Wirtschaft
Schweiz

Nicht zuletzt wegen diesem Medikament: Novartis steigert den Reingewinn um 15 Prozent

Nicht zuletzt wegen diesem Medikament: Novartis steigert den Reingewinn um 15 Prozent

24.01.2018, 07:3124.01.2018, 10:54

Novartis hat im vergangenen Jahr 7,7 Milliarden Dollar Gewinn eingefahren, 15 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Umsatz legte um 1 Prozent auf 49,1 Milliarden Dollar zu. Im vierten Quartal legte der Pharmakonzern mit 5 Prozent Zuwachs einen Schlussspurt hin.

In Lokalwährungen gerechnet legte der Umsatz sowohl im vierten Quartal als auch im Gesamtjahr um 2 Prozent zu. Die starke Leistung der Wachstumstreiber, wie dem Schuppenflechtemittel Cosentyx und dem Herzmedikament Entresto, habe 2017 die Einbussen durch Generika beim bisherigen Zugpferd - dem Mittel zur Behandlung von chronischer myeloischer Leukämie Glivec/Gleevec - mehr als wettgemacht, schreibt der Pharmakonzern in einer Mitteilung vom Mittwoch.

Cosentyx Novartis
Novartis' Wachstumstreiber Cosentyx.

Für das laufende Jahr stellt Novartis Umsatzzuwächse in Lokalwährungen im niedrigen bis mittleren einstelligen Bereich in Aussicht.

Beim Reingewinn hatten 2017 insbesondere Minderheitsbeteiligungen zum Anstieg beigetragen. Der Kernreingewinn legte demgegenüber nur leicht um 1 Prozent auf 11,4 Milliarden Franken zu. Bei den Kernergebnissen werden Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte, der Einfluss akquisitionsbedingter Faktoren und andere Sondereffekte herausgerechnet. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
6 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
6
Goldfische können in der freien Natur ganze Teiche leer fressen
Zierfische, die ganze Teiche leer fressen, Aquariumpflanzen, die in Seen wuchern: Wer sein Aquarium in der Natur entsorgt, richtet grosse Schäden an und macht sich überdies strafbar. Darauf weist eine Kampagne hin, zu der sich 21 Kantone zusammengeschlossen haben.
Regelmässig für Schlagzeilen sorgen Quaggamuscheln in Schweizer Seen und die Schwarzmeergrundel im Rhein. Als invasive Arten richten sie grosse Schäden an - an der Biodiversität und an der Infrastruktur. Sie gelangen als blinde Passagiere an Booten und Frachtschiffen, also unbeabsichtigt in die Schweizer Gewässer.
Zur Story