soll ruhig auch mal zur Kasse gebeten werden. Denn jährlich scheffeln sie unmengen in die eigene Tasche. Gerne würde ich deren Reingewinn von 2016 kennen. Und trotzdem bezweifle ich, dass der grösste Teil des Geldes wirklich zu denen kommt, die es auch wirklich brauchen. Damit diese wieder leben und nicht nur überleben können. Wie alle Versicherungen nur auf ihren eigenen Profit schauend und die Versicherten müssen sicher wieder für ihre Rechte kämpfen!!

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