Wirtschaft
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Wie Coop und Swisscom 140 Millionen Franken in den Siroop setzten

Ein Revisionsbericht der Wirtschaftsprüfer PWC zeigt das wahre Ausmass der misslungenen Siroop-Investition.

Christian Mensch / Nordwestschweiz



Die Schätzung stand bisher bei rund 50 Millionen Franken. So viel Geld hätten die Partner Coop und Swisscom mit der Shopping-Plattform Siroop verbrannt, rechnete etwa die «Handelszeitung» vor. Ein Revisionsbericht der Wirtschaftsprüfer PWC zeigt nun das wahre Ausmass: Bereits im verkürzten ersten Betriebsjahr 2016 resultierte ein Verlust von 56 Millionen Franken. Das vergangene Jahr schloss die Plattform mit einem Minus von 55 Millionen Franken ab.

Und in den ersten vier Monaten des laufenden Jahres verlor Siroop operativ weitere 14 Millionen Franken. Zusammen mit den Abschreibungen resultieren Kosten von rund 140 Millionen Franken.

Das Logo des Online-Marktplatz Siroop zeigt sich am Freitag, 4. Mai 2018 auf einem Bildschirm in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Der Erfolg der Siroop-Plattform stellte sich nicht wie erhofft ein. Bild: KEYSTONE

Die Wirtschaftszahlen werden publik, weil Coop die Reissleine gezogen hat. Der Basler Detailhändler hat die Zürcher Siroop AG kurzerhand liquidiert beziehungsweise mit der Mutterfirma fusioniert.

Siroop hat gleich viel Geld in Werbung investiert wie in die Mitarbeiter

Die Fusionsbilanz zeigt nicht nur die massive Überschuldung der Firma mit einem negativen Eigenkapital von 138 Millionen Franken. Sie belegt vor allem auch, dass rasches Handeln angesagt war: Anfang Jahr lagen noch 34 Millionen Franken an flüssigen Mitteln in der Kasse, per Ende April waren diese auf ein Zehntel geschrumpft. Ohne Kapitalspritze wäre Siroop innerhalb kürzester Zeit illiquid geworden. Dem ist Coop zuvorgekommen.

Nettoertrag von zwei Millionen

Siroop wurde von den nationalen Grössen Coop und Swisscom mit dem Anspruch gestartet, dem internationalen Giganten Amazon Paroli zu bieten. Das Schweizer Portal stand für alle Händler offen, die ihre Ware gegen eine Provision präsentieren wollten. 500 Anbieter mit einem Sortiment von einer Million Produkten waren zuletzt auf Siroop versammelt.

Doch trotz einer nicht zu übersehenden Dauerbewerbung wollte sich der Erfolg bei der Kundschaft nicht einstellen. Mitte April stieg die Swisscom aus und Coop übernahm alle Anteile. Ende April verkündete Coop, Siroop werde per Ende Jahr eingestellt und dafür die konzerneigene Online-Plattform Microspot gestärkt.

Coop-Chef Joos Sutter sprach kürzlich in einem Interview mit dieser Zeitung von «vernünftig, vertretbaren Investitionen», die Coop getätigt habe. Ein Blick in die Erfolgsrechnung 2017 zeigt, dass dabei rund 40 Prozent für Werbung ausgegeben worden ist. Damit wurde rund gleich viel Geld in grossformatige Kampagnen investiert wie in die 180-köpfige Belegschaft.

Joos Sutter, Vorsitzender der Geschaeftsleitung und Leiter Direktion Retail, rechts, spricht an der Bilanzmedienkonferenz von Coop in Muttenz am Donnerstag, 15. Februar 2018. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Coop-Chef Joos Sutter Bild: KEYSTONE

Dem eigenen Aufwand von 50 Millionen Franken im vergangenen Jahre steht ein Nettoertrag von weniger als zwei Millionen gegenüber. Bei einer Marge zwischen acht und zehn Prozent machte Siroop damit hochgerechnet einen Handelsumsatz von lediglich 20 bis 25 Millionen Franken. Dies ist noch weniger, als brancheninterne Berechnungen bisher vermuten liessen.

Die Zahlen für das erste Quartal lassen zwar erahnen, dass sich das Jahr 2018 besser angelassen hat. Bei einer Fortführung des Unterfangens wäre Coop jedoch nicht an einer teueren Bilanzsanierung vorbeigekommen. Mit dem harten Schlussstrich konnte Coop immerhin die Hälfte der Anlaufkosten an die Swisscom abtreten, wie Ramon Gander, Sprecher des Detailhändlers erklärt. Ins Gewicht fällt vor allem ein Darlehen des Mutterunternehmens in Höhe von 136 Millionen Franken.

Wertlos gewordene Software

Mit Siroop hat auch die eingekaufte Software ausgedient. Stand diese per Ende 2017 noch mit einem Wert von 11 Millionen Franken in der Bilanz, ist sie in der Fusionsbilanz auf Null Franken abgeschrieben. Die Strategie, mit der Online-Shop-Lösung des deutschen Anbieters Spryker zu starten und diese schrittweise durch eigene Module zu ersetzten, ist damit nicht aufgegangen. Zumindest buchhalterisch ist die Software wertlos geworden. Der deutsche Lieferant hat zudem nach Ansicht der Revisoren noch Anrecht auf Lizenzgebühren in Höhe von 120'000 Franken.

Mit dem hohen Abschreiber sowie Rückstellungen im Hinblick auf das Siroop-Ende erhöhte sich der Gesamtverlust im ersten Quartal auf 27 Millionen Franken. Joos sagte im Interview, für ein Start-up brauche es ein gewisses Risiko, «aber auch den Mut aufzuhören». Die blanken Siroop-Zahlen haben es Coop und Swisscom erleichtert, mutig zu sein. (aargauerzeitung.ch)

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49
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    Alle Leser-Kommentare
  • Zeit_Genosse 19.06.2018 13:40
    Highlight Highlight Mehrwert zum günstigen Preis mit einer serviceorientierten Einfachheit und Lieferung. Menschen kaufen Produkte, nicht Shops. Und wenn man eine Konkurrenz angreifen möchte - also nichts neues bringt - dann muss der Preis besser sein und das Marketing und die Kommunikation verständlich auf die Zielgruppen abgestimmt sein. Pseudoerotische-Pinkfetischflüssigkeit über Menschen und Produkte ausgeschüttetet, zielt daneben.
    10 0 Melden
  • p4trick 19.06.2018 13:40
    Highlight Highlight Also ich habe Siroop einmal gebraucht und zwar habe ich nur dank Siroop gesehen, dass Lumimart 20% Aktion auf Philips Hue Geräte hatte und somit noch 10% günstiger war als Digitec, Brack etc.
    Und das war ja eigentlich auch die Idee von Siroop, kleinere Läden auf einer Platform anzupreisen. Die Idee wäre gut, aber so schwenkt jeder halt zwischen Galaxus, Brack, Microspot, Nettopreis hin und her je nach Produkt und die Preise müssen immer über Toppreise verglichen werden.
    5 0 Melden
  • ostpol76 19.06.2018 12:15
    Highlight Highlight Ich habe allein aufgrund der dämlichen Werbung nie etwas bestellt.
    Viele in meinem Bekanntenkreis wussten nicht einmal was siroop eigentlich verreibt.
    21 1 Melden
  • Nikolai 19.06.2018 11:39
    Highlight Highlight Die Preise bei Siroop waren immer 10-20% höher als bei der Konkurenz Digitec/Galaxus/Microspot usw. Da müssen sie sich nicht wundern.
    32 0 Melden
  • MikoGee 19.06.2018 11:06
    Highlight Highlight Siroop hat man das investierte Geld und die 180 Angestellten nicht wirklich angesehen.
    29 0 Melden
  • ChingChong 19.06.2018 10:55
    Highlight Highlight Der Siroop Geschmack war wohl saure Zitrone ...
    17 3 Melden
  • Dan Ka 19.06.2018 10:36
    Highlight Highlight Die alten Männer haben‘s halt nicht geschnallt, wie die neuen Märkte funktionieren. First come first serve. Dass man mit Siroop Digitec etc. angreifen wollte und das allmächtige Marketing Schubkarrenweise Geld verbrannte ist symptomatisch für dieses pre-Millenium-Management. Ideen, Innovation braucht es - investition in Menschen und Risikoberetischaft. Zeit den Hut zu nehmen Herr Loosli, Joos, Schäppi und wie sie alle heissen.
    33 4 Melden
    • Alpaka 8 19.06.2018 11:25
      Highlight Highlight Gleichzeitig Risikobereitschaft fordern und den Rücktritt nahe legen ist irgendwie paranoid. Die Herren und Damen von Coop und Swisscom wagten ja mit Siroop ein Risiko! Im Unternehmertum gehört halt auch dazu, dass mal ein Produkt floppt. Das ist noch kein Grund für ein Rücktritt.
      31 5 Melden
    • Dan Ka 19.06.2018 12:48
      Highlight Highlight Erstmal Danke für die Unterstellung. 😊 Kern meiner Aussage war Risiken mit Innovationen zu fahren. Siroop, iO, Twint, myCloud etc. versuchen einen dominerten, teils globalen Markt zu erobern. Ja, man kann und soll ausprobieren, sollte aber auch lernen rasch loszulassen und nicht Ressourcen a la Siroop oder auch iO reinzubuttern (die dann anderswo fehlen) Ich sage nicht, dass das einfach ist, was ich sage, dass die grauen Eminenzien für die heutige Zeit überholt sind. Bin gerne bereit meine Meinung zu ändern, wenn Sie mir einen erfolgreichen Versuch zeigen. 😊
      4 2 Melden
  • Klirrfactor 19.06.2018 10:32
    Highlight Highlight Nicht böse gemeint, aber wie mehrmals gesagt, bis heute konnte ich aus Siroop nicht schlau werden. Ich konnte keinen Mehrwert entdecken, um über Siroop zu bestellen und keiner konnte mir einen Grund nennen. Für mich war ea nichts anderes als eine 0815 Plattform.
    51 0 Melden
  • teha drey 19.06.2018 10:24
    Highlight Highlight Du liebe Güte! Wie muss ein Mensch ticken, der bei einem Verlust von dermassen viel Geld über eine "vernüftig, vertretbare Investition" spricht. Ist das nicht doch ein bisschen realitätsfremd?
    11 11 Melden
    • Hayek1902 19.06.2018 11:28
      Highlight Highlight jetzt mal abseits von diesem Beispiel, nein. Was denkst du, in wie viele Start Ups Venture Capital Investoren investieren, bis sie wieder ein Google oder Facebook an Land ziehen? Da scheitern vielleicht 100 Projekte, aber das 101. schenkt dann so stark ein, dass es sich lohnt. In diesem Fall finde ich das Projekt von Anfang an zum Scheitern verurteilt und stimme dir zu.
      18 1 Melden
    • Alpaka 8 19.06.2018 11:28
      Highlight Highlight Nein. Du musst das im Verhältnis betrachten. Coop macht 29 Mrd Franken Umsatz pro Jahr. Da sind die ausgegebenen 70 Millionen (die andere Hälfte trägt die Swisscom) gerade mal 0,2 % davon!
      22 2 Melden
    • p4trick 19.06.2018 13:36
      Highlight Highlight 70Mio von 475Mio Gewinn sind immerhin 15%. Verlust hat nichts mit Umsatz zu tun sondern schwächt den Gewinn.
      3 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Freilos 19.06.2018 10:16
    Highlight Highlight Das Onlinegeschäft ist ein ganz harter Brocken, besonders wenn man nichts absolut neuwertiges auf den Markt bringt.
    20 1 Melden
  • Scaros_2 19.06.2018 09:52
    Highlight Highlight Solange Amazon etc schlicht günstiger ist oder auch Zalando und ich hier sogar noch für den Transport zahlen muss oder extra gebühren auf die KK etc. werden alle diese plttformen eine totgeburt sein über kurz oder lang.
    16 1 Melden
  • hemster 19.06.2018 09:46
    Highlight Highlight war zu erwarten. ich habe siroop mir nur einmal angeschaut. da dort jedoch die preise teilweise viel höher waren als bei den üblichen lieferanten, war das thema dort etwas zu kaufen auch gleich wieder gegessen.
    wenn man eine "konkurrenz" zu amazon (darf man das überhaupt so nennen?) sein will, brauchst es viele viele chinesische billigstlieferanten, ohne ist es einfach eine weitere shopping plattform
    12 2 Melden
  • Hayek1902 19.06.2018 09:42
    Highlight Highlight Ich verstehe nicht, wieso es so viele Schweizer Onlineshops gibt. Neben Amazon und aliexpress / alibaba hat es in der Schweiz vielleicht Platz für einen reinen, nationalen Onlineshop, falls überhaupt. Damit ins Ausland expandieren stell ich mir jetzt auch nicht so einfach vor. Niemand wartet auf einen weiter Onlineshop, die Konkurrenz ist hart und die Margen sehr tief.
    14 7 Melden
  • Theor 19.06.2018 09:39
    Highlight Highlight Manchmal muss man halt eben was riskieren, wenn man was aufbauen will (siehe OVS-Label). Keine Ahnung, warum man nun ein solches Bashing betreibt? Nur weils die prominenten Coop und Swisscom sind? Geschäftsideen gehen tagtäglich zu Grunde, oftmals auch vielversprechende. Nach denen kräht kein Hahn.

    Siroop hatte eine extrem offensive Strategie. Ihre Werbespot kamen so oft und haben mich am Ende eigentlich nur noch genervt. Hatte auch das Gefühl, die angepeilte Kundschaft waren 15-20 Jährige. Ich war nie auf der Homepage. Aber deren Slogan werde ich für Jahre nicht aus dem Kopf bekommen.
    19 5 Melden
  • LeChef 19.06.2018 09:32
    Highlight Highlight Was Siroop das Genick gebrochen hat, war vor allem eine von Anfang an völlig verfehlte Werbestrategie. Setzte auf die Bekanntheit des sinnfreien Werbekonzepts mit dem farbigen Sirup, statt auf die Bekanntheit der Marke und ihrer Services. Ich brauchte 10 Anläufe um aus der Werbung abzuleiten, dass es sich wohl um einen Onlineshop handelt.

    Dazu ein nichtssagender Markenname und ein relativ gesättigter Markt mit vielen ausländischen Anbietern und Galaxus, das von Anfang an besser vermarktet wurde.

    Ein Lehrstück für angehende Marketingfachleute: So macht mans nicht!
    85 3 Melden
  • chnobli1896 19.06.2018 09:30
    Highlight Highlight Vielleicht fehlte der Erfolg auch wegen der Werbung und nicht trotz... Bei mir auf jeden Fall wars so
    28 1 Melden
  • Psychonaut1934 19.06.2018 09:27
    Highlight Highlight Die Werbung und die Plattform waren auch nicht einladend. Auf mich wirkte das ganze abschreckend, die Alarmglocken klingelten bei mir von Anfang an. Die Werbecampagne im TV macht höchstens einen Sinn, wenn man ein Gastrobetrieb hat, Polizeistunde ist und man die Gäste vertreiben muss.
    18 1 Melden
  • Absintenzler 19.06.2018 09:15
    Highlight Highlight Jede Coop-Verkäuferin hätte denen sagen können, dass sie mit ihrem grenzdebilen Marketing kein Fass aufmachen. Aber eine Armada an Werbefuzzis und HSG-Abgängern muss es ja schliesslich besser wissen, gell. 😂
    67 7 Melden
  • äti 19.06.2018 09:05
    Highlight Highlight Solche Start-Ups sind nunmal teuer. Eingekaufte SW die noch angepasst werden muss, ola, kennt man, da gibts doch viele extrem teuren Lösungen - da ist das Marketing tausendmal besser als die Lösung. Am meisten genervt hat wohl die Werbung, die hat vertrieben statt angelockt.
    10 9 Melden
  • Katzenseekatze 19.06.2018 08:37
    Highlight Highlight Gut wäre doch das Geld gleich den Bedürftigen auszuzahlen...
    1 17 Melden
    • Alpaka 8 19.06.2018 11:30
      Highlight Highlight Oder die Bedürftigen gründen selbst ein Unternehmen und verdienen sich ihr Geld selbst.
      17 2 Melden
  • BerriVonHut 19.06.2018 08:36
    Highlight Highlight Na ja, das Internet ist halt auch für COOP Neuland ;)
    13 0 Melden
  • Heiri Schmid (1) 19.06.2018 08:34
    Highlight Highlight Das ist eigenlich der viel grössere Skandal als Postauto. Nur ist Frau Ruoff eine einfachere Zielscheibe als die Herren Loosli und Schäppi ...
    4 44 Melden
    • Benizzel 19.06.2018 12:38
      Highlight Highlight Versteh ich nicht. Coop/Swisscom haben ihr eigenes Geld in den Sand gesetzt. Ist mit egal. Die Postauto AG hat Steuergelder - also unser aller Geld - erlogen. Ist mir nicht egal.
      24 0 Melden
  • valiii 19.06.2018 08:33
    Highlight Highlight Ich habe die Strategie von Siroop nicht verstanden. Die Preise waren immer gleich wie bei Digitec, Galaxus, Microspot und MElectronics: Daraus gab sich für den Kunden keinen Vorteil. Dazu kommt das „gewöhnungsbedürftige“ Marketing mit dieser pink-klebrigigen Masse, welches mich persönlich überhaupt nicht überzeugt hat, im Gegenteil!
    Deshalb war nie der Anreiz gegeben, beim Anbieter Nr. 57 das 143. Kundenkonto zu eröffnen.
    30 1 Melden
  • Boston5 19.06.2018 08:29
    Highlight Highlight Die Werbung war ja wirklich schrecklich und nervig. Kein Wunder ging niemand auf diese Plattform.
    21 1 Melden
  • Hanswurscht_der_Dritte 19.06.2018 08:28
    Highlight Highlight Traurig, traurig. Da wurde doch direkt ein wenig am Kunden vorbeigewirtschaftet. Wenn bis am Schluss niemand wirklich versteht, was dieses Portal genau macht, kann man werben so viel man will. Alles was da noch bleibt ist eine klebrige Pfütze.
    12 0 Melden
  • Triumvir 19.06.2018 08:28
    Highlight Highlight Schon der Name war nicht gerade erfolgversprechend, um es mal nett auszudrücken. Erhalten jetzt die Chefs von Coop und Swisscom eine angemessene Lohnkürzung für ihr Versagen? Ich denke mal eher nicht....
    11 5 Melden
  • Harri Hirsch 19.06.2018 08:21
    Highlight Highlight 40% der Ausgaben für eine Werbung die so bescheuert war, dass sie bei mir den Effekt hatte ganz sicher nie und nimmer dort zu bestellen
    26 1 Melden
  • 4TheHorde 19.06.2018 08:18
    Highlight Highlight Naja .. die Werbung war ja auch total beschissen ... sorry aber ...
    Play Icon
    28 2 Melden
  • wasps 19.06.2018 08:09
    Highlight Highlight Mir ist schleierhaft, warum es schlauen Köpfen immer wieder gelingt, in Luft zu investieren. Was bleibt, ist die Erinnerung an eine Sirup Werbung, die nicht für Sirup Werbung machte, obwohl es eine Sirup Werbung war. Was genau beworben wurde, weiss ich immer noch nicht ...
    24 1 Melden
  • thzw 19.06.2018 08:08
    Highlight Highlight Ich habe nie etwas bei Siroop gekauft, aber der ganze Auftritt (Website und Werbung) liessen das Ganze etwas unprofessionell erscheinen - vielleicht liegts auch daran.
    19 1 Melden
  • The oder ich 19.06.2018 08:02
    Highlight Highlight Inwiefern die meines Erachtens idiotische Werbekampagne zum Aus geführt hat, spielt nun auch keine Rolle mehr. Eventuell fanden auch noch andere die Spots mit den Siruporgien "es bitzeli gruusig"
    User Image
    24 2 Melden
  • Chili5000 19.06.2018 07:50
    Highlight Highlight Ich denke das Siroop einfach viel mehr Zeit gebraucht hätte. Ich habe die Werbung auch ständig gesehen. Aber mir war bis jetzt nicht ganz klar was das genau sein sollte. Zu dem kommt hinzu das schweizer Konsumenten eher träge reagieren auf neue Dienstleistungen und Geschäfte.
    10 0 Melden
  • Rolf Meyer 19.06.2018 07:44
    Highlight Highlight Und warum hat es trotz der massiven Werbung nicht funktioniert? Dazu würde ich gerne Antworten hören. Schlechte Werbung? Oder eher schlechtes Konzept?
    11 2 Melden
  • mrmikech 19.06.2018 07:42
    Highlight Highlight Ich fand die werbekampagne schlecht, eklig. Hat mich nicht überzeugt auch nur einmal auf die seite zu gehen.
    20 1 Melden
  • oXiVanisher 19.06.2018 07:34
    Highlight Highlight "Die Strategie, mit der Online-Shop-Lösung des deutschen Anbieters Spryker zu starten und diese schrittweise durch eigene Module zu ersetzten, ist damit nicht aufgegangen."
    Wer das entschieden hat, hat offensichtlich keine Ahnung von Softwareentwicklung...
    8 3 Melden
  • Skater88 19.06.2018 07:32
    Highlight Highlight Naja, für mich war alleine die Werbung schon Grund genug nicht mal die Webseite zu besuchen.
    23 1 Melden

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