Wirtschaft
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Asiatische Touristen am Schwanenplatz vor dem Uhrengeschaeft Bucherer bei regnerischem Wetter am Donnerstag, 16. Oktober 2014, in Luzern. (KEYSTONE/Sigi Tischler)

Chinesische Touristen vor dem Uhrengeschäft Bucherer in Luzern. 
Bild: KEYSTONE

Peking, wir haben ein Problem: Eure Touristen sind Rüpel

Chinesische Touristen sind laut und ungehobelt – und es gibt immer mehr davon. Deshalb will die Regierung in Peking ihnen jetzt Anstand beibringen.



China ist längst nicht mehr das Steinzeit-Kommunismus-Land im Mao-Einheitslook. 30 Jahre Wirtschaftswunder haben einen Mittelstand hervorgebracht, der inzwischen 225 Millionen Menschen umfasst. Das hat Konsequenzen: «Eine selbstgenügsame Nation ist kosmopolitisch geworden», stellte der «Economist» kürzlich fest. «Im letzten Jahr haben die Chinesen 120 Millionen Reisen ins Ausland durchgeführt, eine Vervierfachung innerhalb eines Jahrzehntes.»

«Chinesische Touristen sind lärmig und ungezogen, werfen mit Geld um sich und haben kaum Respekt für die lokale Kultur.»

«Financial Times»

Als Touristen haben die Chinesen einen durchzogenen Ruf. Es gibt mittlerweile nicht nur den «hässlichen Deutschen» oder den «hässlichen Amerikaner», es gibt nun auch den «hässlichen Chinesen». «Touristen, die lärmig und ungezogen sind, mit Geld um sich werfen und kaum Respekt für die lokale Kultur haben», wie es in der «Financial Times» zu lesen war.  

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Nicht comme-il-faut: Chinesische Touristen in einem Restaurant in Thailand. YouTube/toyakoi2

Wegen ihrer ungehobelten Bürger im Ausland fürchtet die Regierung um ihren Ruf. China ist ja nicht irgendwer, sondern eine der ältesten Zivilisationen der Welt. Die Führer der Kommunistischen Partei machen sich deshalb öffentlich Sorgen und beklagen den Verlust von chinesischer «Softpower». Darunter versteht man die kulturelle Attraktivität eines Landes.  

Deshalb hat die Regierung nun einen Benimm-Führer für Touristen aufgelegt.

Nicht öffentlich spucken und vordrängeln

Darin werden die Chinesen aufgefordert, im Ausland nicht öffentlich zu spucken, nicht gegen das Nichtraucherverbot zu verstossen, nicht vorzudrängeln, nicht überlaut zu sprechen, die öffentlichen Toiletten nicht zu verschmutzen und auch keine Tiere zu «jagen, schlagen oder füttern».

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Ein Festland-Chinese pöbelt auf einem Schiff in Hongkong.
YouTube/languagelover10

Sehr beliebt bei chinesischen Touristen ist Japan. Fünf Millionen reisten letztes Jahr nach Nippon, nicht immer zur Freude der Einheimischen. Die Hokkaido Tourism Organisation hat deshalb für sie ebenfalls eine Broschüre in Form eines Comics verfasst. Darin steht unter anderem, die chinesischen Gäste sollten doch bitte kein Besteck aus den Restaurants mitlaufen lassen und öffentlich keinen Wind lassen.  

215 Milliarden Dollar beim Ausland-Shoppen ausgegeben

Die chinesischen Touristen mögen noch zivilisatorische Rückstände aufweisen, als wirtschaftlicher Faktor sind sie inzwischen eine Grösse. In Grossbritannien geben sie durchschnittlich doppelt so viel Geld aus wie ein amerikanischer Tourist. Vor allem sind sie passionierte Shopper. Letztes Jahr haben sie insgesamt 215 Milliarden Dollar im Ausland ausgegeben. Kein Wunder, werden sie auch von der Schweizer Tourismus- und der Uhrenindustrie heiss umworben.  

Wenn sie nicht am Shoppen sind, trifft man die chinesischen Touristen in Europa an den klassischen Orten an, im Louvre, im Kolosseum oder auf dem Schwanenplatz in Luzern. Eher selten sieht man sie in einheimischen Lokalen. Nach Möglichkeit essen sie auch im Ausland chinesisch.

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    Alle Leser-Kommentare
  • who cares? 22.07.2016 06:52
    Highlight Highlight Ich war einmal mit einer Kollegin in Florenz, wo wir uns auf einer Treppe eines alten Gebäudes ausgeruht haben. Plötzlich hat sich ein Chinese zu uns gesetzt und ein weiterer hat ein Foto von uns gemacht, dann haben sie gewechselt und nochmals ein Foto gemacht. Ohne ein Wort, ohne zu fragen. Wir waren viel zu erstaunt um etwas zu sagen.
  • dracului 20.07.2016 17:14
    Highlight Highlight Mir scheint, dass allgemein in den Ferien viele Atavismen zum Vorschein kommen. Ob die Chinesen schlimmer sind, wage ich zu bezweifeln. Manchmal frage ich mich, ob sie nicht einfach versuchen, den westlichen Lebensstil bestmöglich zu adaptieren? Denn auch hierzulande geht man mittlerweile höchst rüpelhaft miteinander um. Ich geniesse Aufenthalten in England/Irland oder Japan, wo es meiner Ansicht nach noch etwas zivilisierter zu und her geht und gegenseitiger Respekt noch spürbar ist.
  • mr44 20.07.2016 14:43
    Highlight Highlight Hm ich habe täglich mit Touristen zu tun und da gehören die Chinesen noch zu den angenehmsten. Meiner Meinung nach fallen eher die indischen Touristen negativ auf
  • Lopsi 20.07.2016 14:07
    Highlight Highlight Oooo, ooo, arme Europäer, gesittete Völker der westlichen Nordhalbkugel, wir Armen...
  • Jazzmusic 20.07.2016 13:14
    Highlight Highlight Diese neue chinesische möchtegern Upperclass ist mir höchst unsympatisch. Kein Niveau, kein Level und kein Respekt vor Natur und anderen Kulturen. Ich glaube die verstehen nicht was Europa wirklich ist, die sehen in Europa ein riesiges Disneyland im Massstab 1:1.
  • Der Kritiker 20.07.2016 12:48
    Highlight Highlight da sind mir die inder in china wesentlich negativer aufgefallen, aufdringlich, arrogant, respektlos (musste security kommen lassen, damit der kerl meine frau in ruhe liess, obwohl sie ihm klar sagte, dass er sich verpussen soll), unhygienisch (in den swimmingpool und auf den boden spuckende kinder wie auch erwachsene. gleichzeitig kenne ich aber inder, die uns in sachen anstand meilenweit überlegen sind. somit gibt's keine generalisierung, was mich beruhigt.
  • Kastigator 20.07.2016 12:22
    Highlight Highlight Als Raucher finde ich es sehr gut, dass das Nichtrauchen endlich verboten wird. Oder wie darf man folgenden Teilsatz verstehen? "Darin werden die Chinesen aufgefordert, [...] nicht gegen das Nichtraucherverbot zu verstossen."
  • Der Kritiker 20.07.2016 12:21
    Highlight Highlight ein solcher benimmführer würde sich auch für viele aus unsern breitengraden lohnen. ich schliesse mich hier nicht aus, auch wenn ich mich jeweils vor reisen in fremde kulturen über die jeweiligen bräuche und sitten informiere.
    • SanchoPanza 20.07.2016 16:42
      Highlight Highlight so ist es! ich suche mir vor dem Reisen jeweils Tipps zu lokalen Umgangsformen heraus, nur schon das Trinkgeld ist eine Geschichte für sich...
  • jazzmessenger 20.07.2016 12:16
    Highlight Highlight Wieso genau diese, vor ein paar Jahren veröffentlichte Broschüre jetzt eine Nachricht wert ist, weiss zwar der Geier, aber die Verweigerungshaltung gewisser Kommentatoren hier...?

    Natürlich ist das rüpelhafte Verhalten von chin. Touristen nicht einfach herbei gedichtet. Hab in Luzern in einem Uhrengeschäft gearbeitet und der Kontrast zu den einheimischen Uhrenlieberhabern, ist heftig, wenn dann plötzlich geschrien, gerempelt und gestossen wird ... aber die meisten Touristen haben ja auch kaum Zeit (meist nur 20-30 Min, bis der Bus weiterfährt), um ein paar 100'000 Franken loszuwerden.
  • Pisti 20.07.2016 12:15
    Highlight Highlight Also in Europa sind mir die Chinesen nie Negativ aufgefallen, liegt wohl daran dass eher die obere Mittelschicht sich solch eine Reise leisten kann. Aber in Thailand benehmen sich die Chinesen komplett daneben, sind aber warscheinlich auch eher die Leute, die das erstemal ihr Land verlassen und warscheinlich schlicht nicht wissen wie man sich zu benehmen hat.
    • oliversum 20.07.2016 16:24
      Highlight Highlight In Thailand benehmen sich auch viele Schweizer komplett daneben.
    • Devante 20.07.2016 16:25
      Highlight Highlight da sind mir die Russen (und auch Australier übrigens!) noch viel negativer in Errinnerung geblieben in meinen diversen Trips durch Thailand
    • Pisti 20.07.2016 17:36
      Highlight Highlight Oliversum das stimmt natürlich! Da aber Schweizer oder überhaupt Europäer eher nicht in riesen Gruppen reisen, fällt das nicht so auf.
  • 7immi 20.07.2016 12:13
    Highlight Highlight hier treffen kulturen aufeinander. das - für uns - schlechte benehmen fällt uns auf. umgekehrt ist dem aber auch so. wenn wir europäer uns in asien bewegen, fallen wir auch auf durch - für sie - schlechtes benehmen. lächeln beispielsweise hat komplett verschiedene bedeutungen. so auch das ausessen. isst man in china aus, wird nachgeschöpft. rülpsen gilt bei uns als unhöflich, bei den chinesen ist das anders. usw. die kulturen sind welten auseinander. dennoch sind entsprechende reisen spannend.
  • Micha Moser 20.07.2016 11:51
    Highlight Highlight Arbeite nicht im Service oder als Detailhändler daher ist eine Einschätzung schwer. Die Touristen die ich in Bern auf den Strassen sehe sind eigentlich alle nett. Natürlich kann ich ihnen nicht ansehen was sie denken oder über die Stadt halten, aber sie benehmen sich :)
    • Alnothur 20.07.2016 12:42
      Highlight Highlight In Bern sind aber gerade auch viele Japaner, die wissen sich zu benehmen.
  • dä dingsbums 20.07.2016 11:46
    Highlight Highlight Ja, vordrängeln tun gewisse Festland-Chinesen.

    Aber in Anstehen sind wir Schweizer auch nicht gerade die Weltmeister.
    • Der Kritiker 20.07.2016 12:22
      Highlight Highlight im vergleich zu andern schon...
    • Bongalicius 20.07.2016 13:32
      Highlight Highlight @cassio77: Das bezweifle ich. Der Durchschnittspendler in der Schweiz schafft es ja nicht einmal eine gescheihte Schlange zu bilden beim Einsteigen. Man steht sich viel lieber gegenseitig im Weg.
    • dä dingsbums 20.07.2016 13:49
      Highlight Highlight Im Vergleich zu den Angelsachsen, Japanern, etc. aber nicht
    Weitere Antworten anzeigen
  • drjayvargas 20.07.2016 11:09
    Highlight Highlight Mal abgesehen dass ich bei meinen bisherigen Asien- und Chinareisen dies teilweise bestätigen kann, so muss aber auch gesagt werden dass westliche Touristen in Asien auch nicht gerade zwangsmässig respektvoll sind.
    • Kunibert der Fiese 20.07.2016 12:35
      Highlight Highlight in thailand wird von westlichen touristen doch regelmässig kultureller austausch betrieben?
  • Lumpirr01 20.07.2016 10:53
    Highlight Highlight In Peking & Shanghai selber habe ich während insgesamt 30 Arbeitswochen in den letzten 5 Jahren keine rüppelhaften Situationen wahrgenommen. Einzig auf dem Jungfraujoch mit dem beschränkten Platz laufen dir diese Leute auf deinen Schuhen rum, da die Erinnerungsfotos mit dem Selfiesticks Priorität haben . Negativ in Erinnerung geblieben ist das Verhalten der Russen am Abendbuffet an der türkischen Mittelmehrküste. Verantwortlich für das korrekte Verhalten im Gastland sind die Veranstalter und die Reiseführer, welche normalerweise eine Einführung in die Gepflogenheiten des Gastlandes geben.
    • lichtler 20.07.2016 12:30
      Highlight Highlight Ich war auch länger in Peking und Shanghai und auch sonst in China, ich habe da sehr wohl rüpelhaftes Benehmen wahrgenommen (spucken drinnen, in der U-Bahn, aber auch Rasismus gegenüber "westlern" aber eben das ist halt einfach so.
  • TanookiStormtrooper 20.07.2016 10:53
    Highlight Highlight Immerhin versuchen die Chinesen ihren Leuten westliche Sitten nahezubringen. Auf Mallorca sind bereits härtere Gesetze auf dem Weg, um dem Treiben der Deutschen und Engländer Einhalt zu gebieten. Auch die Russen fallen in unseren Nobelskigebieten immer mal negativ auf, vom Ami ganz zu schweigen...
  • Bongalicius 20.07.2016 10:37
    Highlight Highlight Meine Mitbewohnerin hat in Luzern in einem Uhrengeschäft gearbeitet und sie schimpft noch heute über die Chinesischen Touris. Das ist jetzt bald 2 Jahre her xD
  • Luca Brasi 20.07.2016 10:34
    Highlight Highlight Also ich erlebe Chinesen mehrheitlich als anständig. Da gibt es andere Gruppen, die sich schlimmer verhalten. Man muß verstehen, daß viele zum 1. Mal überhaupt die finanz. Möglichkeiten haben zu reisen. V.a. Reisen innerhalb Asiens sind attraktiv (sieht man an den Bsp.). Wie sieht es bei uns aus? Briten und Deutsche in ESP ? Nicht immer ein zivilisatorisches Highlight. Peking versucht wenigstens die Bürger zu sensibilisieren. Wie sieht es bei Europäern in China aus? Keine Geschäftsleute, die nur in ihrer West-Bubble leben? Halten sie sich an Sitten wie nicht in der Öffentlichkeit schnäuzen?
  • Namenloses Elend 20.07.2016 10:32
    Highlight Highlight Dieser Bericht deckt sich quasi 1:1 mit dem was ich bis jetzt von den Chinesischen Touristen gesehen habe. Da wird schonmal für ein Ferienfoto über eine Absperrung geklettert und auf einer 5000 Jahre alten Statue posiert. Und das von einem 60ig jährigen Mann. 👍👍

    Nein mit den Chinesen habe ich meine Mühe. Auch als Reiseland hat es keinen wirklich schönen Eindruck auf mich gemacht.
  • EdSti 20.07.2016 10:20
    Highlight Highlight "Nichtraucherverbot" = Pflicht zum Rauchen?

    #klugscheisser :)
  • CH-Wallace 20.07.2016 10:13
    Highlight Highlight ich finde diese Chinesischen Touristen ein tolles Volk... und wir Schweizer sind ja immer Vorbilder im Urlaub ;) #superschwizer
    • Namenloses Elend 20.07.2016 10:33
      Highlight Highlight Im Vergleich dazu sind wir heilig. Eigentlich schaffen es nur betrunkene Engländer noch rüpelhafter zu sein.
  • Wilhelm Dingo 20.07.2016 10:09
    Highlight Highlight Meine begrenzten persönlichen Erfahrungen mit chinesischen Touristen sind ohne Ausnahme positiv.
  • shubeedoo 20.07.2016 10:07
    Highlight Highlight Mir scheint dies auch nicht newswürdig ;) Wer schon einmal in China war, weiss, dass die Leute sehr oft laut und oberflächlich 'ungehobelt' sind. Da verwundert es nicht, wenn sie nach Jahrzehnten der fast absoluten Isolation im Ausland die Gewohnheiten nicht sofort ablegen können. Solche 'cultural sensitivity' Guides gibt es meines Wissens nach schon bei vielen organisierten Reisetouren. Wer jedoch in China ein sturer Chinese ist, der wird auch im Ausland ein sturer Chinese sein, dasselbe gilt im übrigen für einen sturen Schweizer.
  • DailyGuy 20.07.2016 10:04
    Highlight Highlight Ich war gerade für einen Monat in Japan. Der Anstand der Japaner ist riesig. Da könnten sogar wir Schweizer noch etwas lernen. Somit stachen die Chinesen extrem aus der Menge. Wie oben erwähnt wird, wurde gedrängelt (was bei den Japanern höchst selten vorkommt), es waren keine Tischmanieren vorhanden und sie hatten auch keinen Respekt gegenüber der Japanischen Gepflogenheiten. Vor allem ist mir aber die Attitüde aufgefallen. Ganz nach dem Motto: Ich, der chinesische Tourist, ist jetzt hier und ihr habt alle auf mich gewartet.
    • Fabio74 20.07.2016 11:27
      Highlight Highlight Nun ohne dies verneinen zu wollen.Aber jede Gruppe Touristen in Busladungsgrösse fällt unangenehm auf.
  • Randy Orton 20.07.2016 09:56
    Highlight Highlight Im September 2013 wurde diese Broschüre erstellt, die Berichte dazu hat man damals, vor 3 Jahren, in diversen Zeitungen gelesen. Man sieht das Datum auch in der Broschüre. Also alles andere als aktuell...
  • traktor 20.07.2016 09:46
    Highlight Highlight Ich arbeite in LU und denke pers., dass LU die Hochburg der asiatischen Touristen ist.
    Leider auch selber mehrmals diese "Rüpelhaftigkeit" erlebt.

    Ist zwar nicht so extrem schlimm, aber halt komisch wenn sich einer im Mac vor dich drängelt und einen BigMac auf Mandarin Englisch bestellt oder seinen Freund ruft welcher 2 km entfernt ist :D

    Was ich aber deutlich mehr hasse ist, wenn sie überall die Durchgänge in den Strassen blockieren und man sich kaum durch sie durchwursteln kann.

    Aber hey, gibt schlimmeres im Leben!
  • Eustace Tilley 20.07.2016 09:42
    Highlight Highlight Ich frage mich, was dieser Artikel genau sollte. Das einzig erkennbare ist das Bashing über die chinesischen Touristen. Herr Löpfe, sie können besseres. Überlassen Sie die Hetze doch bitte anderen. Ihr Niveau liegt höher.
  • Donald 20.07.2016 09:31
    Highlight Highlight Es gibt verschiesene Typen. Aber am auffälligsten sind natürlich die auffälligen, das ist klar...
    • Wilhelm Dingo 20.07.2016 10:11
      Highlight Highlight "am auffälligsten sind natürlich die auffälligen", den Spruch muss ich mir merken!
    • Donald 20.07.2016 11:10
      Highlight Highlight Damit will ich sagen, dass es viele solche gibt, die sich durchaus so verhalten, wie wir uns das hier zum friedlichen Zusammenleben vorstellen. Einfach, falls jemand es nicht verstanden hat :)

      Ich als "Kenner verschiedener Kulturen" nehme solche Vorkommnisse jeweils mit viel Humor. Allerdings ist dies für Leute, die täglich z.B. einen vollen Bus mit solchen Touristen teilen müssen, irgendwann nicht mehr so lustig, das verstehe ich sehr gut.

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