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ARCHIVBILD - ZUR MELDUNG BEZUEGLICH BANKEN GEGEN EIGENMITTELVERORDNUNG -  Paradeplatz Square with the headquarter of Swiss banks UBS, centre, and Credit Suisse, right, and the tram stop Paradeplatz in the square's centre, in Zurich, Switzerland, on October 4, 2016. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

UBS, Credit Suisse oder doch Postfinance? Wer die Wahl hat, hat die Qual. Bild: KEYSTONE

Bei welcher Bank zahlst du wie viel? Der grosse Gebührenvergleich

Nicht mehr gratis: Postfinance erhöht die Gebühren und könnte damit gegen 80 Millionen Franken mehr einnehmen.

Daniel Zulauf / CH Media



Die Postfinance stemmt sich gegen eine weitere Gewinnerosion. Sie bittet dafür die Kunden zur Kasse. Ab Anfang nächsten Jahres werden alle Privatkunden mit einer Kontoführungsgebühr von fünf Franken pro Monat belastet. Bislang zahlte nur, wer weniger als ein Guthaben von 7500 Franken auf dem Konto hatte. Verschont wird niemand.

Selbst die Inhaber eines Privatkonto Plus, die bisher mit einem Mindestsaldo von über 25'000 Franken von einer Gebühr verschont blieben, sollen künftig den Fünfliber zahlen. Von der neuen Kontoführungsgebühr sind gemäss Postfinance 950'000 Kunden betroffen. Unter der Annahme, dass alle Kunden die Kröte schlucken, fliessen der Postfinance 2019 zusätzliche Einnahmen von 57 Millionen Franken zu.

Doch damit nicht genug: Kostenpflichtig werden neu auch die monatlichen Kontoauszüge auf Papier. Sie werden mit einem Franken pro Monat verrechnet. Bislang lassen sich 700'000 Kunden die Auszüge per Post zusenden. Bleiben sie dabei, winken der Postfinance auch hier Mehreinnahmen von 8.4 Millionen Franken. Sogar die Auskunft über den Kontostand am Postschalter oder am Telefon soll im nächsten Jahr nicht mehr gratis sein. Vier Franken pro Abfrage will die Postfinance neu auch für diesen Service verlangen. Betroffen sind 80'000 – vermutlich vorwiegend ältere – Kunden, die keine Karte besitzen, um den Saldo gratis abzufragen.

Wollen die Betroffenen auch weiterhin einmal pro Monat den Kontostand per Telefon oder am Schalter erfahren, ergäben sich für die Postfinance weitere Zusatzeinnahmen von 3.8 Millionen Franken. Mehr bezahlen sollen aber auch die Geschäftskunden. Diesen stellte das Geldinstitut bisher zwei Postfinance-Karten gratis zur Verfügung. Neu kosten die Karten je 30 Franken pro Jahr – macht neun Millionen Franken Mehrertrag für die Postfinance. Die Ranglisten können je nach Nutzungsprofil variieren. Ein individueller Vergleich empfiehlt sich auf www.moneyland.ch.

Immer noch günstig

Die Gebührenerhöhungen könnten der Postfinance 2019 unter der Annahme eines unveränderten Kundenverhaltens und einer gleichbleibenden Anzahl Kunden zusätzliche Einnahmen von 78.2 Millionen Franken in die Kasse spülen. Mit dieser Rechnung liebäugelt der bundeseigene Finanzkonzern aber nur insgeheim. «Wir sind uns bewusst, dass die Massnahmen zum Verlust von Kunden führen können», sagt ein Sprecher von Postfinance offiziell. Doch wohin sollten diese Kunden gehen?

Konkurrenzvergleiche zeigen, dass die Postfinance auch mit dem massiv verteuerten Gebührensystem immer noch zu den günstigsten Anbietern im Schweizer Markt gehört (siehe Tabelle oben). Landesweit tätige Banken wie die UBS, die Credit Suisse oder Raiffeisen sind in der Gesamtrechnung deutlich teurer. Von den in allen Kantonen tätigen Instituten hat immerhin die Migros Bank ein günstigeres, normales Privatkonto anzubieten als die Postfinance.

Kleinere Kantonalbanken könnten zu den Nutzniessern des Politikwechsels der Postfinance werden. Doch angesichts der letztlich noch allzu grossen Preisunterschiede kann sich die Postbank Hoffnungen machen, dass die Rechnung am Ende doch noch aufgeht. Die tiefen Zinsen machen der Postfinance schwer zu schaffen. Immer mehr Kundengelder, die derzeit noch zu akzeptablen Konditionen in Obligationen und anderen zinstragenden Anlagen mit langer Laufzeit angelegt sind, werden fällig. Sie müssen zu sehr tiefen Zinsen frisch angelegt werden. Daraus entstünde der Postfinance ein Einnahmenausfall von 80 Millionen Franken pro Jahr, sagt ein Sprecher. Dass sich die voraussehbaren Ertragsausfälle und die erhofften Zusatzeinnahmen fast genau decken, ist kaum Zufall.

Gewinne schmelzen

Die Postfinance wehrt sich nach Kräften gegen eine weitere Gewinnerosion. Im vergangenen Jahr hatte das Institut einen Vorsteuergewinn von 463 Millionen Franken erzielt – knapp 15 Prozent weniger als im Jahr davor. Seither hat sich die Lage deutlich verschärft. Im ersten Halbjahr 2018 betrug der Vorsteuergewinn noch 125 Millionen Franken, nachdem er in der gleichen Zeitspanne des Vorjahres noch 372 Millionen Franken betragen hatte. Die vom Bundesrat vorgeschlagene Umwandlung der Postfinance in eine vollwertige Bank mit einem eigenen Kreditgeschäft kann die Situation bestenfalls in einigen Jahren beeinflussen.

Würdest du dem Internet sagen, wie viel du verdienst?

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Video: srf

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59
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    Alle Leser-Kommentare
  • demokrit 11.10.2018 11:24
    Highlight Highlight Und welchen Floh hat man bei der Vollgeldinitiative seitens der Zinswirtschaft ins Land gesetzt? Die Kontoführung werde damit teurer?
  • Melsqy 11.10.2018 11:00
    Highlight Highlight Entschuldigung aber.. Bin ich die einzige, die die Tabelle nicht versteht? Woraus setzen sich diese Gesamtkosten denn bitteschön zusammen? Wieso ist das nirgendwo aufgeschlüsselt? Oder stehe ich jetzt komplett auf dem Schlauch?
  • Jazzdaughter 11.10.2018 09:59
    Highlight Highlight Man soll zahlen weil man nicht genug Geld hat.

    Kapitalismus in seiner pursten Groteske.
    • Bits_and_More 12.10.2018 10:27
      Highlight Highlight Naja, man stellt der Bank sein Kapital zur Verfügung, je mehr Kapital der Bank zur Verfügung gestellt wird, desto mehr Kredit kann die Bank an andere Personen vergeben, desto mehr Rendite erzielt die Bank. Wenn ich nun im Schnitt nur 1000.-- auf dem Konto habe, kann die Bank herzlich wenig damit anfangen, bietet aber dieselbe Palette an Dienstleistungen an.

      So abwegig ist dieses Prinzip also nicht...
  • Chnebeler 11.10.2018 09:41
    Highlight Highlight @Watson berücksichtig bitte zukünftig auch sonder Konten in diesen Vergleichen. Zum Beispiel die Mitgliederkonten der Raiffeisen und ähnliche Angebote von anderen Anbietern. Ein normales Privatkonto besitzt bei Raiffeisen praktisch niemand. Zudem wir schreiben das Jahr 2018 kostenlose monatliche Auszüge per Post gehören verboten. Etliche Kosten fallen zudem nur an wenn kein E-Banking genutz wird.
    • Madison Pierce 11.10.2018 10:30
      Highlight Highlight Richtig. Die Kontoführung ist bei den Mitgliederkonten von Raiffeisen kostenlos. (Zudem kann man als Mitglied gratis in viele Museen und erhält andere Vergünstigungen.)

      Ich bezahle nur 100 Fr./Jahr für die Mastercard. (Die es bei Migros und Coop kostenlos geben würde.)
    • Bits_and_More 12.10.2018 10:29
      Highlight Highlight Aufgepasst mit "Kostenloser" Mastercard von Coop / Migros / ähnlichem. Die Karten haben zwar keine Jahresgebühr, aber häufig deutliche höhere Gebühren bei Zahlungen, speziell im Ausland.
      Hier lohnt sich ein Vergleich in Bezug auf das Nutzungsverhalten.
  • Aniratak 11.10.2018 09:38
    Highlight Highlight Der Skandal ist doch, dass Leute mit wenig Guthaben auf den Konti Gebühren zahlen müssen, jene mit Anlagevermögen von über CHF 25'000 die Dienstleistungen von PostFinance aber weiterhin weitgehend gebührenfrei bekommen. Die Armen finanzieren damit die bestimmt höheren Anlagekosten der Reichen...

    Dass dies schon immer so war - schon zu biblischen Zeiten hiess es: "Wer hat, dem wird gegeben..." -, rechtfertigt keinesfalls das Verhalten der Banken gegenüber wirtschaftlich schlechter gestellten Kund/innen!
  • MacB 11.10.2018 09:33
    Highlight Highlight Vielleicht bin ja falsch gewickelt aber da stimmt doch was nicht. Die Postauszüge kosten doch nirgendwo 10.20 pro Monat!? Hab jetzt grad 2-3 Bsp. gecheckt, z. Bsp. Aargauer Bank, da steht beim Privatkonto 48.- Kontoführung wie in der Liste oben, bei den Auszügen aber 1x Monat = 1.-. An anderen Orten steht bsp.weise zweiwöchentlich 2.- pro Auszug. Aber 10-12.- pro Monat???

    • MacB 11.10.2018 15:13
      Highlight Highlight Ich glaube, die 10.20 sind pro Jahr, was dann aber auch nicht mit den Gesamtkosten inkl. Kontoführung übereinstimmt, da fehlt ja die Hälfte. Auf jeden Fall ist das ein sehr komisches Rechnungsbeispiel mit zu vielen Variablen.
  • ströfzgi 11.10.2018 08:29
    Highlight Highlight Sie könnten doch noch Zahlungen kostenpflichtig machen. Bisher zahlt der Andere, resp. der Empfänger die Gebühr. Wie bei der SP 😄
  • Diagnose: Aluhut 11.10.2018 08:26
    Highlight Highlight Für mich ändert sich bei Postfinance nix. 7500.- Guthaben hatte ich auch vorher nie 😂
  • Donald 11.10.2018 08:06
    Highlight Highlight Interessant, dass Leute meinen jemand verwalte ihr Geld gratis.
    • derlange 11.10.2018 08:41
      Highlight Highlight Alles ist gratis Mentalität...
      Auch ein Stück weit durchs Internet verursacht
    • rburri38 11.10.2018 08:50
      Highlight Highlight Hä? Also sorry, aber du verstehst wohl nicht wie Banken funktionieren. Ist dir klar, was die alles mit deinem Geld machen, während du es bei Ihnen ablegst? Das hat nichts mit "gratis verwalten" zu tun.
    • Donald 11.10.2018 08:53
      Highlight Highlight @rburri38
      Es gibt keine Zinsen mehr für die Banken bzw. Negativzinsen. Und mit wenig Risiko und grosser Flexibilität anlegen wirft auch wenig ab...
    Weitere Antworten anzeigen
  • chandler 11.10.2018 08:01
    Highlight Highlight Man muss seine Bankbeziehung bald gleich häufig wie eine Krankenkasse wechseln, um immer bei den günstigen zu sein...
    • Willy Tanner 11.10.2018 08:23
      Highlight Highlight Da hast Du einerseits recht. Nur musst Du um zu überprüfen wer denn nächstes Jahr der Günstigste ist mindestens eine Woche Aufwand betreiben, und das Risiko eingehen, dass die Konditionen während dem Jahr wechseln. Also eigentlich täglich alle Gebühren überprüfen. Viel Spass!
    • chandler 11.10.2018 10:45
      Highlight Highlight Mein Kommentar war auch nicht sehr ernst gemeint, da dies beinahe unmöglich ist diesen Aufwand zu betreiben. Und häufig bist du auch an ein Finanzinstitut gebunden (Hypothek, 3. Säule, etc.). Somit wird es noch komplizierter und aufwändiger.
      Mich nervt es einfach wenn man die Boni oder die Milliardengewinne einzelner Institute sieht, und dann immer die "kleinen" geschröpft werden bis zum geht nicht mehr. Können wir "kleinen" aber leider nicht beeinflussen oder ändern.
  • Hans Welle 11.10.2018 07:50
    Highlight Highlight Finde es nicht in ordnung wenn ein grosser teil der kunden für die leute bezahlt die zu faul sind um etwas online nachzuschauen... egal ob das verbindungsnachweise auf papier in der telekombranche oder kontoauszüge auf papier in der finanzbranche... warum soll das die allgemeinheit bezahlen? Ist ja nur fair das wer mehr leistungen bezieht auch dafür bezahlt.
    • MacB 11.10.2018 09:23
      Highlight Highlight Und was mit älteren Leuten, die sich mit dem Internet nicht auskennen?

      Zudem beziehen diese nicht "mehr Leistungen" wie du es nennst, sondern gleich viele wie eh und je. DU beziehst weniger. Dafür solltest du aber belohnt werden und nicht andere bestraft.

      Selbiges gilt übrigens bei Passabene im Coop/Migros. Du scannst selber, zahlst aber gleich viel. Und das obwohl du dem Arbeit und KOsten übernimmst.
    • Willy Tanner 11.10.2018 09:51
      Highlight Highlight Also zusammengefasst sollen die, die ihr Konto mit EBanking bewirtschaften nicht mehr gratis das Konto führen dürfen, sondern bekommen neu noch ein Entgelt für die Führung des Kontos? Jetzt wird's langsam aber interessant...;-)
    • Hans Welle 11.10.2018 10:39
      Highlight Highlight Die älteren Leute wollen sich meistens mit dem Internet nicht auskennen! Wenn ich ältere Leute in der ch vergleiche mit dem Ausland ist der Unterschied erschreckend was die digitale affinität betrifft. Meine Grossmutter sagt online banking sei nicht sicher, läuft lieber mit 5000.- bargeld zur Post. Das ist dann sicherer. Und entlöhnt zu werden für self service ist ja absurd, hoffe das leuchtet ihnen auch ein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • namib 11.10.2018 07:50
    Highlight Highlight Das Dramatische an der Geschichte ist doch, dass sich immer noch jeden Monat 700‘000 Postfinancekunden die Kontoauszüge auf Papier zustellen lassen! Bei durchschnittlich 4 Blatt A4 zu sagen wir 3.8 Gramm sind das jeden Monat über 10 Tonnen Papier, und da ist der Umschlag nicht eingerechnet. Sowas MUSS KOSTEN!
    • Emma7 11.10.2018 11:01
      Highlight Highlight Diese Rechnung kann man machen. Dann könnte man anderswo ähnlich rechnen. Zum Beispiel müsste dann u.a. Watson kosten, denn während dem Lesen oder Verfassen von Kommentaren wird Strom verbraucht (meistens Atomstrom). Auch hier muss man sparen nicht nur beim Papier.
    • Christoph B 11.10.2018 11:19
      Highlight Highlight Ganz genau. Der mündige Kunde hat heute alle Möglichkeiten, um Ressourcen zu schonen. Auf Papierauszüge verzichten, bei elektronischer Bezahlung auf zusätzliche Papierquittungen verzichten, Bezahl-Apps, etc. Jede/r CH unter 75 hat in seinem/ihren Leben einen Computer bedient. Für Ü75 und Handicapierte kann man sich eine Gebührenbefreiung für Papierverkehr überlegen, allen anderen MUSS es weh tun und das geht nur übers Portemonnaie.
    • Don Alejandro 11.10.2018 14:23
      Highlight Highlight Es gibt viele ältere Leute die wissen nicht einmal, wie man in das Internet reinkommt.
  • Chääschueche 11.10.2018 07:17
    Highlight Highlight Ich bin bei der Raiffeisen Bank Bern und habe das Privat- und Sparkonto Top. Keine Kontoführungsgebühr. Und der Zins ist im Veegleich zu anderen Banken auch noch "sehr gut"


    • ands 11.10.2018 08:35
      Highlight Highlight Dafür zahlst du 40 Franken pro Jahr für die Maestro-Karte. Da ist die Postfinance mit 60 Franken pro Jahr fürs Konto nicht so schlecht dabei. Bei einem Gemeinschaftskonto mit zwei Karten ist die Postfinance sogar günstiger.
  • Olaf44512 11.10.2018 07:16
    Highlight Highlight Ich warte auf N26.
    • ben_fliggo 11.10.2018 08:37
      Highlight Highlight Check mal Cler Zak aus in dem Fall. Gratis, Banking per App, Maestro, Master.
    • Dubio 11.10.2018 09:45
      Highlight Highlight Oder Neon der Hypobank Lenzburg. Alles als App, gratis inkl. Maestrokarte
    • Bene883 11.10.2018 12:38
      Highlight Highlight Cler Zak ist als Idee gut, in de Praxis völlig untauglich. Essentielle E-Banking Funktionen wie E-Rechnung, Daueraufträge, Transaktionen erneut ausführen sind nicht vorhanden. Schade wurde ein Produkt im Betastadijm veröffentlicht
    Weitere Antworten anzeigen
  • Yolo 11.10.2018 07:12
    Highlight Highlight Das sind doch die, welche die Bussen von den Steuern abziehen dürfen sollen?!
  • chrimark 11.10.2018 07:12
    Highlight Highlight So wird das Volksvermögen durch unsere Parlamentarier zerstört, die immer noch nicht bereit sind, der Postfinance die gleichen Rechte zuzugestehen wie ihrer Konkurrenz. Shame on you.
    • Hoppla! 11.10.2018 07:39
      Highlight Highlight Die Situation ist leider etwas komplexer. Eine staatlich kontrollierte Bank die den privaten Playern Konkurrenz im Hypothekar- und Kreditgeschäft macht; nope.

      Ob eine exzessive Expansion im Hypothekarmarkt, wie von anderen kleineren Banken ohne grosse Risikoabwägung vorangetrieben, dann als Geschäftsmodell sinnvoll ist, steht auf einem anderen Blatt Papier.
    • Älü Täme 11.10.2018 07:51
      Highlight Highlight staatlich kontrolliert? das ist doch kein problem, postfinance privatisieren und schon ist das gelöst. das problem sind die anderen banken die sich vor angst in die hosen machen und ihre leute im bundeshaus mobilisieren.
    • chrimark 11.10.2018 07:59
      Highlight Highlight Ein Player mehr oder weniger beeinflusst den Hypothekarmarkt wenig. Hingegen ist es pervers, dass einer der grössten Geldverwalter, und erst noch in Staatsbesitz, sein Geld im Ausland anlegen muss, statt die eigene Wirtschaft unterstützen zu können.
      Solange sie die gleichen Bedingungen hat wie alle anderen, dazu gehören Rechte und Pflichten, ist es nicht relevant wem die PF gehört.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Doeme 11.10.2018 06:56
    Highlight Highlight Zinsel gleich Null aber höhere Gebühren: wer sein Geld auf der Bank hat, wird mittlerweile bestraft dafür.
    • Midnight 11.10.2018 08:25
      Highlight Highlight Naja, welche Alternativen gibt es denn? Sich den Lohn Bar auszahlen lassen und dann alle Rechnungen auf Papier ebenfalls Bar am Schalter begleichen?

      1. Ist das viel zu aufwändig.
      2. Papierkrieg ohne Ende.
      3. Wer hat Zeit für sowas?
    • Sarkasmusdetektor 11.10.2018 08:44
      Highlight Highlight Glaubst du etwa, bei höheren Zinsen würdest du weniger bezahlen? Dann bezahlst du einfach, indem du von der Bank weniger Zins bekommst als diese selbst verdient. Letztlich kein Unterschied, nur merkst du es halt weniger. Die Bank gewinnt immer.
    • Willy Tanner 11.10.2018 09:16
      Highlight Highlight Guter Vorschlag Midnight, und jetzt rechnet mal nach wieviel das kostet p.a. mit all den Papierrechnungen und den Einzahlungsgebühren bei Bareinzahlungen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ottomane 11.10.2018 06:53
    Highlight Highlight Ich empfehle die Bezirkssparkasse Dielsdorf. Dort ist beim Lohnkonto noch alles gratis und der Service ist top!
  • Willy Tanner 11.10.2018 06:48
    Highlight Highlight Solche Preisvergleiche sind absoluter nonsens. Da wird Apfel mit Birne verglichen. Wäre das gleiche wie wenn man Audi, Mercedes, BMW und Skoda vergleicht und dann feststellt dass Skoda das günstigste Auto hat. Die meisten Preismodelle sind flexibel und können mit wenig Korrektur ziemlich viel günstiger zu haben sein.
    • Laborchef Dr. Klenk 11.10.2018 07:36
      Highlight Highlight Bein Vergleich Audi-Skoda vergleicht man aber Äpfel mit Äpfel ;)

      Das stimmt absolut. Dieses Chart sollte Anpassungen zulassen, sonst bringt es nichts.
    • Boston5 11.10.2018 10:46
      Highlight Highlight Man hat diesen Vergleich vom Blick übernommen, richtig diese Tabelle bringt absolut nichts und sagt nichts aus.
    • MrNiceGuy 11.10.2018 11:09
      Highlight Highlight Audi und Skoda ist kein Vergleich von Äpfeln mit Äpfeln, nur weil es zum gleichen Konzern gehört.

      Audi hat eigene Motoren, nur als Beispiel oder haben Sie schon einen 4.0 V8 BiTurbo in einem Skoda gesehen?

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