Wirtschaft
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Fünf Dinge, die du über die neue SRF-Direktorin wissen musst

Von der deutschen Provinz an den Leutschenbach. MDR-Chefin Nathalie Wappler ist neue SRF-Direktorin. Ein grosser Karriereschritt für die Ostschweizerin. 



Jetzt ist es definitiv: Nathalie Wappler ist neue Direktorin des SRF. 

Ihre Herkunft

Nathalie Wappler

 Abteilungsleiterin Kultur


Copyright: SRF/Oscar Alessio
NO SALES
NO ARCHIVES

Die Veröffentlichung im Zusammenhang mit Hinweisen auf die Programme von Schweizer Radio und Fernsehen ist honorarfrei  und muss mit dem Quellenhinweis erfolgen. Jede weitere Verwendung ist honorarpflichtig, insbesondere auch der Wiederverkauf. Das Copyright bleibt bei Media Relations SRF. Wir bitten um Belegexemplare. Bei missbräuchlicher Verwendung behält sich das Schweizer Radio und Fernsehen zivil- und strafrechtliche Schritte vor.

Die 50-jährige Nathalie Wappler ist in Kreuzlingen TG aufgewachsen und hat in Konstanz Geschichte und Germanistik studiert.

Sie wechselt vom Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) zum SRF. In der ostdeutschen Provinz leitet sie seit Ende 2016 als MDR-Programmdirektorin den deutschen Regionalsender. Eine ihrer Hauptaufgaben war, die Redaktionen der Sparten Radio, Fernsehen und Internet zusammenzuführen. Dort konnte sie von den Erfahrungen profitieren, die sie bei ihrem letzten Job gemacht hatte.

Ihre SRF-Vergangenheit

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bild: srf

Zauberwort Konvergenz: Als SRF-Kulturchefin führte Wappler 2016 bei SRF die Kulturredaktionen von Online, Radio und TV zusammen. Ihre SRF-Karriere hatte sie 2005 beim «Kulturplatz» gestartet. 2008 wechselte sie dann zur Sendung «Sternstunde». Dort holte sie auch den späteren SRG-Direktor Roger de Weck an Bord, 2011 übernahm sie das Ressort Kultur des SRF mit 350 Mitarbeitenden. Unter ihrer Führung wurde Basel zum Hauptsitz der Redaktion. «Wir schielen nicht auf Quote», sagte sie damals zur WOZ.

Das SRF hatte bereits damals grosse Pläne mit der Kaderfrau: Es liess Wappler 2013 eine Managementausbildung an der Stanford University in Kalifornien absolvieren. 

Der «Tatort»-Skandal

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Als SRF-Kulturchefin geriet Wappler, die als unsentimentale Macherin gilt, 2011 in die Schlagzeilen. Sie schoss damals eine Folge des Schweizer «Tatorts» mit «CSI»-Star Sofia Milos und Stefan Gubser ab, welche zu viele «plumpe Schweizer Klischees» enthielt und nicht mit einer tollen Story glänzte.

Darauf verkrachte sie sich mit Regisseur Markus Imboden und feuerte Peter Studhalter als Chef der Sparte Fernsehfilme. Dabei hatte dieser geschafft, das SRF wieder in den «Tatort»-Verbund einzugliedern. Ebenso war der «Bestatter» Studhalters Baby.  

Ihr Ruf

Wappler gibt sich nach aussen als sanfte, intellektuelle und freundlich lächelnde Abteilungsleiterin. Sie setzte ihre Vorhaben aber teils gegen massive Widerstände der Belegschaft durch. «Wappler hat nicht gescheut, schwierige Personalentscheide zu fällen», so ein SRF-Kadermann zur «NZZ am Sonntag». 

SRF-intern sei es das oberste Gebot gewesen, sich nicht mit Nathalie Wappler anzulegen. Laut «Kleinreport» wurde sie bei SRF gar als «Fallbeil von Leutschenbach» betitelt. 

Ihre Social-Media-Präsenz

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Wappler lebt zwar in der neuen digitalen Medienwelt. Doch sie setzt Social Media nur zögerlich ein. Ihr Instagram-Account ist privat. Ihr letzter Twitter-Beitrag stammt vom 2. Oktober. 

Sowieso scheut sie das Rampenlicht. In der Fotoagentur Keystone hat es beispielsweise nur zwei Bilder von ihr. Auf Facebook hingegen gibt sie sich offener und postet immer wieder Ferienfotos. 

2009 liess sie sich in der NZZ-Serie «Just married», als sie ihren Mann Wolfgang Hagen heiratete. Sie lernten sich im Journalismus kennen: Hagen war damals Abteilungsleiter von Kultur und Musik des Radiosenders Deutschlandradio.

Das ist die Geschichte des Farbfernsehens

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Video: srf

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26
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26Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Dan Oria 06.11.2018 08:40
    Highlight Highlight Zu Nathalie Wappler als Person empfehle ich den folgenden Artikel:
    http://www.kleinreport.ch/news/die-zwei-gesichter-der-nathalie-wappler-87428/
    5 0 Melden
  • Raphael Stein 05.11.2018 19:55
    Highlight Highlight Von der deutschen Provinz an den Leutschenbach....
    also noch Provinzieller.

    Das wollte der Journi doch schreiben, oder?
    6 1 Melden
  • Couleur 05.11.2018 18:22
    Highlight Highlight "SRF-intern sei es das oberste Gebot gewesen, sich nicht mit Nathalie Wappler anzulegen. Laut «Kleinreport» wurde sie bei SRF gar als «Fallbeil von Leutschenbach» betitelt."

    Traurig, dass es wie es scheint, in der aktuellen Zeit nur noch empathielose, rücksichtslose und kalte Menschen an die Spitze von Grosskonzernen schaffen. Ist wohl ein Spiegelbild unserer Gesellschaft.
    99 23 Melden
    • felixJongleur 05.11.2018 20:49
      Highlight Highlight Sehe es nicht unbedingt negativ dass sie diesen Ruf hatte, evtl. rollte ja der eine oder andere Kopf zurecht im Wohlfühlbetrieb.
      32 29 Melden
  • axantas 05.11.2018 18:12
    Highlight Highlight Ich habe mir eben ein Interview mit ihr auf SRF 1 angehört. Sie klingt sehr besonnen, auch kommunikativ, aber wahnsinnig emotionslos. Eigentlich sind da überhaupt keine Emotionen zu spüren. Sie redet darüber, es klingt aber wie die Bekanntmachung der aktuellen Börsenkurse. Ich bin ja gespannt...
    71 8 Melden
    • Platonismo 05.11.2018 23:17
      Highlight Highlight Wär sie ein Mann, würde man „nüchtern“ oder „sachlich“ sagen, gell. Für CEOs steht selten „emotional“ im Kriterienkatalog. Also, einfach mal sachlich bleiben, resp. emotionslos. 😉
      11 8 Melden
  • Don Sinner 05.11.2018 17:41
    Highlight Highlight Nach den hier gelieferten Informationen wechselte sie seit 2005 durchschnittlich alle zweieinhalb Jahre ihren Job/ Funktion. Was hat die Unerschrockene ("Fallbeil vom Leutschenbach") wohl im Sinn: Kontinuität für ein Unternehmen oder die eigene Karriere? Was folgt im Sept 2021?
    80 12 Melden
  • PPP 05.11.2018 17:22
    Highlight Highlight Das die Dame eine Tatort Folge geblockt hat, die zu viele Schweizer Klischees enthielt, tönt eigentlich gar nicht so schlecht.
    Der CH Tatort ist wirklich Meister darin, die Schweizer als Vollblöd dem deutschsprachigen Publikum zu präsentieren.
    140 19 Melden
    • teha drey 06.11.2018 16:20
      Highlight Highlight Wunderbare Gelegenheit für das allseits beliebte Stammtisch-Tatort-Bashing! Für was diese Frau herhalten muss, obwohl sie gar noch nicht begonnen hat mir ihrer Arbeit...
      1 1 Melden
  • tzhkuda7 05.11.2018 17:14
    Highlight Highlight Eine Frau dir aufgrund ihrer Qualifikationen gewählt wurde und nicht weil die Quote eingehalten werden musste.
    Macht das ganze auch Glaubhafter
    De Weck hat ihr sicher genug Arbeit hinterlassen mit der Sie aufräumen muss um der SVP den Wind aus den Segeln zu nehmen für zukünftige Versuche der Einschränkungen für das öffentliche Fernsehen.

    Gerade im Zeitalter von Social Media, Fake News und allem kommt dem SRF eine immer wichtigere Rolle zu der neutralen, Faktenbasierten Berichterstattung.
    100 88 Melden
    • ostpol76 05.11.2018 17:55
      Highlight Highlight Was hat jetzt die SVP wieder damit zu tun?
      54 19 Melden
    • rosen nell 05.11.2018 18:40
      Highlight Highlight De Weck war GD, Matter ist ihr Vorgänger. Nur so...
      40 2 Melden
    • tzhkuda7 05.11.2018 19:56
      Highlight Highlight @Ostpol, die SVP war Federführend bei der abschaffung dea öffentlichen Fermsehens und Radios.

      @rosen nell Das ja, genug arbeit wird sie aber trotzdem haben beim SRF deswegen
      3 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • inmi 05.11.2018 16:56
    Highlight Highlight Vom einen Staatsfernsehen ins andere Staatsfernsehen. Ändern wird sich nichts.

    Wie "unabhängig" das Staats-TV SRG berichtet, haben wir dieses Weekend gesehen, als die kritische Berichterstattung über den korrupten Genfer Regierungsrat abgewürgt wurde, direkt angeordnet von der Führung: https://nzzas.nzz.ch/schweiz/recherchen-gestoppt-der-fall-maudet-wird-zum-fall-rts-ld.1433669
    38 76 Melden
    • Fabio74 05.11.2018 18:58
      Highlight Highlight Wo wurde konkret was abgewürgt und vom wem?
      27 14 Melden
    • Sportfan 05.11.2018 19:40
      Highlight Highlight Aber sie haben schon noch den Durchblick, wie die SRG organisiert ist?

      Die Neue kommt zu SRF und hat dem RTS soviel zu sagen oder zu tun, wie wir zwei, nämlich nichts

      Also bitte nicht die einzelnen Betriebe durcheinander bringen.
      31 13 Melden
  • Sauäschnörrli 05.11.2018 16:54
    Highlight Highlight Drei Mikros, da hätte doch noch ein viertes Platz gehabt.
    User Image
    201 12 Melden
    • TanookiStormtrooper 05.11.2018 17:35
      Highlight Highlight Läuft bei watson! Wann gibt es mal wieder ein Usertreffen im Zoo? 😜
      28 13 Melden
    • N. Y. P. 05.11.2018 17:59
      Highlight Highlight Also,
      ich hätte vier Mikros platziert, wenn ich der Mikroanprominenterstelleaufsteller von watson wäre.
      Zwei Mikros reichen nie und nimmer, imfall.
      23 8 Melden
    • N. Y. P. 05.11.2018 18:02
      Highlight Highlight Ich sollte entweder besser die Kommentare lesen oder wenigstens die Anzahl Mikros von watson zählen können.
      Kommentar zu meinem Kommentar.
      32 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen

«Wir haben es in der Hand, ein Massensterben zu verhindern»

Die Artenvielfalt ist in den letzten 50 Jahren dramatisch gesunken. Das zeigt der WWF in seiner neuesten Ausgabe des Living Planet Index auf. Zum Glück findet ein Umdenken bei den Menschen statt. Das sagt Thomas Vellacott, CEO des WWF Schweiz. 

60 Prozent der Tierarten sind in den letzten 50 Jahren verschwunden. Ist es also gerechtfertigt, von einem sechsten Massensterben zu sprechen? Ja, heute sterben 100 bis 1000 Mal mehr Arten aus als in vergangenen Zeiten. Das ist einmalig – und wir Menschen sind die Ursache. Der Living Planet Index des WWF untersucht die Populationstrends und zeigt so Veränderungen sehr früh an.

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