Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Wirtschaft verliert an Fahrt: Konjunkturbarometer sinkt stärker als erwartet 



Die Schweizer Wirtschaft dürfte zum Start des neuen Jahres an Fahrt verlieren. Das zeigt der Frühindikator der Konjunkturforschungsstelle KOF der ETH Zürich an. Ihr Konjunkturbarometer ist im Dezember gegenüber dem leicht nach unten revidierten Vormonatswert um 2,6 Zähler auf 96,3 Punkte gefallen, wie die KOF am Freitag mitteilte.

Damit liegt das Barometer noch stärker als im Vormonat unter seinem langfristigen Durchschnitt. Es ist auch stärker gefallen als erwartet. Die von AWP befragten Ökonomen hatten einen Stand von 96,5 bis 101,2 Punkten prognostiziert.

ARCHIVBILD ZUM WACHSTUM DER SCHWEIZER EXPORTE UM 5 PROZENT, AM DIENSTAG, 21. NOVEMBER 2017 - A crane unloads a container from a truck at the harbor Kleinhueningen, in Basel, Switzerland, pictured on March 29, 2011. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Ein Kran entlaedt am 29. Maerz 2011 Container von Lastwagen im Hafen Kleinhueningen in Basel. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Das Export-Geschäft stützt im Moment die Konjunktur. Bild: KEYSTONE

Das hohe Wachstumsniveau, auf welchem sich die Schweizer Wirtschaft zu Beginn des Jahres befand, kann laut KOF somit nicht mehr beibehalten werden. Der konjunkturelle Ausblick für den Beginn des Jahres 2019 trübe sich ein.

Export stützt Konjunktur

Haupttreiber dieser Entwicklung seien die Indikatoren für das produzierende Gewerbe, hiess es in der Mitteilung. Zudem gebe es auch schwach negative Signale aus dem Finanzsektor und vom privaten Konsum. Stützend dagegen wirkt laut KOF der Export.

Beim produzierenden Gewerbe (verarbeitendes Gewerbe und Baugewerbe) sorgen gemäss der Mitteilung gleich mehrere Faktoren für die Stimmungseintrübung. So seien die Aussichten für die Auftragslage und den Vorprodukteeinkauf ins Negative gekippt. Die Produktionsentwicklung und die Beschäftigung unterstützen zudem diese Entwicklung.

Beim verarbeitenden Gewerbe seien hauptsächlich die Elektro- und die Metallindustrie für den Rückgang verantwortlich. Zusätzlich hätten sich auch die Einschätzungen in den Branchen Papier, Druck und Holz eingetrübt. Die Perspektiven für die chemische Industrie dagegen bleiben laut KOF positiv.

Das KOF-Konjunkturbarometer ist ein Frühindikator für die Entwicklung der Schweizer Konjunktur. Es handelt sich um einen Sammelindikator, der sich neuerdings aus 345 Einzelindikatoren zusammensetzt. Diese werden über statistisch ermittelte Gewichte zu einem Gesamtindikator zusammengefasst. (awp/sda)

«Ich habe einfach kein Verständnis für Leute, die Pelz tragen»

abspielen

Video: watson/Angelina Graf, Emily Engkent

Das könnte dich auch interessieren:

«Steigende Mieten!» – «Nur noch Beton!»: Das Streitgespräch zur Zersiedelungs-Initiative

Link zum Artikel

Vor 50 Jahren: Als der Traum von der Schweizer Atombombe platzte

Link zum Artikel

3 Punkte: Wie Kritiker über den Reichen-Report motzen – und was davon zu halten ist

Link zum Artikel

9 simple WhatsApp-Kniffe, die nicht jeder kennt

Link zum Artikel

«Ken ist nur ihr schmuckes Anhängsel»: Soziologin über Geburtstagskind Barbie

Link zum Artikel

«Der grösste Fehlentscheid der NFL-Geschichte» – und natürlich wieder Brady

Link zum Artikel

Ist die #10YearChallenge gefährlich? Die Fakten zum Internet-Phänomen

Link zum Artikel

«Das Beste im Mann» – mit diesem Anti-Sexismus-Werbespot läuft Gillette voll in den Hammer

Link zum Artikel

Die Geschichte zu diesem Foto mit Pogba ist wirklich unglaublich lustig

Link zum Artikel

Hunderte Millionen geklaute Zugangsdaten im Netz – so prüfst du, ob du gehackt wurdest

Link zum Artikel

Von frierenden Möpsen und fliegenden Vibratoren: Eine kleine Abrechnung mit Hollywood

Link zum Artikel

Dieser Bündner Lokführer hat wohl gerade den besten Job der Welt

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

3
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Pafeld 28.12.2018 10:56
    Highlight Highlight Falls Sie sich je gefragt haben, warum Sie von Ihrer ehrlichen Arbeit nicht leben können: Wir füttern Leute mit durch, die erwarten, wie andere Leute die wirtschaftliche Entwicklung erwarten. Und diese Kaffeesatzleser sind leider noch nicht einmal bescheiden.
  • Pidemitspinat 28.12.2018 10:22
    Highlight Highlight Verstehe nicht genau, was das jetzt für ein Barometer ist.
    • aglio e olio 28.12.2018 12:03
      Highlight Highlight Der Druck wird zunehmen. Hier und da. ;)

Ade Pelz: Schweizer zeigen Canada Goose die kalte Schulter

Einst bot er Forschern in der Arktis Schutz vor Kälte, in den letzten Wintersaisons prägte er modisch Schweizer Stadtbilder – der pelzbesetzte Parka, besonders derjenige der Marke Canada Goose. Nun flaut der haarige Hype ab. 

Er war der grosse Renner der letzten Schweizer Winter: der Jackenhersteller Canada Goose. Hätte man für jede Sichtung dieser omnipräsenten Parkas mit Kojotenkapuze einen Franken gekriegt, hätte man sich selbst bald schon eines der teuren Exemplare leisten können. Und das alles trotz heftiger Kritik der Tierschutzorganisationen.

Diese Saison hatten die Status-Parkas aber einen schweren Start. «Im Vergleich zu 2017 ist der Verkauf der Jacken und Mäntel der Marke stark eingebrochen», sagt …

Artikel lesen
Link zum Artikel