Wirtschaft
Schweiz

Marktmanipulation: Deutsche Bank zahlt 30 Millionen Strafe in USA

Marktmanipulation: Deutsche Bank zahlt 30 Millionen Strafe in USA

29.01.2018, 21:1029.01.2018, 21:10

Die Deutsche Bank hat in den USA eine Millionenstrafe wegen angeblicher Manipulation von Edelmetallpreisen aufgebrummt bekommen. Im Rahmen eines Vergleichs zahle das Geldhaus eine zivilrechtliche Geldbusse in Höhe von 30 Millionen Dollar, teilte die für die Rohstoffbörsen zuständige Aufsichtsbehörde CFTC am Montag mit.

Ein Sprecher der Deutschen Bank erklärte auf Nachfrage, die interne Kontrolle und Aufsicht seien bereits verstärkt worden, damit sich solche Regelverstösse nicht wiederholen.

Nicht nur gegen die Deutsche Bank griff die Behörde durch: Im gleichen Verfahren wurden gegen die UBS und die britische HSBC Strafen von 15 Millionen beziehungsweise 1.6 Millionen Dollar verhängt.

Es handelte sich um eine konzertierte Aktion der CFTC sowie des US-Justizministeriums und der Bundespolizei FBI. Dabei wurden auch Strafanzeigen gegen sechs Börsenhändler gestellt, die für die Banken tätig gewesen sein sollen. Ihnen wird vorgeworfen, mit illegalen Methoden («Spoofing») Rohstoffkurse manipuliert zu haben. (kün/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
2 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2
SVP-Vorlage: Weshalb ausgerechnet Fredy Gantner bei der 10-Mio-Initiative schweigt
Die SVP greift mit der 10-Millionen-Initiative frontal die Personenfreizügigkeit an – doch ausgerechnet ihre natürlichen Verbündeten im EU-kritischen Lager schweigen.
Die 10-Millionen-Initiative der SVP ist eine geplante Frontalkollision mit der EU. Sie zielt darauf ab, die Wohnbevölkerung der Schweiz bis 2050 auf unter zehn Millionen zu begrenzen – und verlangt, dafür wenn nötig das Personenfreizügigkeitsabkommen mit der Europäischen Union zu kündigen. Die SVP nimmt damit nach der Masseneinwanderungsinitiative von 2014 den nächsten grossen Anlauf, die Zuwanderung der Schweiz neu auszurichten.
Zur Story